„Der 74ste“ | Writing Friday KW 5

* Dies ist ein Text zu der Aktion „Writing Friday“ von Elizzy. Jeden Freitag wird zu einem der vorgegebenen Themen veröffentlicht. Die Liste aller Teilnehmer findet ihr auf Elizzy’s Seite.*

Thema: Erwin, ein 74 jähriger Senior, entreißt von zu Hause – erzähle von seinem Abenteuer. (Bedenke dabei, er wird nach nur 17 Stunden wieder gefunden und nach Hause gebracht.)

Erwin hatte die Schnauze gestrichen voll. Das war sein 74ter Geburtstag. Nicht dass die letzten 73 Geburtstage alle super gewesen wäre, aber dieser war besonders furchtbar. Wenn er mit Liese zusammen oder alleine war, fühlte er sich nie alt, heute aber umso mehr.

Man hatte ihm Dinge vierfach erzählt, das Fleisch schneiden und ein Smartphone erklären wollen. Als würde er nicht ständig dieses unsägliche Candy Crush spielen. Kurz gesagt: Seine Familie hatte beschlossen, dass es mit 74 Zeit war senil zu werden. Nur Erwin war noch nicht bereit und sah das auch gar nicht ein. Also war ihm, nachdem man ihm vom Tisch hochhelfen wollte, der Kragen geplatzt.

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„Gegenteiltag“ | Annies Schreibaufgabe KW3

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Dies ist mein erster Text zu Annies Schreibaktion. Jede Woche veröffentlich sie Themen und auf ihrer Seite könnt ihr nachlesen, was gerade Thema ist.
Das Thema von dieser Woche steht im Bild. Ich habe es etwas freier ausgelegt, da ich mir dieses Jahr keine Vorsätze gemacht habe. Nachdem ich den Text geschrieben habe, würde ich so einen Gegenteiltag wirklich gerne einmal ausprobieren. Dann zieht aber wahrscheinlich neben meinen Katzen auch mein Freund aus.

Gegenteiltag

Kennt ihr noch die Folge von „Spongebob“, in der Gegenteiltag ist? Wenn er „Danke“ meinte, sagte er „Bitte“, die Hose trug verkehrt herum und Gary bellte statt zu miauen. Ich wollte das mal probieren, schließlich ist auch sonst die letzte Woche alles schief gelaufen.

Ich beschloss: Sonntag = Gegenteiltag.

Als ich morgens aufwachte, nur um eine Runde weiterzuschlafen, tauschte ich schon mal Kopfkissen und Decke aus. Der Vorteil: Nach rund 30 Minuten, war ich so durchgefroren, dass ich freiwillig aufstand. An einem Sonntag! Vor 12 Uhr!

Ich habe mir dann erst einmal Milch mit Kaffee gemacht, und Brötchen auf meinen Käse geschmiert. Letzteres war etwas komplizierter, als es sich anhört. Ich habe dann auch gleich sauber gemacht, würde ich sonst nie tun.Weiterlesen »

„Die Mitte-Januar-Weihnachtskarte“ | Writing Friday – KW2

* Dies ist ein Text zu der Aktion „Writing Friday“ von Elizzy. Jeden Freitag wird zu einem der vorgegeben Themen veröffentlicht. Die Liste aller Teilnehmer findet ihr auf Elizzy’s Seite.*

Ich liebe es ja aus der Sicht von Dingen zu schreiben. Auch dieser Text hat mir echt Spaß gemacht, nur die Titelfindung war wie immer etwas schwierig.

Thema: Du bist eine zu spät ankommende Weihnachtskarte – Berichte über deine Empörung.

Sehr geehrtes Team der Deutschen Post,

nachdem ich über einen Monat in einem Schlitz zwischen zwei Sortiermaschinen steckte, habe ich es nun endlich an den Ort meiner Bestimmung geschafft.

Schön hier.

Noch schöner wäre es allerdings gewesen, wenn ich meine Aufgabe hätte erfüllen und Weihnachtsgrüße übermitteln können. Stattdessen kam ich einen vollen Monat zu spät an und die Grüße waren bereits telefonisch übermittelt worden. Soviel zu meinem Lebenssinn.Weiterlesen »

„Winter/Xmas Doodles“ | 52 Doodles KW51/52

Die letzten Doodles des Jahres. Einmal inspiriert von „Jack Frost 2“ und den Baum wollte ich ewig schon zeichnen. Ganz zufrieden bin ich wie fast immer nicht.
Na dann, nächstes Jahr geht es weiter und ich hoffe ich schaffe es wirklich 52 Doodles zu erstellen. Ich überlege auch eine Aktion daraus zu machen, an der andere teilnehmen können, aber dafür müsste mir erst einmal einfallen wie.

