Da ich ohne Druck kaum Gedichte schreibe, erkläre ich den Dienstag zum Gedichtetag und veröffentliche wöchentlich ein Gedicht über etwas, das mich gerade bewegt. Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben. Die Liste der bisherigen Dienstagdichter findet ihram Ende.
Anscheinend versuche ich gerade einen Weltrekord im hintereinander-Kranksein zu brechen.
virenschwarm durch bazillenluftzüge mit bettbezügen tanzen ich wühle im imunsystem ausverkauft
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ist hier
ist hier. wir wuchern über baumstädte. in wohnhöhlen, nesthäuser hinein. übernehmen wege, brücken. wachsen bis in die entlegensten ecken der natürlichen. mensch holt sich. bis sich natur zurückholt. wann. vermutlich gerade. ohne dass sie etwas merken.
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Ich habe meine Unsicherheit in ein Gedicht „geklatscht“.
aber wenn durch die welt kein raunen geht
aber wenn durch die welt kein raunen geht? wenn der sack in china stehen bleibt und kein elefant irgendwo umfällt. wenn nichtmal jemand mit den brauen zuckt, niemand zwinkert, lächelt, lacht. ein freundliches wort übrig hat. ich habe mich ausgezogen. obwohl alle anderen rüstung tragen. habe eingezeichnet, wo sich mein gehirn, meine lunge und mein herz befinden. was passiert, wenn nun jemand ein wortgeladene pistole nimmt.
andere haben auch nackt überlebt. brust raus, kopf hoch. der bauch ist eventuell überladend. vielleicht hängen auch die brüste und die cellulitis am arsch sieht aus wie eine topographische karte. wenn nun jemand ein wortgeladene pistole nimmt. was machen dann die?
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Weil wir zwei Neue in der Runde haben (Willkommen Suses Buchtraum und Wortman!), habe ich die Liste mal aussortiert, damit man besser die findet, die noch teilnehmen. Hab jetzt alle gelöscht, die ein paar Monate nichts geschrieben haben. Dh nicht, dass diejenigen „raus“ sind. Jeder ist immer willkommen. Einfach kurz Kommentar schreiben bzw ich adde automatisch wenn jm. wieder aktiv ist.
Zum Glück habe ich das gemacht, bevor mein Kind mich schon wieder mit einem Killer-Krippen-Virus infiziert hat.Hier also alle Kreativität, die ich sammeln konnte in ein Elfchen gebannt. Bin wieder im Bett. Lese eure Gedichte Morgen.
Fiebriges Elfchen
fieberrumgeträume unruhige füße und heiße wangen liegen an meinem körper schlafbrummkreisel
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bald
und plötzlich schlage ich die augen auf wie einen herbststurm. meine wimpern strahlen rot, braun, orange. wehen im kühlen wind. während nebel durch meine pupillen zieht, sehe ich gewitter nahen. kleine, große, laute, leise, in betten, banken und öfen. ein bisschen frost läuft als träne getarnt in meinen mundwinkel und flüstert. bald.
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Das Kind hat Kindergartenseuche mitgebracht, ist aber wieder fit. Ich nicht so. Außerdem ist viel los.
Verkopftes Elfchen
kopfgebrummle tiktoktik toktiktok zermartert und gemartert stolpert es im hinterstübchen paracetamolhoffnung
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und die ganze welt ist berauscht
und die ganze welt ist berauscht. nicht von ihrer schönheit, von verstand, kühnen ideen und gedanken. fröhlich tanzen die destilate im takt der kohlesäurebläschen. feiern mit den ethanolen. auf keinen fall unterkriegen lassen. singen sollen sie. ein bisschen spaß muss sein. im beat der angezählten jahre lacht sogar das cytotoxin. selbstverantwortung, fordern die unruhigen geister. hilfe, flüstern ihre kinder.
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verschmiert
am ende glänzt die unehrliche haut in goldenem schimmer. du schießt dein makeup point blank. deine wimpern spitz wie pfeile. dein mund riecht verbrannt durch das feuerrot. plastik, alu, acryl. ich rutsche auf deiner glatten oberfläche aus. hinter einem schleier weht an kühlen tagen eine feine nuance wahrheit. verschmiert.
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Sind gerade bei der Eingewöhnung in der Krippe. Zum einen habe ich keine Zeit deswegen und zum anderen frage ich mich, wo die letzten 16 Monate hin sind.
zeitrumgestrudele zwischen minutensekunden und jahrtagen. ich eile durch die vergänglichkeit wohingenau
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schweigen im wald
wie das schweigen im walde. unsere vöglein zwitschern nur in einsamen räumen. die baumkronen gesenkt wanken wir durch türen hinaus. und die blättern fallen. jeden moment ein einzelnes. … macht es, wenn es auf den boden trifft. im walde schweigt es. in unseren verbohrten rinden auch.