Das Feliversum | abc.etüden 41+42

feliversum

Dies ist ein Text zu den abc.etüden von Christiane. Ziel ist es 3 Worte in 300 Zeichen unterzubringen. Die Schreibeinladung für die Wochen 41+42 beinhaltet die Worte „Gewächshaus“, „jodhaltig“ und „fälschen“, gesponsert vom reisswolfblog.

Mir fällt es derzeit schwer, neue Themen zu finden, also habe ich beschlossen eine kleine Fortsetzungsgeschichte zu schreiben. Eventuell errät man an Bild und Titel worum es geht.

Ich habe die Geschichte „Feliversum“ überarbeitet. Ihr könnt sie nun in meinem Buch „andernorts“ lesen:

ANDERNORTS

Aus Taschen | Der Dienstag dichtet

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Da ich kaum Gedichte schreibe, habe ich den Dienstag zum Gedichte-Tag erklärt und veröffentliche wöchentlich ein Gedicht über etwas, das mich gerade bewegt.
Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben.
Mit von der Partie sind bisher
Stachelbeermond
Mutigerleben
Wortgeflumselkritzelkrams
Werner Kastens

und diesmal gibt es einen inspirierten Beitrag bei Writing Chills.

Bin derzeit etwas frustriert mit der Politik und mit Menschen überhaupt. Guter Grund ein Gedicht darüber zu schreiben. (wenn ihr in der App lest, einmal Bild drehen, sonst gibts komische Umbrüche)

Aus Taschen

Sie spüren kalten Wind in ihren leeren
Taschen. Ein westerner Staubballen rollt
über das weiche Nappa. Plastik. Blut.
Schweiß. Goldene Leere entsteht. Sie
riechen die heiße Luft auf ihrer untersten
Haut. Verkochte Tropfen. Andere sagen es
sind die Zwiebeln. Doch sie wissen, um die
Tränen, die fruchtbare Gärten weinen. Sie
sind realer als der Wind. Doch sie glauben es
sind nur Träume auf berechneten Seiten.

Die Schweine quieken. Die Bäume seufzen.
Die Luft brennt. In dem weichen Leder
spürt man keine Tränen, hört kein lautes
Hufgetrappel. Aber sie kommen. Die vier
auf der einen Seite und die taschenlosen
auf der anderen. In Leder lässt sich nicht
leben. Auf Schnellstraßen auch nicht.

Inktober 4-6 | Inktober

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„Build“ fand ich irgendwie schwer und „Husky“ will ich nochmal detailierter malen, da gefällt mir meine Idee ganz gut. Ansonsten gefällt mir das mit den Kreisen, ich weiß aber noch nicht, ob ich das beibehalte, zB bei „Swing“ wüsste ich nicht wie ich es umsetzte…obwohl…ich glaube ich habe noch ein bisschen mehr Spaß mit den Kreisen. 😉

Schwer vermittelbar | Extraetüden

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Dies ist ein Text zu den abc.Etüden von Christiane. Diesen Monat gibt es eine Extraetüde, d.h. man muss 5 Worte in 500 Wörter unterbringen. Aus folgenden 6 Wörtern kann gewählt werden: „Verzweiflungstat“, „hingeben“, „ambivalent“, „entlassen“, „Roman“ und „variabel“.

Ich habe mich etwas schlecht gefühlt, weil ich in der letzten Etüde einen Roman zerschnitten habe. Hier eine kleine Wiedergutmachung.

Schwer vermittelbar

„Ich würde dich ja lesen, aber es gibt so viele gute Romane, warum sollte ich da meine Zeit an dich verschwenden?“

Sie seufzte und streichelte fast liebevoll über den Buchrücken. Dabei berührte sie den seidigen Einband des Romans, der daneben stand. Ein Krimi. Mord, Spannung, schnell vergangene Zeit.

„Weißt du, ich fühle mich so ambivalent, so Hin- und Hergerissen. Ich beobachte dich schon lange und wirklich: Du tust mir leid.“ Weiterlesen „Schwer vermittelbar | Extraetüden“ →

Luke | Writing Friday

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Dies ist ein Text zu der Aktion „Writing Friday“ von Elizzy. Jeden Freitag wird zu einem der vorgegebenen Themen veröffentlicht. Die aktuellen Themen und eine Liste aller Teilnehmer findet ihr auf Elizzy’s Seite.

Zum Auftakt des Halloween-Monats ein bisschen was aus dem Genre Horror.

Thema: Schreibe eine Geschichte, die mit dem Satz: “Er wischte sich das Blut von den Händen und…” beginnt.

