Coraline | Writing Friday

writing-friday-2020

Dies ist ein Text zu der Aktion „Writing Friday“ von Elizzy. Jeden Freitag wird zu einem der vorgegebenen Themen veröffentlicht. Die aktuellen Themen und eine Liste aller Teilnehmer findet ihr auf Elizzy’s Seite.

Thema: Grauer, kalter Regentag. Zu welchem Buch greifst du? Stelle es kurz vor und mache ein Foto davon.

Ich bin nicht gut im Rezensionen schreiben und das letzte Buchgedicht hat mir viel Spaß gemacht, daher wieder eine Gedichtrezension…oder Resezensionsgedicht…hat jm. ein gutes Wort dafür? 😉 Hier auf jeden Fall mein Schlechtwetter-Buch:

Coraline

ein o ist ein a ist ein o. du wanderst durch
ein großes Haus. abenteuer erstrecken sich
vom ersten stock bis in den dachstuhl. und
dazwischen eine tür. geh nicht hindurch.
verschwunden. nicht die verantwortung. die
wartet bei den knöpfen. dort. hier dazwischen.
geister warnen und eine andere verlangt dein
augenlicht. du rennst der zeit davon. entgegen.
über mauern. list, tücke, freunde. manchmal
ist das abenteur größer als du selbst und
manchmal ist am ende wieder ein o ein a
und ein a ein o.

„Coraline discovered the door a little while after they moved into the house….“

When Coraline steps through a door to find another house strangely similar to her own (only better), things seem marvelous. But there’s another mother there, and another father, and they want her to stay and be their little girl. They want to change her and never let her go. Coraline will have to fight with all her wit and courage if she is to save herself and return to her ordinary life.

der wert eines lebens ist | Der Dienstag dichtet

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Da ich kaum Gedichte schreibe, habe ich den Dienstag zum Gedichte-Tag erklärt und veröffentliche wöchentlich ein Gedicht über etwas, das mich gerade bewegt.
Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben.
Mit von der Partie sind bisher

Stachelbeermond
Mutigerleben
Wortgeflumselkritzelkrams
Werner Kastens
Findevogel
Wortverzauberte
Berlin Autor
Lyrikfeder
Nachtwandlerin
Lindas x Stories
La parole a été donnée à l’homme
Gedankenweberei
Myna Kaltschnee
Wortverdreher
Lebensbetrunken


der wert eines lebens ist

der wert eines lebens ist. wir rechnen
in euro. jahren. gesundheit. reichtum.
seine wertpapiere sind schwach, ihre
stark.  zwischen blätterstapeln. grau,
weiß, schwarz. roter filzstift. spielen
kinder. der wert eines lebens ist. ich
höre lachen. weinen. jauchzen. klagen.
ich höre zweifeln. verzweifeln. die
blätter rascheln wie blätter rascheln
wie scheine. der wert eines lebens
ist. die mauer ist hoch. nur auf dieser
seite. auf der anderen sehe ich nur
haufen. der wert eines lebens ist

Inktober Endspurt | Bildhaftes

Der Inktober ist vorbei. Hat wieder irre Spaß gemacht, auch wenn es teils sehr stressig war. Am Ende gingen mir ab und an die Ideen aus, aber bis auf einige wenige Zeichnungen bin ich vollends zufrieden.

Die Themen diesmal waren: 26. Hide, 27. Music, 28. Float, 29. Shoes, 30. Ominous und 31. Crawl

Im November will ich mich wieder mehr Acryl widmen und ich nehme beim Lyrimo (Lyrik Month) teil. Mal sehen was das so gibt. 😉

Gespräche mit Rüdiger – Impera-was? | abc.etüden

Dies ist ein Text zu den abc.etüden von Christiane. Ziel ist es 3 Worte in 300 Zeichen unterzubringen. Die Schreibeinladung für die Wochen 43 + 44 beinhaltet die Worte „Schmutzfink“, „fabelhaft“ und „mopsen“, gesponsert von mutiger leben.

Diesmal widme ich mich Kants Kategorischen Imperativ. Zumindest habe ich versucht ihn in 300 Zeichen runterzubrechen. Ursprünglich wollte ich was zu Hannah Ahrend machen, aber der muss ich wohl mal eine Doppeletüde widmen.