„Der Schneemann“ | Writing Friday KW48

Dies ist ein Text zu der Aktion „Writing Friday“ von Elizzy. Jeden Freitag wird zu einem der vorgegeben Themen veröffentlicht. Die Liste aller Teilnehmer findet ihr auf Elizzy’s Seite.

Wieder etwas Kürzeres. So richtig wollte mich die Muse nicht küssen. Schreiben entspannt mich zwar, aber gestresst springt der Funke nie so über wie, wenn ich Ruhe habe.

Thema: Ein Schneemann erzählt aus seinem Leben.

Es ist mal wieder so weit: Winter, Schnee, lästige kleine Bratzen, noch mehr Schnee, Schneemänner
und gottbewahre Schneefrauen.

Früher war Schneemann sein toll. Jedes Jahr wurde ich zum Leben erweckt und jedes Jahr bekam ich
eine ähnliche Form. Drei Schneebälle, nach oben hin kleiner werdend. Kohlen für Augen, Mund und Knöpfe. Eine Möhre als Nase und wenn es ein gutes Jahr war einen Besen und einen Hut. Mal war ich kleiner, mal größer. Einmal fast 2,50 Meter. Da stand ich in voller Pracht mitten auf einem
Marktplatz. Das waren schöne Tage.

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„Aufruf zur Revolte“ | Writing Friday – KW46

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Dies ist ein Text zu der Aktion „Writing Friday“ von Elizzy. Jeden Freitag wird zu einem der vorgegeben Themen veröffentlicht. Die Liste aller Teilnehmer findet ihr auf Elizzy’s Seite.

Da ich kaum Zeit habe, diesmal etwas Kürzeres.

Thema: Du bist eine kleine Schneeflocke, plötzlich wird beschlossen, dass es keinen Winter mehr geben wird. Erzähle wie du dich fühlst.

Aufruf zur Revolte!

Liebe Mitflocken und -flockinnen,

wie ihr alle mitbekommen habt, haben das oberste Flockenheer und die Kaltwetterbrigade beschlossen, dass es keinen Winter mehr geben soll, bis die Menschen aufhören unseren Planeten zu zerstören.

Ich halte das für eine schlechte Idee und will euch zum Protest aufrufen!

Wir Schneeflocken können nichts für die Dummheit der Menschen. Warum sollte uns verwehrt sein, auf die Erde zu fliegen und anschließend wieder hinauszusteigen?
Wir Schneeflocken fallen vom Himmel und zaubern einen weißen Teppich über die Landschaft. Das ist unsere Pflicht, aber vor allem auch unsere Freude.Weiterlesen »

„Der Multiple Choice Wunsch“ | Writing Friday – KW45

Dies ist ein Text zu der Aktion „Writing Friday“ von Elizzy. Jeden Freitag wird zu einem der vorgegeben Themen veröffentlicht. Die Liste aller Teilnehmer findet ihr auf Elizzy’s Seite.

Ich bin wieder fit und hatte Lust etwas Humorvolles zu schreiben. Deswegen habe ich das Thema etwas freier interpretiert.

Thema: Wenn du zwischen den Fähigkeiten „Fliegen“, „Durch die Zeit reisen“, „Gedanken lesen“ und „Zaubertränke herstellen“ wählen könntest, welche würdest du haben wollen und was würdest du damit anstellen?

„Weil du mich gerettet hast, gewähre ich dir einen Wunsch.“ Die Fee sah mich genervt an. „Da Menschen aber ganz furchtbar im formulieren ihrer Wünsche sind und es deswegen schon sehr viele Missverständnisse gab – das mit Jonas und dem Wal tut mir bis heute wirklich leid, aber er hat nicht gesagt, auf einem Schiff übers Meer reisen – hast du nun einen Multiple Choice Wunsch.“

„Was?“ Ich war verwirrt, vor allem darüber, dass es überhaupt so etwas wie Feen gab. Dabei wollte ich im Park nur mit meinem Hund spazieren gehen.

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„Es war einmal ein Gürkchen…“ | Writing Friday – KW 41

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Dies ist ein Text zu der Aktion „Writing Friday“ von Elizzy. Jeden Freitag wird zu einem der vorgegeben Themen veröffentlicht. Die Liste aller Teilnehmer findet ihr auf Elizzy’s Seite.

