Was ich im Herbst machen will | Gedankenkritzelei

Das ist kein wissenschaftlicher Text, sondern eine Gedankenkritzelei. Jeden Freitag schreibe ich über etwas, das mir auf dem Herzen liegt. Wenn ich etwas wissenschatftlicher werde, bemühe ich mich keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.

Was ich im Herbst machen will

  • mit Blättern Tiere und Bilder basteln
  • einen ausgedehnten Waldspaziergang machen
  • mit heißem Tee und Decke auf dem Balkon sitzen und lesen
  • ein Blätterbad nehmen
  • Fledermäuse mit Kind beobachten (sobald es vor 8 Uhr dunkel wird)
  • Kastanientiere basteln
  • Äpfel auf Pflückwiese einsammeln und Apfelsaft draus machen lassen
  • Balkon für die Kälte umbauen, begrünen
  • mind. 1 Gedicht darüber schreiben, wie sehr ich den Herbst liebe
  • erste Mal Hallenschwimmbad mit Kind besuchen
  • früher aufstehen um Morgenkälte einzuatmen
  • neues Tattoo (Herbst ist die beste Jahreszeit dafür)
  • Halloween-Deko!!
  • Kürbissuppe und Kürbiskekse backen

KI lügt | Gedankenkritzelei

Das ist kein wissenschaftlicher Text, sondern eine Gedankenkritzelei. Jeden Freitag schreibe ich über etwas, das mir auf dem Herzen liegt. Wenn ich etwas wissenschatftlicher werde, bemühe ich mich keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.

KI lügt

Bei meinen Recherchen für meine guten News aber auch für Texte auf meinem Blog nutze ich Suchmaschinen und stoße so automatisch auf Informationen, die von einer KI erstellt wurden. Ich versuche das zu vermeiden (was btw. gar nicht so leicht ist, weil viele nicht kennzeichnen) und zwar aus einem Grund: KI lügt

Wie funktioniert KI?

KI-Systeme sind sehr komplex und ich verstehe, dass nicht jeder versteht, was das bedeutet, außerdem helfen Hollywood-Filme dabei, sich das Ganze anders vorzustellen, als es ist. KI ist nicht menschlich, ist kein Gehirn, keine echte Intelligenz, sondern das sind Techniken, die erstellt wurden. KI versteht nicht, wie wir es tun, sondern liest Daten, die sie gefüttert bekommt, erkennt und reproduziert statistische Muster und erledigt Aufgaben „menschen-ähnlich“. 

KI „macht Fehler“

Am Anfang stehen die Daten, die sie gefüttert bekommt und wenn die falsch sind, dann ist auch das, was die KI auswirft, falsch. Dazu kommt die Natur von KI. Sie produziert kein Fachwissen, sondern Muster, die statistisch plausibel sind, nicht aber zwangsläufig richtig. Das ist per se auch nicht dramatisch, aber mittlerweile vertrauen wir KI blind. Ist auch nicht schwer, denn KI-Modelle präsentieren sich als unfehlbar. So viele Fragen den KI-Chatbot Grok, ob die Aussage von jemandem stimmt, aber niemand fragt, ob Grok vielleicht falsch liegt. Davon abgesehen, dass Ersteller von KI auch Einfluss auf die KI haben und diese ggf. mit eigener politischer Agenda füttern können (ja, es ist Absicht, dass ich das direkt nach meinem Grok-Beispiel schreibe).

Wie man die Lügen aufdeckt

KI ist eine Quelle – EINE. Man sollte sich nie nur auf eine Quelle verlassen. Ich lese daher immer mehrere Artikel, die sich am besten nicht im Kreis referenzieren. Das andere ist, dass wir dringend eine strengere Auszeichnungspflicht für KI brauchen. Auch bei KI Fakten recherchieren, ist Zuhilfenahme von KI und das läuft mir sehr häufig über den Weg und wahrscheinlich noch viel öfters, als es mir auffällt.

Wenn wir KI uns schon menschlich vorstellen, dann auch mit allen menschlichen Fehlern. Menschen manipulieren und lügen – KI imitiert Menschen – KI manipuliert und lügt (sehr vereinfacht, eigentlich rechnet sie nur falsch). Das heißt nicht, dass KI per se schlecht ist, aber wir sollten KI als Werkzeug benutzen, nicht als Gott ansehen.

