
Da ich kaum Gedichte schreibe, habe ich den Dienstag zum Gedichte-Tag erklärt und veröffentliche wöchentlich ein Gedicht über etwas, das mich gerade bewegt.
Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben.
Mit von der Partie sind bisher
Stachelbeermond
Mutigerleben
Wortgeflumselkritzelkrams
Werner Kastens
Findevogel
Wortverzauberte
Ein Blog von einem Freund
Lyrikfeder
Nachtwandlerin
Lindas x Stories
und La parole a été donnée à l’homme
nach außen
bis sich das innere ganz und gar nach außen
stülpt. ich will meine organe offen tragen. das
gehirn soll vom wind gekitzelt werden, die
niere wird vom regen nass. ich trage schleifen
um beide eierstöcke und ohrringe an meiner
gebärmutter. wer mich ansieht, erkennt. wer
ich bin. wäre. sein wollen würde. ehrlichkeit
ist schwierig. wie ist mir egal, was du über die
hohlräume zwischen meinen rippen denkst?
ein fremder blick tastet sich meinen dünndarm
entlang. abschätzig mustert er die ungleichen
windungen. unrund, zu wenig oberfläche. ich
rutsche auf dem cervixschleim der erwartungen
aus. deiner. ich will meine organe offen tragen.
mein herz soll in dem blitzlicht strahlen. meine
emotionen verursachen den donner dazu.





