Lektoratsgefühle | Gedankenkritzelei

Das ist kein wissenschaftlicher Text, sondern eine Gedankenkritzelei. Jeden Freitag schreibe ich über etwas, das mir auf dem Herzen liegt. Wenn ich etwas wissenschatftlicher werde, bemühe ich mich keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.

Lektoratsgefühle

Ende des Jahres erscheint mein Buch über eine Hexe, die technikaffin ist, im Novel Arc-Verlag und gerade ist das Lektorat an der Reihe. Dabei ist mir aufgefallen, wie viele unterschiedliche Emotionen das in mir hervorruft und wie sehr sich das zum Beispiel vom Lektorat von Kurzgeschichten und Gedichten unterscheidet. Vorangestellt muss ich sagen, dass ich Kritik sehr schätze, mehr als Lob, wenn ich ehrlich bin. Mit Kritik kann ich was anfangen, es heißt, dass ich was tun kann, Lob lähmt mich oftmals.

Warum habe ich das nicht gesehen?

Trotzdem habe ich unterschätzt, wie sehr es mich wurmt, wenn ich auf Logiklücken und Unstimmigkeiten aufmerksam gemacht werde. Ich denke dann oft: Warum zur Hölle ist dir das nicht aufgefallen? Ich verstehe, dass man automatisch blinde Flecke beim Schreiben hat. Ich kenne den Plot und konzentriere mich darauf, aber das macht halt nur auf rationaler Ebene den Unterschied, auf emotionaler Ebene bin ich genervt.

Fehlerscham

Ein bisschen Scham ist auch dabei. Vor allem bei Grammatik- oder Zeitfehlern. Das weißt du doch besser, ist ein sehr häufig auftauchender Gedanke. Auf meinem Blog zum Beispiel oder in Kurzgeschichten macht mir das weniger aus, weil ich mir denke, dass Fehler eben passieren. Außerdem lese ich Blogtexte nur einmal Korrektur, da übersehe ich eben was. Solange es lesbar ist – so what?

Nacktfassung

Die Rohfassung meines Buches fühlt sich ein bisschen wie Nackt-Sein an. Ich habe so viel Zeit, Energie und Persönlichkeit hineingesteckt, dass es irgendwie ein Teil von mir ist. Bei dem Hexenbuch nochmal mehr, weil ich es vor fünfzehn Jahren geschrieben und dann vor zwei überarbeitet habe. Es begleitet mich also schon sehr lange. Nostalgie ist definitiv auch ein kleiner Fallstrick.

Worauf ich mich fokussiere

Auch wenn das Lektorat viele unterschiedliche, auch negative Gefühle, in mir hervorruft, ist eines da, das alle anderen überschreibt: Vorfreude. Ich freue mich darauf, bald ein fertiges Buch zu haben, mit dem ich zufrieden sein kann, in dem Liebe und Arbeit stecken und ich bin dankbar dafür, dass ich dabei so viel Hilfe erhalte.

Irgendwann Ende des Jahres habe ich ein Buch in der Hand und da steht mein Name auf dem Cover. Bestes Gefühl aller Zeiten!!

es brennt | Der Dienstag dichtet


Der Dienstag ist für mich Gedichtetag. Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben. Die Liste der bisherigen Dienstagdichtenden findet ihr am Ende.

es brennt

lava auf den bildschirmen. sanft
wehen feuerstürme über graues
gras. die luft flackert als du mir
einen strohhalm reichst. ein wenig
zittert meine hand. ein wenig flattert
mein durchgeschwitztes herz.
im takt der steigenden farben.
seufzen. ich wünschte es wäre
wieder mehr weniger.

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schwarze farbe | Der Dienstag dichtet


Der Dienstag ist für mich Gedichtetag. Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben. Die Liste der bisherigen Dienstagdichtenden findet ihr am Ende.

schwarze farbe

in den haaren ziept die schwarze farbe. zu
weich sind sie geworden. nicht stark genug,
um die ohren zu verdecken.
weißt du.
in den haaren reißt die schwarze farbe. verdeckt
die gedanken. nicht gehört. nicht gesehen. nicht
gesprochen. nicht gedacht.
in den haaren.
die schwarze farbe. manchmal rot.