Quellen zu KI:

https://www.bsi.bund.de/DE/Themen/Verbraucherinnen-und-Verbraucher/Informationen-und-Empfehlungen/Technologien_sicher_gestalten/Kuenstliche-Intelligenz/kuenstliche-intelligenz_node.html#doc508426bodyText3

https://www.cybersicherheit-bw.de/im-detail-wie-funktioniert-kuenstliche-intelligenz

https://www.tagesschau.de/wissen/technologie/kuenstliche-intelligenz-fakten-100.html

Kinderfragen | Gedankenkritzelei

Das ist kein wissenschaftlicher Text, sondern eine Gedankenkritzelei. Jeden Freitag schreibe ich über etwas, das mir auf dem Herzen liegt. Wenn ich etwas wissenschatftlicher werde, bemühe ich mich keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.

Kinderfragen

Da ich gerade keinen Kopf für kontroverse oder generell anstrengende Themen/Sachen habe, hier etwas zum Schmunzeln. Ein paar Fragen, die mein Sohn (5…der ist schon 5, krass oder?) mir in letzter Zeit gestellt hat, inkl. meiner Recherche dazu. Die meisten hat er mir übrigens um 7 Uhr direkt nach dem Aufstehen gestellt…

Welche Geräusche machen Faultiere?

Kommt ein bisschen drauf an. Die meisten sind leise und klingen wie Seufzer, aber sie können auch klar rufen, dann klingen sie beinahe wie spielende Kinder.

Warum heißt es Urknall, wenn es da noch keine Menschen gab, die den hören konnten?

War tatsächlich als Spott gemeint, weil ein Astrophysiker (Fred Hoyle), die Theorie unsinnig fand und das in einer BBC Radiosendung als „Big Bang“ bezeichnet hat. Da der Name so lustig ist, wurde er dann einfach übernommen, außerdem war der ursprüngliche Name auch einfach etwas zu sperrig: „expandierende Universum aus einer Ursprünglichen Singularität“.

Wie viele Pokemon gibt es?

1025

Kann man Dinosaurier wiederbeleben?

Nein, er kennt nicht Jurassic Park und nein, es geht nicht. Es gibt schlichtweg keine DNA, da sie über die Zeit leider schon verfallen ist und auch keine Eizellen, die bräuchte man zum Klonen auch.

Warum sagt vom Vorgestern aber Übermorgen?

Er hat mal eine Weile Übergestern gesagt, was nicht passt, aber per se ist die Frage gut. Warum nicht Nachmorgen oder Untergestern? Eine richtige Antwort gibt es nicht. Sprachentwicklung ist einfach nicht immer logisch.

Warum heißt das Kurzarm-Hemd und nicht T-Hemd?

(Die Frage war länger und komplizierter formuliert und ich habe bestimmt 5 Minuten gebraucht zu verstehen, was er von mir will).
Per se würde auch T-Hemd Sinn machen. T-Shirt kann ja auch Kurzarm-Shirt genannt werden. Das ganze Shirt vs Hemd-Ding ist gar nicht so leicht, weil Shirt ja Hemd heißt. Am Ende wieder einfach unlogische Sprachentwicklung. Das Shirt wurde aus dem Englischen übernommen, wahrscheinlich, weil es von der US Navy kommt und durch u.a. James Dean populär wurde.

Haben Wikinger und Ritter gegeneinander gekämpft? Wer hat gewonnen?

Tatsächlich gab es aufeinandertreffen, aber wenige, da die Hochzeit der Wikinger so ca. 800 bis 1050 n.Chr. und es die „klassischen“ Ritter mit Rüstung erst im späten Mittealter so richtig gab. Gewonnen hätten wahrscheinlich die Ritter wegen ihrer Rüstung, aber chancenlos wären Wikinger nicht gewesen. Mit ihren Äxten wären sie sogar durch die Rüstung gekommen.

Ho(rror)chzeit | Gedankenkritzelei

Das ist kein wissenschaftlicher Text, sondern eine Gedankenkritzelei. Jeden Freitag schreibe ich über etwas, das mir auf dem Herzen liegt. Wenn ich etwas wissenschatftlicher werde, bemühe ich mich keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.

