Nachtrag „Little J wächst“ | Bildhaftes

Da alles so schnell ging, habe ich die letzten Wachstumsbilder gar nicht gepostet. Am Ende waren es nur noch Melonen. Das letzte Bild wäre eine größere Wassermelone geworden, aber so lange wollte der Kleine ja nicht warten. Ich überlege schon, ob ich eine neue Serie anfange mit den Abenteuern des Little J*, aber dann etwas anders als diese Reihe. Mal schauen, ob mir was einfällt. Auf jeden Fall hat es mega Spaß gemacht, die Entwicklung des Kleinen so zu dokumentieren.

*Falls sich jemand fragt. Ich habe mich entschieden den Namen meines Sohnes nicht auf Social Media und meinem Blog zu benutzen. Er soll irgendwann selbst entscheiden, ob und wie er im Internet vertreten sein möchte. Wer neugierig ist, kann mir aber gerne eine Email schreiben. 😉

Eigenartige Bräuche rund um die Geburt | Schwangere Gedanken

Hier findet ihr die vorangegangenen Teile: Schwangere Gedanken

Setzt euch hin und trinkt einen Tee, z.B. mit dem Namen die „Innere Ruhe“ oder „Harmonie“. Allerdings habe ich keine Ahnung, ob die helfen. Am besten ihr holt euch auch einen Keks oder ein Osterei und legt ihn/es vor euch.

Bereit? Gut!

Eigenartige Bräuche rund um die Geburt

Auf meiner Reise durch das dicht bevölkerte Land YouTube bin ich, wie ich *hier* berichte auf einige Kuriositäten gestoßen, vor allem aber auf das Thema Bräuche. Was macht man üblicherweise, wenn man schwanger ist bzw. dann wenn das Kind da ist? Einen Brauch kennen die meisten und dieser ist auf YouTube interessanterweise kaum zu finden:

Pullerschnaps

Nachdem die Frau nun die Geburt überlebt hat und auf neuen Hormonwellen surft, darf der Mann sich betrinken. Gibt übrigens noch viele andere Namen dafür, z.B. Babybier, Pullerbier, Kindpinkeln, Kindpissen, Pissparty, Kindsbrunzen, Pinkelparty, Füßle baden, Pullerparty, Wieslfest, Rumpelschnaps. WTF! Meinen Recherchen zufolge (ja, ich war auf Wikipedia) entstand der brauch aus der Idee, dass der Umtrunk nachd er Geburt, dem Baby als Symbol beim Pipimachen hilft…ok. Daraus hat sich der heutige Brauch entwickelt, in dem anscheinend meist Väter Kurze trinken und aufs Baby anstoßen. Regional gibt es Unterschiede, ich beschreibe hier nur das nordhessische Modell. Ich finde es ein bisschen befremdlich ehrlich gesagt. Tatsächlich war ich aber mal auf so einer Feier. War eher ein kurzer Besuch an einem idyllischen Nachmittag mit Futtern und ohne Schnaps für mich, weil ich gefahren bin. Ist aber eben eine typisch deutsche Tradition, die ich jetzt weniger auf YouTube gefunden habe.

Dafür hier eine Kuriosität, die vor allem für jede Menge Fail-Videos sorgt:

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Ich habe zu viele YouTube-Videos gesehen | Schwangere Gedanken

Hier findet ihr die vorangegangenen Teile: Schwangere Gedanken

Setzt euch hin und trinkt einen Tee, z.B. mit dem Namen die „Innere Ruhe“ oder „Harmonie“. Allerdings habe ich keine Ahnung, ob die helfen. Am besten ihr holt euch auch einen Keks und legt ihn vor euch.

Bereit? Gut!

Ich habe zu viele YouTube-Videos gesehen

Ich war interessiert daran, wie es anderen Schwangeren so geht, wie sie sich auf die Geburt vorbereiten etc.. In Corona-Zeiten hat man weniger Austausch, außerdem kann ich bei YouTube vorspulen, wenn mir die Erzählung zu detailreich wird. Eigentlich ein bombensicherer Plan, der leider einer Facette des menschlichen Naturells widerspricht: Der Neugierde.

