Kinderfragen | Gedankenkritzelei

Das ist kein wissenschaftlicher Text, sondern eine Gedankenkritzelei. Jeden Freitag schreibe ich über etwas, das mir auf dem Herzen liegt. Wenn ich etwas wissenschatftlicher werde, bemühe ich mich keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.

Kinderfragen

Da ich gerade keinen Kopf für kontroverse oder generell anstrengende Themen/Sachen habe, hier etwas zum Schmunzeln. Ein paar Fragen, die mein Sohn (5…der ist schon 5, krass oder?) mir in letzter Zeit gestellt hat, inkl. meiner Recherche dazu. Die meisten hat er mir übrigens um 7 Uhr direkt nach dem Aufstehen gestellt…

Welche Geräusche machen Faultiere?

Kommt ein bisschen drauf an. Die meisten sind leise und klingen wie Seufzer, aber sie können auch klar rufen, dann klingen sie beinahe wie spielende Kinder.

Warum heißt es Urknall, wenn es da noch keine Menschen gab, die den hören konnten?

War tatsächlich als Spott gemeint, weil ein Astrophysiker (Fred Hoyle), die Theorie unsinnig fand und das in einer BBC Radiosendung als „Big Bang“ bezeichnet hat. Da der Name so lustig ist, wurde er dann einfach übernommen, außerdem war der ursprüngliche Name auch einfach etwas zu sperrig: „expandierende Universum aus einer Ursprünglichen Singularität“.

Wie viele Pokemon gibt es?

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Kann man Dinosaurier wiederbeleben?

Nein, er kennt nicht Jurassic Park und nein, es geht nicht. Es gibt schlichtweg keine DNA, da sie über die Zeit leider schon verfallen ist und auch keine Eizellen, die bräuchte man zum Klonen auch.

Warum sagt vom Vorgestern aber Übermorgen?

Er hat mal eine Weile Übergestern gesagt, was nicht passt, aber per se ist die Frage gut. Warum nicht Nachmorgen oder Untergestern? Eine richtige Antwort gibt es nicht. Sprachentwicklung ist einfach nicht immer logisch.

Warum heißt das Kurzarm-Hemd und nicht T-Hemd?

(Die Frage war länger und komplizierter formuliert und ich habe bestimmt 5 Minuten gebraucht zu verstehen, was er von mir will).
Per se würde auch T-Hemd Sinn machen. T-Shirt kann ja auch Kurzarm-Shirt genannt werden. Das ganze Shirt vs Hemd-Ding ist gar nicht so leicht, weil Shirt ja Hemd heißt. Am Ende wieder einfach unlogische Sprachentwicklung. Das Shirt wurde aus dem Englischen übernommen, wahrscheinlich, weil es von der US Navy kommt und durch u.a. James Dean populär wurde.

Haben Wikinger und Ritter gegeneinander gekämpft? Wer hat gewonnen?

Tatsächlich gab es aufeinandertreffen, aber wenige, da die Hochzeit der Wikinger so ca. 800 bis 1050 n.Chr. und es die „klassischen“ Ritter mit Rüstung erst im späten Mittealter so richtig gab. Gewonnen hätten wahrscheinlich die Ritter wegen ihrer Rüstung, aber chancenlos wären Wikinger nicht gewesen. Mit ihren Äxten wären sie sogar durch die Rüstung gekommen.

die treppe | Der Dienstag dichtet

Der Dienstag ist für mich Gedichtetag. Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben. Die Liste der bisherigen Dienstagdichtenden findet ihr am Ende.

die treppe

schicht um schichte stapele ich alle kleidung,
die ich einmal besessen habe und die ich noch
besitzen werde, aufeinander. eine hose, die nur
ein paar monate modern war. ein paar schuhe,
die zwar schick, aber nicht zum laufen gedacht
waren. das grüne shirt, das nur für diesen einen
anlass gekauft wurde. wenige sachen haben
löcher, wenige sehen verbraucht aus. kaum eines
wurde geflickt, ausgebessert, umfunktioniert.
schicht um schicht stapele ich viskose, polyester,
baumwolle, wachs, gore tech, kunstleder, echtes
leder, das als kunstleder verkauft wurde. stapele
faden auf faden und faser auf faser bis mein
monument endlich steht und ich auf weichen
treppenstufen bis zum mond hinaufsteige.

