Schachmatt | Writing Friday

Dies ist ein Text zu der Aktion „Writing Friday“ von Elizzy. Jeden Freitag wird zu einem der vorgegebenen Themen veröffentlicht. Die aktuellen Themen und eine Liste aller Teilnehmer findet ihr auf Elizzy’s Seite.

Thema: Das etwas andere Spielbrett – Du landest als kleine Spielfigur auf dem Spielbrett deiner Wahl (Monopoly, Mensch ärgere dich nicht etc.) erzähle uns von diesem Abenteuer.

Ich habe einfach mal losgeschrieben, ohne zu wissen, worauf ich hinaus will. Beim Überarbeiten habe ich nur grobe Fehler korrigiert und den Rest so belassen. Nicht mein bester Text, aber spontanes Schreiben macht mir viel zu viel Spaß, als dass mcih Imperfektion dabei ärgern würde. 😉

Schachmatt

Das ist ein Traum, sage ich mir, als ich frierend auf diesem steinharten kalten Boden aufwache. Um mich herum stehen metergroße Statuen und blicken grimmig drein. Sie sehen aus wie die Gargoyle aus Horrorgeschichten. So, als könnten sie jeden Moment zum Leben erwachen. Ein Poltern lässt mich aufschrecken. Irgendwo hinter mir erklingen ein Schaben und Kratzen. Lautlos stehe ich auf und schleiche mich im Schatten dieser hässlichen Statuen an das Geräusch heran. Als ich es fast erreicht habe, höre ich nichts mehr. Ich beschließe dennoch nachzusehen, finde nur außer weiterer Statuen nichts.

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Ein fast perfekter Abend | Writing Friday

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Mir ist echt bis eben nichts eingefallen, aber letztendlich bei den Worten konnte ich nicht anders. Wer Probleme mit Gewalt hat, sollte besser nicht weiterlesen.

Thema: Schreibe eine Geschichte und lasse folgende Wörter mit einfließen: Flirten, Lächeln, durchschaut, großartig, hibbelig

Ein fast perfekter Abend

Erschrocken sog Tina die Luft ein. Es war nicht der Schmerz, der sie so schockierte, sondern die bloße Handlung an sich. Noch nie hatte ihr jemand eine Ohrfeige verpasst. Bereits jetzt ahnte sie, dass der perfekte Abend genau hier endete, dabei hatte er so großartig begonnen. Ein Lächeln, ein Augenzwinkern, ein zustimmendes Nicken. Normalerweise stellte sie sich etwas unbeholfen beim Flirten an, aber der große braunhaarige Typ an der Bar machte es ihr leicht. Ihre Schüchternheit schien ihn anzusprechen und so kam er an den Tisch zu ihr und ihren Freunden.

„Möchtest du den besten Cocktail der Stadt probieren?“ fragte er lachend. „Sorry, eine bessere Anmache ist mir nicht eingefallen. Ich heiße Michael, aber die meisten nennen mich Mick.“

Annais, Tinas beste Freundin grinste und gab Tina einen Rippenstoß. „Na los“, flüsterte sie ihr zu. Auch die anderen am Tisch nickten. Nur Finn sah etwas skeptisch aus. „Am besten ihr bleibt im Sichtfeld.“ Finn war immer überbesorgt, aber er hatte Recht, also setzten sich Mick und Tina an die Bar gegenüber von dem Tisch von Tinas Freunden.

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Rosarote Muffins | Writing Friday

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Thema: Schreibe eine Geschichte und lasse folgende Wörter mit einfliessen: karamellisierte Erdnüsse, Liebesgeständnis, rosarot, dunkelblau, Kerzenlicht

