Kartongewitter | Writing Friday

Dies ist ein Text zu der Aktion „Writing Friday“ von Elizzy. Jeden Freitag wird zu einem der vorgegebenen Themen veröffentlicht. Die aktuellen Themen und eine Liste aller Teilnehmer findet ihr auf Elizzy’s Seite.

Thema: Du bist für einen Tag Wettermoderator/in – Schreibe den Text für deine Wettervorhersage fürs Wochenende – sei dabei möglichst originell – Lügen oder Katastrophenvorhersagen sind erlaubt

Wettervorhersage Wochenende aka „Kartongewitter

Am Wochenende gibt es große Wetterdifferenzen. Besonders im nördlichen Teil der Wohnung sammeln sich mehrere Fronten Kartons und Möbelstücke an und sorgen für plötzliche Kartongewitter. Anders sieht es im südlichen Teil der Wohnung aus, wo eine leichte Brise Chill über die Kissenberge weht.

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Horrorskop | Writing Friday

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Thema: Zeit für das Jahreshoroskop – schreibt humorvoll und originell ein Jahreshoroskop für euer Sternzeichen.

Widder –  Ein neuer (Lebens-)Abschnitt erwartet Sie

Während des ersten Monats trügt noch die Ruhe. Einige verschobene Herausforderungen werden Andere auf Trab halten, Sie aber können sich erst einmal entspannt zurücklehnen. Mit der aufkommenden Marsbewegung im Februar verändern sich die Planetenkonstellationen allerdings radikal. Dinge, die Sie vorher für unmöglich gehalten haben, passieren gehäuft. Verlassen Sie sich auf Ihr inneres Gespür in der herannahenden Zombieapokalypse. Bisher gewohnte Routinen lassen Sie vorerst unfreiwillig zurück, doch dann stellen Sie fest wie sich Prioritäten verlagern. Neben der Suche nach Unterkunft und Essen, steht nun der Schutz Anderer im Vordergrund. Suchen sie also ruhig Verbündete, um sich auszutauschen. Ein Biss-Check sollte dabei routinemäßig durchgeführt werden.

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Wahre Liebe | Writing Friday

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Thema: Schreibe eine Geschichte, die mit dem Satz “Bitterkalt fing dieser Tag an und ich hatte die Befürchtung, dass…” beginnt.

Ich habe mich mal an eine Liebesgeschichte getraut und kichere seitdem unaufhörlich. 😉

Wahre Liebe

Bitterkalt fing dieser Tag an und ich hatte die Befürchtung, dass die Liebe meines Lebens es dank der überfrierenden Glätte nicht zu mir schaffen würde. In der Wetter-App leuchteten die Wetterwarnungen hell- bis dunkelrot und Unfallmeldungen häuften sich auf dem Twitteraccount der Lokalzeitung. Genervt schwang ich meine Beine aus dem Bett und zog die Vorhänge beiseite. Es schneite! Wenn Schnee auf die Straßen fiel, waren sie weniger glatt. Vielleicht würde das Auto durchkommen. Ich schloss die Augen stellte mir vor, wie das Auto vor meine Tür rollte, sich erst die Fahrertür und dann meine Haustür öffnete. Ich würde Lächeln und dann einen wundervollen Nachmittag verbringen.

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Rentier „Karlchen“ Rudolph und Engel Mandy | Writing Friday

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Thema: Der Weihnachtsmann hat doch tatsächlich Corona. Jetzt muss Rudolf das Rentier die Geschenke ausliefern. Berichte von dieser Nacht – wie macht sich Rudolf?

Rentier „Karlchen“ Rudolph und Engel Mandy

„Niemand kauft dir den Weihnachtsmann ab. Du bist 163 cm groß und wiegst nicht viel mehr als der Chihuahua der Studiendekanin,“ sagte Mandy Wagner frustriert.

„Das kann man auch netter sagen. Danke.“ Karlchen, der eigentlich Karl-Mark Witterich hieß, zog einen Schmollmund. Im Kopf ging er seine Möglichkeiten durch, von Fatsuit bis Plateaustiefeln, aber nichts überzeugte ihn. „Sind echt alle in Quarantäne?“

„Japp. Die hatten Vorgestern, als du und ich nicht konnten, Kostümprobe und da unser lieber Weihnachtsmann Ronnie nun Corona positiv ist, sind sie jetzt alle raus. Die Wahrscheinlichkeit vier Stunden vor Start noch jemanden zu finden, ist auch null.“

„Aber es gibt noch dich und mich.“

„Super. Rentier Rudolph und Engel verteilen statt dem Weihnachtsmann die Geschenke“, Mandy lachte.