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Ho(rror)chzeit | Gedankenkritzelei

Das ist kein wissenschaftlicher Text, sondern eine Gedankenkritzelei. Jeden Freitag schreibe ich über etwas, das mir auf dem Herzen liegt. Wenn ich etwas wissenschatftlicher werde, bemühe ich mich keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.

Ho(rror)chzeit

Nicht sicher, ob der Titel so grammatikalisch funktioniert, aber ich finde ihn witzig. Auf jeden Fall wollte ich, nachdem ich letzten Freitag auf einer Hochzeit war, mal über Hochzeiten schreiben. Über meine eigene, die keine Feier war, habe ich hier auch schonmal geschrieben. (KLICK), aber so allgemein habe ich da noch nie drüber geredet und ich will mal so richtig ablästern…ok, nicht ganz, trotzdem.

Ich mag Hochzeiten nicht sonderlich

Ich war noch nicht auf übermäßig vielen Hochzeiten und auf denen ich war, die waren nuja bis unterhaltsam. Die am Freitag zum Beispiel war nur Standesamt, Essen und bisschen Spazieren, nicht spannend, aber ich habe mich für das Paar gefreut und daher war die Feier ein Erfolg. Es war alles entspannt und niemand hat sich verstellt. Die beiden nuja-Hochzeiten wirkten auf mich hingegen gezwungen, aber wenn am Ende das Paar glücklich ist, werde ich nicht sagen, dass die Hochzeit scheiße war. Geht eben auch dabei nicht um mich. Trotzdem mag ich Hochzeiten generell nicht bzw. das, was daraus aus unserer Gesellschaft gemacht wird: Konsum.

Geldmaschine

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auf sanften pfötchen | Der Dienstag dichtet

Der Dienstag ist für mich Gedichtetag. Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben. Die Liste der bisherigen Dienstagdichtenden findet ihr am Ende.

auf sanften pfötchen

auf sanften pfötchen schnurrt
sich eine befellte nase in meine
federleichten träume. schmiegt
sich an. eine katzenfeder kitzelt.
kaum spürbarer atem streift meine
haut. autsch. zuviel kralle, zu wenig
stoff dazwischen. kichern, leises
maunzen. ein perfekter morgen.

Mit diesem Gedicht möchte ich auf einen kleinen Tierschutzverein aufmerksam machen, die gerade struggeln, weil sie zu viele streunende Katzen und zu wenig Hilfe und Geld haben. Wenn ihr überlegt ein Kätzchen zu adoptieren oder vielleicht ein bisschen Geld übrig habt, schaut bei Divis Kleine Farm & Freunde vorbei.

Infos: https://www.diviskleinefarmundfreunde.de/

Spenden am besten via Paypal (Diviskleinefarm@outlook.de) oder Bankkonto (siehe Link/Spenden).

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Eine verrückte Reise | Etüdensommerpausenintermezzo

Dies ist ein Text zu den abc.etüden von Christiane. Diesmal mit dem Etüdensommerpausenintermezzo. Ziel ist es mindestens 7 aus 12 Wörtern (siehe Bild) in einem Text unterzubringen und es muss diesmal ein Tier eine Rolle spielen.

Die Idee für die Sommeretüde kam mir recht schnell, auch wenn es dann am Ende doch ein Akt war, die Wörter so einzubauen, dass es nicht erzwungen wirkt. Acht habe ich dann am Ende aber doch untergebracht. Jetzt muss nur noch eine Idee für die Adventüde her.

Eine verrückte Reise

„Lass uns verreisen“, sagte Jana.

Juan sah von seinem Buch auf. „Wohin und viel wichtiger: Mit welchem Geld? Filis Tierarztrechnung hat uns ziemlich das Genick gebrochen.“

Jana sah zu ihrem Hund, der schuldbewusst schauend das Zimmer verließ. „Ich habe noch kaum etwas von der Welt gesehen.“

Juan zog eine Augenbraue auch, dann grinste er schelmisch. „Schau auf Instagram. Da siehst du genug von der Welt.“

„Da kriege ich nur FOMO.“

„Was ist FOMO?“, fragte Juan.

„Fear of missing out. Quasi Futterneid auf Urlaube bezogen, in meinem Fall. Egal, vergiss es. Ich weiß, wir haben gesagt, wir gammeln mal eine Woche einfach nur rum, aber ich langweile mich jetzt schon und es ist erst Tag zwei.“

„Weil du nicht mehr weißt, wie man entspannt. Vergiss den Alltag und lehn dich zurück. Die Arbeit und der ganze Stress sind schneller wieder da, als du glaubst,“ sagte Juan nun ernster.

