Die haben sicher recht | Writing Friday

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Dies ist ein Text zu der Aktion „Writing Friday“ von Elizzy. Jeden Freitag wird zu einem der vorgegebenen Themen veröffentlicht. Die aktuellen Themen und eine Liste aller Teilnehmer findet ihr auf Elizzy’s Seite.

Heute etwas spät, aber dafür zum Wetter passend, und zu unserer Zeit.

Thema: Schreibe eine Geschichte, die mit dem Satz: “Der Regen brannte auf ihrer Haut, weil…” beginnt.

Der Regen brannte auf ihrer Haut, weil sie vergessen hatte die Rain Protection Cream aufzutragen. Suse fluchte. Wenn sie noch länger dem Regen ausgesetzt blieb, würde sie Narben kassieren oder schlimmeres. Sie zog die Jacke über ihren Kopf, um ihr Gesicht zu schützen, aber so war ihr Bauch frei. Panisch sah sie sich um. Sie stand in einem alten Industriegebiet, mit blockartigen Häusern ohne Schutz für sie.

Sie drehte sich ein paar Mal im Kreis bevor sie ihre Rettung in Form von überdimensional großen Rohren sah. Suse rannte los und hechtete in eines der Rohre. Keine Sekunde zu früh, denn nun begann es richtig zu regnen. Ein spritzender Tropfen traf sie an der Hand.

„Au.“ Schnell wischt Suse ihn weg. Eine kleine rote Stelle blieb zurück. Nachher würde sie ins Krankenhaus müssen, um eine Spritze zu bekommen. Wer wusste schon, woher der Regen kam und was er mitbrachte? Weiterlesen „Die haben sicher recht | Writing Friday“ →

Wieder hier | Der Dienstag dichtet

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Da ich kaum Gedichte schreibe, habe ich den Dienstag zum Gedichte-Tag erklärt und veröffentliche wöchentlich ein Gedicht über etwas, das mich gerade bewegt.
Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben.

Mit von der Partie sind bisher
Stachelbeermond
Mutigerleben
Wortgeflumselkritzelkram
Schaut doch auch bei ihnen vorbei!

Das ist wieder etwas Persönliches und eine Fortsetzung zu letzter Woche. Ich glaube, ich könnte es gar nicht außerhalb eines Gedichtes formulieren.

Wieder hier

Wir haben keine Punchline nur einen
wabernden Nebel, der Grau in
Grau unsere Kanten definiert. Mein
Fleisch hat vor Jahren den
Wald verlassen. Nur. Mein Atem heult
wenn er nadelige Profile sieht. Oder
getupftes Weiß auf braunem Untergrund.

Heute bin ich zurückgekehrt.

Ich habe rote Tünche mitgenommen, um
alles nachzumalen. Eckige Bäume, runde
Steine, gewundene Pfade. Ich will in
die Höhlen rufen und wispere doch
nur zaghaft in die Winde: Ich bin

wieder hier.

Lieblingsetüde | abc.etüden

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Dies ist ein Text zu den abc.Etüden von Christiane. Diesen Monat gibt es eine kleines Special und zwar rebloggen wir unsere Lieblingsetüde(n).

So eine wirkliche Lieblingsetüde habe ich nicht. Ich mag einige Texte mehr als andere aus unterschiedlichen Gründen. Also habe ich mich für eine Etüde entschieden, die ziemlich aus der Reihe springt und habe ein paar Auszüge nochmal neu „inszeniert“.

Die vollständige Etüde findet ihr hier: „Allein/einsam“ | Extraetüden.

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Magische Streusel | Writing Friday

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Dies ist ein Text zu der Aktion „Writing Friday“ von Elizzy. Jeden Freitag wird zu einem der vorgegebenen Themen veröffentlicht. Die aktuellen Themen und eine Liste aller Teilnehmer findet ihr auf Elizzy’s Seite.

Diese Woche mache ich es mir mal schwer und schreibe über etwas, was ich a) nicht sonderlich mag und b) deshalb noch nie geschrieben habe – eine Liebesgeschichte. Eigentlich wollte ich mich ja davor drücken, aber man wird ja nicht besser dadurch, dass man sich vor Dingen drückt. Ich habe natürlich einen kleinen Twist eingebaut.