Die perfekte Valentinstagsgeschichte. 😉

Rosarote Muffins

Die Eieruhr piepste und Jannis nahm die Muffins aus dem Ofen. Sie dufteten herrlich nach Himbeeren. Wenn sie abgekühlt waren, würde er sie mit einer rosafarbenen Topping versehen und mit karamellisierten Erdnüssen verzieren. Die Krönung seiner Schöpfung waren die selbstgebastelten Herzchen, die er mit Zahnstochern auf die himmlische Nascherei stecken wollte. Doch bevor er verzieren konnte, musste er sich für den Abend umziehen. Jannis entschied sich für sine dunkelblaue Jeans und das blassgelbe Hemd, dass Stefano so liebte. Die Haare gelte er sich unordentlich nach hinten und benutzte sein Feiertagsparfum. Nur das Beste für den besten Tag aller Tage: Valentinstag. Jannis hatte diesen Tag schon immer geliebt und nun konnte er ihn endlich mit der Liebe seines Lebens feiern. Das Grinsen wollte gar nicht aus seinem Gesicht weichen, selbst als ihm der Guss für die Muffins nicht so recht gelingen wollte und die Herzchen immer wieder von ihren Zahnstochern rutschten. Er behielt die Ruhe und es lohnte sich. Auf dem Tisch standen nun rote Rosen, ein dreiarmiger Kerzenständer, denn Kerzenlicht machte alles romantischer, und das gute Service. Die Muffins würde er servieren, wenn Stefano da war. Kaum war er fertig, klingelte dieser bereits. Jannis flog regelrecht zur Tür.

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Schokoladige Rache | Writing Friday

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Ich habe noch keine Weihnachtshorrorgeschichte geschrieben. Wird sofort nachgeholt. Gruselfaktor ist so bei 3 von 5 Gruselpunkten.

Thema: Schreibe eine Geschichte und flechte folgende Wörter mit ein: Weihnachtskerze, Schneesturm, große Freude, Zuckerguss, rote Stiefel

Die Rache

Das Licht der Weihnachtskerze flackerte, als ein Windhauch durch das Zimmer ging. Katja zog die kuschelige Decke enger um sich. Anscheinend waren die Fenster immer noch nicht dicht, dabei hatte sie im Herbst neue Dichtungen einkleben lassen. Sie seufzte und nahm einen großen Schluck Orangentee. Lustlos blätterte sie im Buch, konnte sich aber nicht dazu bewegen zu lesen. Auf Fernsehen hatte sie auch keine Lust, überhaupt wirkte alles gerade trist und grau. Sie nahm sich den zehnten Weihnachtskeks und biss eine Ecke ab. Zuckerguss bröselte auf die Decke, aber auch das war ihr egal. Wieder blies Wind durch die Wohnung. Der Schneesturm, der die Stadt seit heute Mittag gefangen hielt, schien nochmals stärker geworden zu sein. Es pfiff um die Ecken, Bäume schlugen gegen Mauern und die Straßenlaternen quietschten. Perfektes Szenario für einen Horrorfilm. Nur doof, dass sie Horrorfilme hasste. Stattdessen hätte sie sich lieber in einem Weihnachtsfilm befunden, vielleicht würde sie dann endlich in Stimmung kommen. Sonst empfand sie große Freude, wenn sich die Feiertage näherten, aber dank der Pandemie war dieses Jahr alles anders.

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Das Schokoweihnachtsmannmassaker | Writing Friday

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Normalerweise hasse ich so lange Komposita, aber hier muss das einfach mal sein. Falls jemand den Eindruck hat, ich finde die Weihnachtssüßigkeiten in den Supermärkte super nervig, könnte da was Wahres dran sein.

Thema: Schreibe eine Geschichte und flechte darin folgende Wörter ein: Blut, Mordpläne, Spinnweben, schaurig, Schock

Das Schokoweihnachtsmannmassaker

Katja schlich durch die Gänge, wie jemand der Mordpläne schmiedete. Sie sah sich verstohlen um, dann griff sie in das Regal mit den Schokoweihnachtsmännern und ließ ihre Beute unter den anderen Einkäufen verschwinden. Es war Oktober, viel zu früh für den Kram, aber ihr inneres Kind wollte das Knacken hören, wenn sie in die Schokolade biss und die diebische Freude fühlen, wenn sie die Alufolie immer weiter hinunterzog. Peinlich war es ihr trotzdem. Beim Bezahlen legte sie den Schokoweihnachtsmann unter das Klopapier und sinnierte die Wartezeit darüber, ob eine Großpackung Klopapier zu kaufen heutzutage nicht verwerflicher war, als einen Schokoweihnachtsmann im Oktober.

