In meiner Welt | Writing Friday

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* Dies ist ein Text zu der Aktion „Writing Friday“ von Elizzy. Jeden Freitag wird zu einem der vorgegebenen Themen veröffentlicht. Die aktuellen Themen und eine Liste aller Teilnehmer findet ihr auf Elizzy’s Seite. *

Nicht, dass ich „Aladdin und die Wunderlampe nicht mag“, aber eine gewisse Szene fand ich schon als Kind fragwürdig. Hier also was wirklich passiert ist…

Thema: Schreibe eine Geschichte die mit dem Satz “Jasmin hatte schon immer an Magie geglaubt, doch als sie dann tatsächlich sah wie…” beginnt. 

Jasmin hatte schon immer an Magie geglaubt, doch als sie dann tatsächlich sah, wie sich vor ihr ein fliegender Teppich über den Balkon erhob, war sie schockiert. Ein Teil des Schocks kam auch daher, dass der Depp, dem der Teppich gehört, sich gerade vom Balkon gestürzt hatte, ohne ihr zu sagen, dass er von einem fliegenden Teppich aufgefangen werden würde.

„Vertraust du mir?“

‚Nein‘ dachte Jasmin und war sauer. Andererseits war sie auch unendlich neugierig, also setzte sie sich neben Ali und sie flogen über das nächtliche Agrabah. Die Dächer erstrahltem im Mondschein und tauchten die Stadt in ein Licht, dass an tausende von Märchen erinnerte. Die Aussicht war einfach wundervoll, doch bereits nach kurzer Zeit setzte bei Jasmin die Reiseübelkeit ein.Weiterlesen »

„Selbsthilfegruppe“ | Writing Friday KW 18

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* Dies ist ein Text zu der Aktion „Writing Friday“ von Elizzy. Jeden Freitag wird zu einem der vorgegebenen Themen veröffentlicht. Die Liste aller Teilnehmer findet ihr auf Elizzy’s Seite. *

Ich wollte mal wieder ein Objekt sprechen lassen. Bisher fand ich die Lästereien meiner Besitztümer vielfach übertrieben – zu Wort hatten sich ja bereits mein Bikini, mein Schreibtisch, mein Blog und sogar Yoda (die Katze, in deren Wohnung ich lebe) gemeldet – jetzt beschwert sich auch noch mein Smartphone. Allerdings hat es nicht ganz unrecht, muss ich zugeben.

Thema: Dein Handy berichtet über deine Macken.

Hallo,

mein Name ist Huawei Mate und ich würde gerne Ihrer Selbsthilfegruppe „Handys mit verpeilten Besitzern“ beitreten.

Meine Besitzerin hat mich erst vor vier Wochen gekauft, aber es zeichnet sich bereits ein Muster ab: Ich werde ständig verloren.

Oft dauert es nur eine Minute zwischen der Frage „Wo habe ich nur…?“ und der Antwort „Ach, da ist es.“, aber manchmal verstreichen sehr lange Minuten, in denen ich am liebsten Hände zum Gestikulieren hätte oder wenigstens nicht dauernd auf lautlos gestellt wäre.Weiterlesen »

„Wir müssen reden“ | Writing Friday KW15

* Dies ist ein Text zu der Aktion „Writing Friday“ von Elizzy. Jeden Freitag wird zu einem der vorgegebenen Themen veröffentlicht. Die Liste aller Teilnehmer findet ihr auf Elizzy’s Seite. *

Ich hatte mal wieder Lust etwas Nicht-Lebendes zu Wort kommen zu lassen. Das mit dem Namen ist nicht ernst gemeint,aber ich brauchte einen Einstieg. Der Rest beinhalter zumindest Halbwahrheiten. 😉

Thema: Schreibe über die Gefühle deines Blogs.

Als ich heute Morgen meine WordPress-App öffnete, teilte sie mir mit, dass ich um 04:32 einen Text veröffentlicht hatte. Da ich um 04:32 schlief und zu schlafwandeln nicht neige, war ich verwirrt. Der Titel des Textes lautete „Wir müssen reden“.

Ich rief den Text auf. Als Oberthema war Frust gewählt und getaggt war er mit #blogshabenauchgefühle und #dasgehtsonicht. Der Text las sich wie folgt:

Hallo Katha,

erstmal zum Namen: ist ja schön, dass du betonst, dass du Katharina genannt werden möchtest und so unterschreibst, aber aufgefallen, dass das kaum jemand macht, ist dir nicht, oder? Könnte am Blogtitel liegen. Ich will dir da aber nichts zu Offensichtliches erzählen.

