vermisstenmeldung | Der Dienstag dichtet

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Da ich kaum Gedichte schreibe, habe ich den Dienstag zum Gedichte-Tag erklärt und veröffentliche wöchentlich ein Gedicht über etwas, das mich gerade bewegt.
Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben.
Mit von der Partie sind bisher
Stachelbeermond
Mutigerleben
Wortgeflumselkritzelkrams
Werner Kastens
Findevogel
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Lindas x Stories
und La parole a été donnée à l’homme

Was macht man, wenn man 0 Inspiration hat und ein Gedicht schreiben will? Genau darüber schreiben. 😉

vermisstenmeldung

mit dem leeren raum beschrieben. ich
sitze vor einer weißen fläche. absolute
leere in einem luftleeren raum, seitdem
du mich verlassen hast. den duft deiner
kreativen fußabdrücke rieche ich noch
auf den tasten. tip tip tip. die melodie
deines kunstvollen gesangs hängt in den
vorhängen. ich habe sie zurückgezogen.
das vakuum geöffnet. um spur, stück,
funke, bohne, silben und einen deut zu
finden. nichts, nada, niente. überhaupt
kein bisschen. null. wo bist du nur?

druckluft-sein | Der Dienstag dichtet

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Ich hatte mal wieder Lust auf ein Elfchen.

druckluft-sein
unwissender atem
rasselt durch lungengänge
nervös wippt der pleuraspalt
mussgewarte

game.life | Der Dienstag dichtet

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Irgendwann musste meine Liebe für Videospiele es ja mal in eines meiner Gedichte schaffen…

game.life

wir leben zusammen im rl. unsere
nonlinearen herzen kennen sich,
tanzen im asymmetrischen takt. a
series of  interesting choices? start.
künstlerisch wippt jedes byte. im
8-bit. wir rennen durch die level.
stoßen uns an barrieren, tanzen
durch die shut downs und restarts.
ready. wenn wir auf eckigen wolken
surfen und unsere synapsen nach
schwertern greifen, darf ich dann
den letzten speicherpunkt wählen?

synapsenparty | Der Dienstag dichtet

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Gibt die Woche doch was Neues und nicht das verpennte Gedicht von letzter Woche. Dieses Gedicht hat sich irgendwie so aufgedrängt und wollte aufs Blatt.

synapsenparty
als würde jemand absichtlich regentropfen in
die gedankenwolken säen. als wäre der wind
eines ventilators stärker als jeder sturm. der
innere gaul gallopiert über blühenden mohn.
ein schwarzes erwarten, errötende neugierde,
grünleuchtende ungeduld. mit einem klecks
gelber hoffnungspatina. färbend tragen sie
die vibration ins erdinnere. der kern schwankt.
atmet. breitet sich aus. auch in den untiefen der
erdkruste spürt man das nervöse hufgetrappel.
hört kleine steine, körnchen staub sich in die
luft erheben. die erde bebt. rumort. gerölllawinen
agieren losgelöst. frei. tummeln sich mit solchen
aus schnee und sand. tanzen mit den erdbeben,
fluten, mit orkanen. die wahre welt. dort. bleibt
ungerührt, wenn die synapsen eine party feiern.

shit | Der Dienstag dichtet

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Ein Dienstagsgedicht am Donnerstag??? Das passiert, wenn man seine Beitragseinstellungen nicht kontrolliert. Nun ja, gibt es das Gedicht von diesem Dienstag eben nächsten Dienstag (darf ich nur nicht vergessen, den Einleitungstext zu ändern) und heute ein spontanes Elfchen.
Und natürlich bin ich wieder da, nach tagelangem Schleppen und Ausmisten UND einem Tag an der Ostssee – passenderweise an diesem Dienstag und damit Schuld an der Misere.

zuspätzuspätzuspät
mein Wunderlandhase
stolpert übers Techniklabyrinth,
über Faulheitsstrände und Meeresblumen
shit

Senryu |Der Dienstag dichtet

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Mein erster Senryu. Fand ich irgendwie passend bei dem Thema und Anlass.

Senryu

CO2 Urlaub
die Welt atmet frei und grün
wir ärgern uns schwarz

zu spät | Der Dienstag dichtet

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zu spät

damit sie alle aus dem winterlichen schlaf
aufwachen. ich halte meine fahne in den
wind. schreib ihren namen auf das dunkle
banner. mit einem hellen stift schreibe ich
gedanken in den wind. blut tropft in meine
augen. ich will blumen sähen, in ihre haare.
will, dass die follikel kleben. hauche leben
und  ernte tod. meine rufe verebben in dem
meereswind. auf dem höchsten alle türme
schreit einer wissend: aroganz. was nutzen
all die bunten stifte, langen reden. sie haben
sich die ohren zugeklebt und ich höre ihre
schreie. vielleicht sollte ich bis zum nächsten
frühling warten. vielleicht ist es dann zu spät.

 

Wir dichten schon 1 Jahr | Der Dienstag dichtet

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Mir ist am Wochenende aufgefallen, dass es den dichtenden Dienstag schon etwas über ein Jahr alt gibt. Krass! Ich hätte am Anfang nie gedacht, dass ich so lange durchhalte und vor allem nicht, dass ich so viele spannende Mitdichtende finde.
Also, hier ein fettes Danke an euch!

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Ergänzt: Lindas x Stories

Ich freue mich auf jeden Dienstag, sowohl das Schreiben als auch das Lesen.
Hab mich dann auch gleich mal an ein neues Banner gemacht, um den Moment zu würdigen. Ihr könnt es gerne verwendet, wenn ihr Lust habt. Außerdem habe ich versucht irgendwie in Gedichtform zu packen, wie cool es eigentlich ist, dass einander Fremde über Gedichte zusammengekommen sind


tagnacht

die erste nacht hat dem tag das licht
geraubt. wir spazieren unbeleuchtet
über dunkle strände. vorbei an einem
schwarzen meer. ich höre schritte, ein
atmen. rieche süßes parfum, veilchen,
gebratenen speck. ohne die wärmende
sonne können die worte nicht fliegen.
wie schickst du sie zur mir. wie schicke
ich sie zurück. an andere. dein orange
ist mehr pink als meines. gerade glänzt
alles farblos in der tagnacht. vielleicht
müssen worte nicht sehen. vielleicht
können wir in unmarkierten schatten
worten stimmen geben.

das vergissdasnicht | Der Dienstag dichtet

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Ich habe Gestern spontan die Pause an der Arbeit genutzt, um ein Gedicht zu schreiben. Liegt da jetzt schön auf meinem Schreibtisch und ich habe Spätschicht bis 21 Uhr. Ergo: Gibt es dann also nächste Woche und jetzt ein Elfchen über Vergesslichkeit.


das vergissdasnicht

vergissdasnicht
synaptische irrwegsblüten
mit semidementer fahrigkeitspistille
ich sähe erinnerungsbotschaften in
entfallenheitshumus

mein atem | Der Dienstag dichtet

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mein atem

mein atem fließt tidenartig meine
wirbelsäule hinab. die pars thoracia
knirschen. krachen. es hallt durch
meinen unterbauch. prallt ab von
illium, os pubis. schlucken. entgegen.
säuseln weiche sychondrosen über
hohen zeiten. singen durch die costae
in ein heben. ihr pfeifen entweicht aus
meinem mund. irgendwann steigt der
mond über den horizont. ich weiß nur
nicht. wann.