Wie reduiziert man? | Gedankenkritzelei

Das ist kein wissenschaftlicher Text, sondern eine Gedankenkritzelei. Jeden Freitag schreibe ich über etwas, das mir auf dem Herzen liegt. Wenn ich etwas wissenschatftlicher werde, bemühe ich mich keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.

Wie reduziert man?

Ich bin jemand, der sehr viele Interessen hat und Dinge macht und wenn der Tag 100 Stunden hätte, würde ich mir auch die vollladen. Allerdings ist das auch nicht unbedingt erstrebenswert, weil mir schon jetzt öfters Mal alles über den Kopf wächst. Ich weiß, dass ich reduzieren muss, aber das fällt mir unfassbar schwer.

Meine erste Strategie: Pausieren

Also dachte ich, ich liste mal, alles, was ich so an „Projekten“ im Laufe der Woche/des Monats habe, auf und dann versuche ich ehrlich zu mir zu sein. Problem ist, dass mir so aufgefallen ist, wie unfassbar lang die Liste ist und das stresst mich noch mehr und ich will so wirklich nichts aufgeben, zumindest nicht auf den ersten Blick. Aufgeben ist aber auch ein sehr endgültiger Akt.

Ich habe bereits, als ich meinen Sohn bekommen habe, reduzieren müssen und in dem Zuge erst einmal Klaviespielen pausiert, bis er sechs Jahre alt ist. Der Gedanke, nur eine Pause zu machen, hat mich beruhigt, denn ganz will ich Klavierspielen nicht aufgeben. Bei meiner jetzigen Liste habe ich mir vorgenommen Patreon zu pausieren und ab und an Social Media Pausen einzulegen, dh. damit auch Inktober und den Wochenrückblick.

Meine zweite Strategie: Wert

Das Problem ist, nur Patreon und Mini-Pausen reichen gerade nicht, also habe ich mir vorgnommen, jedes einzelne Projekt mit Wert zu versehen und da bin ich gerade bei. Anfangs habe ich einfach nur sehr wichtig, wichtig, nicht so wichtig drangeschrieben, dann habe ich es mit Noten probiert, aber bei beiden Methoden haben sich einfach nur große Gruppen gebildet. Jetzt habe ich begonnen eine Liste zu machen, von wichtig bis weniger wichtig, denn so bin ich gezwungen, mich zu entscheiden.

Ich bin noch dabei und werde noch ein paar Mal drinnen rumschreiben, aber mein Ziel ist es am Ende, etwas mit den Sachen die unten gelandet sind zu machen. Vielleicht wirklich aufgeben, vielleicht pausieren, outsourcen oder was auch immer passt.

Meine dritte Strategie: Übersicht

Weil es so viel ist, herrscht in meinem Kopf konstant Chaos. Ich habe zwar meine To-Do-Listen, aber die sind für mich einfach ein Haufen, abgesehen davon, dass ich 7 Stück habe. Ich brauche mehr Übersicht, damit ich die Dinge in meinem Kopf ablegen kann und rausholen, wenn sie an der Reihe sind. Ich überlege mir eine kleine Tafel/Whiteboard zu holen, oder ggf einfach ein Blatt Papier zu nehmen, dass ich in mein Journal lege. Irgendwas, was alles auf einen Blick erfasst und gleichzeitig sortiert.

Alles noch nicht rund, aber ich dachte, ich lasse euch mal an meinen Plänen teilhaben, vielleicht hilft euch eine meiner Ideen oder ihr habt Lust mri eure Strategien zur Alltagsreduzierung mitzuteilen.

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