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Und es gibt Wichtigeres zu klären. Hier eine kleine Aufzählung aller Missstände:

  1. Der Header war nur als Übergangsheader geplant. Du wolltest den in deiner eigenen Handschrift, am besten mit kleineren Doodles, neu erstellen. Jetzt sieht mein Kopf seit einem Jahr nichtssagend aus. Super! Danke! Tolle Werbung!
  2. Diese Gehashtagge hast du voll nicht drauf. Davon abgesehen, dass du einige Hashtags groß und andere klein schreibst, hast du auch Hashtags, die du nicht zusammengeschrieben hast. So funktioniert das nicht. Das geht ordentlicher.
  3. Titel…sind nicht so deine Stärke, ich weiß, aber „Das Buch“ und „Mandala 2“? Da ist ein Reiseblog mit den Überschriften „Tolles Italien“ und „Warmes Spanien“ kreativer. Mehr Einfallsreichtum bitte. Du hast den Scheiß geschrieben, dann denk dir gefälligst auch eine gute Überschrift aus.
  4. Korrekturlesen ist nicht so deins, was? Hatte ich nicht gelesen, dass du als Korrekturleserin gearbeitet hast? Gab nicht so viel Stundenlohn, wenn ich mir das hier alles so durchlese.
  5. Zum Schluss ein paar Kleinigkeiten: Artikelheader sollten etwa die gleiche Größe haben, diese komischen Kunstposts auch, Überschriften sollten aus max. 6 Wörtern bestehen. Außerdem wolltest du mehr Horrorgeschichten und Gedichte schreiben. Ach und Füllwörter, ne?

Ich bitte um schnelle Beseitigung der Mängel.

Gezeichnet, dein Blog.

Nicht minder verwirrt schloss ich den Beitrag. Sollte ich ihn löschen? Was, wenn der Blog dann noch Fieseres schrieb oder, noch schlimmer, sich löschte? Vielleicht sollte ich guten Willen zeigen und ein paar der Punkte angehen. Bei den meisten Punkten hatte er irgendwie ein wenig Recht…

Zumindest konnte ich etwas Produktives daraus machen und ihn beim Writing Friday posten. Da gibt‘s zufälligerweise ein passendes Thema diesen Monat.

„Henry wartet“ | abc.etüden 14+13

*Dies ist ein Text zu den abc.Etüden von Christiane. Ziel ist es 3 Worte in 300 Zeichen unterzubringen. Die Schreibeinladung für die Wochen 14.15 beinhaltet die Worte „Tulpenzwiebel“, „kurzweilig“ und „auferstehen“.*

Wenn schon das Wort auferstehen vorkommt, muss ich ja was aus dem Bereich Horror schreiben. Ist allerdings eher humorvoll als gruselig geworden.

Henry wartet

Henry saß seit drei Stunden vor Etienne Schnabels Grab und wartete. Davon abgesehen, dass der Name fürchterlich klang, war Etienne der perfekte Kandidat für den offenen Posten. Jung, drahtig, bisschen dumm mit einem furchtbar langweiligen Leben.

Nur Pünktlichkeit war wohl nicht sein Ding. Immerhin war das Buch, das Henry gerade las kurzweilig. Es handelte von einem Teenagermädchen, das sich in einen Vampir verliebte. Wünschenswert. Wenn sie noch Teenager waren, konnte man sie gut heranziehen und später wandeln. Das hatte er die letzten Jahrhunderte mehrfach getan, und die meiste Zeit hatten sich seine Bediensteten als passabel erwiesen.
Etienne war eine Notfalleinstellung, weil sein vorheriger Bediensteter vorgestern einer nicht richtig angebrachten Gardinenstange zum Opfer gefallen war.

Gerade wollte er weiterlesen, da bewegte sich die Erde und Henry sah, wie sich Finger durch die obere Schicht Erde gruben. Kurz darauf folgte ein schmutziges Gesicht, das panisch nach Luft schnappte und eine Tulpenzwiebel ausspuckte. Die Erde vom Nachbargrab war wohl vor kurzem besäht worden. Ups.

Nach und nach grub Etienne sich frei und legte sich dann keuchend neben das Grab.

„Willkommen in der Welt der Nacht oder so. Ich habe dich gemacht, das heißt du bist mein Bediensteter. Hey, dafür kannst du ewig leben, vorausgesetzt du machst keine Dummheiten oder verärgerst mich.“

Etienne sah ihn weiterhin panisch an. Hach. Henry erinnerte sich nostalgisch, wie er damals auferstanden. Er hatte sich befreit und so beschissen gefühlt.

