zu spät | Der Dienstag dichtet

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Da ich kaum Gedichte schreibe, habe ich den Dienstag zum Gedichte-Tag erklärt und veröffentliche wöchentlich ein Gedicht über etwas, das mich gerade bewegt.
Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben.
Mit von der Partie sind bisher
Stachelbeermond
Mutigerleben
Wortgeflumselkritzelkrams
Werner Kastens
Findevogel
Wortverzauberte
Ein Blog von einem Freund
Lyrikfeder
Nachtwandlerin
Lindas x Stories

 

zu spät

damit sie alle aus dem winterlichen schlaf
aufwachen. ich halte meine fahne in den
wind. schreib ihren namen auf das dunkle
banner. mit einem hellen stift schreibe ich
gedanken in den wind. blut tropft in meine
augen. ich will blumen sähen, in ihre haare.
will, dass die follikel kleben. hauche leben
und  ernte tod. meine rufe verebben in dem
meereswind. auf dem höchsten alle türme
schreit einer wissend: aroganz. was nutzen
all die bunten stifte, langen reden. sie haben
sich die ohren zugeklebt und ich höre ihre
schreie. vielleicht sollte ich bis zum nächsten
frühling warten. vielleicht ist es dann zu spät.

 

Die Windmühle II | Writing Friday

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Dies ist ein Text zu der Aktion „Writing Friday“ von Elizzy. Jeden Freitag wird zu einem der vorgegebenen Themen veröffentlicht. Die aktuellen Themen und eine Liste aller Teilnehmer findet ihr auf Elizzy’s Seite.

Dies wird ein Dreiteiler. Den ersten Teil findet ihr hier: *Klick*

Thema: Schreibe eine Geschichte, die mit dem Satz “Er war sich seiner Sache so sicher, dass er…” beginnt.

Ich habe die Geschichte „Die Windmühle“ überarbeitet. Ihr könnt sie nun in meinem Buch „andernorts“ lesen:

ANDERNORTS

Wir dichten schon 1 Jahr | Der Dienstag dichtet

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Mir ist am Wochenende aufgefallen, dass es den dichtenden Dienstag schon etwas über ein Jahr alt gibt. Krass! Ich hätte am Anfang nie gedacht, dass ich so lange durchhalte und vor allem nicht, dass ich so viele spannende Mitdichtende finde.
Also, hier ein fettes Danke an euch!

Stachelbeermond
Mutigerleben
Wortgeflumselkritzelkrams
Werner Kastens
Findevogel
Wortverzauberte
Ein Blog von einem Freund
Lyrikfeder
Nachtwandlerin
Ergänzt: Lindas x Stories

Ich freue mich auf jeden Dienstag, sowohl das Schreiben als auch das Lesen.
Hab mich dann auch gleich mal an ein neues Banner gemacht, um den Moment zu würdigen. Ihr könnt es gerne verwendet, wenn ihr Lust habt. Außerdem habe ich versucht irgendwie in Gedichtform zu packen, wie cool es eigentlich ist, dass einander Fremde über Gedichte zusammengekommen sind


tagnacht

die erste nacht hat dem tag das licht
geraubt. wir spazieren unbeleuchtet
über dunkle strände. vorbei an einem
schwarzen meer. ich höre schritte, ein
atmen. rieche süßes parfum, veilchen,
gebratenen speck. ohne die wärmende
sonne können die worte nicht fliegen.
wie schickst du sie zur mir. wie schicke
ich sie zurück. an andere. dein orange
ist mehr pink als meines. gerade glänzt
alles farblos in der tagnacht. vielleicht
müssen worte nicht sehen. vielleicht
können wir in unmarkierten schatten
worten stimmen geben.

Was ich so vorhabe | Kritzelnews

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Da ich derzeit überdurchschnittlich viel Zeit habe, habe ich beschlossen ein paar Projekte in Angriff zu nehmen.

1. Grimm
Ich habe letztes Jahr beim NaNoWriMo einen Roman begonnen. Die 70.000 Zeichen habe ich zwar in einem Monat geschafft, aber damit war die Geschichte noch nicht beendet. Ich habe sie erst im Februar und März zu Ende geschrieben und bin bei etwa 95000 Wörtern gelandet. Jetzt habe ich vor, das Ganze zu überarbeiten. Dank meiner lieben Testleser (nochmal ein fettes Danke!!!) weiß ich, wo ich die Geschichte noch verändern muss. Außerdem habe ich neue Ideen, die ich einflechten möchte. Nun ja und ich muss einiges korrigieren. Durch den Zeitdruck habe ich alles nur runtergeschrieben und dann die Autokorrektur drübergejagt. That’s it. Mich gruselt es etwas vor den ganzen Fehlern und verqueren Sätzen. Vor allem die letzten 25000 Worte werden interessant. Das ist eine rotunterschlingelte Textwüste.
Was ich danach damit mache…keine Ahnung.

2. Ein Kurzgeschichtenband
Auf diesem Blog schwirren bestimmt 120 Kurzgeschichten herum und noch mal halb so viele liegen unveröffentlicht auf meiner Festplatte. Ich will alle surrealen Kurzgeschichten heraussuchen und die besten in einem Band zusammenfassen. Außerdem habe ich die Idee, meine Kritzelein zu integrieren bzw. neue anzufertigen, wenn ich nichts Passendes habe. Die alten sind quasi auch Neuanfertigungen, da ich sie mit meinem Grafiktablett neu malen werden, damit es ordentlich aussieht.
Und dann? Will ich es irgendwo zum Fun veröffentlichen. Wo entscheide ich, wenn ich fertig bin, vor allem da ich ziemlich wilde Ideen habe – ich würde es gerne als Sketchbook veröffentlichen.

