Meine neusten Acryl-Experimente. An dem unterem habe ich insgesamt bestimmt 8 Stunden gesessen, weil ich nie zufrieden war. Auch jetzt nervt mich die ein oder andere Stelle noch, aber nuja ist ein Geschenk und ich habe keine Zeit mehr. 😉 Die Pouring-Bilder finde ich dafür gut so wie sie sind und das Schmierbild weiß ich noch nicht. Vielleicht ändere ich da noch was.
Autor: Katharina
Da draußen | Writing Friday

Dies ist ein Text zu der Aktion „Writing Friday“ von Elizzy. Jeden Freitag wird zu einem der vorgegebenen Themen veröffentlicht. Die aktuellen Themen und eine Liste aller Teilnehmer findet ihr auf Elizzy’s Seite.
Thema: Du wachst auf in einer Schneekugel – wie sieht deine Welt darin aus?
Kälte umschließt mich wie eine Decke. Ich beobachte, wie mein Atem in die Höhe steigt. Schneeflocken landen auf meiner Nase. Kein Lüftchen weht und doch tanzen die Flöckchen wie im Sturm. Sie sehen so perfekt aus. Man könnte meinen sie seien gleich, doch betrachtet man sie näher, ist jede ein wenig anders.
Langsam wandere ich durch die Landschaft. Die großen Tannen stehen neben den kleinen Fichten. Ihr Grün ist benetzt von flockigem Weiß. Auch in den Ritzen der Rinde finde ich kleine weiße Kristalle. Ich rieche an einer Kiefer. Ihr Harz riecht fast süßlich und gleichzeitig herb. Würde ich es probieren, würde ich nur Bitterkeit schmecken.
Ein Pfad schlängelt sich durch den Wald zu einem kleinen Plateau hinauf. Ich spüre die Kraft in meinen Beinen, wie meine Füße Halt auf der glatten Oberfläche suchen. Ich gehe bewusst und rutsche keinen Zentimeter. Die Grasbüschel am Wegesrand wirken wie eingefroren. Ob die Halme brechen, wenn ich sie anfasse? Ich will die Vollkommenheit nicht zerstören. Die Fußstapfen, die ich hinterlasse, sind bald Vergangenheit. Weiterlesen „Da draußen | Writing Friday“
Tür 19 – Sieben Geister | Adventüden

Auf Christianes Blog findet ihr gerade die wundervolle Aktion Adventüden. Jeden Tag gibt es eine tolle Etüde. Bisher 18 Geschichten, die unterschiedlicher nicht sein könnten, und heute ist mein Text „Sieben Geister“ an der Reihe.
Mir fällt es nicht ganz leicht über Weihnachten zu schreiben, da ich dem Fest doch sehr zwiegspaltet gegenüber stehe. Also habe ich genau darüber geschrieben. Die „Sieben Geister“ repräsentieren nicht alle Facetten von Weihnachten – da reicht ein Text nicht aus – aber es sind die Seiten, die mir als erstes in den Kopf kamen.
Unten kommt ihr zum Text. Und lest auch die anderen tollen Texte, wenn ihr es noch nicht getan habt!
Zum Thema Inhaltshinweise/CN/Triggerwarnungen in den Adventüden bitte hier lesen. Sieben Geister (Katharina, Katha kritzelt) Schneeflocken landen in Kinderlachen, tummeln sich um allgemeines Wohlbefinden. Die Bäuche sind voll, die Beine schwer. Je länger man läuft, desto freier fühlt man sich. Der Hund fährt mit seiner Nase Bahnen in den frisch gefallenen Schnee. Irgendjemand muss […]
Oh du | Der Dienstag dichtet