Henry reichte dem Neuen einen Wodka-Blut-Cocktail. „Prost! Wird besser. Jetzt brauchst du erst einmal einen gescheiten Namen. Wie wäre es mit Ludwig oder Franz? Hab gehört altdeutsche Namen sind voll im Trend.“

„Tag 389“ | Writing Friday KW 13

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Thema: Du bist ein Papagei in einem Käfig. Berichte was du den ganzen Tag über so tust und siehst.

Moin moin !
(Das habe ich von einem komischen Tourist aufgeschnappt – heißt Guten Morgen am Meer)

Heute ist Dienstag, das heißt mein Haftraum wird gereinigt. Zum Glück. Mein neuer Zimmergenosse kackt alles voll. Ist ja schön und gut, dass sein Gefieder so grün und rot leuchtet, aber wie das hinterletzte Huhn muss man sich trotzdem nicht benehmen.

7:01 Sonnenaufgang heißt Frühstückszeit. Das muss man den Wärtern lassen. An Essen sparen sie nicht. Es gibt alles frisch: Früchte, Samen, Blätter, Rinde, Wurzeln – ohne dass ich mich anstrengen muss. Gut, manchmal muss ich einen Mithäftling verscheuchen, aber ich habe Heim- und meist Größenvorteil. Plus, ich bin – ohne mich selbst zu loben – ein besonders gewitztes Exemplar.

8:30 Putzkolonne kommt. Heute mein Lieblingsputzer. Er ist schön ordentlich und nervt nicht rum. Rein, putzen, raus. Keine Kontaktaufnahme oder irgendein Hutziku. Ja, ich bin niedlich, muss aber nicht immer darauf hingewiesen werden.Weiterlesen »

„Die Krux mit dem laut Lesen“ | Writing Friday KW 11

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* Dies ist ein Text zu der Aktion „Writing Friday“ von Elizzy. Jeden Freitag wird zu einem der vorgegebenen Themen veröffentlicht. Die Liste aller Teilnehmer findet ihr auf Elizzy’s Seite. *

Ich hatte gestern Lust mal wieder etwas Witzigeres zu schreiben und dachte mir, dass sich Zeitreisen dazu eignen.

Thema: Du bist durch die Zeit gereist und im Jahr 2819 gelandet, berichte davon.

Ich hielt das Buch umklammert und meine Augen fest geschlossen, bis das Surren endete. Ein kühler Windhauch umkitzelte meine Beine und ich merkte wie Wasser durch meine Sneakers sickerte. Doch eigentlich konnte das nicht sein, schließlich stand ich im Haus meiner Großmutter. Ich atmete tief durch, dann öffnete ich langsam meine Augen.

Statt dem Lesezimmer meiner Großmutter sah ich einen Baum und eine Wand. In der Ecke konnte man noch die Reste des Wandschrankes erahnen, dahinter nichts als Ruinen. Ich stand in einer großen Kuhle, die voll Wasser gelaufen war und stieg erstmal auf einen Geröllhaufen, der wohl aus den Resten der Außenwand bestand. Von dort konnte ich etwas höher kraxeln, um einen Überblick zu gewinnen. Das Buch hielt ich fest umklammert. Auf etwa der Höhe des ersten Stockes hörte der Steinhaufen auf. Ich sah mich um.

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„Ekel“ | Writing Friday KW8

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Ich hab die Aufgabe mal wörtlich genommen und erzähle von einem Albtraum. Er heißt Ekel und hat ein angeknackstes Selbstbewusstsein.

Thema: Erzähle von einem Albtraum.

Ekel war traurig. Niemand wollte sich seine Erfolgsgeschichten anhören. Angst, Verlust, Langsam und Nackt erzählten am laufenden Band von ihren Abenteuern, aber wenn er anfing, gingen alle weg. Er war der Schwächste der fünf Albträume und hätte gerne über seine wenigen Erfolgserlebnisse berichtet. Wie das eine Mal, als er es schaffte einer Frau das Rauchen abzugewöhnen, weil sie nachts davon träumte, wie sie stark gealtert von ihrer eigenen schleimigen-schwarzen Lunge verfolgt wurde.

