Auch dieses Jahr habe ich beim Podcastadventskalender mitgemacht und ein paar meiner Weihnachtsgeschichten vorgelesen. Sie könnten euch bekannt vorkommen. 😉
Hier der Link:
https://podcastadventskalender.podigee.io/1051-pak_0051-adventskalender-2021
Auch dieses Jahr habe ich beim Podcastadventskalender mitgemacht und ein paar meiner Weihnachtsgeschichten vorgelesen. Sie könnten euch bekannt vorkommen. 😉
Hier der Link:
https://podcastadventskalender.podigee.io/1051-pak_0051-adventskalender-2021

Da ich kaum Gedichte schreibe, erkläre ich den Dienstag zum Gedichtetag und veröffentliche wöchentlich ein Gedicht über etwas, das mich gerade bewegt. Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben. Die Liste der bisherigen Dienstagdichter findet ihr am Ende.
Ich habe durch die hormonellen Schwankungen durchs Stillen ab und an Schlafstörungen. Gestern war wieder so eine doofe Nacht.
unter der bettdecke
unter der bettdecke schlägt mein
herz. im takt mit meinem atem. ich
zähle mit. bis drei. schweife ab. mein
herz tanzt auf synaptischen bahnen.
meine drehungen geben den takt dazu.
dunkel ist sie. die zeit schleicht und
stolpert. prallt am wecker ab. ich höre.
draußen gibt es viel zu erleben. tik tok.
und die minuten versinken zwischen
federn. während mein kopf auf ihrer
oberfläche treibt. rechts. links. licht an.

Da es mir in meiner Reihe „Schwangere Gedanken“ so viel Spaß gemacht hat, mich über Klischees und Erwartungen an Schwangere aufzuregen, habe ich mir überlegt fortzufahren, denn auch an Mütter gibt es eine Reihe von unsinnigen Erwartungen.
Hier findet ihr alle Texte zu dem Thema: *Klick*
So, ihr kennt das: Macht euch einen Tee, holt euch einen Keks und los geht’s.
Und plötzlich ist man nicht mehr man selbst, sondern eine Mama, oder nicht? Es gibt sicherlich Frauen, die so empfinden, aber diese Zuschreibung kommt oftmals von außen. Dabei ist es ziemlich verstörend von Anderen Mama genannt und frustrierend darauf reduziert zu werden.
Ein Kind bekommen
Jedem, der ein Kind bekommt, dürfte klar sein, dass dies große Änderungen im Leben nach sich zieht. Das erste Jahr braucht dieses kleine Wesen einen Non-Stopp und auch wenn man ab und an einen Babysitter nutzen kann, man ist doch an das Baby gebunden. Vor allem wenn man stillt und nicht laufend abpumpen möchte, ist die Leine zwischen Mutter und Kind recht kurz. Unsere war bis zum 4ten Monat etwa 2 Stunden lang. Fand ich das schlimm? Manchmal. Zum Glück ist der Kleine gechillt und ich habe ihn einfach überall hin mitgeschleppt, wo ich hingegangen bin: Besuche, Videoabende, in die Stadt, Park oder auf Partys. Stillen kann man überall.
… vs Mama-Sein
Weiterlesen „Mama-Sein | Mama Gedanken“
Dies ist ein Text zu der Aktion „Writing Friday“ von Elizzy. Jeden Freitag wird zu einem der vorgegebenen Themen veröffentlicht. Die aktuellen Themen und eine Liste aller Teilnehmer findet ihr auf Elizzy’s Seite.
Thema: Schreibe eine Geschichte, die mit dem Satz „Christian freute sich so sehr auf die Adventszeit, doch…“ beginnt.
Die Schokoweihnachtsmann-Geschichte hat mir letztes Jahr soviel Spaß gemacht, dass ich noch eine geschrieben habe. Ihr braucht die vorhergehenden Geschichten nicht lesen, um die neue zu verstehen, aber wenn ihr Bock habt, hier eine quasi Vorgeschichte und hier die Schokoladige Rache Teil 1.
Schokoladige Rache II
Christian freute sich so sehr auf die Adventszeit, doch er wusste nicht, wie er bei all den Leckereien, die sie mit sich brachte, seine Diät durchhalten sollte. Nachdem ihm sein Arzt vor drei Monaten einen Dämpfer mit den Worten „Sie sind adipös“ verpasst hatte, hatte er sein gesamtes Leben umgekrempelt. Statt Döner gab es nun Salat und Ofengemüse zum Mittag und statt seiner Zock-Nachmittagen ging er ins Fitnessstudio. Der Anfang war hart gewesen, aber langsam gewöhnte er sich an sein neues Leben und die Energie, die es mit sich brachte. Das erste Mal in seinem Leben erreichte er seine Wohnung im dritten Stock ohne das Gefühl ein Beatmungszelt zu benötigen.
Weiterlesen „Schokoladige Rache II | Writing Friday“
Es ist wieder lyrimo = Lyric Month!! Alles Wissenswerte dazu findet ihr auf diesem Blog: https://lyrimo.wordpress.com/
Tag 28 – Theremin
unsichtbar tönt es. schreit in
ungesehene räume. während
gefühle im takt singen. tanzt
der verstand.
Tag 29 – et cetera
und so weiter, wenn sie nicht
gestorben sind, et cetera, und
viele viele mehr, fortsetzung
folgt. immer weiter. kein ende
in sicht. das haben wir nun davon.
Tag 30 – MinimalistenMarathon
1 2 3 4 schritte, weiten, ich
laufe. um die uhr. renne im
kreis. durch das wir. 1 2 3 4
reduziere auf das ich.