Ho(rror)chzeit

Nicht sicher, ob der Titel so grammatikalisch funktioniert, aber ich finde ihn witzig. Auf jeden Fall wollte ich, nachdem ich letzten Freitag auf einer Hochzeit war, mal über Hochzeiten schreiben. Über meine eigene, die keine Feier war, habe ich hier auch schonmal geschrieben. (KLICK), aber so allgemein habe ich da noch nie drüber geredet und ich will mal so richtig ablästern…ok, nicht ganz, trotzdem.

Ich mag Hochzeiten nicht sonderlich

Ich war noch nicht auf übermäßig vielen Hochzeiten und auf denen ich war, die waren nuja bis unterhaltsam. Die am Freitag zum Beispiel war nur Standesamt, Essen und bisschen Spazieren, nicht spannend, aber ich habe mich für das Paar gefreut und daher war die Feier ein Erfolg. Es war alles entspannt und niemand hat sich verstellt. Die beiden nuja-Hochzeiten wirkten auf mich hingegen gezwungen, aber wenn am Ende das Paar glücklich ist, werde ich nicht sagen, dass die Hochzeit scheiße war. Geht eben auch dabei nicht um mich. Trotzdem mag ich Hochzeiten generell nicht bzw. das, was daraus aus unserer Gesellschaft gemacht wird: Konsum.

Geldmaschine

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Urlaubsabenteuer | Gedankenkritzelei

Das ist kein wissenschaftlicher Text, sondern eine Gedankenkritzelei. Jeden Freitag schreibe ich über etwas, das mir auf dem Herzen liegt. Wenn ich etwas wissenschatftlicher werde, bemühe ich mich keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.

Urlaubsabenteuer

Nach meiner Packliste dachte ich schreibe auch, was ich so mit dem Koffer erlebt habe. Hier also einige Abenteuer, die wir im Urlaub so erlebt haben:

  • Schneckendorf in Sandkastenoberteil gebaut, inkl. Blumenstrauß für potentielle Bienenfreunde
  • Piratentheaterstück in strömendem Regen angesehen
  • im Auto im Wald übernachtet und abendliches Vorlesen in Hängematte verlagert
  • Schwein mit Bürste gekrault
  • Regen ausgenutzt, um mit Schmalspurbahn zu fahren
  • Eis zum Mittag gegessen
  • Hafenrundfahrt gemacht und so getan, als würden wir das Schiff lenken
  • Autofahrlangeweile genutzt, um die verrückteste Playliste aller Zeiten zu erstellen
  • von Ziegen schubsen und ablecken lassen
  • Kind alleine mit neu gewonnener Freundin losziehen lassen
  • Krabben, Garnelen und kleine Fische eingesammelt und wieder frei gelassen
  • Hundefreundin gefunden
  • einen fliegenden selbstbewässerten Garten mit Lego gebaut

Ich fahre in den Urlaub und nehme mit … | Gedankenkritzelei

Das ist kein wissenschaftlicher Text, sondern eine Gedankenkritzelei. Jeden Freitag schreibe ich über etwas, das mir auf dem Herzen liegt. Wenn ich etwas wissenschatftlicher werde, bemühe ich mich keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.

Ich fahre in den Urlaub und nehme mit …

Nächste Woche fahren wir in den Urlaub, Ostsee, erst Camping (in unserem Transit) auf Rügen und dann ab zur Familie nähe Wismar. Im Prinzip das, was wir auch letztes Mal gemacht haben, ein bisschen Abenteuer gemischt mit Ruhe und Vertrautem. Mit 5 Jahre altem Kind ist das perfekt. Und wie jedes Jahr heißt das – Packen. Da aber meine Packliste viel zu klinisch ist und mich überhaupt nicht für den Urlaub inspiriert, dachte ich, ich schreibe nochmal eine etwas andere Packliste, eine die mir Lust darauf macht, loszufahren und Abenteuer zu erleben.

