Mama-Sein | Mama Gedanken

Da es mir in meiner Reihe „Schwangere Gedanken“ so viel Spaß gemacht hat, mich über Klischees und Erwartungen an Schwangere aufzuregen, habe ich mir überlegt fortzufahren, denn auch an Mütter gibt es eine Reihe von unsinnigen Erwartungen.
Hier findet ihr alle Texte zu dem Thema: *Klick*

So, ihr kennt das: Macht euch einen Tee, holt euch einen Keks und los geht’s.

Und plötzlich ist man nicht mehr man selbst, sondern eine Mama, oder nicht? Es gibt sicherlich Frauen, die so empfinden, aber diese Zuschreibung kommt oftmals von außen. Dabei ist es ziemlich verstörend von Anderen Mama genannt und frustrierend darauf reduziert zu werden.

Ein Kind bekommen

Jedem, der ein Kind bekommt, dürfte klar sein, dass dies große Änderungen im Leben nach sich zieht. Das erste Jahr braucht dieses kleine Wesen einen Non-Stopp und auch wenn man ab und an einen Babysitter nutzen kann, man ist doch an das Baby gebunden. Vor allem wenn man stillt und nicht laufend abpumpen möchte, ist die Leine zwischen Mutter und Kind recht kurz. Unsere war bis zum 4ten Monat etwa 2 Stunden lang. Fand ich das schlimm? Manchmal. Zum Glück ist der Kleine gechillt und ich habe ihn einfach überall hin mitgeschleppt, wo ich hingegangen bin: Besuche, Videoabende, in die Stadt, Park oder auf Partys. Stillen kann man überall.

… vs Mama-Sein

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Papa, der Held und Mama, die natürliche Hausfrau | Mama-Gedanken

Da es mir in meiner Reihe „Schwangere Gedanken“ so viel Spaß gemacht hat, mich über Klischees und Erwartungen an Schwangere aufzuregen, habe ich mir überlegt fortzufahren, denn auch an Mütter gibt es eine Reihe von unsinnigen Erwartungen.
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So, ihr kennt das: Macht euch einen Tee, holt euch einen Keks und los geht’s.

Mein Freund und ich teilen uns die Elternzeit 50/50, weil es unsere Jobs erlauben, aber auch, weil es uns wichtig ist, dass jeder von uns unser Kind aufwachsen sehen kann. Ich empfinde das als normal, aber von anderen hören wir immer wieder Lob, vor allem für den aufopferungsvollen Papa.

Elternzeit = Mamazeit

Es heißt zwar Elternzeit, aber in überwiegender Mehrheit sind es die Mütter, die diese Zeit in Anspruch nehmen. Das ist natürlich wegen dem Stillen einfacher, aber leider ist es auch oft so, dass Frauen weniger als Männer verdienen. Da Elterngeld nun mal reduziertes Gehalt bedeutet, mit dem man einen Menschen (mit eklatantem Windelverbrauch und genauso oft wechselndem Kleiderschrank wie ein Supermodel) mehr versorgen muss, bleibt oft die Frau Zuhause. Das wird irgendwie als selbstverständlich angesehen. Ist ja auch schön, so mit Baby Zuhause. Dabei wird übersehen, dass ein Baby ein 24/7-Job ist und im ersten Jahr meist anstrengender als der eigentliche Beruf.

Papazeit

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Pink-Blau-Sperre | Mama Gedanken

Da es mir in meiner Reihe „Schwangere Gedanken“ so viel Spaß gemacht hat, mich über Klischees und Erwartungen an Schwangere aufzuregen, habe ich mir überlegt fortzufahren, denn auch an Mütter gibt es eine Reihe von unsinnigen Erwartungen.
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So, ihr kennt das: Macht euch einen Tee, holt euch einen Keks und los geht’s.

Ich wurde als ich schwanger war mal gefragt, ob ich „Team Rosa“ oder „Team Blau“ bin. Ich habe Team Rot geantwortet, weil ich dachte die fragende Person spricht über Pokemon. Das Geschlechterrollen-Klischees so krass auf Babys übertragen werden, hätte ich nie vermutet und dann bin ich bei Baby-Einrichtungskram, Spielzeug und Kleidung gelandet – Zusammengefasst: Oi.

Erstmal Historisches

Um meinen Rant einmal wissenschaftlich zu beginnen, ein paar Fakten zu den Farben Rosa und Blau. Eigentlich war die Sache nämlich mal andersherum. Rot als Signalfarbe galt in vielen Kulturen als Zeichen für Stärke und damit einhergehend auch für Männlichkeit. Rosa, als blassere Variante von Rot, war die Farbe für Jungen. Blau hingegen stand für Reinheit. Man sieht vor allem Jungfrau Maria auf Bilder mit blauem Gewand. Daher war Blau die Mädchenfarbe. Irgendwann in den 40ern gab es dann den Umschwung, wahrscheinlich wegen den blauen Matrosenanzügen, aber auch der Einzig der pinken Barbie hatte einen Anteil daran. Btw. waren Babys früher meistens weiß gekleidet. Kann ich nachvollziehen, denn Milchkotze sieht auf allem farbigen scheiße aus.

Und heute?

