Katzen-Anekdoten | Gedankenkritzelei

Das ist kein wissenschaftlicher Text, sondern eine Gedankenkritzelei. Jeden Freitag schreibe ich über etwas, das mir auf dem Herzen liegt. Wenn ich etwas wissenschatftlicher werde, bemühe ich mich keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.

Katzen-Anekdoten

Ich werde derzeit auf Social Media mit dem Wort „cozy“ zugeworfen und es gibt nichts Gemütlicheres auf der Welt als Katzen, also dachte ich mir, schreibe ich einfach mal ein paar Katzen-Anekdoten von meinen verrückten Fellnasen auf.
Ich habe zwei Kater: Yoda und Scotty, und ja sie wurden nach Star Wars und Star Trek-Charakteren benannt. Yoda ist alt und weise – eigentlich nicht, er ist nicht unbedingt das schlauste Kätzchen auf dem Planeten – und Scotty ist jung, sehr verschmust und ein bisschen überdreht.

Morgenflauschroutine
Für Scotty gibt es Frühstück nur nach dem Kraulen. Es ist egal wie spät es ist, erstmal muss das Bäuchlein durchgeflauscht werden. Am besten wird beim Essen weitergekrault. Eine unserer Katzensitterinnen hat er so weit, dass sie das auch durchzieht und ihn krault, bis er aufgegessen hat.
Yoda braucht erst Essen aber dann besteht er auf Bett mit Mensch. Früher waren das mein Mann und ich, wir wurden aber vollständig durch das Kind ersetzt. Yoda frisst also und dann wird er ins Kinderzimmer gelassen, um das Kind wach zu kuscheln. Das Kind danach aus dem Bett zu bekommen, ist dann ein ganz anderes Problem …

Warum unser Bad abgeschlossen ist
Viele haben ihr Katzenklo gerne im Bad, weil es leicht sauberzumachen und olfaktorisch sinnvoll ist, aber das geht bei uns nicht, da Scotty aus irgendeinem Grund gerne das Badezimmer auseinandernimmt. Seine Lieblingsbadezimmeraktivitäten sind die Klospülung auseinanderbauen, ohne dann was damit zu machen, den Badewannenstöpsel zu verschleppen, alle Badehandtücher runterzureißen oder im Mülleimer nach Wattestäbchen zu suchen und die dann zu fressen.

Apportieren
Yoda hat, als er noch keine Arthrose hatte, regelmäßig Bällchen apportiert. Einen Morgen war er so bewegungsfreudig, dass er mir ein Bällchen ans Bett gebracht hat und ich habe es dann immer wieder in den Flur geworfen. Irgendwann kam er nicht wieder, also habe ich mich umgedreht und bin nochmal weggedöst. Fand er wohl nicht gut, weil ich dann kur darauf mit sehr nassem Bällchen in meinem Gesicht aufgewacht bin. Der Spur nach zu urteilen, hat er es in den Wassernapf getunkt und mir dann gebracht.

Dressur
Auch wenn Scotty Kraulen wichtiger als Futter ist, bei Leckerlies ist das was anderes. Das habe ich mir zu Nutze gemacht und ihn trainiert. Er hört jetzt auf „Sitz“ und „Pfötchen“. Mittlerweile gibt er mir manchmal einfach so Pfötchen, um mich daraufhin zu weisen, dass mal wieder Leckerlies anstehen.

Überwachungsstaat
Wir wollten vor der Geburt des Kindes damals die Kamera austesten und haben sie in den Flur gehängt. Außerdem dachten wir, wir können so mal schauen, was die Katzen so treiben, wenn wir nicht da sind. Das Ergebnis: Sie saßen eine halbe Stunde unter der Kamera und haben sie angestarrt. „1984“ kann nur in einer Welt ohne Katzen spielen.

Töte sie!
Ich bin mal von der Arbeit heimgekommen, da habe ich aus dem Schlafzimmer ein „Töte sie! Töte sie!“ gehört. Mein Mann stand auf einem Stuhl und hielt Scotty Richtung Decke, wo eine Spinne saß. Ich bin dann einfach wieder gegangen. Tja, seltsame Katzen haben eben meist auch seltsame Besitzer.

Und hier Fotos der beiden: Scotty links in schwarz/weiß und Yoda rechts in ganz schwarz

Ein Kommentar zu „Katzen-Anekdoten | Gedankenkritzelei“

  1. Katzen, Kater sind schon was tolles. Unsere Beiden sind leider schon tot. Haben aber lange gelebt. Fast 17 Jahre.

    Da haben wir so viel schönes und schräges erlebt.

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