Eigentlich ist die Geschichte irgendwie über mich und meine Obsession für Halloween-Deko. Über eines Sammlungsstücke habe ich daher ien Märchen geschrieben. (RIP Gürkchen).

Thema: Erzähle ein Märchen über einen Kürbis.

„Es war einmal ein Kürbis…“ So wollte Gürkchen das auch seine Geschichte begann, doch stattdessen begann sie mit der Häme seiner Mitkürbisse.

Gürkchen war ein Zierkürbis. Gerade ein Zierkürbis zu sein war schon schwer, denn wirklich tolle Geschichten hatten nur „echte“ Kürbisse. Die, die man aushöhlte und in lustige Monster verwandelte. Die, aus denen in Märchen Kutschen wurden, um die Prinzessin zu ihrem Ball zu bringen. Zierkürbisse hingegen hatten nur einen Sinn: Zierde. Und da Gürkchen kein besonders hübscher Kürbis war, war er nicht mal besonders gute Zierde.Weiterlesen »

„Gegen die Halloweenisierung des Abendlandes“ | Writing Friday – KW40

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Dies ist ein Text zu der Aktion „Writing Friday“ von Elizzy. Jeden Freitag wird zu einem der vorgegeben Themen veröffentlicht. Die Liste aller Teilnehmer findet ihr auf Elizzy’s Seite.

Ich liebe Halloween und alles was gruselig und creepy ist. Konnte mich erst nicht für ein Thema entschieden, aber irgendwie hatte ich die Idee eine Kontraposition einzunehmen. Hier also ein Artikel von Heinz. Er hastt Halloween.

Thema: Erzähle aus der Sicht eines Vampirs an Halloween.

 

AUFRUF: Gegen die Halloweenisierung des Abendlandes
Eine Kolumne von Heinz, dem Vampir

Es ist wieder soweit. Halloween steht vor der Tür.

Eigentlich ist Halloween nichts Neues. Bereits seit einigen hundert Jahren gibt es verschieden Bräuche vor Allerheiligen. Früher wedelten Menschen mit irgendwelchen Kräutermischungen durch die Luft und schnitzen Kürbisse, wenn es eine gute Ernte gab. Das war tolerierbar und eigentlich ganz putzig.

Ich betone „war“. Seit nun mehr zwanzig Jahren stelle ich eine Halloweenisierung des Abendlandes fest. Was vor gut 200 Jahren mit ein paar Exil-Engländern begann, hat heute die ganze Welt ergriffen. Überall ist Halloween und nicht dieses „Kräuterduft und Kürbis“-Halloween, sondern ein „alle Verkleiden sich und es gibt mehr furchtbare Deko als an Weihnachten“-Halloween.Weiterlesen »

„Großstadtdschungel“ | Writing Friday – KW39

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Dies ist ein Text zu der Aktion „Writing Friday“ von Elizzy. Jeden Freitag wird zu einem der vorgegeben Themen veröffentlicht. Die Liste aller Teilnehmer findet ihr auf Elizzy’s Seite.

Ich hab das Thema diese Woche etwas freier interpretiert, angelehnt an mein Problem diese Woche. Nur hatte ich nicht das Glück, einen Helfer zu finden. Ach ja, und wenn ihr wisst, wo ich ein großes Nudelholz finde, bitte kommentieren. The struggle is real oder so.

Thema: Du irrst nun schon seit mehreren Tagen durch den Dschungel, als du plötzlich… (Platz für eigene Ideen) …siehst.

Dies ist der vierte Nachmittag, den ich mich durch die Shops in diesem Großstadtdschungel wühle und das nur, weil es gerade so In ist nicht online zu ordern, sondern die urbane Infrastruktur zu fördern. Dabei stehen auf meiner Sticky Note nur 3 Sachen: Chelseas (classic), Parka (lang, schwarz) und großes! Nudelholz. Jetzt heftet dieses Ding schon seit 4 Tagen an meiner Statusbar und schreit mich förmlich an. „Ist ja nicht so schwer sowas zu finden!“

Ist es aber. Es gibt nur so teenie-tiny Nudelhölzer, mit denen man Mini-Tarts aber sicher keine ausgewachsenen Mürbeteige machen kann. Jacken sind entweder elegant und lang oder kurz. Schuhe sind entweder unbequem oder teuer oder too much bling. Und wenn man nicht modernes Sklaventum unterstützen möchte, gehen ja auch so Läden wie H&M nicht.Weiterlesen »