
Das ist kein wissenschaftlicher Text, sondern eine Gedankenkritzelei. Jeden Freitag schreibe ich über etwas, das mir auf dem Herzen liegt. Wenn ich etwas wissenschatftlicher werde, bemühe ich mich keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.
Eine Liebeserklärung ans Fahrradfahren
Ich fahre jeden Tag mit dem Fahrrad zur Arbeit, mit Zwischenstopp, weil ich das Kind in den Kindergarten bringen muss. Das tue ich nicht, um fit zu werden, sondern weil ich in der Innenstadt wohne und nur 2 km von meiner Arbeit entfernt. Bus/Bahn wäre mehr Umweg als alles andere, Auto unsinnig und so fahre ich von minus 6 bis plus 25 Grad Fahrrad, bei Regen und bei Sonnenschein und ich liebhasse es. Hier eine kleiner ggf. nicht ganz ernstgemeinte Liste:
Warum Fahrradfahren Liebe ist:
- keine Parkplatzsuche, außer man wohnt neben einer Eisdiele und es gibt nur 4 Fahrradständer (immerhin im Winter kein Problem)
- billiger als Auto oder Bahnfahren, wenn man gut mit Panzertape ist
- es hält fit (hier ein kleiner Dank an die Kasseler Berge und die zwei fiesen Steigungen, die ich sowohl auf Hin- also auch Rückweg überwinden muss)
- der mitfahrende Nachwuchs lernt schnell das Verhalten im Straßenverkehr inkl. kreativem Fluchen
- man muss sich nicht aussuchen, wer ob einen Autofahrer*innen oder Fußgänger*innen mehr hassen: Alle hassen Fahrradfahrer*innen!
- Expertenwissen in Outdoor-Bekleidung ist eine unumgehbare Begleiterscheinung
- man lernt sein Leben nach mehreren Nahtoderfahrungen wirklich schätzen
- man lernt krank Zuhause zu bleiben, weil mit dichter Nase ist Fahrradfahren die Hölle
- man kennt alle Straßen mit Pflastersteinen auswendig und wie sie zu umgehen sind
- nette Gespräche mit anderen auf dem Fahrrad und wie sehr man Fahrradfahren liebhasst















