„Aufruf zur Revolte“ | Writing Friday – KW46

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Dies ist ein Text zu der Aktion „Writing Friday“ von Elizzy. Jeden Freitag wird zu einem der vorgegeben Themen veröffentlicht. Die Liste aller Teilnehmer findet ihr auf Elizzy’s Seite.

Da ich kaum Zeit habe, diesmal etwas Kürzeres.

Thema: Du bist eine kleine Schneeflocke, plötzlich wird beschlossen, dass es keinen Winter mehr geben wird. Erzähle wie du dich fühlst.

Aufruf zur Revolte!

Liebe Mitflocken und -flockinnen,

wie ihr alle mitbekommen habt, haben das oberste Flockenheer und die Kaltwetterbrigade beschlossen, dass es keinen Winter mehr geben soll, bis die Menschen aufhören unseren Planeten zu zerstören.

Ich halte das für eine schlechte Idee und will euch zum Protest aufrufen!

Wir Schneeflocken können nichts für die Dummheit der Menschen. Warum sollte uns verwehrt sein, auf die Erde zu fliegen und anschließend wieder hinauszusteigen?
Wir Schneeflocken fallen vom Himmel und zaubern einen weißen Teppich über die Landschaft. Das ist unsere Pflicht, aber vor allem auch unsere Freude.Weiterlesen »

„Der Multiple Choice Wunsch“ | Writing Friday – KW45

Dies ist ein Text zu der Aktion „Writing Friday“ von Elizzy. Jeden Freitag wird zu einem der vorgegeben Themen veröffentlicht. Die Liste aller Teilnehmer findet ihr auf Elizzy’s Seite.

Ich bin wieder fit und hatte Lust etwas Humorvolles zu schreiben. Deswegen habe ich das Thema etwas freier interpretiert.

Thema: Wenn du zwischen den Fähigkeiten „Fliegen“, „Durch die Zeit reisen“, „Gedanken lesen“ und „Zaubertränke herstellen“ wählen könntest, welche würdest du haben wollen und was würdest du damit anstellen?

„Weil du mich gerettet hast, gewähre ich dir einen Wunsch.“ Die Fee sah mich genervt an. „Da Menschen aber ganz furchtbar im formulieren ihrer Wünsche sind und es deswegen schon sehr viele Missverständnisse gab – das mit Jonas und dem Wal tut mir bis heute wirklich leid, aber er hat nicht gesagt, auf einem Schiff übers Meer reisen – hast du nun einen Multiple Choice Wunsch.“

„Was?“ Ich war verwirrt, vor allem darüber, dass es überhaupt so etwas wie Feen gab. Dabei wollte ich im Park nur mit meinem Hund spazieren gehen.

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„Es war einmal ein Gürkchen…“ | Writing Friday – KW 41

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Dies ist ein Text zu der Aktion „Writing Friday“ von Elizzy. Jeden Freitag wird zu einem der vorgegeben Themen veröffentlicht. Die Liste aller Teilnehmer findet ihr auf Elizzy’s Seite.

Eigentlich ist die Geschichte irgendwie über mich und meine Obsession für Halloween-Deko. Über eines Sammlungsstücke habe ich daher ien Märchen geschrieben. (RIP Gürkchen).

Thema: Erzähle ein Märchen über einen Kürbis.

„Es war einmal ein Kürbis…“ So wollte Gürkchen das auch seine Geschichte begann, doch stattdessen begann sie mit der Häme seiner Mitkürbisse.

Gürkchen war ein Zierkürbis. Gerade ein Zierkürbis zu sein war schon schwer, denn wirklich tolle Geschichten hatten nur „echte“ Kürbisse. Die, die man aushöhlte und in lustige Monster verwandelte. Die, aus denen in Märchen Kutschen wurden, um die Prinzessin zu ihrem Ball zu bringen. Zierkürbisse hingegen hatten nur einen Sinn: Zierde. Und da Gürkchen kein besonders hübscher Kürbis war, war er nicht mal besonders gute Zierde.Weiterlesen »

„Gegen die Halloweenisierung des Abendlandes“ | Writing Friday – KW40

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Ich liebe Halloween und alles was gruselig und creepy ist. Konnte mich erst nicht für ein Thema entschieden, aber irgendwie hatte ich die Idee eine Kontraposition einzunehmen. Hier also ein Artikel von Heinz. Er hastt Halloween.

Thema: Erzähle aus der Sicht eines Vampirs an Halloween.

 

AUFRUF: Gegen die Halloweenisierung des Abendlandes
Eine Kolumne von Heinz, dem Vampir

Es ist wieder soweit. Halloween steht vor der Tür.