Gespräche mit Rüdiger – Impera-was?

„Rüdiger, du Schmutzfink saust alles ein“, brülle ich dem ungehobelten Kater entgegen, der schlammverschmiert in der Küche sitzt.

„Du kannst mir deine Maxime nicht aufzwingen.“

„Bitte was?“

„Ich meine, dass wir den kategorischen Imperativ nicht als gemeinsames Prinzip nutzen können.“

„Impera-was?“

„Dieses universelle Prinzip nach Immanuel Kant.“

„Du meinst diesen fabelhaften Satz: Was du nicht willst, dass man dir tu’, das füg auch keinem anderen zu?“

„Nein, das ist die Goldene Regel. Bei der geht es darum Dinge zu vermeiden, die du als schlecht empfindest.“

Weiterlesen „Gespräche mit Rüdiger – Impera-was? | abc.etüden“

zwischen blauen glanzseiten | Writing Friday

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Dies ist ein Text zu der Aktion „Writing Friday“ von Elizzy. Jeden Freitag wird zu einem der vorgegebenen Themen veröffentlicht. Die aktuellen Themen und eine Liste aller Teilnehmer findet ihr auf Elizzy’s Seite.

Thema: Stelle uns ein Buch vor, dass dich das Grauen gelernt hat.

Ich bin niemand der gerne Buchrezensionen schreibt, daher gibt es von mir zu dem Thema ein Gedicht. Mich hat auch nicht nur ein Werk das Grauen gelehrt, sondern eine Heftreihe, die ich als Teenager gelesen habe: Mystery von Cora

zwischen blauen glanzseiten

rote augen funkeln eine straße hinunter.
ein jaulen in der nacht. von überall die
geister. in der ferne schreit ein käuzchen.
ein schmerzensschrei. die tür knarzt und
die knochen klappern. wer bin ich, wer
ruft mich, wer bist du? ich laufe zwischen
seiten. sehe wesen. klein, groß, unmöglich,
unsichtbar. mehr hier als dort und mehr
dort als hier. anderswo. ich schwebe in
der mitte. über meiner decke wabert all
das grauen zwischen schwarzen zeilen.
unter meiner decke existiere nur ich. und
das versprechen, dass all die schrecken
zwischen blauen glanzseiten sicher und
auf ewig veschlossen sind.

@x | Der Dienstag dichtet

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Da ich kaum Gedichte schreibe, habe ich den Dienstag zum Gedichte-Tag erklärt und veröffentliche wöchentlich ein Gedicht über etwas, das mich gerade bewegt.
Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben.
Mit von der Partie sind bisher

Stachelbeermond
Mutigerleben
Wortgeflumselkritzelkrams
Werner Kastens
Findevogel
Wortverzauberte
Berlin Autor
Lyrikfeder
Nachtwandlerin
Lindas x Stories
La parole a été donnée à l’homme
Gedankenweberei
Myna Kaltschnee
Wortverdreher
Lebensbetrunken

@x

ich bin ein x und du ein z. unter
diesem blauen bytehimmel. zählen
herzen mehr als sprechblasen. ich
rede in den äther. du bist ein g und
ich ein b. vielleicht bist du auch ein
p. ich rufe dir zu, aber du liest nur.
meine zahlen. fallen und steigen wie
ebbe und flut. der mond hat damit
nichts zu tun. die erde auch nicht.
die tiden schwappen in unsere
wassergläser. wenn ich das licht
ausschalten sehen wir nicht mal
unterschiede. warum also sammle
ich herzen und keine wahre liebe.

Franky und Dracu | Writing Friday

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Dies ist ein Text zu der Aktion „Writing Friday“ von Elizzy. Jeden Freitag wird zu einem der vorgegebenen Themen veröffentlicht. Die aktuellen Themen und eine Liste aller Teilnehmer findet ihr auf Elizzy’s Seite.

Ich habe die Szene ein wenig wie ein Theaterstück geschrieben, weil ich es mal probieren wollte. Ist allerdings inhaltlich ein wenig in eine andere Richtung gegangen als erwartet.
Thema: Graf Dracula kriegt Besuch von Frankenstein, berichte davon. Welche Pläne schmieden sie? Worüber diskutieren Sie?

