Waldherz | Der Dienstag dichtet

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Da ich kaum Gedichte schreibe, habe ich den Dienstag zum Gedichte-Tag erklärt und veröffentliche wöchentlich ein Gedicht über etwas, das mich gerade bewegt.
Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben.
Mit von der Partie sind bisher
Stachelbeermond
Mutigerleben
Wortgeflumselkritzelkrams
Werner Kastens

und von Writing Chills ein Gruselgedicht.

Nachdem ich doch recht negative/düstere Gedichte in letzter Zeit geschrieben habe, mal etwas Positives. Ein Elfchen.

Waldherz
geblätterte Schläge
rot braun gelb
meine urbanen Sorgen schlafen
Windatmen

Blutmond | Writing Friday

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Dies ist ein Text zu der Aktion „Writing Friday“ von Elizzy. Jeden Freitag wird zu einem der vorgegebenen Themen veröffentlicht. Die aktuellen Themen und eine Liste aller Teilnehmer findet ihr auf Elizzy’s Seite.

Wieder etwas aus dem Genre Horror. Diesmal würde ich einen Gruselfaktor 3,5 von 5 vergeben.

Schreibe eine Geschichte und flechte darin folgende Wörter ein: erdrosselt, vergraben, blutig, Schrei, Blutmond

Jana atmete die frische Waldluft ein. Vor einer Stunde war die Sonne untergegangen und der Vollmond strahlte durch die Äste. Blutmond. Janas liebster Esbat. Heute würde sie ihn alleine verbringen, wie es in ihrem Coven Tradition war. Sie war vor vier Tagen 18 geworden, dass hieß, sie musste der Göttin alleine gegenübertreten. Eine Stunde nach Mitternacht würde sie sich dem Fest der anderen anschließen. Dann war sie ein vollwertiges Mitglied.

Jana gruselte sich ein wenig, so alleine im Wald. Es war frisch und sie zog die Jacke enger an sich. Langsam lief sie auf dem Weg, der sie zur der Lichtung bringen sollte. Sie war den Weg zehn Mal abgegangen, um sich in der Nacht nicht zu verlaufen. Plötzlich hörte sie ein lautes Krachen neben sich und ihr entfuhr ein Schrei. Ein Uhu flog dicht über ihren Kopf und Jana musste Lachen. Der dachte sich auch, dass sie sie nicht mehr alle hatte.  Sie beruhigte sich wieder. Warum sollte außer ihr jemand in dem Wald sein? Nachts ging hier niemand spazieren und Vergewaltiger warteten nicht in Wäldern sondern Diskos.Weiterlesen »

Das Feliversum | abc.etüden 41+42

feliversum

Dies ist ein Text zu den abc.etüden von Christiane. Ziel ist es 3 Worte in 300 Zeichen unterzubringen. Die Schreibeinladung für die Wochen 41+42 beinhaltet die Worte „Gewächshaus“, „jodhaltig“ und „fälschen“, gesponsert vom reisswolfblog.

Mir fällt es derzeit schwer, neue Themen zu finden, also habe ich beschlossen eine kleine Fortsetzungsgeschichte zu schreiben. Eventuell errät man an Bild und Titel worum es geht.

Feliversum I

Die Tür des Eingangstores quietsche, als Marie den Hinterhof betrat. Bevor sie die Treppe zu ihrer Wohnung hochging, musste sie dieses Ungetüm an Unterrock loswerden. Wie konnten sich Frauen das früher antun?

Marie fummelte an der Schnürung. Vergeblich. Ihr Kollege hatte sie zu fest gebunden. Die Wassereinlagerungen durch das stark jodhaltige Essen im Themenpark, machten die Situation noch schlimmer. Sie kam mit den Fingern nicht unter die Schnüre.

„Soll ich helfen?“

Marie erschrak und blickte sich um. Niemand zu sehen. Nur die kleine schwarze Katze, die hier öfters saß, hockte auf der Bank in der Ecke. Sicherlich hatte sie sich verhört.

„Dann halt nicht.“

Die Katze sprang auf den Boden und ging an Marie vorbei.