Die Überemotionalen

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Der Fötus und ich | Schwangere Gedanken

Hier findet ihr die vorangegangenen Teile: Schwangere Gedanken

Setzt euch hin und trinkt einen Tee, z.B. mit dem Namen die „Innere Ruhe“ oder „Harmonie“. Allerdings habe ich keine Ahnung, ob die helfen. Am besten ihr holt euch auch einen Keks und legt ihn vor euch.

Bereit? Gut!

Der Fötus und ich

Ich schrieb vor einer Weile, dass ich keine Beziehung zu dem Fötus in mir aufgebaut habe. Dies ist ein Update.

Die Ausgangslage

Ich hatte nie das Gefühl, dass da ein Fremdkörper in mir heranwächst, aber ich fand es skurril. Der Fötus fühlte sich immer wie ein Teil von mir an, aber sehr abstrakt. Am besten lässt es sich vielleicht mit der Beziehung zu den eigenen Organen beschreiben. Man spürt sein Herz, es ist Teil von einem, aber es ist irgendwie abstrakt, dass das kleine Ding einen am Leben hält. Dass da Leben in mir heranwächst, irgendwann Mama zu mir sagt (oder Mam, wie ich zu meiner), laufen lernt, zur Schule geht und vielleicht selbst mal auf die doofe Idee kommt Kinder zu kriegen, ist rational logisch, meine Emotionen hinkten da aber von Anfang hinterher. Vor allem am Anfang der Schwangerschaft sieht man zwar die körperlichen Veränderungen, aber spüren tut man das kleine Wesen nicht. Bei mir hat es eine ganze Weile gedauert, bis ich einen quersitzenden Pups von dem Fötus unterscheiden konnte. Nach zahlreichen Nieren-, Rippen- und Blasentritten, spüre ich aber sehr wohl das Leben in mir. Ich habe sogar mitbekommen, wie er sich umgedreht hat und manchmal sieht mein Bauch wie eine La Ola-Welle aus. Ich nenne ihn jetzt nicht mehr Monsterchen sondern „kleines Rumpel“.

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Das ist übergriffig! | Schwangere Gedanken

Hier findet ihr die vorangegangenen Teile: Schwangere Gedanken

Setzt euch hin und trinkt einen Tee, z.B. mit dem Namen die „Innere Ruhe“ oder „Harmonie“. Allerdings habe ich keine Ahnung, ob die helfen. Am besten ihr holt euch auch einen Keks und legt ihn vor euch.

Bereit? Gut!

Das ist übergriffig!

Kennt ihr den Sketch von Karoline Kebekus, in dem sie schwanger einen Spaziergang macht und angetascht wird. Nein? Ist ein Pflichtvideo für alle, die schon mal den Wunsch verspürt haben ungefragt einen Schwangerschaftsbauch zu berühren, der nicht ihr eigener ist.

„Kann ich mal anfassen?“ „Nein.“ „Wieso nicht?“

Weil ich das nicht möchte! Wieso wird von Schwangeren erwartet, dass sie es in Ordnung finden, wenn Fremde ihnen an den Bauch fassen? Ich finde das schon bei Freunden eher komplex. Man darf mich gerne Kaktus nennen, aber ich werde ungerne einfach so angefasst und schon gar nicht in der Körpermitte. Das war schon immer meine Safety Zone und gerade habe ich sie mit extra viel Stacheldraht umspannt, weil der Bauch ungewohnt ist und da reift Leben drinnen, dass es zu beschützen gilt. Sicherlich greifen dort irgendwelche natürlichen Instinkte. Nicht nur emotional ist es verständlich den Schwangerschaftsbauch schützen zu wollen, sondern auch logisch. So ein Schwangerschaftsbauch ist empfindlich. Die Haut dehnt sich, das darunter auch. Je nachdem wie fest man da „draufpatscht“, kann das sehr unangenehm werden.

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Essstörung II | Schwangere Gedanken

Hier findet ihr die vorangegangenen Teile: Schwangere Gedanken

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Bereit? Gut!

Essstörung II

Ich hatte schon erzählt, wie es mir mit meinem verändernden Körper geht, aber Teil einer Essstörung, ist auch der veränderte Blick auf Nahrung. Das ändert sich bei vielen nicht, nachdem sie sich als geheilt bezeichnen. Macht übrigens wenig Sinn erst den Text hier zu lesen und dann den anderen. Ich finde es doof mich zu wiederholen, daher erst den anderen Text lesen, wenn ihr das nicht schon getan habt.