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Der After-Baby-Body-Unfug | Mama Gedanken

Da es mir in meiner Reihe „Schwangere Gedanken“ so viel Spaß gemacht hat, mich über Klischees und Erwartungen an Schwangere aufzuregen, habe ich mir überlegt fortzufahren, denn auch an Mütter gibt es eine Reihe von unsinnigen Erwartungen.
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Der After-Baby-Body-Unfug

Wenn man endlich genug Babybauchbilder gemacht hat und das kleine Wesen auf der Welt ist, ist eines der Hauptthemen (im Internet) der After-Baby-Body und der ist grundsätzlich falsch, wie es scheint. Zuviel Dehnungsstreifen, zu viel Haut, die Kilos purzeln nicht schnell genug oder noch schlimmer, man sieht danach genauso aus wie vorher…

Die Angst vor Veränderung

Während der Schwangerschaft verändern die Hormone und das wachsende Baby den weiblichen Körper und das ist wirklich beängstigend. Ich habe in einem anderen Text: HIER schonmal darüber geschrieben. Ich habe mir nichts anderes gewünscht, als dass ich genauso nach der Geburt aussehe, wie vor der Schwangerschaft – keine Dehnungsstreifen, lose Haut oder Krampfadern. Dafür habe ich viel getan, meine Gene anscheinend auch, weil mein Wunsch in Erfüllung gegangen ist. Außer einer sehr schwachen Linea Negra sieht man nichts mehr von der Schwangerschaft. Bereits 6 Tage nach der Geburt hatte ich mein Ausgangsgewicht und da mein Bauch nicht groß war, fällt die lose Haut auch nur mir auf. Ich könnte happy sein, aber da ist ein Problem: Ich habe das Gefühl, das niemandem sagen zu dürfen.

Verdrehtes Bodyshaming

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Das Baby und ich | Mama Gedanken

Da es mir in meiner Reihe „Schwangere Gedanken“ so viel Spaß gemacht hat, mich über Klischees und Erwartungen an Schwangere aufzuregen, habe ich mir überlegt fortzufahren, denn auch an Mütter gibt es eine Reihe von unsinnigen Erwartungen.
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Das Baby und ich

Während der Schwangerschaft hatte ich ein eigenartiges Verhältnis zu dem Embryo/Fötus in mir. Ich habe das Leben gespürt, aber irgendwie blieb es immer abstrakt und ich habe mich gefragt, wann der Moment ist, wann ich ihn liebe. Hier könnt ihr meine Gedanken dazu lesen: *Klick*

Was einem Instagram erzählt

Also wenn man Instagram und Social Media glaubt, empfinden alle Eltern direkt unglaubliches Glück in der Schwangerschaft und allesumfassende Liebe nach der Geburt. Andererseits schreien und kacken Kinder einen auch nicht an, wenn man Social Media glauben darf. Das Leben mit Baby wird als perfekt dargestellt, zwischen Kuscheleinheiten, dem perfekten Stillvorgang und neuen Babyklamotten, die nie vollgekotzt sind. Anscheinend schlafen Instagram-Eltern auch genug.

Die Geburt von Little J

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Stillzwang – Mama Gedanken

Da es mir in meiner Reihe „Schwangere Gedanken“ so viel Spaß gemacht hat, mich über Klischees und Erwartungen an Schwangere aufzuregen, habe ich mir überlegt fortzufahren, denn auch an Mütter gibt es eine Reihe von unsinnigen Erwartungen.
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Stillzwang

Wenn man Ratgeber liest, ist Stillen das wichtigste zum „bonding“ und der einzige Weg ein gesundes Kind zu haben. Wer nicht stillt, ist – überspitzt gesagt – eine Rabenmutter, denn in Deutschland besteht gefühlt Stillzwang.

Der Druck

Eines der ersten Dinge mit denen man als frische Mama konfrontiert wird, ist das Stillen. Bereits kurz nach der Geburt soll man „anlegen“ und ab dann ist man eine laufende Milchbar. Es gibt Bücher, Blogs, diverse YouTube-Videos und den Beruf Stillberater. Man hat das Gefühl, dass man Stillen muss, weil es so „natürlich“ (oh ja, dieses Wort von der Traumgeburt schon wieder) ist. Das vermittelt natürlich nicht jeder Ratgeber, aber anscheinend genug. Meine Hebamme und andere Mütter haben mir von dem Druck erzählt, den das auf Frauen auslöst. Einige sind so gestresst, dass sie nicht Stillen können und an sich als Frau und Mutter zweifeln.

Meine Startschwierigkeiten

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Die Sache mit der Traumgeburt | Mama Gedanken

Da es mir in meiner Reihe „Schwangere Gedanken“ so viel Spaß gemacht hat, mich über Klischees und Erwartungen an Schwangere aufzuregen, habe ich mir überlegt fortzufahren, denn auch an Mütter gibt es eine Reihe von unsinnigen Erwartungen. Falls btw. jm. ein besserer Titel einfällt, nur her damit.

So, ihr kennt das ja: Macht euch einen Tee, holt euch einen Keks und los geht’s.

Die Sache mit der Traumgeburt

Den Monat vor der Geburt meines Sohnes habe ich begonnen, mir aus Neugierde Geburtsberichte durchzulesen bzw. auf YouTube anzusehen. Dabei ist mir vor allem eines aufgefallen: das Wörtchen Traumgeburt.

Traumgeburt, die
Nicht der Zeitraum der Wehen oder das Nicht-Vorhandensein von Geburtsverletzungen machen die Traumgeburt zur Traumgeburt, sondern das maximal „Natürliche“. Laut den Damen, die diesen Begriff prägen, soll eine Traumgeburt ohne Schmerzmittel auskommen, am besten Zuhause sein, noch besser in der Badewanne nur mit einer Hebamme stattfinden. Irgendwie schwebt da so eine „die Frau im Teich zieht sich das Baby selbst raus“-Romantik mit.  Natürlich definiert so nicht jede Frau dieses Wort, für einige beschreibt es nur die Idealvorstellung, wie die Geburt ablaufen soll, aber auch das finde ich problematisch.

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