Felis silvestris | Der Dienstag dichtet

Banner_der dienstag dichtet

Da ich kaum Gedichte schreibe, habe ich den Dienstag zum Gedichte-Tag erklärt und veröffentliche wöchentlich ein Gedicht über etwas, das mich gerade bewegt.
Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben.
Mit von der Partie sind bisher
Stachelbeermond
Mutigerleben
Wortgeflumselkritzelkrams
Werner Kastens
Findevogel

Ich glaube, ich habe noch nie ein Gedicht über Katzen geschrieben. Dieses ist entstanden, als ich dank unruhiger Findelkatze nicht schlafen konnte. Der Findelkatze geht es btw. fantastisch. Das ungeeignete Frauchen (7 Monate alte Freigängerkatze mitten in der Stadt an 3!!! Hauptstraßen) ließ sich überzeugen ihn abzugeben und jetzt lebt er bei einem Freund auf dem Dorf.
Ps.: Das ist ein Akristichon.


Felis silvestris
Ein Sprung. Ein weicher Blick
Liegt zwischen uns und in der
Luft vibriert dein Atem. Deine
Niemandstiefen meeresschweren
Augen senken ihre Lider. Wie ein
Schiff bin ich gefangen. Ein Sog.
Ein Sirenengesang. Ich versinke im
Nichts. Meine Füße schlafen ein.

Feliversum 8 | abc.etüden 45+46

feliversum

Dies ist ein Text zu den abc.etüden von Christiane. Ziel ist es 3 Worte in 300 Zeichen unterzubringen. Die Schreibeinladung für die Wochen 45+46 beinhaltet die Worte „Himmelsleuchten“, „recycelbar“ und „ausreisen“, gesponsert von Meine literarische Visitenkarte.

Ich versuche mich derzeit an einer Etüdenfortsetzungsgeschichte. Die letzten Beiträge findet ihr hier: Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5, Teil 6, Teil 7 und eine Zusammenfassung einen Absatz weiter.

Was in bisher geschah: Marie trägt bei ihrer Arbeit im Freizeitpark ein altertümliches Kleid und reist dadurch in die Vergangenheit. Eine schwarze Katze erklärt ihr, dass alle Wesen in unterschiedlichen Zeiten existieren und in ihrer Zeit die anderen Wesen nur als Abbilder wahrnehmen. Manche sehen als Abbilder anders aus. Neben der Katze ist Marie auch einem Hund begegnet, der in seiner Zeit wie ein Mensch aussieht. Er warnt sie vor der Katze. Als die schwarze Katze Marie mehr über die seltsamen Vorgänge erklären will, tauchen Krähen auf. Sie sind die Wächter über die Zeiten und sehen es nicht gerne, wenn jemand seine eigene Zeit verlässt. Marie wirft vor Schreck ihren Kaffeebecher nach einer Krähe, die in ihre Wohnung eindringen will.

Teil 7

Der recycelbare Kaffeebecher und die Krähe kullerten über den Boden. Marie war starr vor Angst. Bestimmt dreißig Krähen flogen vor ihrem Fenster. Ausziehen! Die Katze hatte gesagt, sie solle sich ausziehen. Marie löste die Schnüre. Sie kämpfte gegen die Ohnmacht an. Noch einen kurzen Moment flogen die Krähen vor ihrem Fenster, dann verschwanden sie nach und nach.

„Entschuldige bitte.“ Marie öffnete das Fenster und wartete angespannt darauf, bis auch diese Krähe endlich davonflog. Endlich erhob sie sich und flog davon. Nicht ohne Marie auf den Teppich zu kacken. Diese schloss das Fenster, dann konnte sie nicht mehr gegen die Ohnmacht ankämpfen und viel rücklings um.Weiterlesen »

Feliversum 6 | abc.etüden 45+46

feliversum

Dies ist ein Text zu den abc.etüden von Christiane. Ziel ist es 3 Worte in 300 Zeichen unterzubringen. Die Schreibeinladung für die Wochen 45+46 beinhaltet die Worte „Himmelsleuchten“, „recycelbar“ und „ausreisen“, gesponsert von Meine literarische Visitenkarte.

Ich versuche mich derzeit an einer Etüdenfortsetzungsgeschichte. Die letzten Beiträge findet ihr hier: Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5 und eine Zusammenfassung direkt einen Absatz weiter.

Was in bisher geschah: Marie trägt bei ihrer Arbeit im Freizeitpark ein altertümliches Kleid. Eine schwarze Katze im Hinterhof erklärt ihr, dass Katzen in der Vergangenheit reden können und ihre Zeit durch die Vergangenheit, die am Kleid haftet, gekrümmt wird. Als Marie nach der Arbeit wieder einmal mit der Katze im Hinterhof redet, löst sie aus Versehen die Schnüre ihres Kleides und fällt in Ohnmacht. Ein seltsamer Mann hilft ihr auf und warnt sie. Er verschwindet als Krähen rufen, genauso wie die Katze dies bei ihrer ersten Begegnung getan hatte. Beim Versuch aufzustehen, leert sie ihre Tasche aus Versehen aus.

Nachdem Marie Shirt und Jogginghose übergeworfen hatte, ging sie in den Hinterhof und sammelte den Inhalt ihrer Tasche ein. Nur den recyclebaren Kaffeebecher fand sie nirgends. Sie lief hinter die Mülltonnen, wo die schwarze Katze damit spielte.

Sie fauchte und sprang auf einen Fenstersims, als Marie sich ihr näherte.

„Ich habe so viele Fragen, aber so kannst du mir keine beantworten, oder?“ Marie grübelte. „Sag mal, wie stehst du zu Thunfisch?“Weiterlesen »

Feliversum Teil 2 | abc.etüden 43+44

feliversum

Dies ist ein Text zu den abc.etüden von Christiane. Ziel ist es 3 Worte in 300 Zeichen unterzubringen. Die Schreibeinladung für die Wochen 43+44 beinhaltet die Worte „Vogelflug“, „ängstlich“ und „schwingen“, gesponsert von Cafe Weltenall.

Ich versuche mich derzeit an einer Etüdenfortsetzungsgeschichte. Den ersten Beitrag findet ihr hier: Teil 1 und eine Zusammenfassung direkt einen Absatz weiter.

Was in der letzten Etüde geschah: Marie kommt von der Arbeit im Freizeitpark. Sie trägt ein altertümliches Kleid. Eine schwarze Katze im Hinterhof spricht sie an und erklärt ihr, dass Katzen in der Vergangenheit reden können. Marie fragt, wie das gehen kann….

Teil 2

„Du bist meiner Frage ausgewichen.“

„Ach, du hörst mir zu? Sah zeitweise nicht so aus.“ Marie schnaubte, doch die Katze fuhr fort. „Eure Physiker haben immerhin herausgefunden, dass Zeit sich krümmt. Allerdings passiert das häufiger, als ihr denkt. Zum Beispiel beim Vogelflug oder bei deinem Kleid. Da hängt so viel Vergangenheit dran, dass deine Zeit langsamer wird und du einige Nanosekunden hinter der Gegenwart festhängst. In meiner Zeit.“

„Und warum bist du hier?“

„Ich bin eine Katze.“Weiterlesen »

Das Feliversum | abc.etüden 41+42

feliversum

Dies ist ein Text zu den abc.etüden von Christiane. Ziel ist es 3 Worte in 300 Zeichen unterzubringen. Die Schreibeinladung für die Wochen 41+42 beinhaltet die Worte „Gewächshaus“, „jodhaltig“ und „fälschen“, gesponsert vom reisswolfblog.

Mir fällt es derzeit schwer, neue Themen zu finden, also habe ich beschlossen eine kleine Fortsetzungsgeschichte zu schreiben. Eventuell errät man an Bild und Titel worum es geht.

Feliversum I

Die Tür des Eingangstores quietsche, als Marie den Hinterhof betrat. Bevor sie die Treppe zu ihrer Wohnung hochging, musste sie dieses Ungetüm an Unterrock loswerden. Wie konnten sich Frauen das früher antun?

Marie fummelte an der Schnürung. Vergeblich. Ihr Kollege hatte sie zu fest gebunden. Die Wassereinlagerungen durch das stark jodhaltige Essen im Themenpark, machten die Situation noch schlimmer. Sie kam mit den Fingern nicht unter die Schnüre.

„Soll ich helfen?“

Marie erschrak und blickte sich um. Niemand zu sehen. Nur die kleine schwarze Katze, die hier öfters saß, hockte auf der Bank in der Ecke. Sicherlich hatte sie sich verhört.

„Dann halt nicht.“

Die Katze sprang auf den Boden und ging an Marie vorbei.

Weiterlesen »

Hallo Zukunfts-Ich | Writing Friday

writingfriday2019_header-1100x633

Dies ist ein Text zu der Aktion „Writing Friday“ von Elizzy. Jeden Freitag wird zu einem der vorgegebenen Themen veröffentlicht. Die aktuellen Themen und eine Liste aller Teilnehmer findet ihr auf Elizzy’s Seite.

Thema: Schreibe einen Brief an dein 80-jähriges Ich.

Hallo Zukunfts-Ich,

dies ist eine kleine Erinnerung aus der Vergangenheit. Ich hoffe, du hast bereits ein paar Bücher veröffentlicht und ein einige Fellnasen angesammelt. Wenn nicht starte JETZT !!

Denk an das Ziel: Ich will eine krimischreibende Katzenlady werden. Dazu gehören mindestens 3 veröffentlichte Krimis und 6 Katzen…besser mehr! Von Beidem!

Falls du Ideen für Krimis brauchst:

  • Der Gärtner war es – nach 2050 glaubt sicher niemand mehr, dass er es war
  • Jemand wird mit Pinselreiniger ermordet – manchmal muss man zu seinen Anfängen zurückkehren
  • Wrestling-Krimi – gibt es noch nicht und da kennen wir uns aus

Falls du beim Krimischreiben immer noch so schlecht bist, hier ein paar Horrorideen (eine horrorschreibende Oma hat auch irgendwie was):Weiterlesen »

„Yoda“ | Writing Friday – KW37

img_4522

Dies ist ein Text zu der Aktion „Writing Friday“ von Elizzy. Jeden Freitag wird zu einem der vorgegeben Themen veröffentlicht. Die Liste aller Teilnehmer findet ihr auf  Elizzy’s Seite.

Da ich sowieso schon sehr oft über Katzen geschrieben habe, stelle ich euch jetzt den Grund vor: Yoda. Wird btw. nicht besser. Haben uns gerade eine Kitte geholt. Scottie. Mal sehn wann er in Texten auftaucht. 😉

Thema: Schreibe aus der Sicht deines Haustieres.

Per se mag ich ja meine Mitbewohner, aber einige ihrer Macken sind schon echt schwer zu tolerieren. Aber da man Kritiken immer mit positiven Sachen beginnen soll, erst die guten Seiten:

  1. Ich habe immer Futter. Nicht immer das was ich gerade will, aber hungern muss ich nie.
  2. Wasser ist auch immer da.
  3. Man streichelt mich. Zu wenig, aber immerhin überhaupt.
  4. Man spielt mit mir. Zu wenig, aber immerhin überhaupt.
  5. Sie stinken nur manchmal. Meist nachdem sie in dem feuchten Raum waren.

Weiterlesen »