Theatralisch warf Jana die Arme nach oben, wusste aber nicht, was sie darauf erwidern sollte. Frustriert verließ sie das Wohnzimmer und ließ sich im Schlafzimmer auf ihr Bett fallen, wo sich Fili bereits breit machte. Hier, wo sie jede Nacht Träume hatte, kam ihr vielleicht eine kreative Idee, wie sie Juan überreden konnte, ihr letztes Geld zusammenzukratzen, um doch noch zu verreisen.

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idyllisch | Der Dienstag dichtet

Der Dienstag ist für mich Gedichtetag. Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben. Die Liste der bisherigen Dienstagdichtenden findet ihr am Ende.

idyllisch

die blätter der bäume rauschen im wind, ein
kleines bächlein plätschert und ein paar vögel
singen fröhliche lieder. man könnte meinen,
dass, wenn man in diese idylle etwas schlimmes
hineinbrüllt, dass es dann genauso schlimm
herausbrüllt. doch die blätter rauschen, das
bächlein plätschert. nur die vögel sind kurz still.
man könnte meinen, dass so ein brüllen folgen
hat, bis der wald so tut, als hätte ihn nie etwas
gestört und die vögel ihre lieder beenden.

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Urlaubsabenteuer | Gedankenkritzelei

Das ist kein wissenschaftlicher Text, sondern eine Gedankenkritzelei. Jeden Freitag schreibe ich über etwas, das mir auf dem Herzen liegt. Wenn ich etwas wissenschatftlicher werde, bemühe ich mich keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.

Urlaubsabenteuer

Nach meiner Packliste dachte ich schreibe auch, was ich so mit dem Koffer erlebt habe. Hier also einige Abenteuer, die wir im Urlaub so erlebt haben:

  • Schneckendorf in Sandkastenoberteil gebaut, inkl. Blumenstrauß für potentielle Bienenfreunde
  • Piratentheaterstück in strömendem Regen angesehen
  • im Auto im Wald übernachtet und abendliches Vorlesen in Hängematte verlagert
  • Schwein mit Bürste gekrault
  • Regen ausgenutzt, um mit Schmalspurbahn zu fahren
  • Eis zum Mittag gegessen
  • Hafenrundfahrt gemacht und so getan, als würden wir das Schiff lenken
  • Autofahrlangeweile genutzt, um die verrückteste Playliste aller Zeiten zu erstellen
  • von Ziegen schubsen und ablecken lassen
  • Kind alleine mit neu gewonnener Freundin losziehen lassen
  • Krabben, Garnelen und kleine Fische eingesammelt und wieder frei gelassen
  • Hundefreundin gefunden
  • einen fliegenden selbstbewässerten Garten mit Lego gebaut

voll leer | Der Dienstag dichtet

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Bin wieder zurück aus dem Urlaub.

voll leer

dann weht durch meine leeren
räume ein wind. ausgemistet, ballast
abgeworfen, abstand gewonnen.
frei geräumt.
leer.
und dann nehme ich alles und
werfe es hinein. weil leere
manchmal schwerer zu ertragen
ist, als das zuviel und zu voll.
und dann wünsche ich mir die
leere herbei. weil es schwer ist
zu denken, wenn alles laut und
voll ist.

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millimetergroße erinnerungen | Der Dienstag dichtet

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Ein Gedicht aus dem Urlaub. Freitag bin ich wieder da und hole eure Gedichte nach

millimetergroße erinnerungen

klebt an meinen füßen, händen,
oberschenkeln, pobacken, am
handtuch, der kleidung, in den
schuhen, der tasche.
sandkörnchen.
sogar in der haarbürste finde ich
sie. und dann zuhause im koffer
und im wäschekorb nach dem
waschen.
millimetergroße erinnerungen an
schöne meermomente.

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ich bin dann mal weg | Der Dienstag dichtet

Der Dienstag ist für mich Gedichtetag. Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben. Die Liste der bisherigen Dienstagdichtenden findet ihr am Ende.

ich bin dann mal weg

ich bin dann mal weg. adieu. tschaui,
tschüss. sanfter reisewind weht durch
meine haare und ein strohballen über
den smartphonescreen. können mich
alle mal, vor allem der alltag. ciao. salut.
dag. rattern unterm hintern und weniger
rattern im kopf. bye bye. peace out.

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