Thema: Schreibe über eine Romanze in einer Gelateria.

Ich habe die Geschichte „Magische Streusel“ überarbeitet. Ihr könnt sie nun unter dem Namen „Ehrliches Eis“ in meinem Buch „andernorts“ lesen:

ANDERNORTS

Unnahbar | Der Dienstag dichtet

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Da ich kaum Gedichte schreibe, habe ich den Dienstag zum Gedichte-Tag erklärt und veröffentliche wöchentlich ein Gedicht über etwas, das mich gerade bewegt.
Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben.

Mit von der Partie sind bisher
Stachelbeermond
Mutigerleben
Wortgeflumselkritzelkram
Schaut doch auch bei ihnen vorbei!

Dieser Dienstag ist etwas mehr persönlich als sonst.

Unnahbar

Als er nach Tagen keimend
seinen Kopf aus dem
Pflaster steckte, fühlte er
sich baumgroß und frei

Scheitern und Hybris ließen
ihn wachsen und verhärten
bis er sein Abbild in den
Fenstern der Geschäfte sah

Aus der Amaryllis wurde
eine Statue, bronzen
kalt, erhaben über
jede urteilende Nemesis

Manchmal steht ein
kleines Mädchen mit dem
Herz in der Hand vor seinem
Sockel und bewundert ihn

Greta und die komische Katze | Writing Friday

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Dies ist ein Text zu der Aktion „Writing Friday“ von Elizzy. Jeden Freitag wird zu einem der vorgegebenen Themen veröffentlicht. Die aktuellen Themen und eine Liste aller Teilnehmer findet ihr auf Elizzy’s Seite.

Ich wollte mal was Putziges und Aufbauendes schreiben.

Thema: Fippo der Fuchs hat sich in die Stadt verirrt. Was erlebt er dort?

„Du bist aber eine ganz schön fette Katze. Sogar dein Schwanz ist ganz dick. Oder bist du eine von diesen neuen Rassen?“ Eine kalte faltige Hand streichelte seinen Bauch. Der kleine Fuchs Fippo versuchte nach ihr zu schnappen, aber ihm fehlte die Kraft.

„Nana. Keine Angst. Komm, dich päppele dich wieder auf.“

Etwas ruppig wurde er vom Boden aufgelesen und in eine Tasche mit Rädern gelegt. Er sah zwar den Himmel, da die Tasche nach oben offen war, aber nicht wo die Reise hinging. Fippo hatte Angst. Von dem tagelangen Herumirren in der großen Stadt war er müde. Zu Essen hatte er kaum gefunden und wenn dann sofort vertrieben worden. Es war stickig und das einzige, was er wollte, war nach Hause. Dort wo alles in Ordnung war und keine blechernen Monster existierten und nicht diese schrecklich lauten Menschen.

Die Fahrt endete abrupt in einem ruckelnden Kasten. Hier war der Himmel nicht zu sehen, nur Beton. Fippo war gefangen.

Schließlich endete die Reise und die alte Frau nahm Fippo aus dem Koffer. Sie legte ihn auf weiche Polster und deckte ihn mit einer flauschigen Decke zu. Zum ersten Mal seit Tagen wurde ihm warm. Eine Weile blieb die Frau verschwunden, dann kam sie mit einer Schale wieder. Weiterlesen „Greta und die komische Katze | Writing Friday“ →

Sternschnuppenwunsch | abc.etüden 28+29

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Dies ist ein Text zu den abc.etüden von Christiane. Ziel ist es 3 Worte in 300 Zeichen unterzubringen. Die Schreibeinladung für die Wochen 28+29 beinhaltet die Worte „Füße“, „harmonisch“ und „wünschen“, gesponsort von kopfundgestalt.

Ich muss bei Füßen immer ans Tanzen denken.