Ich fahre in den Urlaub und nehme mit …

  • eine Spürnase für Abenteuer
  • extra Gelassenheit, falls etwas schiefläuft
  • Musik im Kopf, falls wir statt Sonne durch den Regen tanzen müssen
  • Strandspazierausdauer
  • Nicht-Perfektionismus
  • Neugierde für Neues, Ungewohntes, Albernes
  • extra Raum für Meeresluft in meinen Lungen
  • entleerte Geschmacks- und Geruchsnerven für neue Erfahrungen
  • eine Sorgenabhaltesperre
  • Platz zwischen meinen Zehen für Sand
  • Alltagsvergessenheit
  • genügend Lockerheit auf dem Kopf für Wind in den Haaren
  • „Handy in die Hand nehm“-Schwäche
  • Raum in meinem Kopf für unfotografierbare Erinnerungen

Metal-Festival oder wie man Urlaub von der Zivilisation macht | Gedankenkritzelei

Das ist kein wissenschaftlicher Text, sondern eine Gedankenkritzelei. Jeden Freitag schreibe ich über etwas, das mir auf dem Herzen liegt. Wenn ich etwas wissenschatftlicher werde, bemühe ich mich keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.

Ich war nach 6 Jahren endlich mal wieder auf einem Metal-Festival und holy shit habe ich das vermisst. Vor ca. 8 Jahren habe ich über meine Erfahrungen auf Festivals einen Text für ein Straßenmagazin geschrieben und dann auch hier auf meinem Blog veröffentlicht. Da ich ihn noch immer sehr mag, dachte ich, ich bereite ihn nochmal auf und poste ihn.

Metal-Festival oder wie man Urlaub von der Zivilisation macht

Der tägliche Umgang mit unseren Mitmenschen ist geprägt von gewissen Umgangsformen. Damit meine ich nicht „Bitte“ und „Danke“ zu sagen, sondern ein gepflegtes Äußeres, Bier erst nach dem Feierabend und das Verbergen von körpereigenen Gasen in Gesellschaft. Auf Metal-Festivals kann man das alles gepflegt über Bord werfen.

Tag 1

Der erste Tag eines Festivals zählt kaum als Zivilisationsurlaub. Die meisten sind noch sauber, einige tragen Make-up, einige sind rasiert. Das erste Bier gibt es erst nach dem Aufbau, oft begleitet von einem ersten harmlosen Bekleidungsverlust. Abends finden die ersten Konzerte statt, doch im Zentrum der Aufmerksamkeit steht das Ankommen und Kennenlernen der Zeltnachbarn. Diese werden im Laufe des Festivals zu den besten Freunden oder, wenn sie eine schlechte Musikanlage oder einen schlechten Geschmack haben, zu den ärgsten Feinden. Außerdem gewöhnt man sich langsam wieder daran, wie laut so ein Rülps klingen kann.

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Lektoratsgefühle | Gedankenkritzelei

Das ist kein wissenschaftlicher Text, sondern eine Gedankenkritzelei. Jeden Freitag schreibe ich über etwas, das mir auf dem Herzen liegt. Wenn ich etwas wissenschatftlicher werde, bemühe ich mich keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.

Lektoratsgefühle

Ende des Jahres erscheint mein Buch über eine Hexe, die technikaffin ist, im Novel Arc-Verlag und gerade ist das Lektorat an der Reihe. Dabei ist mir aufgefallen, wie viele unterschiedliche Emotionen das in mir hervorruft und wie sehr sich das zum Beispiel vom Lektorat von Kurzgeschichten und Gedichten unterscheidet. Vorangestellt muss ich sagen, dass ich Kritik sehr schätze, mehr als Lob, wenn ich ehrlich bin. Mit Kritik kann ich was anfangen, es heißt, dass ich was tun kann, Lob lähmt mich oftmals.

Warum habe ich das nicht gesehen?

Trotzdem habe ich unterschätzt, wie sehr es mich wurmt, wenn ich auf Logiklücken und Unstimmigkeiten aufmerksam gemacht werde. Ich denke dann oft: Warum zur Hölle ist dir das nicht aufgefallen? Ich verstehe, dass man automatisch blinde Flecke beim Schreiben hat. Ich kenne den Plot und konzentriere mich darauf, aber das macht halt nur auf rationaler Ebene den Unterschied, auf emotionaler Ebene bin ich genervt.

