Schachmatt | Writing Friday

Dies ist ein Text zu der Aktion „Writing Friday“ von Elizzy. Jeden Freitag wird zu einem der vorgegebenen Themen veröffentlicht. Die aktuellen Themen und eine Liste aller Teilnehmer findet ihr auf Elizzy’s Seite.

Thema: Das etwas andere Spielbrett – Du landest als kleine Spielfigur auf dem Spielbrett deiner Wahl (Monopoly, Mensch ärgere dich nicht etc.) erzähle uns von diesem Abenteuer.

Ich habe einfach mal losgeschrieben, ohne zu wissen, worauf ich hinaus will. Beim Überarbeiten habe ich nur grobe Fehler korrigiert und den Rest so belassen. Nicht mein bester Text, aber spontanes Schreiben macht mir viel zu viel Spaß, als dass mcih Imperfektion dabei ärgern würde. 😉

Schachmatt

Das ist ein Traum, sage ich mir, als ich frierend auf diesem steinharten kalten Boden aufwache. Um mich herum stehen metergroße Statuen und blicken grimmig drein. Sie sehen aus wie die Gargoyle aus Horrorgeschichten. So, als könnten sie jeden Moment zum Leben erwachen. Ein Poltern lässt mich aufschrecken. Irgendwo hinter mir erklingen ein Schaben und Kratzen. Lautlos stehe ich auf und schleiche mich im Schatten dieser hässlichen Statuen an das Geräusch heran. Als ich es fast erreicht habe, höre ich nichts mehr. Ich beschließe dennoch nachzusehen, finde nur außer weiterer Statuen nichts.

Nun betrachte ich sie genauer. Während die Statuen, von dort, wo ich herkam, alle gleich aussahen, sind diese hier etwas andersartig. Eine hat einen riesigen Kopf, eine andere scheint eine Dornenkrone zu tragen. Sie erinnern mich an Schachfiguren. Wie Schuppen fällt es mir von den Augen. Ein Boden in Schachbrettmuster, Statuen die an Schaffiguren erinnern. Ich bin auf einem überdimensionierten unheimlichen Schachbrett gelandet.

Dieses Schaben und Kratzen ertönt erneut und reißt mich aus meinen Gedanken. Diesmal kommt es von links. Ich spurte los, nur um zu sehen, wie eine der Figuren mit einem Ruck stehen bleibt. Jemand spielt hier gerade Schach, schießt es mir in den Kopf. Nur wer mag das sein? Ein Riese? Vielleicht bin auch ich geschrumpft und normalgroße Menschen spielen Schach, während ich in ameisengroß auf dem Spielfeld herumrenne. Neugierig versuche ich den Rand des Spielfelds zu erreichen, doch dieses Schachbrett scheint kein Ende zu haben. Vielleicht besteht es aus vielen Schachbrettern, vermute ich und lasse mich erschöpft neben eine der Figuren fallen. Es ist eine mit riesigem Kopf. Ein Reiter, vermutlich, oder nennt man es im Schach Pferd? Ich bin mir sicher, dass der Traum bald enden muss, denn seltsamer kann es nicht werden. Nun vibriert es in meinem Rücken. Das Pferd scheint sich bewegen zu wollen. Ich springe auf und versuche ihm auszuweichen. Knapp gelingt es mir. Nun ertönen die Spielzug-Geräusche schneller. Ich sehe Schachfiguren sich von Feld zu Feld zu bewegen. Es wird immer schwieriger ihnen auszuweichen. Als schließlich eine einfache Schachfigur direkt auf mich zurast, will ich nach rechts ausweichen, doch dort steht bereits eine Figur. Ich spüre einen scharfen Schmerz und erwache. Endlich, denke ich blutüberströmt.

2 Kommentare zu „Schachmatt | Writing Friday

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