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Gute Nacht | Impulswerkstatt

Zettel und Federhalter. Über dem Federhalter steht Impulswerkstatt

Dies ist ein Text zu der Impulswerkstatt von Myriade. Ziel ist es etwas Kreatives zu vorgeschlagenen Bildern oder zu einer Schreibaufgabe zu erstellen. Hier könnt ihr alles darüber lesen: *KLICK*
Die aktuellen Bilder und Mosaikstücken zur aktuellen Impulswerkstatt findet ihr hier: *KLICK*

Der gewählte Impuls:
„Ich fühlte mich ausgehöhlt und bereit ein Jahr lang zu schlafen“
Hermann Hesse „Der Steppenwolf“

Gute Nacht

Heute stelle ich meinen Wecker auf den 01.06.2027. Im Juni ist das Wetter schön warm. Die Anfangsjahresdepressionen sind rum und der Endjahresstress noch nicht da. Außerdem blühen Blumen. Die machen alles besser.

Warum ich den Wecker mich erst in einem Jahr wecken lasse?

Einfach.

Ich habe den Bums dieses Jahr satt. Es fing mit „Wir müssen das Projekt schnell beenden an“, ging weiter mit „Wir müssen das Projekt noch schneller beenden“ und dann war es „Heute ist Abgabe, warum bist du noch nicht fertig, das geht so nicht, 200 Überstunden sind ja gar nichts, ich habe 300“ weiter.

Und dann waren da noch die Geburtstage und hier muss man sein und dort muss man sein. Einer zieht um und derjenige hat auch beim eigenen Umzug geholfen. Die Nachbarn haben Computerprobleme, die Eltern sind alt und haben tausend Fragen und einen großgezogen, was ihnen das Recht gibt, jetzt Gefallen einzulösen, als hätte man als Kind Gutscheine ausgehändigt, die nicht nur leere Versprechungen wie „ich wasche dein Auto“, „ich räume eine Woche lang auf“ oder „ich mähe einen Monat lang den Rasen“ beinhaltet haben.

Vom Alltag will ich gar nicht mal anfangen. Die Hose hat ein Loch, es muss eine Neue gekauft werden. Die Waschmaschine geht kaputt und man kann sie entweder unter Angstzuständen selbst reparieren oder jemanden für 300 Euro reparieren lassen. Dann muss das Auto zum TÜV und die Terminvergabe ist Mist. Arzttermine! Vorsorge! Wo man nicht alles hin muss. Habe ich Hautkrebs? Gibt es Karies an den Zähnen? Sehen die Augen noch normal? Hören die Ohren richtig? Und dann funktioniert die Online-Terminvergabe bei 50% der Praxen nicht. Man kriegt entweder zwei Termine und muss dann rätseln, welcher der richtige ist, oder der Termin liegt so beschissen, dass man anrufen muss, um ihn verlegen zu lassen.

Es reicht.

Ich habe für das Jahr schon mehr Energie verwendet, als mir zur Verfügung stand. Jetzt bin ich leer und will nur noch schlafen.

Und das mache ich jetzt auch. Ein Jahr mal richtig durchschlafen.

Gute Nacht!

kritik | Der Dienstag dichtet


Der Dienstag ist für mich Gedichtetag. Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben. Die Liste der bisherigen Dienstagdichtenden findet ihr am Ende.

kritik

fühlt sich an, als hätte jemand kerosin über
meine worte geschüttet. ein kleines loch im
herzen, eine stichflamme im ego. ich wünschte.
also hätte ich bloß. das ist besser. mhm. ja. oh.
vielleicht bläst der sturm nicht die flammen fort,
aber die zweifel. und dann ist es ein bisschen wie
mit dem phönix und der asche. nur die asche bin
ich. ein bisschen beschämt. viel mehr. freier.

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Nichtstun | abc.etüden

Dies ist ein Text zu den abc.etüden von Christiane. Ziel ist es 3 Worte in 300 Zeichen unterzubringen. Die Schreibeinladung für Juni beinhaltet die Worte: Wolke, stur, sortieren

Ich hatte mal wieder Lust auf Slice of Life. Kein Twist, nur ein Moment im Leben zweier Personen.

Nichtstun

„Definitiv ein Traktor.“

„So ein Unfug. Das ist ein Hund mit Knochen im Maul.“

„Und einem Pflug als Schwanz, oder was?“

„Das ist kein Pflug, sondern die Nachbarskatze, die suizidgefährdet ist.“

„Was?“ Lara lachte und richtete sich auf. „Ich glaube, wir sollten nicht zu lange auf Wolken starren.“

„Aber es hilft so wunderbar dabei, die Gedanken zu sortieren“, sagte Michael und zog Lara zurück auf die Picknickdecke. Er legte seinen Kopf an ihre Schulter und atmete ihr sanft in den Nacken.

„Wir müssen aber heute noch was machen!“

„Was denn?“, murmelte Michael.

