Inktober 52 Prompt 10-19

Ich bin derzeit relativ experimentierfreudig, versuche aber zeitintensive Zeichnungen zu vermeiden, da ich oftmals nicht viel Zeit zum Zeichnen habe. Und ich stehe derzeit voll auf Hände. Eigentlich hasse ich es sie zu zeichnen, aber mich hat der Ergeiz gepackt, es mal anständig hinzubekommen. 😉

hände | Der Dienstag dichtet

Da ich kaum Gedichte geschrieben habe, erkläre ich den Dienstag zum Gedichtetag und veröffentliche wöchentlich ein Gedicht über etwas, das mich gerade bewegt. Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben. Die Liste der bisherigen Dienstagdichter findet ihr am Ende.

Es ist manchmal nicht so leicht Hilfe anzunehmen.

hände

an der ausgestreckten hand
vorbeigehen. ich übersehe
kleine finger. stolpere über
seinen daumennagel und
ihre zeigefinger. knöchel
umkreise ich, um mich hinter
venen zu verstecken. ab und
an sehe ich den horizont. und
schüttle hände aus wolken.

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Neues aus dem Atelier | Bildhaftes

Ich habe im Mutterschutz viel mit Acryl gemalt. Das obere Bild war das Letzte und hängt nun in Little J’s Kinderzimmer. Ich hatte ihn gebeten, zu warten bis ich fertig bin und ich bin den Abend vor seiner Geburt fertig geworden. 😉 Die Worte sind aus einem Gedicht über unsere kleine Familie. Gemalt habe ich das Ganze auf eine kaputte Weltkarte auf Leinwand. Hier der Prozess des Bildes:

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schleicht sich | Der Dienstag dichtet

Da ich kaum Gedichte geschrieben habe, erkläre ich den Dienstag zum Gedichtetag und veröffentliche wöchentlich ein Gedicht über etwas, das mich gerade bewegt. Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben. Die Liste der bisherigen Dienstagdichter findet ihr am Ende.

schleicht sich

schleicht sich auf leisen pfoten in
meinen alltag. schnurrt sich durch
den wochentag. haare auf meinem
terminplaner. ich verwandle das
neue in alte milch. manchmal harre
ich aus und beobachte das ewig
gestrige. anders. stelle ich fest.
und streichle über sich in kleinen
futternäpfen formende routinen.

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Der Leichenschmaus | abc.etüden

Dies ist ein Text zu den abc.etüden von Christiane. Ziel ist es 3 Worte in 300 Zeichen unterzubringen. Die Schreibeinladung für die Wochen 16 +17 beinhaltet die Worte „Pfanne, glücklich, trennen“, gesponsert von Doro|Art.

Der Leichenschmaus

In diesem Moment hasste er die Küche mehr denn je. Das Geschirr musste gespült werden, die Pfanne geschrubbt, der Kühlschrank befüllt und die Krümel beseitigt werden. Und dann war da auch noch der Backofen mit dem verbrannten Kuchen, den sie hatte backen wollen. Sie war so glücklich gewesen, dass ihr das Rezept gelungen war. Hier und jetzt fühlte er sich noch einsamer, als auf dem Friedhof. Der Pastor hatte angeboten, mit ihm einen Kaffee trinken zu gehen, als Ersatz für den traditionellen Leichenschmaus, doch er hatte ablehnt.

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Schachmatt | Writing Friday

Dies ist ein Text zu der Aktion „Writing Friday“ von Elizzy. Jeden Freitag wird zu einem der vorgegebenen Themen veröffentlicht. Die aktuellen Themen und eine Liste aller Teilnehmer findet ihr auf Elizzy’s Seite.

Thema: Das etwas andere Spielbrett – Du landest als kleine Spielfigur auf dem Spielbrett deiner Wahl (Monopoly, Mensch ärgere dich nicht etc.) erzähle uns von diesem Abenteuer.

