Dies ist ein Text zu der Aktion „Writing Friday“ von Elizzy. Jeden Freitag wird zu einem der vorgegebenen Themen veröffentlicht. Die aktuellen Themen und eine Liste aller Teilnehmer findet ihr auf Elizzy’s Seite.
Thema: Schreibe eine Geschichte, die mit dem Satz „Von Natur aus war Lara eigentlich nicht so, doch…“ beginnt.
Ich habe die Geschichte „Lara strickt“ überarbeitet. Ihr könnt sie nun unter dem namen „Elisabeth strickt“ in meinem Buch „andernorts“ lesen:
Dies ist ein Text zu den abc.etüden von Christiane. Ziel ist es 3 Worte in 300 Zeichen unterzubringen. Die Schreibeinladung für die Wochen 39 + 40 beinhaltet die Worte „Pile“, „schlafen“ und „traurig“, gesponsert von Kommunikatz.
Rüdiger ist wieder da und diesmal hat er meinen Lieblingsphilosophen im Gepäck.
Gespräche mit Rüdiger – Vom Beweisen
Rüdiger landet elegant vor seinen vollen Fressnapf.
„Na du Streuner, ich habe endlich eine unfehlbare Küchenwaage gefunden. Ab jetzt kriegst du genau 100g Katzenfutter.“
Rüdiger sieht mich gleichzeitig entsetzt und traurig an. „Erstens: Ich bestimmte wieviel Hunger ich habe, nicht die Waage. Zweitens: Woher willst du wissen, dass sie unfehlbar ist?“
„Ich habe gestern die mitgebrachten Pilze verarbeitet und das erste Mal ist das Pilzragout was geworden. Sicher lag es an der Waage. Außerdem habe ich unterschiedliche Gewichte draufgelegt und es war immer EXAKT.“
„Das heißt nichts. Beweisen kannst du es nicht, nur widerlegen.“
Da ich kaum Gedichte schreibe, habe ich den Dienstag zum Gedichte-Tag erklärt und veröffentliche wöchentlich ein Gedicht über etwas, das mich gerade bewegt. Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben. Mit von der Partie sind bisher
Ich finde Nähe kompliziert. Noch komplizierter ist es, das zu erklären – daher ein Gedicht.
alleine blühen veilchen grau eine weiße fläche wie ein bettlaken meine gedanken in deinen träumen. fangen an zu brennen. aber es ist frostig. roh. es ist stumpf. das kissen liegt in der mitte. wir erdolchen es mit federn, nackten knochen, blanker liebe. all you need. ich falle von der kante meiner wärmflasche. das verbrannte gummi riecht nach zimt, dein atem nach weihrauch. warum sind mauern höher als bügelfalten. warum pocht die sprungfeder dauernd gegen mein herz. alleine blühen veilchen grau.
Dies ist ein Text zu der Aktion „Writing Friday“ von Elizzy. Jeden Freitag wird zu einem der vorgegebenen Themen veröffentlicht. Die aktuellen Themen und eine Liste aller Teilnehmer findet ihr auf Elizzy’s Seite.
Ich war mal wieder experimentierfreudig. Ganz rund finde ich den Text nicht, aber zu Tode überarbeiten wollte ich ihn auch nicht.