Franky und Dracu

Graf Dracula, auch Dracu genannt (nur von Freunden, Fremde werden bei Verwendung gebissen)
Frankenstein, auch Franky genannt (würde ihn auch nicht stören, wenn man ihn Monster nennt)

Ein Hinterhof. Es dämmert. Die Straßenlaterne flackert.

Franky: Wir könnten ihnen nachts heimlich die Kehlen aufschlitzen.

Dracu: Das ist nicht so mein Stil. Ich nutze lieber meine scharfen Zähne.

Franky rollt mit den Augen.

Franky: Dann auch das. Wir müssen nur ungesehen ins Haus kommen.

Weiterlesen „Franky und Dracu | Writing Friday“

Die Prophezeiung | Impulswerkstatt

Dies ist ein Text zu der Impulswerkstatt von Myriade und Frau Flumsel. Ziel ist es etwas Kreatives zu einem oder beiden vorgeschlagenen Bildern zu erstellen. Hier könnt ihr alles darüber lesen: *KLICK*

Die Prophezeiung

Er kniete vor der Tafel nieder und sprach ein kurzes Gebet, dann warf er sie in das letzte Feuer der Nacht. Heute war es soweit. Diese Nacht hatte er mit seinem Volk gefeiert und heute machte er sich auf dem Weg, um sich dem Biest zu stellen. Er würde es besiegen, doch ob er dafür sein Leben lassen musste, wusste er nicht. Es war unbedeutend. Viel wichtiger war, dass er die Prophezeiung erfüllte und sein Volk rettete. Mit Stolz und Liebe blickte er auf die ruhigen Häuser, dann machte er sich auf den Weg. Der Himmel war wolkenverhangen und am Horizont sah er Blitze. Donner grollte und kündigte die Ankunft des Biestes an. „Götter steht mir bei“, flüsterte er.

Es dauerte zwei Stunden, dann war er am Meer angekommen. Schon von weitem sah er den Stein, der die Stelle markierte, an der das Biest erscheinen würde. Mit Schild und Schwert stand er bereit und wartete. Das Gewitter zog langsam vorbei. Es regnete, hörte wieder auf, fing wieder an, dann verzogen sich die Wolken. Die Mittagssonne wärmte ihn. Langsam schmerzten seine Beine und er setzte sich in den Sand. Vielleicht würde das Biest später erscheinen. Die Priester hatten nur gesagt, er solle in den frühen Morgenstunden aufbrechen und nicht, dass es in den frühen Morgenstunden erscheinen würde.

Weiterlesen „Die Prophezeiung | Impulswerkstatt“

meine blätter | Der Dienstag dichtet

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Da ich kaum Gedichte schreibe, habe ich den Dienstag zum Gedichte-Tag erklärt und veröffentliche wöchentlich ein Gedicht über etwas, das mich gerade bewegt.
Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben.
Mit von der Partie sind bisher

Stachelbeermond
Mutigerleben
Wortgeflumselkritzelkrams
Werner Kastens
Findevogel
Wortverzauberte
Berlin Autor
Lyrikfeder
Nachtwandlerin
Lindas x Stories
La parole a été donnée à l’homme
Gedankenweberei
Myna Kaltschnee
Wortverdreher
Lebensbetrunken


meine blätter

meine blätter sind heute grün, übermorgen
orange gefärbt. mein holz ist braun und in
zwei jahren von moos überzogen. ich wachse.
ich lebe, verlebe. durchlebe. wasser pulsiert
in meinen adern. erzählungen von vergangen
tagen, von entfernten linien. bleiben einer
bedeutung fern. wie gerne würde ich meine
biologie verstehen, chemie beherrschen, die
formeln der farben verstehen. manchmal sehe
ich schwarz, denke ich. obwohl ich bunt bin.
ein vogel hackt die letzten früchte. weg. um
seinen hunger zu stillen. die zeit fließt durch
meine rinde und die zukunft pulsiert. voran,
vorbei. ich bin farbig und farblos, aber vor
allem bin ich hier.