Henry 4 | Etüdensommer

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Dies ist ein Text zu den abc.Etüden von Christiane. Es ist Etüdensommerpausenintermezzo-Zeit. Aufgabe ist es eine Etüde weiterzuerzählen, mit dem Satz beginnend: Am nächsten Tag war alles anders.

Auftritt Nummer 4 für Henry. Hier eine kurze Zusammenfassung der vorhergehenden Teile:

  1. „Henry wartet“ : Henry wartet bis sein neuer Diener aufersteht: Etienne.
  2. „Henry 2“: Etienne ist ein Tyrann und nutzt Henrys Verliebtheit aus. Henry schafft es letztendlich mit Liebeschnulzen ihn äh loszuwerden.
  3. „Nachts im Park“: Henry macht sich auf die Jagd nach einem neuen Diener: Luise.

Am nächsten Tag war alles anders…hoffte Henry. Er saß wieder vor einem frischen Grab und wartete auf seinen ersten weiblichen Diener. Der Nachteil an Damen war allerdings, dass sie ewig brauchten. Henry biss in sein Bloonty – einem Bounty-Riegel, bei dem er den Kokoskern gegen Blut getauscht hatte. Sein Dritter. Er saß hier schon eine ganze Weile und nun begann es auch noch zu regnen.

Tatsächlich dauerte es bis kurz vor Sonnenaufgang bis Luise sich endlich bemühte aufzuerstehen. Wenigstens hatte er mittlerweile einen Namen für sie gefunden: Wilhelmine. Von Friedrich Wilhelm, einem der Herrscher die Sanssouci gestaltet hatte oder so. Er hatte die Tafel nur flüchtig gelesen. Menschengeschichte langweilte ihn. Beim meisten war er live dabei gewesen und es war weniger spektakulär gewesen, als Geschichtsbücher einen glauben lassen wollten. Weiterlesen „Henry 4 | Etüdensommer“ →

Die Ansprache | Writing Friday

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Dies ist ein Text zu der Aktion „Writing Friday“ von Elizzy. Jeden Freitag wird zu einem der vorgegebenen Themen veröffentlicht. Die aktuellen Themen und eine Liste aller Teilnehmer findet ihr auf Elizzy’s Seite.

Ich tue mich mit den letzten beiden Themen diesen Monat etwas schwer, daher habe ich zumindest dieses etwas abgewandelt.

Thema: Erkläre deinem SuB wieso du keine Zeit für ihn hast.

„Liebe ungelesene Bücher…“

Emilie kletterte auf den kleinen Hocker, den ihre Mutter nutzte, um das obere Regalbrett zu erreichen.

„Bitte Ruhe.“

Frustriert schlug Emilie mit einem Plastiklöffel gegen ihre kleine Tasse. Leider nicht zu dem gewünschten Effekt – bei Erwachsenen klang das irgendwie lauter – aber man schenkte ihr trotzdem nun volle Aufmerksamkeit.

„Nochmal. Liebe ungelesene Bücher….“ Emilie nahm Haltung an und bemühte sich der Situation angemessen, etwas tiefer zu sprechen. Weiterlesen „Die Ansprache | Writing Friday“ →

Henry II | Etüdensommer

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Dies ist ein Text zu den abc.Etüden von Christiane. Es ist Etüdensommerpausenintermezzo-Zeit. Aufgabe ist es eine Etüde weiterzuerzählen, mit dem Satz beginnend: Am nächsten Tag war alles anders.

Ich fand „Henry wartet“ weder besonders gut noch schlecht, aber mein Hauptcharakter hat mir irgendwie gefallen und ich wollte ihm mehr Raum geben sich zu entfalten.
Ps: Ich dachte nie, dass ich mal eine Vampirromanze schreibe. Ich bin irgendwie entsetzt von mir, andererseits ist es auch eher meine Art eine Romanze zu erzählen…

Am nächsten Tag war alles anders. Etienne hieß noch immer Etienne und war gar nicht der schüchterne Junge den Henry von Weitem ausgemacht hatte. Seine Arroganz war Henry zum Verhängnis geworden. Statt jemanden zu haben, der ihm alle Wünsche erfüllt, war er es, der bediente. Etienne war geschickt darin, ihn um den Finger zu wickeln. Ob mit gespielter Ungeschicklichkeit oder seinem zauberhaften Lächeln. Henry konnte nicht Nein sagen. Auch Wochen später nicht.

