
Da ich kaum Gedichte schreibe, habe ich den Dienstag zum Gedichte-Tag erklärt und veröffentliche wöchentlich ein Gedicht über etwas, das mich gerade bewegt.
Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben.
Mit von der Partie sind bisher
Stachelbeermond
Mutigerleben
Wortgeflumselkritzelkrams
Werner Kastens
Findevogel
Wortverzauberte
Ein Blog von einem Freund
Lyrikfeder
Nachtwandlerin
Lindas x Stories
La parole a été donnée à l’homme
Gedankenweberei
Myna Kaltschnee
Wortverdreher
Lebensbetrunken
Wenn ich nur an Moria denke, wird mir schlecht und wenn ich dazu noch Kommentare von gewissen Leuten oder Politikern lese, überlege ich alles, was Medien oder soziale Medien ist, ab jetzt zu meiden. Das hilft nur auch nicht, deswegen ein Gedicht:
in anderen gärten
wenn ich ihren hass rieche. ihre feigen
worte atmen höre. ich will mich auf
meine zehenspitzen stellen und in
andere gärten sehen. statt lilien sehe
ich elendsblüten. büsche aus armut.
kranken, toten, trauer, verzweiflung.
meine hände greifen ins leere und so
drehe ich mich um. vertrocknet riecht
die erde. das wasser verbrannt. neben
disteln aus neid, angst, missgunst steht
ein baum mit fehlendem mitgefühl und
ignoranz.
welche mauern reißt man leichter ein.
die aus synapsen oder die aus stein?
