Friedrich | Etüdensommerpausenintermezzo

Dies ist ein Text zu den abc.etüden von Christiane. Diesmal mit dem Etüdensommerpausenintermezzo. Ziel ist es mindestens 7 aus 12 Wörtern (siehe Bild) in einem Text unterzubringen und es muss an einem echten Gewässer spielen.

Friedrich

Friedrich war achtzehn Jahre alt, als er das erste Mal ans Meer reiste. Seine Eltern hatten nicht viel Sinn für weite Reisen und so hatte „in den Urlaub fahren“ für ihn immer geheißen, den Bauernhof seines Onkels in Sommerloch zu besuchen. Immerhin lag dieser in Rheinland-Pfalz und nicht in Hessen, wo er wohnte. So konnte er, wenn man es nicht zu genau nahm und er das „Bundes“ verschluckte, immerhin behaupten, in den Ferien ein anderes Land besucht zu haben. Das minderte jedoch nicht seinen Neid den Klassenkameraden gegenüber. Wenn Thorsten erzählte, wie er am Fjelleruper Strand Muscheln gesammelt hatte oder Sonja, die am Similaungletscher Ötzi besucht hatte, stellte er sich vor, auch solche Reisen zu unternehmen, sobald er alt genug dazu war und das nötige Kleingeld hatte.

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