
Dies ist ein Text zu den abc.etüden von Christiane. Diesmal mit dem Etüdensommerpausenintermezzo. Ziel ist es mindestens 7 aus 12 Wörtern (siehe Bild) in einem Text unterzubringen und es muss diesmal ein Tier eine Rolle spielen.
Die Idee für die Sommeretüde kam mir recht schnell, auch wenn es dann am Ende doch ein Akt war, die Wörter so einzubauen, dass es nicht erzwungen wirkt. Acht habe ich dann am Ende aber doch untergebracht. Jetzt muss nur noch eine Idee für die Adventüde her.
Eine verrückte Reise
„Lass uns verreisen“, sagte Jana.
Juan sah von seinem Buch auf. „Wohin und viel wichtiger: Mit welchem Geld? Filis Tierarztrechnung hat uns ziemlich das Genick gebrochen.“
Jana sah zu ihrem Hund, der schuldbewusst schauend das Zimmer verließ. „Ich habe noch kaum etwas von der Welt gesehen.“
Juan zog eine Augenbraue auch, dann grinste er schelmisch. „Schau auf Instagram. Da siehst du genug von der Welt.“
„Da kriege ich nur FOMO.“
„Was ist FOMO?“, fragte Juan.
„Fear of missing out. Quasi Futterneid auf Urlaube bezogen, in meinem Fall. Egal, vergiss es. Ich weiß, wir haben gesagt, wir gammeln mal eine Woche einfach nur rum, aber ich langweile mich jetzt schon und es ist erst Tag zwei.“
„Weil du nicht mehr weißt, wie man entspannt. Vergiss den Alltag und lehn dich zurück. Die Arbeit und der ganze Stress sind schneller wieder da, als du glaubst,“ sagte Juan nun ernster.
Theatralisch warf Jana die Arme nach oben, wusste aber nicht, was sie darauf erwidern sollte. Frustriert verließ sie das Wohnzimmer und ließ sich im Schlafzimmer auf ihr Bett fallen, wo sich Fili bereits breit machte. Hier, wo sie jede Nacht Träume hatte, kam ihr vielleicht eine kreative Idee, wie sie Juan überreden konnte, ihr letztes Geld zusammenzukratzen, um doch noch zu verreisen.
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