Werden also ein paar kritzelintensive Monate. Ich werde euch auf Stand halten.

Die Windmühle I | Writing Friday

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Dies ist ein Text zu der Aktion „Writing Friday“ von Elizzy. Jeden Freitag wird zu einem der vorgegebenen Themen veröffentlicht. Die aktuellen Themen und eine Liste aller Teilnehmer findet ihr auf Elizzy’s Seite.

Ich möchte aus den restlichen Aufgaben des Monats eine größere geschichte spinnen. hier der erste Teil:

Thema: Schreibe eine Geschichte und flechte darin folgende Wörter mit ein:  Warnung, unglaublich, Windmühle, vergessen, gelogen

Ich habe die Geschichte „Die Windmühle“ überarbeitet. Ihr könnt sie nun in meinem Buch „andernorts“ lesen:

ANDERNORTS

Syrakus | abc.etüden

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Dies ist ein Text zu den abc.etüden von Christiane. Ziel ist es 3 Worte in 300 Zeichen unterzubringen. Die Schreibeinladung für die Wochen 19+20 beinhaltet die Worte „Katamaran“, „großspurig“ und „totschweigen“, gesponsert von Olpo Olponator.

Ich wollte mich auch mal an einem geschichtlichen Ereignis probieren. Hier der Wikipedia-Link: *klick*

Syrakus

„Das sollten wir besser totschweigen“.

Der junge Legionär sah seinen älteren Kollegen mit Panik in den Augen an. „A-aber wie s-sollte ich den wiss-ssen, dass da-has der Typ ist?“

Der ältere Legionär ging tiefer in den Raum hinein. „Vielleicht, weil hier überall Schriftrollen mit mathematischen Formeln rumliegen.“

„Ma-hathematisch-he Formeln?“

„Mathematische Formeln! Sag mal, warst du nicht in der Schule?“

„Doch-hoch, aber es war dunkel.“ Der junge Legionär schwitze. „A-halso hier in dem Raum, nicht in der Schule.“ Weiterlesen „Syrakus | abc.etüden“ →

das vergissdasnicht | Der Dienstag dichtet

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Da ich kaum Gedichte schreibe, habe ich den Dienstag zum Gedichte-Tag erklärt und veröffentliche wöchentlich ein Gedicht über etwas, das mich gerade bewegt.
Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben.
Mit von der Partie sind bisher
Stachelbeermond
Mutigerleben
Wortgeflumselkritzelkrams
Werner Kastens
Findevogel
Wortverzauberte
Ein Blog von einem Freund
Lyrikfeder
Nachtwandlerin

Ich habe Gestern spontan die Pause an der Arbeit genutzt, um ein Gedicht zu schreiben. Liegt da jetzt schön auf meinem Schreibtisch und ich habe Spätschicht bis 21 Uhr. Ergo: Gibt es dann also nächste Woche und jetzt ein Elfchen über Vergesslichkeit.


das vergissdasnicht

vergissdasnicht
synaptische irrwegsblüten
mit semidementer fahrigkeitspistille
ich sähe erinnerungsbotschaften in
entfallenheitshumus

Mein Gedicht in gedruckter Form

Unbenannt-1

Durch das ganze Corona-Chaos gab es etwas Lieferverzögerung, aber seit gestern besitze ich nun endlich den tollen Gedichtband „Unter einem Apfelbaum liegen“, in dem eines meiner Gedichte steht.
Das war eine furchtbar spontane Sache. Ich habe davon kurz vor Deadline gelesen und noch schnell noch etwas geschrieben. Mehrere hätte ich auch einreichen können, aber dafür war keine Zeit. Umso cooler, dass mein Gedicht ausgewählt wurde.

Die anderen Gedichte sind übrigens auch spannend. Ich habe bisher nur quergelesen und habe schon ein paar absolute Favoriten, die ich bestimmt mehrmals lesen werde.

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Hier könnt ihr das Band kaufen: Unter einem Apfelbaum liegen

Der Geruch von Apfelkuchen | Writing Friday

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Dies ist ein Text zu der Aktion „Writing Friday“ von Elizzy. Jeden Freitag wird zu einem der vorgegebenen Themen veröffentlicht. Die aktuellen Themen und eine Liste aller Teilnehmer findet ihr auf Elizzy’s Seite.

Irgendwie habe ich das mit den Themen verkackt und letzte Woche zu einer Mai-Aufgabe veröffentlicht. Nun ja, gibt es jetzt halt die April-Aufgabe als Nachschub und dann geht es normal weiter.

Achtung Horror! Gruselfaktor 3,5 von 5.

Thema: Schreibe eine Geschichte und flechte darin folgende Wörter mit ein: Hoffnung, genüsslich, Wind, verletzt, Hindernisse

Ich habe die Geschichte „Der Geruch von Apfelkuchen“ überarbeitet. Ihr könnt sie nun unter dem Namen „Hinter dem Balkon“ in meinem Buch „andernorts“ lesen:

ANDERNORTS

Neues aus dem Atelier | Bildhaftes

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Ich bin gerade dabei mit Acryl zu experimentieren. Acrylgießen (Acrylic Pouring) macht Spaß, ist aber auf Dauer langweilig. Das obere Bild war mein erster Versuch Acrylgießen zu erweitern. Ich mag es, weil es wie eine Mondlandschaft aussieht.

Hier ein paar weitere Experimente:

3

Links der versaute Versuch etwas Struktur ins Bild zu bekommen und rechts das Endprodukt. Ich war so genervt, dass ich das Bild weiß übermalt habe. Da die Farbe schon zu dick war, habe ich sie mit dem Spachtel aus Versehen runtergekratzt und dann einfach weitergemacht, weil ich den Effekt toll fand. Et voilà. Weiterlesen „Neues aus dem Atelier | Bildhaftes“ →