Da ich kaum Gedichte schreibe, habe ich den Dienstag zum Gedichte-Tag erklärt und veröffentliche wöchentlich ein Gedicht über etwas, das mich gerade bewegt.
Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben.
Mit von der Partie sind bisher
Stachelbeermond
Mutigerleben
Wortgeflumselkritzelkrams
Werner Kastens
Findevogel
und als Special ein Berlinerick vom Rene
Ich bin manchmal etwas wie der Grinch, wenn es um Weihnachten geht. Ich hasse Weihnachten aber nicht. Ich finde nur gewisse Aspekte ganz fürchterlich, vor allem die, die eigentlich gar nichts mit Weihanchten zu tun haben sollten.
oh du
vielzackige weihnachtssterne verglühen feuerrot
am horizont. blutentleert kriechen die onkelhaften
weihnachtsmänner über den pissgelben schnee.
alle jahre wieder. einmal. immer länger und immer
mehr. ich surfe. große konsumwellen rollen über
bescheinten strände. muschelglöckchen und viele
tote fische. ich gehe spazieren. sand knirscht unter
den giftgrünen moonboots. die socken sind klebrig.
schokoladenfarben. vereinzelt rollt ein kinderlachen
heran. morgen wird es weggespült. alles schwindet.
wenn blinkende lichter am himmelszelt die luft zum
atmen rauben. ich schaue in dunkelheit. vielleicht
landet nicht alles in den fangnetzen. vielleicht finden
sich reingebliebene augen. es riecht nach keksen.
Kunstflaute| Bildhaftes
Im November kam ich irgendwie gar nicht zum Zeichnen. nach dem Inktober war ich kreativ ausgelaugt. Langsam nehme ich aber wieder Fahrt auf. Ich habe ein paar Sachen, die ich für eine Freundin zeichnen will und einiges an Acrylbildern für Weihnachten in der Mache. Außerdem bin ich endlich mit meinem Reisetagebuch-Projekt fertig. Läuft wieder.
Eine Weihnachtshorrorgeschichte | Writing Friday

Dies ist ein Text zu der Aktion „Writing Friday“ von Elizzy. Jeden Freitag wird zu einem der vorgegebenen Themen veröffentlicht. Die aktuellen Themen und eine Liste aller Teilnehmer findet ihr auf Elizzy’s Seite.
Thema: Schreibe eine Geschichte und flechte darin folgende Wörter ein: Karussell, Zimtschnecken, bitterkalt, große Augen, Liebe
Ich hatte mal wieder Lust eine kleine Horrorgeschichte zu schreiben und dachte mit, wenn nicht zu Weihnachten wann dann. Auf einer Gruselskala bis 5 hat die Geschichte vielleicht eine 3,5. Außer ihr habt Angst vor Hunden, dann solltet ihr die Geschichte besser nicht lesen.
Eine Weihnachtshorrorgeschichte
Ein lauter Knall ertönte, gefolgt von einem metallischen Scheppern. Max richtete sich stöhnend auf. Ihm war bitterkalt. Über sich erkannte er den Kopf eines Einhornes und an seinem Fuß stand ein rotes Auto. Ein Karussell? Seine Umgebung war halbdunkel. Ein paar Lichterketten blitzten hier und da, ansonsten herrschte Dunkelheit. Max stützte sich am Auto ab und zog sich mit Hilfe des Einhorns hoch. Sein Kopf begann zu Pochen und er fasste sich an die schmerzende Stelle. Kaltes Blut.
Verwirrt sah Max sich um. Neben dem Karussell standen einige Holzhütten und direkt vor ihm erhob sich eine riesige Tanne mit allerlei Kugeln. Der Weihnachtsmarkt. Max erinnerte sich. Er war mit ein paar Kollegen Glühweintrinken gegangen. An zwei bis drei Glühwein konnte er sich erinnern, aber danach hatte er einen Filmriss. Entweder er hatte sich bis zu Ohnmacht betrunken oder etwas anderes war hier im Gange.
Ein lautes Knurren schreckte Max aus seinen Gedanken. Er hasste Hunde, seitdem ihn ein Schäferhund als Kind gebissen hatte. Steif vor Angst starrte er auf den Weihnachtsbaum. Dann bellte etwas hinter ihm. Ohne sich umzusehen, spurtete er an den Holzhütten vorbei. Das Tier folgte ihm, doch Max konnte ihn durch einen Sprung in den Süßigkeitenwagen abhängen. Schnell schloss er die Klappe des Ladens. Sein Atem rasselte und sein Kopf pochte wild. Er kühlte sich die Stirn mit seinen eiskalten Händen. Weiterlesen „Eine Weihnachtshorrorgeschichte | Writing Friday“
Felis silvestris | Der Dienstag dichtet

