Was ich so vorhabe | Kritzelnews

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Da ich derzeit überdurchschnittlich viel Zeit habe, habe ich beschlossen ein paar Projekte in Angriff zu nehmen.

1. Grimm
Ich habe letztes Jahr beim NaNoWriMo einen Roman begonnen. Die 70.000 Zeichen habe ich zwar in einem Monat geschafft, aber damit war die Geschichte noch nicht beendet. Ich habe sie erst im Februar und März zu Ende geschrieben und bin bei etwa 95000 Wörtern gelandet. Jetzt habe ich vor, das Ganze zu überarbeiten. Dank meiner lieben Testleser (nochmal ein fettes Danke!!!) weiß ich, wo ich die Geschichte noch verändern muss. Außerdem habe ich neue Ideen, die ich einflechten möchte. Nun ja und ich muss einiges korrigieren. Durch den Zeitdruck habe ich alles nur runtergeschrieben und dann die Autokorrektur drübergejagt. That’s it. Mich gruselt es etwas vor den ganzen Fehlern und verqueren Sätzen. Vor allem die letzten 25000 Worte werden interessant. Das ist eine rotunterschlingelte Textwüste.
Was ich danach damit mache…keine Ahnung.

2. Ein Kurzgeschichtenband
Auf diesem Blog schwirren bestimmt 120 Kurzgeschichten herum und noch mal halb so viele liegen unveröffentlicht auf meiner Festplatte. Ich will alle surrealen Kurzgeschichten heraussuchen und die besten in einem Band zusammenfassen. Außerdem habe ich die Idee, meine Kritzelein zu integrieren bzw. neue anzufertigen, wenn ich nichts Passendes habe. Die alten sind quasi auch Neuanfertigungen, da ich sie mit meinem Grafiktablett neu malen werden, damit es ordentlich aussieht.
Und dann? Will ich es irgendwo zum Fun veröffentlichen. Wo entscheide ich, wenn ich fertig bin, vor allem da ich ziemlich wilde Ideen habe – ich würde es gerne als Sketchbook veröffentlichen.

Werden also ein paar kritzelintensive Monate. Ich werde euch auf Stand halten.

Die Windmühle I | Writing Friday

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Dies ist ein Text zu der Aktion „Writing Friday“ von Elizzy. Jeden Freitag wird zu einem der vorgegebenen Themen veröffentlicht. Die aktuellen Themen und eine Liste aller Teilnehmer findet ihr auf Elizzy’s Seite.

Ich möchte aus den restlichen Aufgaben des Monats eine größere geschichte spinnen. hier der erste Teil:

Thema: Schreibe eine Geschichte und flechte darin folgende Wörter mit ein:  Warnung, unglaublich, Windmühle, vergessen, gelogen

Ich habe die Geschichte „Die Windmühle“ überarbeitet. Ihr könnt sie nun in meinem Buch „andernorts“ lesen:

ANDERNORTS

Syrakus | abc.etüden

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Dies ist ein Text zu den abc.etüden von Christiane. Ziel ist es 3 Worte in 300 Zeichen unterzubringen. Die Schreibeinladung für die Wochen 19+20 beinhaltet die Worte „Katamaran“, „großspurig“ und „totschweigen“, gesponsert von Olpo Olponator.

Ich wollte mich auch mal an einem geschichtlichen Ereignis probieren. Hier der Wikipedia-Link: *klick*

Syrakus

„Das sollten wir besser totschweigen“.

Der junge Legionär sah seinen älteren Kollegen mit Panik in den Augen an. „A-aber wie s-sollte ich den wiss-ssen, dass da-has der Typ ist?“

Der ältere Legionär ging tiefer in den Raum hinein. „Vielleicht, weil hier überall Schriftrollen mit mathematischen Formeln rumliegen.“

„Ma-hathematisch-he Formeln?“

„Mathematische Formeln! Sag mal, warst du nicht in der Schule?“

„Doch-hoch, aber es war dunkel.“ Der junge Legionär schwitze. „A-halso hier in dem Raum, nicht in der Schule.“ Weiterlesen „Syrakus | abc.etüden“ →

das vergissdasnicht | Der Dienstag dichtet

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Da ich kaum Gedichte schreibe, habe ich den Dienstag zum Gedichte-Tag erklärt und veröffentliche wöchentlich ein Gedicht über etwas, das mich gerade bewegt.
Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben.
Mit von der Partie sind bisher
Stachelbeermond
Mutigerleben
Wortgeflumselkritzelkrams
Werner Kastens
Findevogel
Wortverzauberte
Ein Blog von einem Freund
Lyrikfeder
Nachtwandlerin

Ich habe Gestern spontan die Pause an der Arbeit genutzt, um ein Gedicht zu schreiben. Liegt da jetzt schön auf meinem Schreibtisch und ich habe Spätschicht bis 21 Uhr. Ergo: Gibt es dann also nächste Woche und jetzt ein Elfchen über Vergesslichkeit.


das vergissdasnicht

vergissdasnicht
synaptische irrwegsblüten
mit semidementer fahrigkeitspistille
ich sähe erinnerungsbotschaften in
entfallenheitshumus

Mein Gedicht in gedruckter Form

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Durch das ganze Corona-Chaos gab es etwas Lieferverzögerung, aber seit gestern besitze ich nun endlich den tollen Gedichtband „Unter einem Apfelbaum liegen“, in dem eines meiner Gedichte steht.
Das war eine furchtbar spontane Sache. Ich habe davon kurz vor Deadline gelesen und noch schnell noch etwas geschrieben. Mehrere hätte ich auch einreichen können, aber dafür war keine Zeit. Umso cooler, dass mein Gedicht ausgewählt wurde.

Die anderen Gedichte sind übrigens auch spannend. Ich habe bisher nur quergelesen und habe schon ein paar absolute Favoriten, die ich bestimmt mehrmals lesen werde.

*Werbung*
Hier könnt ihr das Band kaufen: Unter einem Apfelbaum liegen

Der Geruch von Apfelkuchen | Writing Friday

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Dies ist ein Text zu der Aktion „Writing Friday“ von Elizzy. Jeden Freitag wird zu einem der vorgegebenen Themen veröffentlicht. Die aktuellen Themen und eine Liste aller Teilnehmer findet ihr auf Elizzy’s Seite.

Irgendwie habe ich das mit den Themen verkackt und letzte Woche zu einer Mai-Aufgabe veröffentlicht. Nun ja, gibt es jetzt halt die April-Aufgabe als Nachschub und dann geht es normal weiter.

Achtung Horror! Gruselfaktor 3,5 von 5.

Thema: Schreibe eine Geschichte und flechte darin folgende Wörter mit ein: Hoffnung, genüsslich, Wind, verletzt, Hindernisse

Ich habe die Geschichte „Der Geruch von Apfelkuchen“ überarbeitet. Ihr könnt sie nun unter dem Namen „Hinter dem Balkon“ in meinem Buch „andernorts“ lesen:

ANDERNORTS

Neues aus dem Atelier | Bildhaftes

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Ich bin gerade dabei mit Acryl zu experimentieren. Acrylgießen (Acrylic Pouring) macht Spaß, ist aber auf Dauer langweilig. Das obere Bild war mein erster Versuch Acrylgießen zu erweitern. Ich mag es, weil es wie eine Mondlandschaft aussieht.

Hier ein paar weitere Experimente:

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Links der versaute Versuch etwas Struktur ins Bild zu bekommen und rechts das Endprodukt. Ich war so genervt, dass ich das Bild weiß übermalt habe. Da die Farbe schon zu dick war, habe ich sie mit dem Spachtel aus Versehen runtergekratzt und dann einfach weitergemacht, weil ich den Effekt toll fand. Et voilà. Weiterlesen „Neues aus dem Atelier | Bildhaftes“ →

mein atem | Der Dienstag dichtet

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Da ich kaum Gedichte schreibe, habe ich den Dienstag zum Gedichte-Tag erklärt und veröffentliche wöchentlich ein Gedicht über etwas, das mich gerade bewegt.
Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben.
Mit von der Partie sind bisher
Stachelbeermond
Mutigerleben
Wortgeflumselkritzelkrams
Werner Kastens
Findevogel
Wortverzauberte
Ein Blog von einem Freund
Lyrikfeder
Nachtwandlerin


mein atem

mein atem fließt tidenartig meine
wirbelsäule hinab. die pars thoracia
knirschen. krachen. es hallt durch
meinen unterbauch. prallt ab von
illium, os pubis. schlucken. entgegen.
säuseln weiche sychondrosen über
hohen zeiten. singen durch die costae
in ein heben. ihr pfeifen entweicht aus
meinem mund. irgendwann steigt der
mond über den horizont. ich weiß nur
nicht. wann.

Entlassung eines Sträflings | Writing Friday

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Dies ist ein Text zu der Aktion „Writing Friday“ von Elizzy. Jeden Freitag wird zu einem der vorgegebenen Themen veröffentlicht. Die aktuellen Themen und eine Liste aller Teilnehmer findet ihr auf Elizzy’s Seite.

Thema: David wird aus dem Gefängnis entlassen. Berichte in Rapport Form, was seine Straftat war.

„20.04.2020: Entlassung des Sträflings David

Zeitraum, in dem er eingesperrt war: 5 Stunden

Begangene Straftaten:

  • Gewalttat: Körperliche Schmerzen zugefügt durch Zwicken, weil er nicht beachtet wurde
  • In die Ecke Pullern statt ins Klo. Immer wieder auf dieselbe Stelle. Da ist der Teppich schon ganz gelb und
  • Pullern über den Klorand an die Wand.
  • Wiederholtes Annagen der Schulbücher. Besonders das Biologiebuch scheint ihm zu schmecken, dabei sind die Früchte da drinnen nur gemalt.
  • Verweigerung des guten Möhrenkrauts, das extra für ihn aus dem Mülleimer im Supermarkt gesammelt wurde.
  • Verweigerung bei der Festnahme.

Weiterlesen „Entlassung eines Sträflings | Writing Friday“ →

Gespräche mit Rüdiger – Ursache/Wirkung | abc.etüden

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Dies ist ein Text zu den abc.etüden von Christiane. Ziel ist es 3 Worte in 300 Zeichen unterzubringen. Die Schreibeinladung für die Wochen 17+18 beinhaltet die Worte „Teppich“, „gläsern“ und „flattern“, gesponsert von Myriade.

Gespräche mit Rüdiger

Genervt sprühte ich Oxiclean auf den Teppich „Sag mal, musst du denn immer auf den Teppich kotzen?“

„Wohin den sonst?“ Rüdiger rollte sich mit kätzischer Eleganz auf dem Küchenstuhl ein und beobachtete mich.

„Auf die Fliesen zum Beispiel, wo ich es einfacher wegwischen kann oder gleich ins Waschbecken. Ist es so schwierig sein eigenes Nest sauber zu halten? Du musst doch auch hier leben.“

„Ich benutze schon das Katzenklo und wenn ich kotzen muss, habe ich keine Lust noch rumzurennen. Plus, auf dem Teppich spritzt es weniger.“ Weiterlesen „Gespräche mit Rüdiger – Ursache/Wirkung | abc.etüden“ →