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Aus Taschen | Der Dienstag dichtet

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Da ich kaum Gedichte schreibe, habe ich den Dienstag zum Gedichte-Tag erklärt und veröffentliche wöchentlich ein Gedicht über etwas, das mich gerade bewegt.
Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben.
Mit von der Partie sind bisher
Stachelbeermond
Mutigerleben
Wortgeflumselkritzelkrams
Werner Kastens

und diesmal gibt es einen inspirierten Beitrag bei Writing Chills.

Bin derzeit etwas frustriert mit der Politik und mit Menschen überhaupt. Guter Grund ein Gedicht darüber zu schreiben. (wenn ihr in der App lest, einmal Bild drehen, sonst gibts komische Umbrüche)

Aus Taschen

Sie spüren kalten Wind in ihren leeren
Taschen. Ein westerner Staubballen rollt
über das weiche Nappa. Plastik. Blut.
Schweiß. Goldene Leere entsteht. Sie
riechen die heiße Luft auf ihrer untersten
Haut. Verkochte Tropfen. Andere sagen es
sind die Zwiebeln. Doch sie wissen, um die
Tränen, die fruchtbare Gärten weinen. Sie
sind realer als der Wind. Doch sie glauben es
sind nur Träume auf berechneten Seiten.

Die Schweine quieken. Die Bäume seufzen.
Die Luft brennt. In dem weichen Leder
spürt man keine Tränen, hört kein lautes
Hufgetrappel. Aber sie kommen. Die vier
auf der einen Seite und die taschenlosen
auf der anderen. In Leder lässt sich nicht
leben. Auf Schnellstraßen auch nicht.

Inktober 4-6 | Inktober

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„Build“ fand ich irgendwie schwer und „Husky“ will ich nochmal detailierter malen, da gefällt mir meine Idee ganz gut. Ansonsten gefällt mir das mit den Kreisen, ich weiß aber noch nicht, ob ich das beibehalte, zB bei „Swing“ wüsste ich nicht wie ich es umsetzte…obwohl…ich glaube ich habe noch ein bisschen mehr Spaß mit den Kreisen. 😉

Schwer vermittelbar | Extraetüden

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Dies ist ein Text zu den abc.Etüden von Christiane. Diesen Monat gibt es eine Extraetüde, d.h. man muss 5 Worte in 500 Wörter unterbringen. Aus folgenden 6 Wörtern kann gewählt werden: „Verzweiflungstat“, „hingeben“, „ambivalent“, „entlassen“, „Roman“ und „variabel“.

Ich habe mich etwas schlecht gefühlt, weil ich in der letzten Etüde einen Roman zerschnitten habe. Hier eine kleine Wiedergutmachung.

Schwer vermittelbar

„Ich würde dich ja lesen, aber es gibt so viele gute Romane, warum sollte ich da meine Zeit an dich verschwenden?“

Sie seufzte und streichelte fast liebevoll über den Buchrücken. Dabei berührte sie den seidigen Einband des Romans, der daneben stand. Ein Krimi. Mord, Spannung, schnell vergangene Zeit.

„Weißt du, ich fühle mich so ambivalent, so Hin- und Hergerissen. Ich beobachte dich schon lange und wirklich: Du tust mir leid.“Weiterlesen »

Luke | Writing Friday

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Dies ist ein Text zu der Aktion „Writing Friday“ von Elizzy. Jeden Freitag wird zu einem der vorgegebenen Themen veröffentlicht. Die aktuellen Themen und eine Liste aller Teilnehmer findet ihr auf Elizzy’s Seite.

Zum Auftakt des Halloween-Monats ein bisschen was aus dem Genre Horror.

Thema: Schreibe eine Geschichte, die mit dem Satz: “Er wischte sich das Blut von den Händen und…” beginnt.

Er wischte sich das Blut von den Händen und entsorgte den Lappen im Kamin. Das Feuer knisterte, als das Polyester auf den Holzscheiten zerfloss. Eine wohlige Wärme machte sich in der kleinen Waldhütte breit. Luke fühlte sich erfüllt. Es lag eine Decke der Zufriedenheit über ihm, wie er sie nur selten spürte. Er hoffte, dieses Gefühl für immer bei sich behalten zu können, die Decke enger an sich zu ziehen, doch er wusste, dass dieses Gefühl verschwinden würde. Vielleicht nicht Morgen, aber in den nächsten Tagen würde er unruhig werden.Weiterlesen »