Wo? Hier: *KLICK*

Fertig? Gut, dann weiter im Konzept.

Wie nehme ich „Essen“ wahr?

Grundsätzlich ist Essen für mich da, um meinen Hunger zu stillen, meist erhoffe ich mir zusätzlich emotionalen Ausgleich. Das ist nicht ungewöhnlich und bei mir wahrscheinlich nur ausgeprägter als bei anderen, die ein normales Verhältnis zur Nahrung haben. Außerdem kenne ich die Nährwerte von den meisten Lebensmitteln immer noch auswendig, weil ich sie stundenlang gepaukt habe und zu einigen Lebensmitteln habe ich schlichtweg ein komisches Verhältnis (Übergebt euch nie nach einer Prinzenrolle! Wirklich! Ersticken ist scheiße!).

Wie gehe ich mit dem Heißhunger um?

Die Hormone steuern sicher auch meinen Heißhunger. Meist will ich das nicht zugeben und schiebe es auf die Reste meiner Essstörung. Hormone kann man schwerer kontrollieren, als einen psychischen Knacks – auf jeden Fall versucht mir das mein Unterbewusstsein weis zu machen. Manchmal gebe ich nach und meist hasse ich es danach. Mein Körper hasst mich auch. Sich in der Schwangerschaft zu überessen, wird bei mir mit Reflux bestraft und wirklich schlechtem Schlaf. Alle paar Stunden wach zu werden, bereitet mich zwar auf das Baby gut vor, aber die Albträume sind nicht hilfreich nochmal einzuschlafen und der Wecker klingelt morgens trotzdem. Ich versuche Heißhunger daher möglichst zu vermeiden, indem ich viel Tee trinke, mir die Zähne putze etc. Dank Essstörung kenne ich ein ganzes Repertoire an Essensvermeidungs-Strategien.

Und wie gehe ich mit dem Gegenteil um?

Manchmal geht Essen nicht und ich esse kaum etwas. Zum Beispiel wenn meine Essensvermeidungs-Strategien zu gut wirken oder ich gestresst bin. Auch danach hasse ich mich, denn ich frage mich, was das mit dem kleinen Wesen in mir macht. Ich weiß, dass ein paar Ausrutscher nicht schlimm sind, solange ich mich die meiste Zeit gesund ernähre, aber das ändert die Schuldgefühle in doofen Momenten nicht. Fühlt sich ziemlich bescheiden an, sich für eine schlechte Mutter zu halten, bevor das Kind überhaupt da ist.

Was ziehe ich daraus?

Es ist in Ordnung, seine Ernährung nicht 100% unter Kontrolle zu haben und es ist auch in Ordnung, sich Hilfe zu suchen, wenn alles außer Kontrolle gerät. Und: Es ist in Ordnung sich selbst in Frage zu stellen. Selbst gute Eltern denken nicht laufend, dass sie gute Eltern sind.

Wenn euch der Text emotional aufgewühlt hat oder ihr hungrig seid, nehmt euch jetzt den Keks und tunkt ihn in den letzten Rest vom Tee.

Gechillt? Gut! Habt einen schönen Tag.

Er wächst | Bildhaftes

Ein kleines Sektchbook-Update von meinen Baby-Zeichnungen. Ich male noch Anderes, aber das gibt es erst am Wochenende. Der Lauch ist das letzte Bild (Woche 30 mit 40cm), aber mein Lieblingsbild ist die Kokusnuss. Eines der Bilder will ich ein Acryl-Bild integrieren, aber da bin ich noch unschlüssig.

Ich bin schwanger, nicht schwer krank | Schwangere Gedanken

Hier findet ihr die vorangegangenen Teile: Schwangere Gedanken

Setzt euch hin und trinkt einen Tee, z.B. mit dem Namen die „Innere Ruhe“ oder „Harmonie“. Allerdings habe ich keine Ahnung, ob die helfen. Am besten ihr holt euch auch einen Keks und legt ihn vor euch.

Bereit? Gut!

Ich bin schwanger, nicht schwer krank!

