Eigentlich heiße ich Katharina, aber jeder nennt mich Katha. Ich spreche mit Katzen, schaue halbnackten Menschen beim Ringen zu und verkleide mich zu Halloween. Außerdem schreibe ich gerne Krams und doodle so vor mich hin. Hier findet ihr, was ich so kritzele.
Heute darf ich mich bei den Adventüden hinter dem Türchen verbergen. Die Aktion ist von Christiane und ihrem Blog „Irgendwas ist immer“. Den Link findet ihr unten. (Vergesst auch nciht die anderen tollen Geschichten zu lesen.)
Eigentlich könnte sie einfach das Fenster offen lassen, um die Kekse zu backen. Es war fast Mitte Dezember und dreißig Grad im Schatten. Julia liebte es, hier in Kolumbien zu leben, aber den Schnee in der Weihnachtszeit vermisste sie. Ihr liefen Schweißperlen die Stirn hinunter, als sie das Marzipan ausrollte. Sie war sich nicht sicher, […]
Auch dieses Jahr habe ich beim Podcastadventskalender mitgemacht und ein paar meiner Weihnachtsgeschichten vorgelesen. Sie könnten euch bekannt vorkommen. 😉
Da ich kaum Gedichte schreibe, erkläre ich den Dienstag zum Gedichtetag und veröffentliche wöchentlich ein Gedicht über etwas, das mich gerade bewegt. Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben. Die Liste der bisherigen Dienstagdichter findet ihram Ende.
Ich habe durch die hormonellen Schwankungen durchs Stillen ab und an Schlafstörungen. Gestern war wieder so eine doofe Nacht.
unter der bettdecke unter der bettdecke schlägt mein herz. im takt mit meinem atem. ich zähle mit. bis drei. schweife ab. mein herz tanzt auf synaptischen bahnen. meine drehungen geben den takt dazu. dunkel ist sie. die zeit schleicht und stolpert. prallt am wecker ab. ich höre. draußen gibt es viel zu erleben. tik tok. und die minuten versinken zwischen federn. während mein kopf auf ihrer oberfläche treibt. rechts. links. licht an.
Da es mir in meiner Reihe „Schwangere Gedanken“ so viel Spaß gemacht hat, mich über Klischees und Erwartungen an Schwangere aufzuregen, habe ich mir überlegt fortzufahren, denn auch an Mütter gibt es eine Reihe von unsinnigen Erwartungen. Hier findet ihr alle Texte zu dem Thema: *Klick*
So, ihr kennt das: Macht euch einen Tee, holt euch einen Keks und los geht’s.
Und plötzlich ist man nicht mehr man selbst, sondern eine Mama, oder nicht? Es gibt sicherlich Frauen, die so empfinden, aber diese Zuschreibung kommt oftmals von außen. Dabei ist es ziemlich verstörend von Anderen Mama genannt und frustrierend darauf reduziert zu werden.
Ein Kind bekommen
Jedem, der ein Kind bekommt, dürfte klar sein, dass dies große Änderungen im Leben nach sich zieht. Das erste Jahr braucht dieses kleine Wesen einen Non-Stopp und auch wenn man ab und an einen Babysitter nutzen kann, man ist doch an das Baby gebunden. Vor allem wenn man stillt und nicht laufend abpumpen möchte, ist die Leine zwischen Mutter und Kind recht kurz. Unsere war bis zum 4ten Monat etwa 2 Stunden lang. Fand ich das schlimm? Manchmal. Zum Glück ist der Kleine gechillt und ich habe ihn einfach überall hin mitgeschleppt, wo ich hingegangen bin: Besuche, Videoabende, in die Stadt, Park oder auf Partys. Stillen kann man überall.
Dies ist ein Text zu der Aktion „Writing Friday“ von Elizzy. Jeden Freitag wird zu einem der vorgegebenen Themen veröffentlicht. Die aktuellen Themen und eine Liste aller Teilnehmer findet ihr auf Elizzy’s Seite.
Thema: Schreibe eine Geschichte, die mit dem Satz „Christian freute sich so sehr auf die Adventszeit, doch…“ beginnt.
Die Schokoweihnachtsmann-Geschichte hat mir letztes Jahr soviel Spaß gemacht, dass ich noch eine geschrieben habe. Ihr braucht die vorhergehenden Geschichten nicht lesen, um die neue zu verstehen, aber wenn ihr Bock habt, hier eine quasi Vorgeschichte und hier die Schokoladige Rache Teil 1.
