alleine blühen veilchen grau | Der Dienstag dichtet

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Da ich kaum Gedichte schreibe, habe ich den Dienstag zum Gedichte-Tag erklärt und veröffentliche wöchentlich ein Gedicht über etwas, das mich gerade bewegt.
Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben.
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La parole a été donnée à l’homme
Gedankenweberei
Myna Kaltschnee
Wortverdreher
Lebensbetrunken

Ich finde Nähe kompliziert. Noch komplizierter ist es, das zu erklären – daher ein Gedicht.

alleine blühen veilchen grau
eine weiße fläche wie ein bettlaken
meine gedanken in deinen träumen.
fangen an zu brennen. aber es ist
frostig. roh. es ist stumpf. das kissen
liegt in der mitte. wir erdolchen es mit
federn, nackten knochen, blanker liebe.
all you need. ich falle von der kante
meiner wärmflasche. das verbrannte
gummi riecht nach zimt, dein atem
nach weihrauch. warum sind mauern
höher als bügelfalten. warum pocht
die sprungfeder dauernd gegen mein
herz. alleine blühen veilchen grau.

in anderen gärten | Der Dienstag dichtet

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Wenn ich nur an Moria denke, wird mir schlecht und wenn ich dazu noch Kommentare von gewissen Leuten oder Politikern lese, überlege ich alles, was Medien oder soziale Medien ist, ab jetzt zu meiden. Das hilft nur auch nicht, deswegen ein Gedicht:

in anderen gärten

wenn ich ihren hass rieche. ihre feigen
worte atmen höre. ich will mich auf
meine zehenspitzen stellen und in
andere gärten sehen. statt lilien sehe
ich elendsblüten. büsche aus armut.
kranken, toten, trauer, verzweiflung.
meine hände greifen ins leere und so
drehe ich mich um. vertrocknet riecht
die erde. das wasser verbrannt. neben
disteln aus neid, angst, missgunst steht
ein baum mit fehlendem mitgefühl und
ignoranz.
welche mauern reißt man leichter ein.
die aus synapsen oder die aus stein?

kopfkugelstoßen | Der Dienstag dichtet

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Ich hab eine Stirnhöhlenentzündung, hier also mal wieder ein Krankheitselfchen.

kopfkugelstoßen

universumsschmerz
ping pong
in meinem gedankenweltall
spielen die planetaren synapsen
kopfkugelstoßen

dieser eine baum | Writing Friday

writing-friday-2020

Dies ist ein Text zu der Aktion „Writing Friday“ von Elizzy. Jeden Freitag wird zu einem der vorgegebenen Themen veröffentlicht. Die aktuellen Themen und eine Liste aller Teilnehmer findet ihr auf Elizzy’s Seite.

Ich habe die Aufgabe etwas freier interpretiert und den uralten Baum als Sinnbild für die gesamte Erde genommen.

Thema: Der uralte Baum im Park soll gefällt werden, wie verhinderst du das?

dieser eine baum

ich werde meine seele, mein glück,
zukunft, mein herz und heim an diesen
einen baum binden. mein darm wird
als  strick dienen. unverdaut sieht man
meine ganze leidenschaft durch die
wände hindurchschimmern. meinen
willen halten die nieren fest. mark und
bein wachen über die wurzeln. ich will
mein leben opfern, mich alleine in den
sturm stellen. erzählt meine stimme in
in form eines plakats. dieser eine baum,
auf dem wir alle leben wird gefällt. ich
sitze hier auf der couch und werfe meine
organe hinterher. als wäre schon winter.

dann kann ich es nicht festhalten | Der Dienstag dichtet

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Kennt ihr das, wenn ihr ein wichtiges Geheimnis hütet?