Der Sternschnuppenwunsch

Magda wünschte sich tanzen zu können, wie die Frauen aus alten Filmen. Sie flogen so leicht und grazil übers Parkett. Aber Magda wusste, dass sie das niemals können würde. Sie war 185cm groß und grazil wie das erstbeste Nilpferd in Afrika. Außerdem war sie viel zu schüchtern.

An einem Samstag, sie war auf dem Weg in die Disko, sah sie eine Sternschnuppe am Himmel und wünscht sich, wenigstens für eine Nacht tanzen zu können. Magda wurde schwarz vor Augen. Plötzlich fühlte sie sich so leicht und beschwingt. Gleich probierte sie einige Tanzschritte aus und wirklich, es ging, es fühlte sich richtig an.

Diese Nacht würde sie nicht am Rand stehen. Weiterlesen „Sternschnuppenwunsch | abc.etüden 28+29“ →

Der Drache | Der Dienstag dichtet

Da ich kaum Gedichte schreibe, habe ich den Dienstag zum Gedichte-Tag erklärt und veröffentliche wöchentlich ein Gedicht über etwas, das mich gerade bewegt.
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Mit von der Partie sind bisher
Stachelbeermond
Mutigerleben
Wortgeflumselkritzelkram
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Inspiriert vom Amazon Prime Day.

Der Drache

Erhaben sitzt er auf
seinem Berg aus Hab und
Gut, aus Gier und
Eitelkeiten

Sein Atem rasselt und
Wind lässt seine grünen
schimmernden Schuppen
klangvoll singen

Wenn sie ihn in hundert
Jahren finden, sind seine
Schuppen grau

und
sein Gold glitzert in
der Abendsonne

Sommerschnee | Writing Friday

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Dies ist ein Text zu der Aktion „Writing Friday“ von Elizzy. Jeden Freitag wird zu einem der vorgegebenen Themen veröffentlicht. Die aktuellen Themen und eine Liste aller Teilnehmer findet ihr auf Elizzy’s Seite.

Inspiriert bei dem Scheiß-Wetter. 🙂

Thema: Schreibe eine Geschichte, die mit dem Satz: “Dieser Sommertag, war nicht wie jeder andere, denn…” beginnt.

Dieser Sommertag war nicht wie jeder andere, denn es begann überall in Deutschland zu schneien. Erst fielen vereinzelte Flöckchen vom Himmel, dann immer dicker werdende Flocken, die am Boden liegen blieben. Nach wenigen Stunden bedeckte ganz Deutschland eine pulvrige weiße Schicht.

Die Menschen waren verwirrt. Schnee. Im Sommer. Bei 31 Grad und Sonnenschein. Es befanden sich nur vereinzelte Wolken am Himmel, die eigentlich normal aussahen. Kleine Schäfchenwolken, keine, die Schnee in sich tragen würden. Woher also kam der Schnee? Und wie konnte er bei der Hitze liegen bleiben?

Experten rotierten in ihren Laboren. Chemiker sahen sich die Struktur des Schnees an, fanden jedoch nichts Ungewöhnliches. Meteorologen untersuchten die Wolken vor und nach dem Auftreten des Wetterphänomens, fanden aber keine Anomalien. Physiker suchten nach physikalischen Gesetzen, die sich darauf anwenden ließen, doch alle Gleichungen endeten im Nichts. Weiterlesen „Sommerschnee | Writing Friday“ →

Tonverliebt | Der Dienstag dichtet

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Da ich kaum Gedichte schreibe, habe ich den Dienstag zum Gedichte-Tag erklärt und veröffentliche wöchentlich ein Gedicht über etwas, das mich gerade bewegt.
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Mit von der Partie sind bisher
Stachelbeermond
Mutigerleben
Wortgeflumselkritzelkram
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Ich habe versucht meine Emotionen bei Konzerten in Worte zu fassen. Es ist mir fast gelungen, aber ich werde wohl noch daran feilen. Hier also eine erste Version:

 

Tonverliebt

Meine Hände schweben sonoren
Farben und kolorierten
Tönen folgend durch
die enthauptete Nacht

Meine Füße kreisen wie
Gedankenwirbel Stürme in
die Zeit und Gegenwind
in meine Uhr

Mein Herz schmiegt sich
an meine Ohren