Lara zuckte mit den Schultern. „Irgendwas. Man kann ja nicht einen ganzen Tag nichts tun.“

„Warum nicht?“

„Weil man dann nicht produktiv ist.“ Lara schon Michael etwas zurück und rollte sich auf die Seite. Ihre Nasenspitzen berührten sich beinahe. Noch bevor sie seine Zunge an ihrer Nase spürte, sah sie den Schalk in seinen Augen.

„Hey“, rief sie halb aus Protest halb aus Belustigung.

„Man muss nicht immer produktiv sein. Wir sind Menschen und keine Maschinen. Außerdem kann es Produktivität nur geben, wenn man auch mal faul ist, sonst wäre Produktiv-Sein ja ein dauerhafter Zustand und man wüsste gar nicht, dass man produktiv ist. Das Wort gäbe es quasi gar nicht.“

„Das ergibt so null Sinn,“ sagte Lara.

„Sei nicht so stur. Es heißt doch ‚Ich denke, also bin ich‘ und nicht ‚Ich mache, also bin ich‘. Oh hey, schau, die Katze beißt jetzt in den Schwanz von dem Hund.“

Lara spähte zu den Wolken. „Ich glaube dem Traktor ist das Benzin ausgegangen.“

„Gut. So gefällt mir der Traktor am liebsten“, seufzte Michael und zog Lara in seine Arme.

Tagebuch? Journal? Gedankenkotze! | Gedankenkritzelei

Das ist kein wissenschaftlicher Text, sondern eine Gedankenkritzelei. Jeden Freitag schreibe ich über etwas, das mir auf dem Herzen liegt. Wenn ich etwas wissenschatftlicher werde, bemühe ich mich keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.

Tagebuch? Journal? Gedankenkotze!

Ich habe vor ein paar Tagen angefangen in mein Notizbuch (war eigentlich so ein Ringbuch-Kalender, aber ich habe unbeschriebene Seiten rein gemacht) zu schreiben. Nicht nur To-Do-Listen, sondern einfach Gedanken. Sowas habe ich seit meinem Studium nicht mehr gemacht. Als Kind habe ich klassisch Tagebuch geschrieben (nie lange) aber im Studium habe ich begonnen reinzukritzeln, zu schreiben, Gedanken fließen zu lassen. Als es voll war, habe ich aufgehört und irgendwie habe ich jetzt damit wieder begonnen. Es war nur so eine Schnappsidee, weil mein Kopf so furchtbar voll ist (siehe letzter Beitrag) und ich irgendwie was ablassen muss. Auf jeden Fall habe ich nachgelesen, wie man das am besten angeht und festgestellt, dass ich nicht ‚man‘ bin und meinen eigenen Weg brauche.

Tagebuch vs Journal

Erster Punkt meiner Recherche war, ob es einen Unterschied zwischen Tagebuch und Journal gibt, weil auf Social Media immer von Journaling gesprochen wird und ich mir unsicher war, ob das jetzt einfach ein Tagebuch ist oder mehr. Stellt sich raus, ja, zumindest laut einigen Definitionen: ImTagebuch dokumentiert man chronologisch Ereignisse und Erlebnisse des Tages und im Journal reflektiert man und setzte sich Ziele. Ein Tagebuch erzählt, was passiert ist, ein Journal, warum man sich damit beschäftigt. Ich wollte also ein Journal schreiben, also habe ich mich da eingelesen, wie man sowas angeht.

Die Kunst des Journaling

Oi, das ist eine ganze Wissenschaft. Es gibt Morning Pages, wo man schreibt, auf was man sich am Tag fokussieren will, dann gibt es ein Dankbarkeits-Journal, in das man schreibt, für welche Dinge man am Tag dankbar war und Bullet Journaling, das ein bisschen praktischer veranlangt ist. Und natürlich gibt es noch eine Menge mehr Formen und Regeln, wie man das denn richtig macht. Nach einer ersten Recherche wollte ich meine Idee schon über Bord werfen, weil mir das fiel zu anstrengend klang. Ich will meinen Kopf erleichtern, nicht noch weiter zumüllen. Aber dann dachte ich: Fuck it, ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt.

Gedankenkotze

Also habe ich mir mein Ringbuchding genommen, einen Stift geschnappt und losgeschrieben. Teilweise keine ganzen Sätze, teils nur Listen, null zusammenhängend und teilweise sehr kryptisch. Ich schreibe auf, was mir gerade in den Kopf kommt. Es ist nicht vollständig, es ist nicht schön, aber es tut wirklich gut. Wie lange ich das durchziehe, weiß ich nicht. Es ist mir ehrlich gesagt auch egal. Ich mache das nicht, um sagen zu können, dass ich ein Journal habe, sondern, weil es mir helfen soll. Wenn ich weniger voll im Kopf bin, vielleicht höre ich dann auf, keine Ahnung. So oder so, das ist nur für mich, weil es mir gut tut.