dann kann ich es nicht festhalten

dann kann ich es nicht festhalten. in mir
tobt ein sturm aus worten. sie tänzeln
über meinen magen, drehen pirouetten
in meinen darmwindungen. ein walzer
im zwergfell. ein chanson im eierstock,
rechts. der links dient als ruhestätte. ein
durchatmen, bevor es weitergeht. ein
und aus und ein und aus. sätze formen
sich in gefangenschaft, planen eine
rebellion. ausbruch. schreien sie. nein!
sage ich. vielleicht doch. ich ziehe die
luft ein, will die worte im Kern ersticken.
ich strauchle beim warum. falle. lasse
los. dann kann ich das wort eben nicht
festhalten. aber ich kann es bedichten.

vermisstenmeldung | Der Dienstag dichtet

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und La parole a été donnée à l’homme

Was macht man, wenn man 0 Inspiration hat und ein Gedicht schreiben will? Genau darüber schreiben. 😉

vermisstenmeldung

mit dem leeren raum beschrieben. ich
sitze vor einer weißen fläche. absolute
leere in einem luftleeren raum, seitdem
du mich verlassen hast. den duft deiner
kreativen fußabdrücke rieche ich noch
auf den tasten. tip tip tip. die melodie
deines kunstvollen gesangs hängt in den
vorhängen. ich habe sie zurückgezogen.
das vakuum geöffnet. um spur, stück,
funke, bohne, silben und einen deut zu
finden. nichts, nada, niente. überhaupt
kein bisschen. null. wo bist du nur?

druckluft-sein | Der Dienstag dichtet

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Ich hatte mal wieder Lust auf ein Elfchen.

druckluft-sein
unwissender atem
rasselt durch lungengänge
nervös wippt der pleuraspalt
mussgewarte

game.life | Der Dienstag dichtet

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Irgendwann musste meine Liebe für Videospiele es ja mal in eines meiner Gedichte schaffen…

game.life

wir leben zusammen im rl. unsere
nonlinearen herzen kennen sich,
tanzen im asymmetrischen takt. a
series of  interesting choices? start.
künstlerisch wippt jedes byte. im
8-bit. wir rennen durch die level.
stoßen uns an barrieren, tanzen
durch die shut downs und restarts.
ready. wenn wir auf eckigen wolken
surfen und unsere synapsen nach
schwertern greifen, darf ich dann
den letzten speicherpunkt wählen?

synapsenparty | Der Dienstag dichtet

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Gibt die Woche doch was Neues und nicht das verpennte Gedicht von letzter Woche. Dieses Gedicht hat sich irgendwie so aufgedrängt und wollte aufs Blatt.

synapsenparty
als würde jemand absichtlich regentropfen in
die gedankenwolken säen. als wäre der wind
eines ventilators stärker als jeder sturm. der
innere gaul gallopiert über blühenden mohn.
ein schwarzes erwarten, errötende neugierde,
grünleuchtende ungeduld. mit einem klecks
gelber hoffnungspatina. färbend tragen sie
die vibration ins erdinnere. der kern schwankt.
atmet. breitet sich aus. auch in den untiefen der
erdkruste spürt man das nervöse hufgetrappel.
hört kleine steine, körnchen staub sich in die
luft erheben. die erde bebt. rumort. gerölllawinen
agieren losgelöst. frei. tummeln sich mit solchen
aus schnee und sand. tanzen mit den erdbeben,
fluten, mit orkanen. die wahre welt. dort. bleibt
ungerührt, wenn die synapsen eine party feiern.

shit | Der Dienstag dichtet

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Ein Dienstagsgedicht am Donnerstag??? Das passiert, wenn man seine Beitragseinstellungen nicht kontrolliert. Nun ja, gibt es das Gedicht von diesem Dienstag eben nächsten Dienstag (darf ich nur nicht vergessen, den Einleitungstext zu ändern) und heute ein spontanes Elfchen.
Und natürlich bin ich wieder da, nach tagelangem Schleppen und Ausmisten UND einem Tag an der Ostssee – passenderweise an diesem Dienstag und damit Schuld an der Misere.

zuspätzuspätzuspät
mein Wunderlandhase
stolpert übers Techniklabyrinth,
über Faulheitsstrände und Meeresblumen
shit