Fehlerscham

Ein bisschen Scham ist auch dabei. Vor allem bei Grammatik- oder Zeitfehlern. Das weißt du doch besser, ist ein sehr häufig auftauchender Gedanke. Auf meinem Blog zum Beispiel oder in Kurzgeschichten macht mir das weniger aus, weil ich mir denke, dass Fehler eben passieren. Außerdem lese ich Blogtexte nur einmal Korrektur, da übersehe ich eben was. Solange es lesbar ist – so what?

Nacktfassung

Die Rohfassung meines Buches fühlt sich ein bisschen wie Nackt-Sein an. Ich habe so viel Zeit, Energie und Persönlichkeit hineingesteckt, dass es irgendwie ein Teil von mir ist. Bei dem Hexenbuch nochmal mehr, weil ich es vor fünfzehn Jahren geschrieben und dann vor zwei überarbeitet habe. Es begleitet mich also schon sehr lange. Nostalgie ist definitiv auch ein kleiner Fallstrick.

Worauf ich mich fokussiere

Auch wenn das Lektorat viele unterschiedliche, auch negative Gefühle, in mir hervorruft, ist eines da, das alle anderen überschreibt: Vorfreude. Ich freue mich darauf, bald ein fertiges Buch zu haben, mit dem ich zufrieden sein kann, in dem Liebe und Arbeit stecken und ich bin dankbar dafür, dass ich dabei so viel Hilfe erhalte.

Irgendwann Ende des Jahres habe ich ein Buch in der Hand und da steht mein Name auf dem Cover. Bestes Gefühl aller Zeiten!!

Tagebuch? Journal? Gedankenkotze! | Gedankenkritzelei

Das ist kein wissenschaftlicher Text, sondern eine Gedankenkritzelei. Jeden Freitag schreibe ich über etwas, das mir auf dem Herzen liegt. Wenn ich etwas wissenschatftlicher werde, bemühe ich mich keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.

Tagebuch? Journal? Gedankenkotze!

Ich habe vor ein paar Tagen angefangen in mein Notizbuch (war eigentlich so ein Ringbuch-Kalender, aber ich habe unbeschriebene Seiten rein gemacht) zu schreiben. Nicht nur To-Do-Listen, sondern einfach Gedanken. Sowas habe ich seit meinem Studium nicht mehr gemacht. Als Kind habe ich klassisch Tagebuch geschrieben (nie lange) aber im Studium habe ich begonnen reinzukritzeln, zu schreiben, Gedanken fließen zu lassen. Als es voll war, habe ich aufgehört und irgendwie habe ich jetzt damit wieder begonnen. Es war nur so eine Schnappsidee, weil mein Kopf so furchtbar voll ist (siehe letzter Beitrag) und ich irgendwie was ablassen muss. Auf jeden Fall habe ich nachgelesen, wie man das am besten angeht und festgestellt, dass ich nicht ‚man‘ bin und meinen eigenen Weg brauche.

Tagebuch vs Journal

Erster Punkt meiner Recherche war, ob es einen Unterschied zwischen Tagebuch und Journal gibt, weil auf Social Media immer von Journaling gesprochen wird und ich mir unsicher war, ob das jetzt einfach ein Tagebuch ist oder mehr. Stellt sich raus, ja, zumindest laut einigen Definitionen: ImTagebuch dokumentiert man chronologisch Ereignisse und Erlebnisse des Tages und im Journal reflektiert man und setzte sich Ziele. Ein Tagebuch erzählt, was passiert ist, ein Journal, warum man sich damit beschäftigt. Ich wollte also ein Journal schreiben, also habe ich mich da eingelesen, wie man sowas angeht.

Die Kunst des Journaling

Oi, das ist eine ganze Wissenschaft. Es gibt Morning Pages, wo man schreibt, auf was man sich am Tag fokussieren will, dann gibt es ein Dankbarkeits-Journal, in das man schreibt, für welche Dinge man am Tag dankbar war und Bullet Journaling, das ein bisschen praktischer veranlangt ist. Und natürlich gibt es noch eine Menge mehr Formen und Regeln, wie man das denn richtig macht. Nach einer ersten Recherche wollte ich meine Idee schon über Bord werfen, weil mir das fiel zu anstrengend klang. Ich will meinen Kopf erleichtern, nicht noch weiter zumüllen. Aber dann dachte ich: Fuck it, ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt.

