der plan | Der Dienstag dichtet

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Da ich kaum Gedichte schreibe, habe ich den Dienstag zum Gedichte-Tag erklärt und veröffentliche wöchentlich ein Gedicht über etwas, das mich gerade bewegt.
Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben.
Mit von der Partie sind bisher

Stachelbeermond
Mutigerleben
Wortgeflumselkritzelkrams
Werner Kastens
Findevogel
Wortverzauberte
Ein Blog von einem Freund
Lyrikfeder
Nachtwandlerin
Lindas x Stories
La parole a été donnée à l’homme
Gedankenweberei

Ich bin wieder da! Leider weniger erholt als gehofft. Bis Dienstag liefs noch gut und dann mussten wir wieder bei den Umzugsvorbereitungen helfen etc.. Spätestens nach der Rückfahrt war ich vollkommen ausgelaugt und merke, dass ich nicht immer alles, was ich mir an Stress anhäufe mit einem Urlaub „ausbaden“ kann. Ein Plan muss her, irgendwann demnächst.

der plan

unruhe, die
ideen schwirren wie bienenschwärme,
zyklone in meinen gehirnwindungen.
früher konnte ich nicht, heute zu viel.

stress, der
der zeitwind lässt meine alltagshaare
fliegen. die erholungsperücke liegt im
schrank der vergangenheit. ganz hinten.

plan, der
auf meinem tisch, neben meinen kopf
liegen weiße zettel mit weißer farbe
beschriftet. ich nenne sie kopfkissen.

15 Kommentare zu „der plan | Der Dienstag dichtet

  1. „Weiße Zettel mit weißer Farbe beschriftet“ finde ich als Bild sehr gelungen. Für mich drückt das im Klartext „viel Aufwand für nix“ aus, es hat auch so einen Touch von vergeblichen Bemühungen …..

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  2. kommentar, der
    sich ausruhen auf einem blätterhaufen,
    von denen der zeitwind die absicht verweht hat?
    ein kopfkissen aus rotierenden ideen? kann keine dauer haben.

    So könnte man es mit Deinen Worten sagen, und dann wird einem schon klar: ein Plan muss her, damit nicht all das Gedachte, Gefühlte verloren geht, weil man es SO nicht noch einmal denken und empfinden kann.

    Es erinnert mich ein wenig an Sisyphos.

    Gefällt 1 Person

    1. Ich glaube, dass ist der Ausgangspunkt: nichts verloren gehen lassen. Den Plan brauche ich aber vor allem, um nicht konstant im Stress zu sein, weil ich allen Ideen gerecht werden will. 🙂
      Danke.

      Liken

  3. Ich könnte noch hinzufügen: Müdigkeit, die: Endlos schwere Augenlider, alles ist schwer, auch die Füße, beide. Ist schon seltsam, wie der Stress sich immer ausbreitet, wie so ein Pilz. Man bräuchte ein Anti-Stress-Tonikum… dann würden auch die Alltagshaare nicht so fliegen! 🙂 Ein sehr schönes Bild.

    Gefällt 1 Person

  4. Liebe Katharina,
    dann halte ich mal die Daumen, dass der Plan sich entwickelt und wächst und sich breit macht – und Gelassenheit, die
    hin und wieder erstrebenswert ist
    sich einstellt wie die Knospen im Frühjahr.
    Liebe Grüße
    Judith

    Gefällt 2 Personen

  5. Liebe Katha,
    da sprichst du wohl vielen aus der Seele, so mir auch! Ich erinnere mich mal gelesen zu haben, dass es wenigstens 3 Wochen Urlaub bzw. Ferien benötigt, damit Mensch sich wirklich geistig und seelisch erholen kann. In diesen Wochen hätte man dann zumindest auch genug Zeit, um mal nach der Erholungsperücke zu suchen…

    Liebe Grüße
    Alina

    Gefällt 1 Person

    1. 3 Wochen klingen himmlich. Eigentlich hatte ich diese ja auch fest eingeplant und dann kam Corona. Jetzt begnüge ich mich mit einzelnen Tagen zum durchatmen. So finde ich zwar keine ganze Perücke, aber vllt ein paar Clip-Strähnen. 😉

      Gefällt 1 Person

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