„Verfolgt“ | abc.etüden 6+7

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Dies ist ein Text zu den abc.Etüden von Christiane. Ziel ist es 3 Worte in 300 Zeichen unterzubringen. Die Schreibeinladung für die Wochen 06.07 beinhaltet die Worte „Winterreifen“, „eifersüchtig“ und „stolpern“.

Ich habe mir vorgenommen mich ein wenig im Genre Horror auszutoben. Irgendwie haben die Wörter ganz gut dazu gepasst.
Falls übrigens jm. ein besserer Titel einfällt, gerne her damit, mir fiel partout nichts ein.

 

Verfolgt

Anka war außer Atem. Schweiß rann ihren Rücken hinunter und durchweichte ihr Viskoseshirt. Sie kauerte sich vor einen Holzschuppen, zwischen einen Stapel Winterreifen und eine Schubkarre. Nicht das beste Versteck, doch sie traute sich noch nicht zu dem angrenzenden Wald zu rennen. Dafür brauchte sie mehr Kraft.

Es roch nach Heu und Benzin. Nach und nach kämpfte sich der Mond durch die dicke Wolkendecke.Weiterlesen »

„Die Sternenreiter“ | abc.etüden 4+5

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Dies ist ein Text zu den abc.Etüden von Christiane. Ziel ist es 3 Worte in 300 Zeichen unterzubringen. Die Schreibeinladung für die Wochen 04.05 beinhaltet die Worte „Salatschüssel“, „seidig“ und „übernehmen“.

 

Die Sternenreiter

„Erster Offizier Starke, übernehmen Sie!“

„Aye, Sir.“ Starke hörte den Stress in der Stimme des Captains. Das vor ihnen liegende Phänomen glich nichts ihnen Bekanntem.

„Langsam heranfliegen. Denken Sie dran, das ist nur unser Erkundungsshuttle, nicht die Sternenreiter. Wenn es Schwerkraft besitzt, haben wir nicht genug Energie.“Weiterlesen »

„Vom Bleibeglück“ | abc.etüden 2+3.19

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Auf der Suche nach Inspiration bin ich auf die abc.Etüden von Christiane gestoßen und dachte ich probiere das auch mal: 3 Worte in 300 Zeichen. Die Schreibeinladung für die Wochen 02.02.19 beinhaltet die Worte „Abfallglück“, „Verfallsdatum“ und „unschuldig“.

Ich hatte keine Lust über Müll zu schreiben, also habe ich Abfall als Abfallen gedeutet. Das mit den 300 Worten fiel mir nicht schwer, dafür hatte ich das Problem bei meiner Idee für den Text nicht zu naiv/märchenmäßig zu schreiben.

Vom Bleibeglück

Hans stöhnte als er einen kleinen Hügel hinaufging. Der einstige Glücksjunge war in die Jahre gekommen. Statt den Weg entlang zu hüpfen, humpelte er. Statt lockere Gespräche zu führen, musste er ständig nachfragen, denn sein Gehör ließ nach. Hans hatte das Gefühl sein Verfallsdatum überschritten zu haben und wenn er ehrlich zu sich war, wartete er nur darauf, dass Gevatter Tod ihn holte.

Wie jeden Sonntag war er auf dem Weg ins Nachbarsdorf, um seinen jüngsten Enkel zu besuchen, da sah er ein Mädchen am Wegesrand sitzen, das in den Himmel sah und lächelte. Sie sah so jung und unschuldig aus, wie jemand, der mit sich im Reinen war.

„Hallo junges Mädchen. Brauchst du Hilfe?“Weiterlesen »