Ich habe einfach mal losgeschrieben, ohne zu wissen, worauf ich hinaus will. Beim Überarbeiten habe ich nur grobe Fehler korrigiert und den Rest so belassen. Nicht mein bester Text, aber spontanes Schreiben macht mir viel zu viel Spaß, als dass mcih Imperfektion dabei ärgern würde. 😉

Schachmatt

Das ist ein Traum, sage ich mir, als ich frierend auf diesem steinharten kalten Boden aufwache. Um mich herum stehen metergroße Statuen und blicken grimmig drein. Sie sehen aus wie die Gargoyle aus Horrorgeschichten. So, als könnten sie jeden Moment zum Leben erwachen. Ein Poltern lässt mich aufschrecken. Irgendwo hinter mir erklingen ein Schaben und Kratzen. Lautlos stehe ich auf und schleiche mich im Schatten dieser hässlichen Statuen an das Geräusch heran. Als ich es fast erreicht habe, höre ich nichts mehr. Ich beschließe dennoch nachzusehen, finde nur außer weiterer Statuen nichts.

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Nachtrag „Little J wächst“ | Bildhaftes

Da alles so schnell ging, habe ich die letzten Wachstumsbilder gar nicht gepostet. Am Ende waren es nur noch Melonen. Das letzte Bild wäre eine größere Wassermelone geworden, aber so lange wollte der Kleine ja nicht warten. Ich überlege schon, ob ich eine neue Serie anfange mit den Abenteuern des Little J*, aber dann etwas anders als diese Reihe. Mal schauen, ob mir was einfällt. Auf jeden Fall hat es mega Spaß gemacht, die Entwicklung des Kleinen so zu dokumentieren.

*Falls sich jemand fragt. Ich habe mich entschieden den Namen meines Sohnes nicht auf Social Media und meinem Blog zu benutzen. Er soll irgendwann selbst entscheiden, ob und wie er im Internet vertreten sein möchte. Wer neugierig ist, kann mir aber gerne eine Email schreiben. 😉

wie | Impulswerkstatt

Dies ist ein Text zu der Impulswerkstatt von Myriade. Ziel ist es etwas Kreatives zu einem oder beiden vorgeschlagenen Bildern zu erstellen. Hier könnt ihr alles darüber lesen: *KLICK*
Die aktuellen Bilder findet ihr hier: *KLICK*

Ich habe die vier vorgeschlagenen Bilder in einem Gedicht verknüpft. Irgendwie habe ich gleich dase Thema Natur bzw unsere Bezihung zu ihr darin gesehen.

wie

wie allein. ihr gesicht betrachtet uns
jeden tag. wir starren zurück. fahren
linien in ihre oberfläche. moleküle.
atome. wir kreisen in ihr. und sind
doch außenseiter.

wie gemeinsam. sitzt er zwischen ihr.
ihnen. flügelschlagen beflügelt ihn.
ohne abheben sitzt er auf leblosen
beton. ohne nachdenken, denkt er
in ihr. und ist doch kein teil.

wie getrennt. wir schwimmen nur im
fluss des lebens. bedeutungslos. wir
treiben hinab in unsere teile. zu ihr.
mikro. verschmilzen wir. und vergiften
ihre ursprungsmomente.

wie entfremdet. sie lebt in unserer
welt. läuft ungelenk. stolpert durch
unser erdachtes paradies. Fällt. sieht
sich um sich selbst um. und ist fremd
im eigenen land.

weil mein herz ein strand ist | Der Dienstag dichtet

Da ich kaum Gedichte geschrieben habe, erkläre ich den Dienstag zum Gedichtetag und veröffentliche wöchentlich ein Gedicht über etwas, das mich gerade bewegt. Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben. Die Liste der bisherigen Dienstagdichter findet ihr am Ende.

Organisatorisches: Wir haben 2 neue Dienstagsdichterinnen. Am Ende der Liste findet ihr ihre Links.

Eines der schlimmsten Gefühle meines Lebens habe ich letzte Woche erfahren müssen: die Angst ums Kind. Mittlerweile ist alles gut und wird stetig besser, aber dieses Gefühl bleibt dumpf zurück.

weil mein herz ein strand ist

weil mein herz ein strand ist. winzige
und riesige wellen rollen, schlagen.
schaumig, sandig. über mich. körnchen
um körnchen verschwinden der sand.
halt. muscheln kommen und gehen. ich
habe keine hände, mit denen ich halten
könnte. keine stimme, mit der ich rufen
könnte. stunde um stunde. minutenlang.
sekunden. schnell. werde ich kleiner. mein
mund voller palmen, ersticke ich an der zeit.

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