Gespräche mit Rüdiger – Wert| abc.etüden

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Dies ist ein Text zu den abc.etüden von Christiane. Ziel ist es 3 Worte in 300 Zeichen unterzubringen. Die Schreibeinladung für die Wochen 12+13 beinhaltet die Worte „Sonnenuntergang“, „warm“ und „fliegen“, gesponsert von Elke H. Speidel.

Noch kann ich raus, aber das Damokles-Schwert schwebt schon irgendwie über uns. Ich bin trotzdem optimistisch und habe das genutzt in einer Etüde zu verwursten.

Gespräche mit Rüdiger – Der Wert von Dingen

„Sei froh, dass du raus kannst.“

„Da solltest du eher froh sein. Wenn du mich einsperren würdest, würde ich es wie Hektor machen.“

„Hektor? Die Katze von der Nachbarin, die ihr immer ins Bett kackt.“

Rüdiger kniff die Augen zusammen, dann ließ er sich elegant auf den kühlen Boden fließen. Ich seufzte und zweifelte keine Sekunde daran, dass er das tun würde. Freigänger ließen sich nicht einsperren.

„Mal schauen, wie das ankommt, wenn ich der Bundeskanzlerin ins Bett kacke….Ich bin jedenfalls neidisch.“

„Na immerhin erfrierst du nicht. Nächste Woche soll es kalt werden.“

„Ich kann mich wärmer anziehen, aber das Spaziergehen werde ich vermissen. Die ersten Blumen zu sehen – Maiglöckchen, Krokusse, Forsythien…Da merkt man erst, was man sonst nicht zu schätzen weiß.“Weiterlesen »

Gespräche mit Rüdiger – Eitelkeiten | abc.etüden

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Dies ist ein Text zu den abc.etüden von Christiane. Ziel ist es 3 Worte in 300 Zeichen unterzubringen. Die Schreibeinladung für die Wochen 06+07 beinhaltet die Worte „Schabernack“, „breit“ und „erheben“, gesponsert von BerlinAutor.

Gespräche mit Rüdiger – Eitelkeiten

Ein Rumpeln ertönte. Schnell spurtete ich in die Küche und sah das Chaos. Das Trockenfutter lag verstreut auf dem Boden.

„Rüdiger! Warum musst du immer Schabernack treiben?“

Rüdiger sah mich erstaunt an, während er genüsslich die Trockenfutterbröckchen vom Boden verspeiste.

„Jagen ist kein Schabernack.“

„Meine Küche verwüsten schon.“

„Pure Übertreibung. Schließlich esse ich alles auf.“

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Gespräche mit Rüdiger | abc.etüden 06+07

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Dies ist ein Text zu den abc.etüden von Christiane. Ziel ist es 3 Worte in 300 Zeichen unterzubringen. Die Schreibeinladung für die Wochen 04+05 beinhaltet die Worte „Grippe“, „gebleicht“ und „knuddeln“, gesponsert von Make a Choice Alice.

Mir hat es Spaß gemacht in Feliversum die Dialoge mit der Katze zu schreiben, daher habe ich mir eine neue Serie überlegt. Sie heißt Gespräche mit Rüdiger.

Gespräche mit Rüdiger

Müde stolperte ich aus meinem Schlafzimmer in die Küche. Das Wort „Kaffee“ formte sich in meinem Kopf, noch bevor ich einen klaren Gedanken fassen konnte. Der Boden war kalt und half mir auf dem Weg zumindest wach genug zu werden, um die Kaffeemaschine fehlerfrei zu bedienen.

„Guten Morgen.“

Vor Schreck fiel mir die zum Glück noch leere Kaffeetasse zu Boden. Der Henkel brach ab. Nun gut, ich wollte sowieso reduzieren. Kein Mensch braucht fünfzig Kaffeetassen, vor allem nicht welche mit ausgebleichten Aufdruck.

„Guten Morgen Rüdiger. Warum so früh?“

Ich ging zum Kühlschrank und holte normale Milch für mich und Katzenmilch für Rüdiger. Er nahm ein paar Schlucke, dann antwortete er.Weiterlesen »

Felis silvestris | Der Dienstag dichtet

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Da ich kaum Gedichte schreibe, habe ich den Dienstag zum Gedichte-Tag erklärt und veröffentliche wöchentlich ein Gedicht über etwas, das mich gerade bewegt.
Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben.
Mit von der Partie sind bisher
Stachelbeermond
Mutigerleben
Wortgeflumselkritzelkrams
Werner Kastens
Findevogel

Ich glaube, ich habe noch nie ein Gedicht über Katzen geschrieben. Dieses ist entstanden, als ich dank unruhiger Findelkatze nicht schlafen konnte. Der Findelkatze geht es btw. fantastisch. Das ungeeignete Frauchen (7 Monate alte Freigängerkatze mitten in der Stadt an 3!!! Hauptstraßen) ließ sich überzeugen ihn abzugeben und jetzt lebt er bei einem Freund auf dem Dorf.
Ps.: Das ist ein Akristichon.