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Der Killer | Writing Friday

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Oktober ist der offizielle „fiese Twists Monat“. Wollte es nur gesagt haben. (Stellt euch an dieser Stelle ein böses Lachen vor.)

Thema: Jo ist frisch in ein neues Haus gezogen. Was sie nicht weiß: In diesem Haus lebte einmal ein Serienmörder. Beim Einzug wird ihr aber schnell klar, hier stimmt etwas nicht. Als sie dann zum ersten Mal den Keller betritt.

Der Killer

„Es gibt keine Monster. Es gibt keine Monster.“ Jo atmete bewusst ruhig als sie die Treppe in den Keller hinabstieg. Eigentlich hatte sie sich geschworen das unheimliche Kellergewölbe ihres neuen Hauses nur zu betreten, wenn ihre Freundin dabei war, aber die war nicht da und das Wasser wurde nicht warm. Wo stand der Boiler? Im Keller. Wer musste duschen, nachdem er den Flur und sich erfolgreich angemalt hatte? Sie – Jo, erwachsen, hatte immer noch Angst vor Kellern.

Schnell schaltete sie alle Lichter im Keller an, dann machte sie sich nervös auf die Suche nach dem Boiler. Ein dubioser Wandschrank unter der Treppe, erregte ihre Aufmerksamkeit. Ob das Mistding da drinnen war? Sie holte tief Luft, dann riss sie die Tür auf. Ihr Herz setzte einige Schläge aus, als ihr etwas vor die Füße fiel. Knochen! Jo schrie, dann rannte sie die Treppe hoch und schlug die Tür zu. Gänsehaut lief ihr in Strömen über den Rücken. Als es nun auch noch an der Tür schellte, dachte sie ihr Herz würde aussetzen.

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Der Geruch von Apfelkuchen | Writing Friday

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Irgendwie habe ich das mit den Themen verkackt und letzte Woche zu einer Mai-Aufgabe veröffentlicht. Nun ja, gibt es jetzt halt die April-Aufgabe als Nachschub und dann geht es normal weiter.

Achtung Horror! Gruselfaktor 3,5 von 5.

Thema: Schreibe eine Geschichte und flechte darin folgende Wörter mit ein: Hoffnung, genüsslich, Wind, verletzt, Hindernisse

Der Geruch von Apfelkuchen

Er öffnete das Fenster und spürte wie die Hitze nach Draußen und kühler Wind nach Drinnen drang. Langsam befreiten sich die beschlagenen Scheiben von dem Wasserdampf. Es wunderte ihn, dass es bereits dämmerte. So lange hatte er sicher nicht in der Küche gestanden. Er schaltete das Licht ein. Es war vielleicht fünf Uhr nachmittags und Juli.

Ein Klingeln hielt ihn davon ab nachzusehen. Der Apfelkuchen war fertig. Mit Ofenhandschuhen holte er den köstlich riechenden Apfelkuchen aus dem Backofen. Er sah fantastisch aus. Genüsslich sog er den Duft ein. Wenn seine Frau Morgen zurückkam, würde sie sich wahnsinnig freuen. Er lächelte bei dem Gedanken. Weiterlesen „Der Geruch von Apfelkuchen | Writing Friday“

Sie | Writing Friday

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Thema: Schreibe eine Geschichte und flechte darin folgende Wörter mit ein: Banane, Zahnlücke, kitzeln, Frühlingsbrise, bunt