Thema: Schreibe eine Geschichte und flechte darin folgende Wörter mit ein: Laub, kühl, gesund, Beeren, Vorfreude
Der Herbst Zwischen Äpfeln, Beeren, heruntergefallenem Laub und Haselnüssen ist er Zuhause. Tagsüber lässt er die letzten Früchte des Sommers reifen, schüttelt die Faulen und Gärenden ab. Oftmals holt er seinen Farbtopf und beginnt die Blätter zu bemalen. Seine Lieblingsfarbe ist Orange, aber auch Rot und Braun befinden sich in seinem Repertoire. Selbst das grüne Gras bedeckt er mit den bemalten Blättern. Wenn sein Tagwerk vollbracht ist, leuchten seine Wangen gesund in einem Apfelrot. Nachts schläft er und sein kalter Bruder sendet die ersten kühlen Winde. Erst wenn seine sonnige Schwester die letzte Wärme herüberhaucht, erwacht er und beginnt von Neuem. Wenn ihre Kraft nicht mehr ausreicht, wacht er nicht mehr auf und träumt vom nächsten Jahr. Von Blätterhaufen, Kinderlachen und Kürbissen. Er liebt seine Aufgaben so sehr, dass er vor lauter Vorfreude ab und an im April erwacht und seine blühende Schwester ärgert. Doch diese frühen Monate sind nicht sein Zuhause. Es ist zu grün und duftet zu sehr. Nein, seine Heimat liegt viel später im Jahr, hinter Sonnenbädern und Schwimmbadbesuchen, wenn sich verregnete und sonnige Tage abwechseln, wenn die Natur sich zurückzieht, um im nächsten Jahr mit neuer Kraft zu erwachen.
Dies ist ein Text zu den abc.etüden von Christiane. Ziel ist es 3 Worte in 300 Zeichen unterzubringen. Die Schreibeinladung für die Wochen 37+38 beinhaltet die Worte „Idee“, „engelhaft“ und „vergraben“, gesponsert von Ludwig Zeidler.
Ok, etwas überdramatisch, aber mir war so danach.
Die Kälte
Anoki vergrub sich in einem Berg aus Decken. Ihr war kalt und das bereits seit Wochen. Nicht weil sie krank oder es draußen kalt war, sondern weil sie die Kälter ihrer Mitmenschen nicht mehr abschütteln konnte. Anfangs hatte sie noch mit engelhafter Geduld versucht, den Menschen Empathie beizubringen, aber immer wieder lief sie vor Mauern. Anoki hatte keine Kraft mehr sich zu wehren und so hielt die Kälte auch in ihr Inneres Einzug. Die Ärzte hatten keine Idee, wie es zu dieser enormen Senkung ihrer Körpertemperatur kam oder wie sie es aufhalten konnten. Noch Montag waren es 31 Grad gewesen. Heute war Freitag und Anokis Fieberthermometer zeigte 22 Grad an. Sie hatte die Heizungen auf Stufe vier gedreht, bei 30 Grad Außentemperatur. Nun lag sie hier, unter vierzehn Decken. Eine Wärmflasche lag auf ihren Füßen, eine am Bauch und eine in ihrem Rücken.
Anoki schlief das Wochenende und als sie den Montag erwachte, maß das Themrometer nur noch 11 Grad. Hoffnungsvoll hörte sie in die Welt, aber sie hörte nur die Eiskristalle klirren und die kalte Luft rauschen. Anoki füllte ihre Wärmflaschen auf, drehte die Heizungen eine Stufe weiter hoch und kuschelte sich in hren Berg aus Decken. Ein letztes Mal atmete sie tief ein, dann verließ sie die letzte Wärme und sie begann zu schmelzen. Zurück blieb ein Haufen feuchter Decken und ein letzter Hauch menschlicher Wärme.
Da ich kaum Gedichte schreibe, habe ich den Dienstag zum Gedichte-Tag erklärt und veröffentliche wöchentlich ein Gedicht über etwas, das mich gerade bewegt. Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben. Mit von der Partie sind bisher
Wenn ich nur an Moria denke, wird mir schlecht und wenn ich dazu noch Kommentare von gewissen Leuten oder Politikern lese, überlege ich alles, was Medien oder soziale Medien ist, ab jetzt zu meiden. Das hilft nur auch nicht, deswegen ein Gedicht:
in anderen gärten
wenn ich ihren hass rieche. ihre feigen worte atmen höre. ich will mich auf meine zehenspitzen stellen und in andere gärten sehen. statt lilien sehe ich elendsblüten. büsche aus armut. kranken, toten, trauer, verzweiflung. meine hände greifen ins leere und so drehe ich mich um. vertrocknet riecht die erde. das wasser verbrannt. neben disteln aus neid, angst, missgunst steht ein baum mit fehlendem mitgefühl und ignoranz. welche mauern reißt man leichter ein. die aus synapsen oder die aus stein?