Henrys Leben war auf den Kopf gestellt. Der einst so selbstbewusste Mann war ein besserer Diener. 700 Jahre Lebenserfahrung dahin. Henry biss sich vor Wut in die Lippe und schnappte sich schnell ein Geschirrtuch. Als Vampir ist sowas eine doofe Idee. In den Tisch beißen auch.

„Wo bleibt denn mein Abendcocktail?“

Etienne machte es sich mit einem Buch vor dem Kamin gemütlich, als ihm Henry immer noch mit einem Küchentuch vor dem Mund seinen Abendschmaus servierte. Weiterlesen „Henry II | Etüdensommer“ →

Abschiedsleben | Der Dienstag dichtet

Da ich kaum Gedichte schreibe, habe ich den Dienstag zum
Gedichte-Tag erklärt und veröffentliche wöchentlich ein Gedicht über
etwas, das mich gerade bewegt.
Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben.
Mit von der Partie sind bisher
Stachelbeermond
Mutigerleben
Wortgeflumselkritzelkram
Schaut doch auch bei ihnen vorbei!

 

Abschiedsleben

Auf hellblauen Feldern steht sie in
einem Meer voller Gesichter. Ihre
Schiffe kennen nicht bekannt, nur
endlos. Weit und ungewisd. Sie trägt
ein Auf Wiedersehen als Abzeichen auf
der Mütze. Das war ehrlicher als ein
Bis Bald und netter als ein Nimmermehr.
Ihr rückblickendes Taschentuch weht
im salzigen Abschiedswinken. Den Anker
musste sie schon gestern abgeben.

Acrylic Pouring | Bildhaftes

Wie unschwer erkennbar habe ich ein Hochzeitsgeschenk gebastelt. Das Thema war Reise und ich dachte ich kreiere eine abstrakte Erdoberfläche. Das Bild habe ich mit einer Acrylic Pouring-Technik gemacht, sprich Acrylgießen. Was ne Sauerei! Nicht nur meine halbe Atelierecke war voller Farbe, sondern auch meine Haare. Nuja, Spitzen waren eh wieder dran.

Mein Fazit: Sieht hübsch aus, ist mir zuviel Sauerei und vor allem zuviel Farbverschwendung. Ich werde das sicher hier und da noch anwenden, aber so ganz eher nicht.

KunstLeben | Writing Friday

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Dies ist ein Text zu der Aktion „Writing Friday“ von Elizzy. Jeden Freitag wird zu einem der vorgegebenen Themen veröffentlicht. Die aktuellen Themen und eine Liste aller Teilnehmer findet ihr auf Elizzy’s Seite.

Irgendwie komme ich derzeit nur dazu etwas zu schreiben, wenn ich eien Aufgabe habe. Habe ein Sommer-Inspirationsloch.
Ps.: Der Titel ist Mist. Fällt jemandem was besseres ein?

Thema: Schreibe eine Geschichte und flechte darin folgende Wörter ein: Malkasten, Sonnenblumen, hungrig, Orange, Unglück

Ich habe die Geschichte „KunstLeben“ überarbeitet. Ihr könnt sie nun unter dem Titel „Gemaltes Leben“ in meinem Buch „andernorts“ lesen:

ANDERNORTS

Ein leeres Haus | Der Dienstag dichtet

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Da ich kaum Gedichte schreibe, habe ich den Dienstag zum Gedichte-Tag erklärt und veröffentliche wöchentlich ein Gedicht über etwas, das mich gerade bewegt.
Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben.

Mit von der Partie sind bisher
Stachelbeermond
Mutigerleben
Wortgeflumselkritzelkram
Schaut doch auch bei ihnen vorbei!

Dieses Gedichte hatte ich eigentlich letzte Woche geschrieben, war dann aber nicht zufrieden, weil es schon sehr abstrakt ist. Bin immer noch nicht zufrieden, aber wann ist man das schon?

 

Ein leeres Haus

Kleine unabwendbare Funken folgen ihr
durch die Nacht. Die Schnecke rennt
davon. Der Magen grummelt, der Kopf
ist schwer. Fühler so groß wie Apfelsinen. Sie
stolpert über graue Bordsteine. Ring.
Ein bunter Vogel fährt vorbei, singt,
trällert, lebt. Sie zieht den Kopf ein, ganz
klein, ganz ein. In ihrem kleinen Haus

ist es leer

und voll zugleich. Sie sehnt sich nach
Einsamkeit, aber der Hall des eigenen
Kopfes ist zu laut.

Areca | Writing Friday

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Dies ist ein Text zu der Aktion „Writing Friday“ von Elizzy. Jeden Freitag wird zu einem der vorgegebenen Themen veröffentlicht. Die aktuellen Themen und eine Liste aller Teilnehmer findet ihr auf Elizzy’s Seite.

Heute mal wieder etwas mit Twist. Damit ich nicht spoilere, steht das Thema, dass ich bearbeitet habe, am Ende der Geschichte.

Areca

Es war nachts und ich atmete tief ein. Der Vollmond ließ den kleinen Hinterhof in eigenartigem Licht erstrahlen. Die Büsche raschelten im sanften Wind und ließen ihre Schatten wie Puppen tanzen. Mir schauerte es ein wenig und ich fror, als ich mich langsam aufrichtete.

Ich lag in einem großen Haufen Erde neben dem Kompost. Es roch nach faulenden Bananen und Moos. Vorsichtig versuchte ich mich zu bewegen, aber ich steckte etwas in dem Boden fest. Gottseidank hatte es die Nacht geregnet und der Boden war locker, sodass ich mit einem kurzen Ruck, alles von mir befreien konnte. Freiheit. Ich streckte meine Arme aus und ließ sie von dem Wind umspielen. So lebendig hatte ich mich schon lange nicht mehr gefühlt. Um genau zu sein, war ich es auch lange nicht gewesen.

Ich erinnerte mich nur wenig an die traurigen Gesichter, als man mich hierherbrachte, erinnere mich wie schwach ich mich fühlte. Dann endet meine Erinnerung und beginnt mit der heutigen Nacht. Ich fühlte mich eigenartig stark, als könnte ich Bäume ausreißen. Vorsichtig hob ich meinen Torso, meine Arme hinterließen dabei Spuren in dem Dreck. Weiterlesen „Areca | Writing Friday“ →

Tief unten | Der Dienstag dichtet

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Da ich kaum Gedichte schreibe, habe ich den Dienstag zum Gedichte-Tag erklärt und veröffentliche wöchentlich ein Gedicht über etwas, das mich gerade bewegt.
Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben.

Mit von der Partie sind bisher
Stachelbeermond
Mutigerleben
Wortgeflumselkritzelkram
Schaut doch auch bei ihnen vorbei!

Heute ein kurzes Gedicht, an dem ich länger geschrieben habe, als an den letzten drei zuvor.

Tief unten

Bei der teuersten Tiefbohrung
des Jahrhunderts verschliss
er den letzten ehrlichen
Diamanten

nur um dann
in das Loch seine
steinernen Lippen zu werfen, die
mit dem Erdkern kollidierend
eufonisch Scheiße brüllten

Erster Acryl-Versuch | Bildhaftes

qrf

Ich habe mir Acrylfarbe und Zubehör geholt, weil ich irgendwie die fixe Idee hatte, das mal ausprobieren zu müssen. Macht Spaß. 🙂
So ganz habe ich die Eigenschaften von Acrylfarbe aber noch nicht raus. Malt sich doch etwas anders als zB mit Abtönfarbe. Die Konsistenz ist spannend, etwas zäh und schwer zu bändigen.
Ich werde demnächst auch mal mit Pouring (Acryl gießen) rumexperimentieren und mit Strukturen spielen, dafür muss ich dann aber etwas recherchieren.
Es ist super spannend mit so einem neuen Medium herumzuspielen.