blaue küsse | Der Dienstag dichtet


Der Dienstag ist für mich Gedichtetag. Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben. Die Liste der bisherigen Dienstagdichtenden findet ihr am Ende.

blaue küsse

manchmal bleiben deine küsse als blaue
flecke zurück. rote punkte, geschwollen,
enpfindlich. sanft streichele ich über das
blau, das grün, das beinahe braun. denke
an deine zarten lippen und schmerzvollen
schwüre. momente zwischen laken.
nach ein paar tagen sehe ich nur noch
blasse erinnerung. dann sehne ich mich
nach dir und der tiefe, die du auf und in
mir hinterlässt.

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Wie reduiziert man? | Gedankenkritzelei

Das ist kein wissenschaftlicher Text, sondern eine Gedankenkritzelei. Jeden Freitag schreibe ich über etwas, das mir auf dem Herzen liegt. Wenn ich etwas wissenschatftlicher werde, bemühe ich mich keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.

Wie reduziert man?

Ich bin jemand, der sehr viele Interessen hat und Dinge macht und wenn der Tag 100 Stunden hätte, würde ich mir auch die vollladen. Allerdings ist das auch nicht unbedingt erstrebenswert, weil mir schon jetzt öfters Mal alles über den Kopf wächst. Ich weiß, dass ich reduzieren muss, aber das fällt mir unfassbar schwer.

Meine erste Strategie: Pausieren

Also dachte ich, ich liste mal, alles, was ich so an „Projekten“ im Laufe der Woche/des Monats habe, auf und dann versuche ich ehrlich zu mir zu sein. Problem ist, dass mir so aufgefallen ist, wie unfassbar lang die Liste ist und das stresst mich noch mehr und ich will so wirklich nichts aufgeben, zumindest nicht auf den ersten Blick. Aufgeben ist aber auch ein sehr endgültiger Akt.

Ich habe bereits, als ich meinen Sohn bekommen habe, reduzieren müssen und in dem Zuge erst einmal Klaviespielen pausiert, bis er sechs Jahre alt ist. Der Gedanke, nur eine Pause zu machen, hat mich beruhigt, denn ganz will ich Klavierspielen nicht aufgeben. Bei meiner jetzigen Liste habe ich mir vorgenommen Patreon zu pausieren und ab und an Social Media Pausen einzulegen, dh. damit auch Inktober und den Wochenrückblick.

Meine zweite Strategie: Wert

Das Problem ist, nur Patreon und Mini-Pausen reichen gerade nicht, also habe ich mir vorgnommen, jedes einzelne Projekt mit Wert zu versehen und da bin ich gerade bei. Anfangs habe ich einfach nur sehr wichtig, wichtig, nicht so wichtig drangeschrieben, dann habe ich es mit Noten probiert, aber bei beiden Methoden haben sich einfach nur große Gruppen gebildet. Jetzt habe ich begonnen eine Liste zu machen, von wichtig bis weniger wichtig, denn so bin ich gezwungen, mich zu entscheiden.

Ich bin noch dabei und werde noch ein paar Mal drinnen rumschreiben, aber mein Ziel ist es am Ende, etwas mit den Sachen die unten gelandet sind zu machen. Vielleicht wirklich aufgeben, vielleicht pausieren, outsourcen oder was auch immer passt.

Meine dritte Strategie: Übersicht

Weil es so viel ist, herrscht in meinem Kopf konstant Chaos. Ich habe zwar meine To-Do-Listen, aber die sind für mich einfach ein Haufen, abgesehen davon, dass ich 7 Stück habe. Ich brauche mehr Übersicht, damit ich die Dinge in meinem Kopf ablegen kann und rausholen, wenn sie an der Reihe sind. Ich überlege mir eine kleine Tafel/Whiteboard zu holen, oder ggf einfach ein Blatt Papier zu nehmen, dass ich in mein Journal lege. Irgendwas, was alles auf einen Blick erfasst und gleichzeitig sortiert.

Alles noch nicht rund, aber ich dachte, ich lasse euch mal an meinen Plänen teilhaben, vielleicht hilft euch eine meiner Ideen oder ihr habt Lust mri eure Strategien zur Alltagsreduzierung mitzuteilen.

suche | Der Dienstag dichtet


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suche

ich träume vom paradies. eine
karte habe ich. und eine mauer.
die schiebe ich vor mir her, als
wäre sie ein räumschild.
ich träume
und dann suche ich. verstehen.
das. alles. auf der karte sind nun
linien. meine. kritzelig. irgendwie
ich. aber die mauer ist noch da.
bisschen efeu wächst. schick.

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