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An mein Zukunfts-Ich | Writing Friday

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Thema: Schreibe einen Brief an dein Ich in 10 Jahren.

Hallo Zukunfts-Ich,

erst das wichtigste: Gibt es in zehn Jahren schon Zeitreisen, wenn ja erscheine

JETZT.

Schade, hätte ja sein können. Dann reden wir mal Tacheles:

Erstens. Ich will dir nochmal ins Gedächtnis rufen, dass du eine coole Mutter werden wolltest. Dein Sohn ist jetzt 9 Jahre alt und da ist noch Potential die verstaue Erziehung geradezurücken. Scherz! Du hast dir vorgenommen, ihm zu helfen selbstständig zu werden, aber gleichzeitig ihm immer wieder zu bestätigen, dass du für ihn da bist. Das traue ich dir sogar zu. Was ich aber befürchte: Du versucht zu sehr die Fehler deiner Eltern nicht zu wiederholen. Scheiß Idee. Zum einen bringt der Vergleich mit anderen, ob negativ oder positiv, nie etwas und zum anderen geht sowas immer nach hinten los. Also hör auf mit dem Mist!

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Franky und Dracu | Writing Friday

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Dies ist ein Text zu der Aktion „Writing Friday“ von Elizzy. Jeden Freitag wird zu einem der vorgegebenen Themen veröffentlicht. Die aktuellen Themen und eine Liste aller Teilnehmer findet ihr auf Elizzy’s Seite.

Ich habe die Szene ein wenig wie ein Theaterstück geschrieben, weil ich es mal probieren wollte. Ist allerdings inhaltlich ein wenig in eine andere Richtung gegangen als erwartet.
Thema: Graf Dracula kriegt Besuch von Frankenstein, berichte davon. Welche Pläne schmieden sie? Worüber diskutieren Sie?

Franky und Dracu

Graf Dracula, auch Dracu genannt (nur von Freunden, Fremde werden bei Verwendung gebissen)
Frankenstein, auch Franky genannt (würde ihn auch nicht stören, wenn man ihn Monster nennt)

Ein Hinterhof. Es dämmert. Die Straßenlaterne flackert.

Franky: Wir könnten ihnen nachts heimlich die Kehlen aufschlitzen.

Dracu: Das ist nicht so mein Stil. Ich nutze lieber meine scharfen Zähne.

Franky rollt mit den Augen.

Franky: Dann auch das. Wir müssen nur ungesehen ins Haus kommen.

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Das Schokoweihnachtsmannmassaker | Writing Friday

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Normalerweise hasse ich so lange Komposita, aber hier muss das einfach mal sein. Falls jemand den Eindruck hat, ich finde die Weihnachtssüßigkeiten in den Supermärkte super nervig, könnte da was Wahres dran sein.

Thema: Schreibe eine Geschichte und flechte darin folgende Wörter ein: Blut, Mordpläne, Spinnweben, schaurig, Schock

Das Schokoweihnachtsmannmassaker

Katja schlich durch die Gänge, wie jemand der Mordpläne schmiedete. Sie sah sich verstohlen um, dann griff sie in das Regal mit den Schokoweihnachtsmännern und ließ ihre Beute unter den anderen Einkäufen verschwinden. Es war Oktober, viel zu früh für den Kram, aber ihr inneres Kind wollte das Knacken hören, wenn sie in die Schokolade biss und die diebische Freude fühlen, wenn sie die Alufolie immer weiter hinunterzog. Peinlich war es ihr trotzdem. Beim Bezahlen legte sie den Schokoweihnachtsmann unter das Klopapier und sinnierte die Wartezeit darüber, ob eine Großpackung Klopapier zu kaufen heutzutage nicht verwerflicher war, als einen Schokoweihnachtsmann im Oktober.

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Frauphabet | Etüdensommerpausenintermezzo II.2

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Dies ist ein Text zu den abc.etüden von Christiane. Noch einmal mit dem Etüdensommerpausenintermezzo, diesmal Part II. Ziel ist es, aus einem Oberthema ein eigenes kreatives Textalphabet zu erschaffen.