Schokoladige Rache II
Christian freute sich so sehr auf die Adventszeit, doch er wusste nicht, wie er bei all den Leckereien, die sie mit sich brachte, seine Diät durchhalten sollte. Nachdem ihm sein Arzt vor drei Monaten einen Dämpfer mit den Worten „Sie sind adipös“ verpasst hatte, hatte er sein gesamtes Leben umgekrempelt. Statt Döner gab es nun Salat und Ofengemüse zum Mittag und statt seiner Zock-Nachmittagen ging er ins Fitnessstudio. Der Anfang war hart gewesen, aber langsam gewöhnte er sich an sein neues Leben und die Energie, die es mit sich brachte. Das erste Mal in seinem Leben erreichte er seine Wohnung im dritten Stock ohne das Gefühl ein Beatmungszelt zu benötigen.
Es ist wieder lyrimo = Lyric Month!! Alles Wissenswerte dazu findet ihr auf diesem Blog: https://lyrimo.wordpress.com/
Tag 28 – Theremin unsichtbar tönt es. schreit in ungesehene räume. während gefühle im takt singen. tanzt der verstand.
Tag 29 – et cetera und so weiter, wenn sie nicht gestorben sind, et cetera, und viele viele mehr, fortsetzung folgt. immer weiter. kein ende in sicht. das haben wir nun davon.
Tag 30 – MinimalistenMarathon 1 2 3 4 schritte, weiten, ich laufe. um die uhr. renne im kreis. durch das wir. 1 2 3 4 reduziere auf das ich.
Da ich kaum Gedichte schreibe, erkläre ich den Dienstag zum Gedichtetag und veröffentliche wöchentlich ein Gedicht über etwas, das mich gerade bewegt. Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben. Die Liste der bisherigen Dienstagdichter findet ihram Ende.
und sie steigt
und sie steigt. bei dir weht wind im stübchen. die fenster hast du absichtlich offen gelassen. die klinken sind kaputt. sagst du. die tür ist geschlossen. ein schild besagt. ich glaube. wenn dich jemand besuchen kommt gibt es nur krümeligen kuchen, wässrigen kaffee. ohne sahne. und sie steigt.
Es ist wieder lyrimo = Lyric Month!! Alles Wissenswerte dazu findet ihr auf diesem Blog: https://lyrimo.wordpress.com/
Tag 21 – Erasure Gesicht zu Goethes Mignon im dunkeln vom blauen verweht. glänzt, schimmert. goldorangenes blühen. in höhlen wohnt der drache. dahin lass uns ziehen.
Tag 22 – abwesende Anwesenheit oder in der ferne. manchmal ist meine nähe naher. als der abstand zwischen zwei gedanken. meine momente sind immer bei dir.
Dies ist ein Text zu den abc.etüden von Christiane. Ziel ist es 3 Worte in 300 Zeichen unterzubringen. Die Schreibeinladung für die Wochen 46+ 47beinhaltet die Worte „Museum, biografisch, erinnern“, gesponsert von Erinnerungswerkstatt.
Ich habe gerade einen Podcast über den Fall Nicholas Leeson/Barings Bank gehört und fühlte mich inspiriert, etwas in der Art zu schreiben.
Der Schatzmeister
Er schritt den Gang hinab und zählte die Gemälde an der rechten Wand. Nicht, dass das nötig wäre, sollte eines abgenommen werden, ginge sofort der Alarm los, aber Günther vertrieb sich so die Zeit. Es war zwei Uhr, bis sechs musste er noch arbeiten, dann übernahmen die Kollegen im Technikraum die echte Überwachung. Er war der „Finger weg“- und „Rucksäcke bitte abnehmen“-Typ. Das klang negativ, aber eigentlich mochte Günther seinen Job im Museum. Kein Vergleich zu früher, als er noch als Aktienhändler tätig gewesen war.
Da ich kaum Gedichte schreibe, erkläre ich den Dienstag zum Gedichtetag und veröffentliche wöchentlich ein Gedicht über etwas, das mich gerade bewegt. Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben. Die Liste der bisherigen Dienstagdichter findet ihram Ende.
zwischen zwei wimpernschlägen
zwischen zwei wimpernschlägen verweilt dein atemzug. ich gehe über brücken, durch wälder, tore in tunneln. auf der anderen seite wippe ich mit den füßen und warte auf momente. zwischen zwei wimpernschlägen wartet meine sehnsucht.