Da ich kaum Gedichte schreibe, habe ich den Dienstag zum Gedichte-Tag erklärt und veröffentliche wöchentlich ein Gedicht über etwas, das mich gerade bewegt.
Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben.
Mit von der Partie sind bisher
Stachelbeermond
Mutigerleben
Wortgeflumselkritzelkrams
Werner Kastens
Findevogel
Ich glaube, ich habe noch nie ein Gedicht über Katzen geschrieben. Dieses ist entstanden, als ich dank unruhiger Findelkatze nicht schlafen konnte. Der Findelkatze geht es btw. fantastisch. Das ungeeignete Frauchen (7 Monate alte Freigängerkatze mitten in der Stadt an 3!!! Hauptstraßen) ließ sich überzeugen ihn abzugeben und jetzt lebt er bei einem Freund auf dem Dorf.
Ps.: Das ist ein Akristichon.
Felis silvestris
Ein Sprung. Ein weicher Blick
Liegt zwischen uns und in der
Luft vibriert dein Atem. Deine
Niemandstiefen meeresschweren
Augen senken ihre Lider. Wie ein
Schiff bin ich gefangen. Ein Sog.
Ein Sirenengesang. Ich versinke im
Nichts. Meine Füße schlafen ein.
Der Weihnachtsmann | Writing Friday

Dies ist ein Text zu der Aktion „Writing Friday“ von Elizzy. Jeden Freitag wird zu einem der vorgegebenen Themen veröffentlicht. Die aktuellen Themen und eine Liste aller Teilnehmer findet ihr auf Elizzy’s Seite.
Nach einem ganzen Monat ohne Writing Friday habe ich nun endlich wieder Zeit. Eigentlich hatte ich schon eine Weihnachtshorrorgeschichte geschrieben, aber zum Nikolaus wollte ich das dann doch nicht posten. Daher hier etwas mit mehr Weihnachtsgeist. ;)
Thema: Schreibe eine Geschichte, die mit dem Satz: “Der Weihnachtsmann war verschwunden, wer würde Weihnachten jetzt…” beginnt.
Der Weihnachtsmann war verschwunden. Wer würde Weihnachten jetzt auf dem Marktplatz sitzen und sich die Wünsche der Kinder anhören? Kim hielt verzweifelt den Zettel von Jens, dem Weihnachtsmann, in der Hand. Auf ihm stand nur: „Die Kinder werden immer unverschämter. Ich hab die Schnauze voll. Gez. der Nicht-Weihnachtsmann Jens“
Kim wurde erst heiß dann kalt. Es war zehn Uhr. In einer Stunde würde der Weihnachtsmarkt den Weihnachtsmann erwarten, um die Kinder zu bespaßen. Wie sollte sie in einer Stunde einen Ersatz finden? „Scheiße“ brüllte sie und trat vor den Schlitten. Die Glöckchen an ihrem Elfenkostüm bimmelten. Sie konnte die enttäuschten Kindergesichter vor sich sehen. Abwesend fütterte die beiden Rentiere, die heute Blitzen und Rudolph und normalerweise Karla und Bernd hießen.
letzte nacht | Der Dienstag dichtet

Da ich kaum Gedichte schreibe, habe ich den Dienstag zum Gedichte-Tag erklärt und veröffentliche wöchentlich ein Gedicht über etwas, das mich gerade bewegt.
Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben.
Mit von der Partie sind bisher
Stachelbeermond
Mutigerleben
Wortgeflumselkritzelkrams
Werner Kastens
Findevogel
und eventuell ein Neuzugang (wird ergänzt)
letzte nacht
damit nichts, was ungesagt bleiben muss
seine präsenz verrät. meine nacht ist wie
die dunkelste höhle. tropfen formen krater
in die oberfläche. meine füße tanzen auf
ihren rändern. swing und blues. schweiß
und blut. meine gedanken wippen im takt.
ein mondlächeln wird zu einer grimasse.
splash. impact. drop. ich atme die tränen
meiner alienpoesie und doch sind meine
worte unehrlich. nur das langsame ticken
der unzeit verrät gedachtes. während die
daunen der bettdecke vor wut beben. und
die schaumstoffperlen im kissen in unruhe
hin und her rollen. mein herz wird langsam.
im licht wird seine kruste sanft. vergessen
lässt dunkles wachen weichen. manchmal
ist die nacht ehrlicher als der tag.
Mein erster NaNoWriMo – Geschafft!

Ich habs geschafft!!
Ehrlich gesagt, habe ich Mitte des Monats nicht daran geglaubt. Mir hat die Stirnhöhlenentzündung wirklich zugesetzt. Mit krassen Kopfschmerzen ist Schreiben einfach unmöglich. Irgendwie hat dann mein Ergeiz übernommen und ich habe nochmal richtig reingehauen. Die Statistik repräsentiert meinen NaNoWriMo ganz gut:
