Der Inktober ist vorbei. Hat wieder irre Spaß gemacht, auch wenn es teils sehr stressig war. Am Ende gingen mir ab und an die Ideen aus, aber bis auf einige wenige Zeichnungen bin ich vollends zufrieden.
Die Themen diesmal waren: 26. Hide, 27. Music, 28. Float, 29. Shoes, 30. Ominous und 31. Crawl
Im November will ich mich wieder mehr Acryl widmen und ich nehme beim Lyrimo (Lyrik Month) teil. Mal sehen was das so gibt. 😉
Dies ist ein Text zu den abc.etüden von Christiane. Ziel ist es 3 Worte in 300 Zeichen unterzubringen. Die Schreibeinladung für die Wochen 43 + 44 beinhaltet die Worte „Schmutzfink“, „fabelhaft“ und „mopsen“, gesponsert von mutiger leben.
Diesmal widme ich mich Kants Kategorischen Imperativ. Zumindest habe ich versucht ihn in 300 Zeichen runterzubrechen. Ursprünglich wollte ich was zu Hannah Ahrend machen, aber der muss ich wohl mal eine Doppeletüde widmen.
Gespräche mit Rüdiger – Impera-was?
„Rüdiger, du Schmutzfink saust alles ein“, brülle ich dem ungehobelten Kater entgegen, der schlammverschmiert in der Küche sitzt.
„Du kannst mir deine Maxime nicht aufzwingen.“
„Bitte was?“
„Ich meine, dass wir den kategorischen Imperativ nicht als gemeinsames Prinzip nutzen können.“
„Impera-was?“
„Dieses universelle Prinzip nach Immanuel Kant.“
„Du meinst diesen fabelhaften Satz: Was du nicht willst, dass man dir tu’, das füg auch keinem anderen zu?“
„Nein, das ist die Goldene Regel. Bei der geht es darum Dinge zu vermeiden, die du als schlecht empfindest.“
Dies ist ein Text zu der Aktion „Writing Friday“ von Elizzy. Jeden Freitag wird zu einem der vorgegebenen Themen veröffentlicht. Die aktuellen Themen und eine Liste aller Teilnehmer findet ihr auf Elizzy’s Seite.
Thema: Stelle uns ein Buch vor, dass dich das Grauen gelernt hat.
Ich bin niemand der gerne Buchrezensionen schreibt, daher gibt es von mir zu dem Thema ein Gedicht. Mich hat auch nicht nur ein Werk das Grauen gelehrt, sondern eine Heftreihe, die ich als Teenager gelesen habe: Mystery von Cora
zwischen blauen glanzseiten
rote augen funkeln eine straße hinunter. ein jaulen in der nacht. von überall die geister. in der ferne schreit ein käuzchen. ein schmerzensschrei. die tür knarzt und die knochen klappern. wer bin ich, wer ruft mich, wer bist du? ich laufe zwischen seiten. sehe wesen. klein, groß, unmöglich, unsichtbar. mehr hier als dort und mehr dort als hier. anderswo. ich schwebe in der mitte. über meiner decke wabert all das grauen zwischen schwarzen zeilen. unter meiner decke existiere nur ich. und das versprechen, dass all die schrecken zwischen blauen glanzseiten sicher und auf ewig veschlossen sind.
Da ich kaum Gedichte schreibe, habe ich den Dienstag zum Gedichte-Tag erklärt und veröffentliche wöchentlich ein Gedicht über etwas, das mich gerade bewegt. Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben. Mit von der Partie sind bisher
ich bin ein x und du ein z. unter diesem blauen bytehimmel. zählen herzen mehr als sprechblasen. ich rede in den äther. du bist ein g und ich ein b. vielleicht bist du auch ein p. ich rufe dir zu, aber du liest nur. meine zahlen. fallen und steigen wie ebbe und flut. der mond hat damit nichts zu tun. die erde auch nicht. die tiden schwappen in unsere wassergläser. wenn ich das licht ausschalten sehen wir nicht mal unterschiede. warum also sammle ich herzen und keine wahre liebe.
Meine vorletzte Woche Inktober war anstrengend. Mir fiel oft nichts ein bis zur letzten Sekunde. Trotzdem bin ich ganz zufrieden. Die Themen waren: 19. Dizzy, 20. Coral, 21. Sleep, 22. Chef, 23, Rip, 24. Dig Und jetzt geht es in den Endspurt! 🙂
Dies ist ein Text zu der Aktion „Writing Friday“ von Elizzy. Jeden Freitag wird zu einem der vorgegebenen Themen veröffentlicht. Die aktuellen Themen und eine Liste aller Teilnehmer findet ihr auf Elizzy’s Seite.
Ich habe die Szene ein wenig wie ein Theaterstück geschrieben, weil ich es mal probieren wollte. Ist allerdings inhaltlich ein wenig in eine andere Richtung gegangen als erwartet. Thema: Graf Dracula kriegt Besuch von Frankenstein, berichte davon. Welche Pläne schmieden sie? Worüber diskutieren Sie?