Da mir das Autophabet soviel Spaß gemacht hat, habe ich ein weiteres Thema gesucht, in dem ich mich auskennen sollte: Frauen.
Dabei habe ich sobald ich etwas zu einem Buchstaben gefunden habe, den Text nur noch stilistisch angepasst – sprich das sind mehr ungefilterte Gedanken, als ein genau überlegter Text. Ich wollte ungefiltert schreiben, wodurch der Text viel über mich preisgibt und natürlich auch Unfug enthalten kann.
Tatsächlich habe ich jetzt eine Woche an dem Text gesessen. An der Stelle vielen Dank an die J-Wortspender. Mir viel partout nichts ein zu dem Buchstaben. Ich habe aus der vorgeschlagenen Liste, dann den ersten Begriff genommen, zu dem mir etwas direkt einfiel.

Frauphabet

Abtreibung, die – bestes Thema auf jeder Gartenparty. Jeder hat was dazu sagen, zuhören tut keiner, schon gar nicht Betroffenen.

Brüste, die – vorne wohl das hervorstechendste menschliche Körperteil – bei den meisten Frauen und einigen Männern. Männer müssen ihre Brüste allerdings nicht verstecken, das bleibt Frauen vorbehalten.

Care-Arbeit – nimmt jeder mindestens zweimal im Leben in Anspruch. Machen will es aber kaum einer, bezahlen auch nicht. Daher gibt es eine ganze Reihe Menschen, die sich von einem guten Gefühl und Klatschen ernähren. Weiterlesen „Frauphabet | Etüdensommerpausenintermezzo II.2“

Autophabet | Etüdensommerpausenintermezzo II

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Dies ist ein Text zu den abc.etüden von Christiane. Noch einmal mit dem Etüdensommerpausenintermezzo, diesmal Part II. Ziel ist es, aus einem Oberthema ein eigenes kreatives Textalphabet zu kreieren.

Ich habe ein Auto-Alphabet genommen, weil wir ein neues Auto haben und irgendwie fand ich es spannend etwas Technisches als Ausgangspunkt für skurrile Gedankengänge zu nutzen.

Autophabet

Auto, das – bringt einen an fast jedes Ziel, besser als manche Pläne und Karten.

Bremse, die – muss man treten, um zu stoppen. Vor roten Ampeln gelingt das, im Leben nicht jedem.

Cabrio, das – wird als Schwanzverlängerung gepriesen, dabei kann man so wundervoll die offenen Haare im Wind fliegen lassen.

Dach, das – schützt vor Wetter und Blicken. Auch im Cabrio, aber dann fliegen die Haare nicht mehr.

Einparkhilfe, die – bewahrt einen vor manchen Unfällen. Für das unfallfreie Hinsetzen auf Bürostühle hat das jedoch noch niemand erfunden. Weiterlesen „Autophabet | Etüdensommerpausenintermezzo II“

Emma goes Narnia | Writing Friday

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Dies ist ein Text zu der Aktion „Writing Friday“ von Elizzy. Jeden Freitag wird zu einem der vorgegebenen Themen veröffentlicht. Die aktuellen Themen und eine Liste aller Teilnehmer findet ihr auf Elizzy’s Seite.

Thema: Emma ist gerade in ein neues Haus gezogen, als sie dort den Wandschrank öffnet weht ihr ein kühler Wind entgegen, sie tritt hindurch und ist in einer anderen Welt… (Erzähle die Geschichte weiter)

Emma goes Narnia
(mir fiel kein bessere Titel ein, Vorschläge gerne in den Kommentaren)

Emma saß auf dem Bett und seufzte. Ihr Rücken schmerzte. So ein Umzug mit siebzig Jahren war wirklich anstrengend, aber es hatte sich gelohnt. Vor drei Jahren war ihr Mann gestorben. Seitdem hatte sie sich viel gelangweilt und vor allem viele Dinge machen müssen, zu denen sie keine Lust hatte. Ihr Mann hatte ihr vorher ein einigermaßen komfortables Leben ermöglicht.  Er war fügig gewesen, arbeitsam und hatte ihr selten widersprochen. Olav, ihr neuer Lebensgefährte, war ihrem Mann ähnlich. Außerdem war er wohlhabend und hatte keine Kinder. Ihre eigene Tochter hatte nach dem Tod ihres Vaters den Kontakt zu ihr abgebrochen. Emma müsste lügen, wenn sie sagen würde, dass sie die kleine Rotzgöre vermisste. Weiterlesen „Emma goes Narnia | Writing Friday“