Sie

Er zerdrückte die Banane mit der Gabel. Ein süßer gelb-bräunlicher Brei drückte sich durch ihre Zinken. Einige widerspenstige Fasern hingen fest und er musste sie am Rand der Schüssel abstreifen. Dann streute er Hafer und Cranberries auf den Bananenbrei und knetete alles durch. Die matschige Substanz drückte sich durch die Zwischenräume seiner Finger. Es fühlte sich ekelig an und kitzelte etwas.
Als alles gut vermengt war, stand er eine Weile da und betrachtete das Werk. Es fehlte noch etwas. Die Kreation sah nicht fröhlich genug aus, nicht bunt genug. Im Kühlschrank fand er einige Blaubeeren und mengte sie unter. Noch ein paar Tropfen Zitrone. Schließlich formte er kleine Kekse und legte diese gleichmäßig auf ein Blech. Warme Luft strömte ihm aus dem Ofen entgegen und erinnerte ihn an die Frühlingsbrise. Er atmete tief ein. Es roch ein wenig nach verbrannten Resten. Weiterlesen „Sie | Writing Friday“

Spukstunde | Writing Friday

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Thema: Schreibe eine Geschichte, die mit dem Satz “Die Uhren liefen rückwärts, als…” beginnt.

Die Uhren liefen rückwärts, als die Spukstunde begann. Hermann war bereits daran gewöhnt. Es passierte jede Neumondnacht. Punkt Null Uhr begannen die Zeiger der großen Standuhr, die der Küchenuhr und die seines Weckers rückwärts zu laufen. Erst langsam, dann immer schneller, bis sie pünktlich um 1 Uhr wieder die richtige Position einnahmen.

Er suchte im Internet, kontaktierte ein Medium und einen abergläubigen Elektriker. Alles ohne Wirkungen. Die Uhren machten, was sie wollten und Hermann konnte sich nicht erklären warum. Mit der Standuhr hatte alles begonnen. Einige Neumondnächte später schloss sich ihr sein Wecker an und schließlich auch die Uhr der Mikrowelle. Weiterlesen „Spukstunde | Writing Friday“

Eine Weihnachtshorrorgeschichte | Writing Friday

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Thema: Schreibe eine Geschichte und flechte darin folgende Wörter ein: Karussell, Zimtschnecken, bitterkalt, große Augen, Liebe

Ich hatte mal wieder Lust eine kleine Horrorgeschichte zu schreiben und dachte mit, wenn nicht zu Weihnachten wann dann. Auf einer Gruselskala bis 5 hat die Geschichte vielleicht eine 3,5. Außer ihr habt Angst vor Hunden, dann solltet ihr die Geschichte besser nicht lesen.

Eine Weihnachtshorrorgeschichte

Ein lauter Knall ertönte, gefolgt von einem metallischen Scheppern.  Max richtete sich stöhnend auf. Ihm war bitterkalt. Über sich erkannte er den Kopf eines Einhornes und an seinem Fuß stand ein rotes Auto. Ein Karussell? Seine Umgebung war halbdunkel. Ein paar Lichterketten blitzten hier und da, ansonsten herrschte Dunkelheit. Max stützte sich am Auto ab und zog sich mit Hilfe des Einhorns hoch. Sein Kopf begann zu Pochen und er fasste sich an die schmerzende Stelle. Kaltes Blut.

Verwirrt sah Max sich um. Neben dem Karussell standen einige Holzhütten und direkt vor ihm erhob sich eine riesige Tanne mit allerlei Kugeln. Der Weihnachtsmarkt. Max erinnerte sich. Er war mit ein paar Kollegen Glühweintrinken gegangen. An zwei bis drei Glühwein konnte er sich erinnern, aber danach hatte er einen Filmriss. Entweder er hatte sich bis zu Ohnmacht betrunken oder etwas anderes war hier im Gange.

Ein lautes Knurren schreckte Max aus seinen Gedanken. Er hasste Hunde, seitdem ihn ein Schäferhund als Kind gebissen hatte. Steif vor Angst starrte er auf den Weihnachtsbaum. Dann bellte etwas hinter ihm. Ohne sich umzusehen, spurtete er an den Holzhütten vorbei. Das Tier folgte ihm, doch Max konnte ihn durch einen Sprung in den Süßigkeitenwagen abhängen. Schnell schloss er die Klappe des Ladens. Sein Atem rasselte und sein Kopf pochte wild. Er kühlte sich die Stirn mit seinen eiskalten Händen. Weiterlesen „Eine Weihnachtshorrorgeschichte | Writing Friday“