Franky und Dracu
Graf Dracula, auch Dracu genannt (nur von Freunden, Fremde werden bei Verwendung gebissen) Frankenstein, auch Franky genannt (würde ihn auch nicht stören, wenn man ihn Monster nennt)
Ein Hinterhof. Es dämmert. Die Straßenlaterne flackert.
Franky: Wir könnten ihnen nachts heimlich die Kehlen aufschlitzen.
Dracu: Das ist nicht so mein Stil. Ich nutze lieber meine scharfen Zähne.
Franky rollt mit den Augen.
Franky: Dann auch das. Wir müssen nur ungesehen ins Haus kommen.
Dies ist ein Text zu der Impulswerkstatt von Myriade und Frau Flumsel. Ziel ist es etwas Kreatives zu einem oder beiden vorgeschlagenen Bildern zu erstellen. Hier könnt ihr alles darüber lesen: *KLICK*
Die Prophezeiung
Er kniete vor der Tafel nieder und sprach ein kurzes Gebet, dann warf er sie in das letzte Feuer der Nacht. Heute war es soweit. Diese Nacht hatte er mit seinem Volk gefeiert und heute machte er sich auf dem Weg, um sich dem Biest zu stellen. Er würde es besiegen, doch ob er dafür sein Leben lassen musste, wusste er nicht. Es war unbedeutend. Viel wichtiger war, dass er die Prophezeiung erfüllte und sein Volk rettete. Mit Stolz und Liebe blickte er auf die ruhigen Häuser, dann machte er sich auf den Weg. Der Himmel war wolkenverhangen und am Horizont sah er Blitze. Donner grollte und kündigte die Ankunft des Biestes an. „Götter steht mir bei“, flüsterte er.
Es dauerte zwei Stunden, dann war er am Meer angekommen. Schon von weitem sah er den Stein, der die Stelle markierte, an der das Biest erscheinen würde. Mit Schild und Schwert stand er bereit und wartete. Das Gewitter zog langsam vorbei. Es regnete, hörte wieder auf, fing wieder an, dann verzogen sich die Wolken. Die Mittagssonne wärmte ihn. Langsam schmerzten seine Beine und er setzte sich in den Sand. Vielleicht würde das Biest später erscheinen. Die Priester hatten nur gesagt, er solle in den frühen Morgenstunden aufbrechen und nicht, dass es in den frühen Morgenstunden erscheinen würde.
Da ich kaum Gedichte schreibe, habe ich den Dienstag zum Gedichte-Tag erklärt und veröffentliche wöchentlich ein Gedicht über etwas, das mich gerade bewegt. Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben. Mit von der Partie sind bisher
meine blätter sind heute grün, übermorgen orange gefärbt. mein holz ist braun und in zwei jahren von moos überzogen. ich wachse. ich lebe, verlebe. durchlebe. wasser pulsiert in meinen adern. erzählungen von vergangen tagen, von entfernten linien. bleiben einer bedeutung fern. wie gerne würde ich meine biologie verstehen, chemie beherrschen, die formeln der farben verstehen. manchmal sehe ich schwarz, denke ich. obwohl ich bunt bin. ein vogel hackt die letzten früchte. weg. um seinen hunger zu stillen. die zeit fließt durch meine rinde und die zukunft pulsiert. voran, vorbei. ich bin farbig und farblos, aber vor allem bin ich hier.
Mehr als die Hälfte des Inktobers ist rum. Diese Woche hatte ich viele kreative Ideen, ich merke aber wie mir die Puste ausgeht. Das kenne ich schon von letztem Jahr. Vergeht wieder.
Dies ist ein Text zu der Aktion „Writing Friday“ von Elizzy. Jeden Freitag wird zu einem der vorgegebenen Themen veröffentlicht. Die aktuellen Themen und eine Liste aller Teilnehmer findet ihr auf Elizzy’s Seite.
Normalerweise hasse ich so lange Komposita, aber hier muss das einfach mal sein. Falls jemand den Eindruck hat, ich finde die Weihnachtssüßigkeiten in den Supermärkte super nervig, könnte da was Wahres dran sein.
Thema: Schreibe eine Geschichte und flechte darin folgende Wörter ein: Blut, Mordpläne, Spinnweben, schaurig, Schock
Das Schokoweihnachtsmannmassaker
Katja schlich durch die Gänge, wie jemand der Mordpläne schmiedete. Sie sah sich verstohlen um, dann griff sie in das Regal mit den Schokoweihnachtsmännern und ließ ihre Beute unter den anderen Einkäufen verschwinden. Es war Oktober, viel zu früh für den Kram, aber ihr inneres Kind wollte das Knacken hören, wenn sie in die Schokolade biss und die diebische Freude fühlen, wenn sie die Alufolie immer weiter hinunterzog. Peinlich war es ihr trotzdem. Beim Bezahlen legte sie den Schokoweihnachtsmann unter das Klopapier und sinnierte die Wartezeit darüber, ob eine Großpackung Klopapier zu kaufen heutzutage nicht verwerflicher war, als einen Schokoweihnachtsmann im Oktober.