Gedankenkotze

Also habe ich mir mein Ringbuchding genommen, einen Stift geschnappt und losgeschrieben. Teilweise keine ganzen Sätze, teils nur Listen, null zusammenhängend und teilweise sehr kryptisch. Ich schreibe auf, was mir gerade in den Kopf kommt. Es ist nicht vollständig, es ist nicht schön, aber es tut wirklich gut. Wie lange ich das durchziehe, weiß ich nicht. Es ist mir ehrlich gesagt auch egal. Ich mache das nicht, um sagen zu können, dass ich ein Journal habe, sondern, weil es mir helfen soll. Wenn ich weniger voll im Kopf bin, vielleicht höre ich dann auf, keine Ahnung. So oder so, das ist nur für mich, weil es mir gut tut.

Wie reduiziert man? | Gedankenkritzelei

Das ist kein wissenschaftlicher Text, sondern eine Gedankenkritzelei. Jeden Freitag schreibe ich über etwas, das mir auf dem Herzen liegt. Wenn ich etwas wissenschatftlicher werde, bemühe ich mich keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.

Wie reduziert man?

Ich bin jemand, der sehr viele Interessen hat und Dinge macht und wenn der Tag 100 Stunden hätte, würde ich mir auch die vollladen. Allerdings ist das auch nicht unbedingt erstrebenswert, weil mir schon jetzt öfters Mal alles über den Kopf wächst. Ich weiß, dass ich reduzieren muss, aber das fällt mir unfassbar schwer.

Meine erste Strategie: Pausieren

Also dachte ich, ich liste mal, alles, was ich so an „Projekten“ im Laufe der Woche/des Monats habe, auf und dann versuche ich ehrlich zu mir zu sein. Problem ist, dass mir so aufgefallen ist, wie unfassbar lang die Liste ist und das stresst mich noch mehr und ich will so wirklich nichts aufgeben, zumindest nicht auf den ersten Blick. Aufgeben ist aber auch ein sehr endgültiger Akt.

Ich habe bereits, als ich meinen Sohn bekommen habe, reduzieren müssen und in dem Zuge erst einmal Klaviespielen pausiert, bis er sechs Jahre alt ist. Der Gedanke, nur eine Pause zu machen, hat mich beruhigt, denn ganz will ich Klavierspielen nicht aufgeben. Bei meiner jetzigen Liste habe ich mir vorgenommen Patreon zu pausieren und ab und an Social Media Pausen einzulegen, dh. damit auch Inktober und den Wochenrückblick.

Meine zweite Strategie: Wert

Das Problem ist, nur Patreon und Mini-Pausen reichen gerade nicht, also habe ich mir vorgnommen, jedes einzelne Projekt mit Wert zu versehen und da bin ich gerade bei. Anfangs habe ich einfach nur sehr wichtig, wichtig, nicht so wichtig drangeschrieben, dann habe ich es mit Noten probiert, aber bei beiden Methoden haben sich einfach nur große Gruppen gebildet. Jetzt habe ich begonnen eine Liste zu machen, von wichtig bis weniger wichtig, denn so bin ich gezwungen, mich zu entscheiden.

Ich bin noch dabei und werde noch ein paar Mal drinnen rumschreiben, aber mein Ziel ist es am Ende, etwas mit den Sachen die unten gelandet sind zu machen. Vielleicht wirklich aufgeben, vielleicht pausieren, outsourcen oder was auch immer passt.

Meine dritte Strategie: Übersicht

Weil es so viel ist, herrscht in meinem Kopf konstant Chaos. Ich habe zwar meine To-Do-Listen, aber die sind für mich einfach ein Haufen, abgesehen davon, dass ich 7 Stück habe. Ich brauche mehr Übersicht, damit ich die Dinge in meinem Kopf ablegen kann und rausholen, wenn sie an der Reihe sind. Ich überlege mir eine kleine Tafel/Whiteboard zu holen, oder ggf einfach ein Blatt Papier zu nehmen, dass ich in mein Journal lege. Irgendwas, was alles auf einen Blick erfasst und gleichzeitig sortiert.

Alles noch nicht rund, aber ich dachte, ich lasse euch mal an meinen Plänen teilhaben, vielleicht hilft euch eine meiner Ideen oder ihr habt Lust mri eure Strategien zur Alltagsreduzierung mitzuteilen.