Er wischte sich das Blut von den Händen und entsorgte den Lappen im Kamin. Das Feuer knisterte, als das Polyester auf den Holzscheiten zerfloss. Eine wohlige Wärme machte sich in der kleinen Waldhütte breit. Luke fühlte sich erfüllt. Es lag eine Decke der Zufriedenheit über ihm, wie er sie nur selten spürte. Er hoffte, dieses Gefühl für immer bei sich behalten zu können, die Decke enger an sich zu ziehen, doch er wusste, dass dieses Gefühl verschwinden würde. Vielleicht nicht Morgen, aber in den nächsten Tagen würde er unruhig werden. Weiterlesen „Luke | Writing Friday“ →

los | Der Dienstag dichtet

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Da ich kaum Gedichte schreibe, habe ich den Dienstag zum Gedichte-Tag erklärt und veröffentliche wöchentlich ein Gedicht über etwas, das mich gerade bewegt.
Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben.
Mit von der Partie sind bisher
Stachelbeermond
Mutigerleben
Wortgeflumselkritzelkrams
Werner Kastens (Beitrag in den Kommentaren)

Das Gedicht habe ich nach dem Konzert von Amanda Palmer geschrieben. Ich war super inspiriert, wusste aber nicht genau wohin damit und war – wie immer wenn es um meine Kreativität geht – verunsichert.

los
Über meine Stege laufen ungespannte
Saiten. Umrunden. Umrandet von einem
Korpus, falsch geformt. Plung. Mache ich.
Plang. Und ich muss Pling machen. Will.
Überall spielen Lieder. Ich nehme ihre
Formsprache. Kenne meine nicht. Nie
gebaut, vergessen. Nicht meine. Bis man
meine Töne kennt. Bis die Form perfekt
ist. Mimikri. Der Ständer kippelt. Meine
Lieder sind keine. Morgen will ich singen.
Morgen! Morgen. Mein geigener Körper
ist hohl. Meine Notenblätter voller Seele.

Ich bin zurück | Bildhaftes

Geschrieben habe ich diesen Urlaub kaum – um genau zu sein 2 Gedichte – dafür meinen neuen Sketchblock eingeweiht und als eine Art Tagebuch genutzt.
(für Großansicht klicken)

Oben links: Prag – Tag 1-5
Oben rechts: Wandern im Elbsandsteingebirge – Tag 6
Unten links: Leipziger Zoo (leider nur mit pennendem Faultier) – Tag 7
Oben rechts das Zweite: Konzert von Amanda Palmer auch in Leipzig – Tag 7
Unten rechts: Familienbesuch mit Ernte und jeder Menge Essen – Tag 8 bis 11

Falls sich jemand fragt, ob wir auch mal entspannt haben: Das kann man auch Zuhause tun. 😉

 

Praha | Der Dienstag dichtet

Da ich kaum Gedichte schreibe, habe ich den Dienstag zum Gedichte-Tag erklärt und veröffentliche wöchentlich ein Gedicht über etwas, das mich gerade bewegt.
Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben.
Mit von der Partie sind bisher
Stachelbeermond
Mutigerleben
Wortgeflumselkritzelkrams
Werner Kastens (Beitrag in den Kommentaren)

Schaut doch auch bei ihnen vorbei!

Ich bin derzeit in Prag unterwegs und dachte ich widme mein Gedicht diese Woche dieser wunderschönen Stadt. Soviel Geschichte, so wudnervolle Gebäude…da fühlt man sich irgendwie klein.

Praha

Meine Köpfe sind golden, meine
Haut ist bunt. Geschichten sind
in meine Organe eingebettet. In.
Vor. Tausend Jahre. Zeit ist in den
Stein graviert. Sie bröckelt. Wird
Sand. Im Stundenglas schlägt mein
Herz. Während ihre unbedeutenden
Momente meine Adern durchlaufen.
So klein. Ich währe ewig, in dieser
oder jener Form. Sie zerfließen.

Prag – Leipzig – Familienbesuch | 19.-30.09.

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Der letzte Urlaub des Jahres steht an. Ich mache erst Prag dann Leipzig unsicher und hänge noch einen kleinen Familienbesuch dran. Am Dienstag werde ich ein Gedicht posten und die Gedichte der Anderen Dienstagsdichter lesen, aber abgesehen davon mache ich eine kreative Blogpause.

Habt einen schönen Herbstanfang. Wir lesen uns dann wieder im Oktober!

 

*Bild sponsored by pixabay / Filter sponsored by Photoshop