Da ich kaum Gedichte schreibe, erkläre ich den Dienstag zum Gedichtetag und veröffentliche wöchentlich ein Gedicht über etwas, das mich gerade bewegt. Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben. Die Liste der bisherigen Dienstagdichter findet ihr am Ende.
und sie steigt
und sie steigt. bei dir weht wind
im stübchen. die fenster hast du
absichtlich offen gelassen. die
klinken sind kaputt. sagst du. die
tür ist geschlossen. ein schild
besagt. ich glaube. wenn dich
jemand besuchen kommt gibt es
nur krümeligen kuchen, wässrigen
kaffee. ohne sahne. und sie steigt.

Es ist wieder lyrimo = Lyric Month!! Alles Wissenswerte dazu findet ihr auf diesem Blog: https://lyrimo.wordpress.com/
Tag 21 – Erasure Gesicht zu Goethes Mignon
im dunkeln vom blauen verweht.
glänzt, schimmert. goldorangenes
blühen. in höhlen wohnt der
drache. dahin lass uns ziehen.
Tag 22 – abwesende Anwesenheit
oder in der ferne. manchmal ist
meine nähe naher. als der abstand
zwischen zwei gedanken. meine
momente sind immer bei dir.

Dies ist ein Text zu den abc.etüden von Christiane. Ziel ist es 3 Worte in 300 Zeichen unterzubringen. Die Schreibeinladung für die Wochen 46+ 47 beinhaltet die Worte „Museum, biografisch, erinnern“, gesponsert von Erinnerungswerkstatt.
Ich habe gerade einen Podcast über den Fall Nicholas Leeson/Barings Bank gehört und fühlte mich inspiriert, etwas in der Art zu schreiben.
Der Schatzmeister
Er schritt den Gang hinab und zählte die Gemälde an der rechten Wand. Nicht, dass das nötig wäre, sollte eines abgenommen werden, ginge sofort der Alarm los, aber Günther vertrieb sich so die Zeit. Es war zwei Uhr, bis sechs musste er noch arbeiten, dann übernahmen die Kollegen im Technikraum die echte Überwachung. Er war der „Finger weg“- und „Rucksäcke bitte abnehmen“-Typ. Das klang negativ, aber eigentlich mochte Günther seinen Job im Museum. Kein Vergleich zu früher, als er noch als Aktienhändler tätig gewesen war.
Weiterlesen „Der Schatzmeister | abc.etüden“
Da ich kaum Gedichte schreibe, erkläre ich den Dienstag zum Gedichtetag und veröffentliche wöchentlich ein Gedicht über etwas, das mich gerade bewegt. Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben. Die Liste der bisherigen Dienstagdichter findet ihr am Ende.
zwischen zwei wimpernschlägen
zwischen zwei wimpernschlägen
verweilt dein atemzug. ich gehe
über brücken, durch wälder, tore
in tunneln. auf der anderen seite
wippe ich mit den füßen und warte
auf momente. zwischen zwei
wimpernschlägen wartet meine
sehnsucht.

Es ist wieder lyrimo = Lyric Month!! Alles Wissenswerte dazu findet ihr auf diesem Blog: https://lyrimo.wordpress.com/
Tag 14 – ein bisschen haushalt
weg. die sorgen mit einem wisch.
du trägst den abfall der letzten
woche ins nachbarhaus. jetzt
wohnt dort tüte, banenenschale
und joghurtbecher. das weiß nur
niemand außer dir.
Tag 15 – bezaubern, bestechen, bezwinge
in den blassgrauen augen der wut
liegt eine rohe schönheit. bezaubernd,
betechend, bezwingend. wenn sie zu
boden fallen, tropft nur ihre seele
leise hinterher und ruft. halt.
gedichte aus der grossstadt
mein Leben in Auszügen oder eine kurze Erkundung der Welt
Spielwiese für Querfühler- und Umdenkerinnen
start to art.
JEDEN TAG EIN STÜCK MEHR FREIHEIT
Bücher sind die Freiheit des Geistes
mit und ohne Innenfutter
𝐷𝑎𝑠 𝐵𝑢𝑛𝑡𝑒 𝑖𝑛 𝑚𝑒𝑖𝑛𝑒𝑟 𝑔𝑟𝑎𝑢𝑒𝑛 𝑊𝑒𝑙𝑡.