Sich um anderen Menschen Sorgen machen, ist, wenn auf einem normalen Level, Teil des Menschseins. Ohne Empathie versteht man andere nicht, kann keine Freundschaften führen und vielleicht nicht einmal lieben. Das Problem ist das unnormale Level, das, bei dem man hinterher nur sagen kann „aber er/sie/* hat es doch nur gut gemeint“.

„Du darfst nicht so schwer heben.“

Ich will gar nicht zählen, wie oft ich diesen Satz gehört habe und das bei den witzigsten Dingen. Meine Highlights sind ein leerer kniehoher Plastikmülleimer und ein Tablett mit 5 leeren Tassen. Es ist vielleicht nett gemeint, aber es geht mir auf den Sack. Zum einen weil die Häufigkeit wahnsinnig hoch ist. Ich höre das fast jeden Tag. Mein Freund ist immerhin so nett und sagt es selten, er nimmt mir vermeintlich zu schwere Dinge einfach weg. Das ist ein Level, mit dem ich leben kann, auch wenn es mir meine Mündigkeit abspricht, womit ich zu dem „zum anderen“ komme: Ich bin erwachsen und weiß, was ich tun kann und was nicht. Wenn ich merke, dass sich mein Bauch anspannt, wenn es irgendwo ziept oder ich mir etwas nicht zutraue, mache ich es nicht. Ich bin sportlich und beim Sport hebe ich kontrolliert 20 kg, weil es sich gut anfühlt, mache aber keine Klimmzüge mehr, weil es sich irgendwie falsch anfühlt. Wie gesagt, ich bin erwachsen, ich kann ganz gut entscheiden, was geht und was nicht. Danke für die Sorgen, aber ich bin schwanger und nicht schwer krank.

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Gutgemein(t)e Tipps | Schwangere Gedanken

Es gibt bereits vier Texte in der Reihe
1. Über Abtreibung *Klick*
2. Wie man Schwanger zu sein hat *Klick*
3. Ein Podcast *Klick*
4. Über Essstörungen und Schwangerschaft *Klick*

Setzt euch hin und trinkt einen Tee, z.B. mit dem Namen die „Innere Ruhe“ oder „Harmonie“. Allerdings habe ich keine Ahnung, ob die helfen. Am besten ihr holt euch auch einen Keks und legt ihn vor euch.

Bereit? Gut!

Gutgemein(t)e Tipps

Leute, die schon Kinder haben, geben ihren Erfahrungsschatz gerne und oft an Schwangere weiter, vor allem an Erstgebärende, weil „die wissen ja noch nichts über die Freuden der Schwangerschaft und Elternzeit“. Meist steckt da Nächstenliebe drinnen, manchmal (unbewusst) eine Menge Frust.

„Hast du Morgenübelkeit?“ „Nein.“ „Das kommt noch.“

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Essstörung und Schwangerschaft | Schwangere Gedanken

Ich gibt bereits drei Texte in der Reihe
1. Über Abtreibung *Klick*
2. Wie man Schwanger zu sein hat *Klick*
3. Ein Podcast *Klick*
Der folgende Text ist noch einmal persönlicher. Ich gehe offen mit dem Thema um, auch in meinem „echten“ Leben, scheut euch also nicht, wenn ihr Fragen etc. habt.

Setzt euch hin und trinkt einen Tee, z.B. mit dem Namen die „Innere Ruhe“ oder „Harmonie“. Allerdings habe ich keine Ahnung, ob die helfen. Am besten ihr holt euch auch einen Keks und legt ihn vor euch.

Bereit? Gut!

Essstörung und Schwangerschaft

Worüber ich kaum Berichte ohne erhobenen Zeigefinger lese, sind Schwangerschaft und Essstörungen. Meistens sind diese Berichte von Reportern, die mit einem Arzt über das Thema gesprochen haben. Betroffene reden anscheinend kaum darüber. Hier also meine persönliche Erfahrung.

Meine Geschichte in ein paar Sätzen

Ich hatte schon mit 9 eine eigenartige Beziehung zu Essen und habe mir mit 12 Abführmittel eingeschmissen, dann kam die Bulimie mit Phasen der Magersucht – ein ewiges Auf und Ab. Selbst als ich Anfang 20 beschlossen habe, endlich normal zu essen hat es noch Jahre gedauert, bis sich das eingependelt habe.

Wo stehe ich jetzt?

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