Eigentlich ist Halloween nichts Neues. Bereits seit einigen hundert Jahren gibt es verschieden Bräuche vor Allerheiligen. Früher wedelten Menschen mit irgendwelchen Kräutermischungen durch die Luft und schnitzen Kürbisse, wenn es eine gute Ernte gab. Das war tolerierbar und eigentlich ganz putzig.

Ich betone „war“. Seit nun mehr zwanzig Jahren stelle ich eine Halloweenisierung des Abendlandes fest. Was vor gut 200 Jahren mit ein paar Exil-Engländern begann, hat heute die ganze Welt ergriffen. Überall ist Halloween und nicht dieses „Kräuterduft und Kürbis“-Halloween, sondern ein „alle Verkleiden sich und es gibt mehr furchtbare Deko als an Weihnachten“-Halloween.Weiterlesen »

„Großstadtdschungel“ | Writing Friday – KW39

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Ich hab das Thema diese Woche etwas freier interpretiert, angelehnt an mein Problem diese Woche. Nur hatte ich nicht das Glück, einen Helfer zu finden. Ach ja, und wenn ihr wisst, wo ich ein großes Nudelholz finde, bitte kommentieren. The struggle is real oder so.

Thema: Du irrst nun schon seit mehreren Tagen durch den Dschungel, als du plötzlich… (Platz für eigene Ideen) …siehst.

Dies ist der vierte Nachmittag, den ich mich durch die Shops in diesem Großstadtdschungel wühle und das nur, weil es gerade so In ist nicht online zu ordern, sondern die urbane Infrastruktur zu fördern. Dabei stehen auf meiner Sticky Note nur 3 Sachen: Chelseas (classic), Parka (lang, schwarz) und großes! Nudelholz. Jetzt heftet dieses Ding schon seit 4 Tagen an meiner Statusbar und schreit mich förmlich an. „Ist ja nicht so schwer sowas zu finden!“

Ist es aber. Es gibt nur so teenie-tiny Nudelhölzer, mit denen man Mini-Tarts aber sicher keine ausgewachsenen Mürbeteige machen kann. Jacken sind entweder elegant und lang oder kurz. Schuhe sind entweder unbequem oder teuer oder too much bling. Und wenn man nicht modernes Sklaventum unterstützen möchte, gehen ja auch so Läden wie H&M nicht.Weiterlesen »

„Arthur“ | Writing Friday – KW38

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Ich habe das mit dem Vogel wörtlich genommen, da ich wirklich gerne Geschichten mit Tieren und Objekten als Hauptcharakter schreibe. Ich habe mir aber vorgenommen, etwas öfters aus meiner Komfortzone herauszukommen.

Thema: Schreibe eine Geschichte, die mit dem Satz „Dieser kunterbunte Vogel konnte einfach nicht anders als…“ beginnt.

Dieser kunterbunte Vogel konnte einfach nicht anders, als sich ständig in den Vordergrund zu spielen. Als gäbe es keine anderen Vögel in dieser vollgeschissenen Voliere. Arthurs Leben war die reinste Hölle seitdem dieser blöde Papagei angekommen war. Mit seinen beiden gebrochenen Flügeln bekam er sogar Mitleid von den Tauben, die für gewöhnlich nur an sich interessiert waren. Die Jungvögel und Küken fanden ihn auch super, weil er so bunt aussah und alles andere Gefiederte ließ sich von seiner arroganten Art beindrucken.

Nur er nicht. Arthur. Schwarz. Krähe. Übermäßig intelligent.Weiterlesen »

„Yoda“ | Writing Friday – KW37

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Da ich sowieso schon sehr oft über Katzen geschrieben habe, stelle ich euch jetzt den Grund vor: Yoda. Wird btw. nicht besser. Haben uns gerade eine Kitte geholt. Scottie. Mal sehn wann er in Texten auftaucht. 😉

Thema: Schreibe aus der Sicht deines Haustieres.

Per se mag ich ja meine Mitbewohner, aber einige ihrer Macken sind schon echt schwer zu tolerieren. Aber da man Kritiken immer mit positiven Sachen beginnen soll, erst die guten Seiten:

  1. Ich habe immer Futter. Nicht immer das was ich gerade will, aber hungern muss ich nie.
  2. Wasser ist auch immer da.
  3. Man streichelt mich. Zu wenig, aber immerhin überhaupt.
  4. Man spielt mit mir. Zu wenig, aber immerhin überhaupt.
  5. Sie stinken nur manchmal. Meist nachdem sie in dem feuchten Raum waren.

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