Feliversum 8 | abc.etüden 45+46

feliversum

Dies ist ein Text zu den abc.etüden von Christiane. Ziel ist es 3 Worte in 300 Zeichen unterzubringen. Die Schreibeinladung für die Wochen 45+46 beinhaltet die Worte „Himmelsleuchten“, „recycelbar“ und „ausreisen“, gesponsert von Meine literarische Visitenkarte.

Ich versuche mich derzeit an einer Etüdenfortsetzungsgeschichte. Die letzten Beiträge findet ihr hier: Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5, Teil 6, Teil 7 und eine Zusammenfassung einen Absatz weiter.

Was in bisher geschah: Marie trägt bei ihrer Arbeit im Freizeitpark ein altertümliches Kleid und reist dadurch in die Vergangenheit. Eine schwarze Katze erklärt ihr, dass alle Wesen in unterschiedlichen Zeiten existieren und in ihrer Zeit die anderen Wesen nur als Abbilder wahrnehmen. Manche sehen als Abbilder anders aus. Neben der Katze ist Marie auch einem Hund begegnet, der in seiner Zeit wie ein Mensch aussieht. Er warnt sie vor der Katze. Als die schwarze Katze Marie mehr über die seltsamen Vorgänge erklären will, tauchen Krähen auf. Sie sind die Wächter über die Zeiten und sehen es nicht gerne, wenn jemand seine eigene Zeit verlässt. Marie wirft vor Schreck ihren Kaffeebecher nach einer Krähe, die in ihre Wohnung eindringen will.

Teil 7

Der recycelbare Kaffeebecher und die Krähe kullerten über den Boden. Marie war starr vor Angst. Bestimmt dreißig Krähen flogen vor ihrem Fenster. Ausziehen! Die Katze hatte gesagt, sie solle sich ausziehen. Marie löste die Schnüre. Sie kämpfte gegen die Ohnmacht an. Noch einen kurzen Moment flogen die Krähen vor ihrem Fenster, dann verschwanden sie nach und nach.

„Entschuldige bitte.“ Marie öffnete das Fenster und wartete angespannt darauf, bis auch diese Krähe endlich davonflog. Endlich erhob sie sich und flog davon. Nicht ohne Marie auf den Teppich zu kacken. Diese schloss das Fenster, dann konnte sie nicht mehr gegen die Ohnmacht ankämpfen und viel rücklings um.

Erst als es bereits Dunkel war, erwachte Marie aus ihrer Ohnmacht. Ihr Kopf dröhnte und ihr war schlecht. Bibbernd zog sie sich einen Pullover über und beseitigte die Vogelscheiße, die nun gut in den Teppich eingezogen war. Als sie das Kleid berührte, spürte sie ein Knistern in den Händen. Für einen kurzen Moment flackerte dieses eigenartige Licht der Unzeit vor ihren Augen auf. Sie hatte wieder von diesem eigenartigen Ort mit dem Himmelsleuchten geträumt. Diesmal warsie umhergelaufen. Immer wieder trauchten Schatten auf, aber nichts, was sie greifen konnte. Es gab keine Geräusche oder Gerüche, nur Farben und Bewegungen in ihren Augenwinkeln.

Marie warf eine Decke über das Kleid und nahm es hoch, um es in dem Schrank zu verstauen. Ihr Blick viel auf die Jecke des Hundemanns. Nochmal in die Vergangenheit wollte sie nicht reisen, aber sie brauchte mehr Antworten. Vielleicht konnte sie den Hundemann überreden, sie zu beantworten. Kurzerhand nahm Marie die Jacke und ging in den Innenhof. Sie würde so lange warten, bis er in ihre Zeit kam.

 

Weiterer Verlauf: Ich muss die Story mit der nächsten Etüdenrunde beenden. Die nächsten Begriffe entscheiden also, wie es ausgeht. Denke mal 2-3 Etüden, dann ist Schluss.

 

 

13 Gedanken zu “Feliversum 8 | abc.etüden 45+46

  1. Die nächsten Wörter werden dich entweder in Verzückung oder in Verzweiflung stürzen, ich bin mal gespannt.
    Sehr plastisch mit der Vogelkacke. Ich mag Krähen, aber bitte nicht in meiner Wohnung! 😉
    Liebe Grüße
    Christiane, die immer noch auf das große AHA wartet

    Gefällt 1 Person

  2. Ich mag Krähen. Bei uns auf der Arbeit sitzen viele auf dem Parkplatz und auch mal auf den Autos. Neben an ist eine Fleischverwertung – da stibitzen sie sich mit den Möwen immer was. Hat manchmal was von Hitchcock.
    Ich bin gespannt wie du es enden lässt

    Gefällt 1 Person

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