Felis silvestris
Ein Sprung. Ein weicher Blick
Liegt zwischen uns und in der
Luft vibriert dein Atem. Deine
Niemandstiefen meeresschweren
Augen senken ihre Lider. Wie ein
Schiff bin ich gefangen. Ein Sog.
Ein Sirenengesang. Ich versinke im
Nichts. Meine Füße schlafen ein.

Feliversum 8 | abc.etüden 45+46

feliversum

Dies ist ein Text zu den abc.etüden von Christiane. Ziel ist es 3 Worte in 300 Zeichen unterzubringen. Die Schreibeinladung für die Wochen 45+46 beinhaltet die Worte „Himmelsleuchten“, „recycelbar“ und „ausreisen“, gesponsert von Meine literarische Visitenkarte.

Ich versuche mich derzeit an einer Etüdenfortsetzungsgeschichte. Die letzten Beiträge findet ihr hier: Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5, Teil 6, Teil 7 und eine Zusammenfassung einen Absatz weiter.

Was in bisher geschah: Marie trägt bei ihrer Arbeit im Freizeitpark ein altertümliches Kleid und reist dadurch in die Vergangenheit. Eine schwarze Katze erklärt ihr, dass alle Wesen in unterschiedlichen Zeiten existieren und in ihrer Zeit die anderen Wesen nur als Abbilder wahrnehmen. Manche sehen als Abbilder anders aus. Neben der Katze ist Marie auch einem Hund begegnet, der in seiner Zeit wie ein Mensch aussieht. Er warnt sie vor der Katze. Als die schwarze Katze Marie mehr über die seltsamen Vorgänge erklären will, tauchen Krähen auf. Sie sind die Wächter über die Zeiten und sehen es nicht gerne, wenn jemand seine eigene Zeit verlässt. Marie wirft vor Schreck ihren Kaffeebecher nach einer Krähe, die in ihre Wohnung eindringen will.

Teil 7

Der recycelbare Kaffeebecher und die Krähe kullerten über den Boden. Marie war starr vor Angst. Bestimmt dreißig Krähen flogen vor ihrem Fenster. Ausziehen! Die Katze hatte gesagt, sie solle sich ausziehen. Marie löste die Schnüre. Sie kämpfte gegen die Ohnmacht an. Noch einen kurzen Moment flogen die Krähen vor ihrem Fenster, dann verschwanden sie nach und nach.

„Entschuldige bitte.“ Marie öffnete das Fenster und wartete angespannt darauf, bis auch diese Krähe endlich davonflog. Endlich erhob sie sich und flog davon. Nicht ohne Marie auf den Teppich zu kacken. Diese schloss das Fenster, dann konnte sie nicht mehr gegen die Ohnmacht ankämpfen und viel rücklings um.Weiterlesen »

Feliversum 6 | abc.etüden 45+46

feliversum

Dies ist ein Text zu den abc.etüden von Christiane. Ziel ist es 3 Worte in 300 Zeichen unterzubringen. Die Schreibeinladung für die Wochen 45+46 beinhaltet die Worte „Himmelsleuchten“, „recycelbar“ und „ausreisen“, gesponsert von Meine literarische Visitenkarte.

Ich versuche mich derzeit an einer Etüdenfortsetzungsgeschichte. Die letzten Beiträge findet ihr hier: Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5 und eine Zusammenfassung direkt einen Absatz weiter.

Was in bisher geschah: Marie trägt bei ihrer Arbeit im Freizeitpark ein altertümliches Kleid. Eine schwarze Katze im Hinterhof erklärt ihr, dass Katzen in der Vergangenheit reden können und ihre Zeit durch die Vergangenheit, die am Kleid haftet, gekrümmt wird. Als Marie nach der Arbeit wieder einmal mit der Katze im Hinterhof redet, löst sie aus Versehen die Schnüre ihres Kleides und fällt in Ohnmacht. Ein seltsamer Mann hilft ihr auf und warnt sie. Er verschwindet als Krähen rufen, genauso wie die Katze dies bei ihrer ersten Begegnung getan hatte. Beim Versuch aufzustehen, leert sie ihre Tasche aus Versehen aus.

Nachdem Marie Shirt und Jogginghose übergeworfen hatte, ging sie in den Hinterhof und sammelte den Inhalt ihrer Tasche ein. Nur den recyclebaren Kaffeebecher fand sie nirgends. Sie lief hinter die Mülltonnen, wo die schwarze Katze damit spielte.