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Thema: Eine Kräuterhexe mixt einen besonderen Tee, für wen ist dieser und welche magische Wirkung hat er? Verpacke das Ganze in eine kleine Geschichte.
Der Herbsttee
Karpo, die Hexe des Herbstes, lächelte. In elf Tagen war es wieder soweit: Herbstanfang. Langsam musste sie mit den Vorbereitungen beginnen. Ein neues Rezept musste her. Elegant zückte sie ihre Krähenfeder und tunkte sie in die schwarze Tinte. Sie hielt einige Momente inne und atmete durch, dann begann sie zu schreiben:
Getrocknete Äpfel als Symbol für die Erntezeit
Hagebutten zum Ausgleichen der Süße
Eine Prise Pfeffer, damit einem warm wird
Herbstlaub, rot, gelb, viel orange, ein bisschen braun als Zeichen der Vergänglichkeit
Kürbisse für das Halloween-Gefühl
Kamille gegen das Süßigkeitenbauchweh
Eine Prise alter klarer Wind der schon vom Winter erzählt
Zu frühe Dominosteine zum Abrunden
Die letzten Tomaten und
Spätblüher, um vom vergangenen Sommer zu erzählen
Karpo unterbrach ihre Liste. Etwas fehlte. „Sag mal Ostara, was sagte ich im Frühjahr darf ich auf keinen Fall vergessen?“
Ostara grinste. „Schwesterchen, seit wann mache ich denn deinen Job?“ Dann gab sie ihr einen Samen in die Hand.
„Seitdem ich dir im Frühjahr immer Kaffee einschenke, weil du da immer so müde bist. Vielleicht sollte ich Herbstschläfrigkeit erfinden, so als Ausgleich.“ Sie zwinkerte ihrer Schwestern zu, dann fuhr sie fort:
Ostaras Samen als Erinnerung daran, dass alles was stirbt, irgendwann zu neuem Leben erwacht.
Karpo nickte zufrieden. Das würde der beste Herbsttee sein, den sie je zusammengezaubert hatte. Nachdem dieses Jahr schon so voller Hindernisse war, würde ihnen sicher ein wundervoller Herbst bevorstehn.
Da ich kaum Gedichte schreibe, habe ich den Dienstag zum Gedichte-Tag erklärt und veröffentliche wöchentlich ein Gedicht über etwas, das mich gerade bewegt. Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben. Mit von der Partie sind bisher
Und hier der zweite Teil meiner Selbstportrait-Serie. Ich will jetzt beginnen mehr mit einem medium zu experimentieren. Erstmal Glas und vielleicht Wasser. Mal schaun was dabei rumkommt, aber es wird nicht das letzte Mal sein, dass ihr meine Fresse auf der Seite sehr. 😉
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Ich habe die Aufgabe etwas freier interpretiert und den uralten Baum als Sinnbild für die gesamte Erde genommen.
Thema: Der uralte Baum im Park soll gefällt werden, wie verhinderst du das?
dieser eine baum
ich werde meine seele, mein glück, zukunft, mein herz und heim an diesen einen baum binden. mein darm wird als strick dienen. unverdaut sieht man meine ganze leidenschaft durch die wände hindurchschimmern. meinen willen halten die nieren fest. mark und bein wachen über die wurzeln. ich will mein leben opfern, mich alleine in den sturm stellen. erzählt meine stimme in in form eines plakats. dieser eine baum, auf dem wir alle leben wird gefällt. ich sitze hier auf der couch und werfe meine organe hinterher. als wäre schon winter.