Heute Nacht war er der letzte der Albträume, der vom Sandmann ausgeschickt wurde. Er hatte keinen straffen Zeitplan, denn der Sandmann setzte ihn nur sehr selten ein. In einer Stunde hatte er seinen ersten Auftrag. Statt wie sonst die Zeit bis dahin zu nutzen, Ideen zu sammeln, besuchte er die andern Albträume bei ihrer Arbeit. Das hatte er schon sehr lange nicht mehr getan, aber vielleicht half es, wenn er Interesse an ihrer Arbeit bekundete, dass sie auch seine anfingen wertzuschätzen.Weiterlesen »

„MnT“ | Writing Friday KW7

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Nicht, dass das einer echten Begegnung nachempfunden wäre, aber wenn ihr mal jemanden trefft, der lange dunkelblonde Haare hat und erzählt er sei Model bei EMP – einfach weglaufen!

Thema: Maren verabredet sich an Valentinstag mit einem Unbekannten, erzähle von diesem Date

*MnT = Minute(n) nach Treffen

1 MnT: Er sieht wirklich gut aus. Also nicht nur gut, sondern GUT! Bilder können ja täuschen, aber er sieht exakt so aus wie auf den Bildern.

3 MnT: Das weiß er anscheinend. Hatte ich ihm schon meinen echten Namen genannt?

5 MnT: Er hat mir gerade zum dritten Mal erzählt, dass er als Model für diesen Modekatalog arbeitet.

8 MnT: Ok. Ich eröffne einen Counter – den „Hinweis auf sein Modeldasein“-Counter (M-Counter).

10 MnT: Er weiß meinen Namen übrigens immer noch nicht, dafür kenne ich viele Frauennamen aus seinem Leben. Seine Agentin heißt Maria, seine Mutter lustigerweise auch, und eine seiner Ex-Freundinnen Marie. Welch ein lustiger Zufall… M-Counter = 5Weiterlesen »

„Der 74ste“ | Writing Friday KW 5

* Dies ist ein Text zu der Aktion „Writing Friday“ von Elizzy. Jeden Freitag wird zu einem der vorgegebenen Themen veröffentlicht. Die Liste aller Teilnehmer findet ihr auf Elizzy’s Seite.*

Thema: Erwin, ein 74 jähriger Senior, entreißt von zu Hause – erzähle von seinem Abenteuer. (Bedenke dabei, er wird nach nur 17 Stunden wieder gefunden und nach Hause gebracht.)

Erwin hatte die Schnauze gestrichen voll. Das war sein 74ter Geburtstag. Nicht dass die letzten 73 Geburtstage alle super gewesen wäre, aber dieser war besonders furchtbar. Wenn er mit Liese zusammen oder alleine war, fühlte er sich nie alt, heute aber umso mehr.

Man hatte ihm Dinge vierfach erzählt, das Fleisch schneiden und ein Smartphone erklären wollen. Als würde er nicht ständig dieses unsägliche Candy Crush spielen. Kurz gesagt: Seine Familie hatte beschlossen, dass es mit 74 Zeit war senil zu werden. Nur Erwin war noch nicht bereit und sah das auch gar nicht ein. Also war ihm, nachdem man ihm vom Tisch hochhelfen wollte, der Kragen geplatzt.

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„Gegenteiltag“ | Annies Schreibaufgabe KW3

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Dies ist mein erster Text zu Annies Schreibaktion. Jede Woche veröffentlich sie Themen und auf ihrer Seite könnt ihr nachlesen, was gerade Thema ist.
Das Thema von dieser Woche steht im Bild. Ich habe es etwas freier ausgelegt, da ich mir dieses Jahr keine Vorsätze gemacht habe. Nachdem ich den Text geschrieben habe, würde ich so einen Gegenteiltag wirklich gerne einmal ausprobieren. Dann zieht aber wahrscheinlich neben meinen Katzen auch mein Freund aus.

Gegenteiltag

Kennt ihr noch die Folge von „Spongebob“, in der Gegenteiltag ist? Wenn er „Danke“ meinte, sagte er „Bitte“, die Hose trug verkehrt herum und Gary bellte statt zu miauen. Ich wollte das mal probieren, schließlich ist auch sonst die letzte Woche alles schief gelaufen.

Ich beschloss: Sonntag = Gegenteiltag.

Als ich morgens aufwachte, nur um eine Runde weiterzuschlafen, tauschte ich schon mal Kopfkissen und Decke aus. Der Vorteil: Nach rund 30 Minuten, war ich so durchgefroren, dass ich freiwillig aufstand. An einem Sonntag! Vor 12 Uhr!

Ich habe mir dann erst einmal Milch mit Kaffee gemacht, und Brötchen auf meinen Käse geschmiert. Letzteres war etwas komplizierter, als es sich anhört. Ich habe dann auch gleich sauber gemacht, würde ich sonst nie tun.Weiterlesen »