Sie fauchte und sprang auf einen Fenstersims, als Marie sich ihr näherte.

„Ich habe so viele Fragen, aber so kannst du mir keine beantworten, oder?“ Marie grübelte. „Sag mal, wie stehst du zu Thunfisch?“Weiterlesen »

Feliversum Teil 2 | abc.etüden 43+44

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Dies ist ein Text zu den abc.etüden von Christiane. Ziel ist es 3 Worte in 300 Zeichen unterzubringen. Die Schreibeinladung für die Wochen 43+44 beinhaltet die Worte „Vogelflug“, „ängstlich“ und „schwingen“, gesponsert von Cafe Weltenall.

Ich versuche mich derzeit an einer Etüdenfortsetzungsgeschichte. Den ersten Beitrag findet ihr hier: Teil 1 und eine Zusammenfassung direkt einen Absatz weiter.

Was in der letzten Etüde geschah: Marie kommt von der Arbeit im Freizeitpark. Sie trägt ein altertümliches Kleid. Eine schwarze Katze im Hinterhof spricht sie an und erklärt ihr, dass Katzen in der Vergangenheit reden können. Marie fragt, wie das gehen kann….

Teil 2

„Du bist meiner Frage ausgewichen.“

„Ach, du hörst mir zu? Sah zeitweise nicht so aus.“ Marie schnaubte, doch die Katze fuhr fort. „Eure Physiker haben immerhin herausgefunden, dass Zeit sich krümmt. Allerdings passiert das häufiger, als ihr denkt. Zum Beispiel beim Vogelflug oder bei deinem Kleid. Da hängt so viel Vergangenheit dran, dass deine Zeit langsamer wird und du einige Nanosekunden hinter der Gegenwart festhängst. In meiner Zeit.“

„Und warum bist du hier?“

„Ich bin eine Katze.“Weiterlesen »

Das Feliversum | abc.etüden 41+42

feliversum

Dies ist ein Text zu den abc.etüden von Christiane. Ziel ist es 3 Worte in 300 Zeichen unterzubringen. Die Schreibeinladung für die Wochen 41+42 beinhaltet die Worte „Gewächshaus“, „jodhaltig“ und „fälschen“, gesponsert vom reisswolfblog.

Mir fällt es derzeit schwer, neue Themen zu finden, also habe ich beschlossen eine kleine Fortsetzungsgeschichte zu schreiben. Eventuell errät man an Bild und Titel worum es geht.

Feliversum I

Die Tür des Eingangstores quietsche, als Marie den Hinterhof betrat. Bevor sie die Treppe zu ihrer Wohnung hochging, musste sie dieses Ungetüm an Unterrock loswerden. Wie konnten sich Frauen das früher antun?

Marie fummelte an der Schnürung. Vergeblich. Ihr Kollege hatte sie zu fest gebunden. Die Wassereinlagerungen durch das stark jodhaltige Essen im Themenpark, machten die Situation noch schlimmer. Sie kam mit den Fingern nicht unter die Schnüre.

„Soll ich helfen?“

Marie erschrak und blickte sich um. Niemand zu sehen. Nur die kleine schwarze Katze, die hier öfters saß, hockte auf der Bank in der Ecke. Sicherlich hatte sie sich verhört.

„Dann halt nicht.“

Die Katze sprang auf den Boden und ging an Marie vorbei.

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Hallo Zukunfts-Ich | Writing Friday

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Dies ist ein Text zu der Aktion „Writing Friday“ von Elizzy. Jeden Freitag wird zu einem der vorgegebenen Themen veröffentlicht. Die aktuellen Themen und eine Liste aller Teilnehmer findet ihr auf Elizzy’s Seite.

Thema: Schreibe einen Brief an dein 80-jähriges Ich.

Hallo Zukunfts-Ich,

dies ist eine kleine Erinnerung aus der Vergangenheit. Ich hoffe, du hast bereits ein paar Bücher veröffentlicht und ein einige Fellnasen angesammelt. Wenn nicht starte JETZT !!

Denk an das Ziel: Ich will eine krimischreibende Katzenlady werden. Dazu gehören mindestens 3 veröffentlichte Krimis und 6 Katzen…besser mehr! Von Beidem!

Falls du Ideen für Krimis brauchst:

  • Der Gärtner war es – nach 2050 glaubt sicher niemand mehr, dass er es war
  • Jemand wird mit Pinselreiniger ermordet – manchmal muss man zu seinen Anfängen zurückkehren
  • Wrestling-Krimi – gibt es noch nicht und da kennen wir uns aus

Falls du beim Krimischreiben immer noch so schlecht bist, hier ein paar Horrorideen (eine horrorschreibende Oma hat auch irgendwie was):Weiterlesen »