Bildgestöber | Writing Friday

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Dies ist ein Text zu der Aktion „Writing Friday“ von Elizzy. Jeden Freitag wird zu einem der vorgegebenen Themen veröffentlicht. Die aktuellen Themen und eine Liste aller Teilnehmer findet ihr auf Elizzy’s Seite.

Ich hatte mal wieder Lust auf etwas Experimentelleres.

Thema:  Schreibe eine Geschichte und flechte darin folgende Wörter mit ein: Geschenk, Pinguin, Tintenfass, ruhig, zart

Ich tauche die Feder in das Tintenfass und führe sie vorsichtig auf das weiße Papier. Ruhig führe ich sie über die raue Oberfläche. An manchen Stellen bleibe ich hängen. Dickere Linien treffen auf zart geschwungene Bögen. Aus den Formen erwächst ein Schneegestöber an Formen und ich fühle wie kalte Flocken auf mich hinabrieseln. Die Schneekristalle verschwinden, sobald sie auf Oberflächen treffen. Auf dem Papier hinterlassen sie keine Spuren, doch auf meiner Haut bleibt ein feiner Staub.

Es ist kalt, aber ich friere nicht. Konzentriert male ich weiter. Mein Kopf ist frei. Das was aus ihm erwächst kommt von einem anderen Ort. Meine Fantasie fühlt sich wie ein Geschenk an. Ein Eisbär brüllt in der Ferne und ich höre das ungeschickte Watscheln eines Pinguins. Ein Platschen. Im Wasser ist er soviel eleganter, als alle Lebewesen an Land. Das Eis singt und kracht. Weiterlesen „Bildgestöber | Writing Friday“

Erkältungsblues II | Der Dienstag dichtet

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Da ich kaum Gedichte schreibe, habe ich den Dienstag zum Gedichte-Tag erklärt und veröffentliche wöchentlich ein Gedicht über etwas, das mich gerade bewegt.
Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben.
Mit von der Partie sind bisher
Stachelbeermond
Mutigerleben
Wortgeflumselkritzelkrams
Werner Kastens
Findevogel
und neu dabei die Wortverzauberte

Mein Jahr fängt gut an. Ich habe eine richtig böse Erkältung, schön mit Fieber und allem, seit 7 Tagen und jetzt auch noch eine bakterielle Bindehautentzündung. Daher gibts jetzt Teil 2 zu meinem Erkältungsblues-Elfchen.

Erkältungsblues
allmorgendliches Abendhusten
das Fieberthermometer piepst
ein zerzaustes Rotnasauge stöhnt
„Frohsneues“

worte | Writing Friday

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Dies ist ein Text zu der Aktion „Writing Friday“ von Elizzy. Jeden Freitag wird zu einem der vorgegebenen Themen veröffentlicht. Die aktuellen Themen und eine Liste aller Teilnehmer findet ihr auf Elizzy’s Seite.

Heute dichtet mal der Writing Friday. Ich will dieses Jahr endlich mein Buch beenden. Das Gedicht erklärt mein Ziel und Plan erwas abstrakt.

Thema: Erzähle von einem Vorsatz für 2020. Wieso willst du dieses Ziel erreichen?  Wie sieht dein Plan aus?

 

worte
meine worte fließen beflügelt aus
gewundenen pfaden. ich schwebe
in der zwischenwelt. unterwelt. mein
herz formt sandengel. der hartkörnige
boden wird verwischt durch weiche
wellen. ich muss beide abschnitte
begehen. schritt. schlurfen. kriechen.
rennen. ich stürme zögerlich in eine
ungewissheit. unperfektheit begegnet
einem urteil. muschelworte zittern.
perlen tanzen. dieses jahr wird ihrs.

Lieblings-WF | Writing Friday

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Dies ist ein Text zu der Aktion „Writing Friday“ von Elizzy. Jeden Freitag wird zu einem der vorgegebenen Themen veröffentlicht. Die aktuellen Themen und eine Liste aller Teilnehmer findet ihr auf Elizzy’s Seite.

Thema: Welches Schreibthema hat dir am meisten Spass gemacht? Verlinke uns nochmals deine liebste Geschichte beim Writing Friday von 2019.

Meine Lieblingsgeschichte ist „Die letzte Ruhe“, aus dem einfachen Grund, weil sie mich selbst am meisten bewegt hat. das Thema war „Anna betritt eine alte Villa am Ende der Stadt, sie wird sie jedoch nie wieder verlassen. Erzähle was passiert ist.“ und hier ist die Geschichte:

Die letzte Ruhe

Anna lief langsam den Weg entlang. Der Park, der die Villa umgab war wunderschön. Die Besitzer der Villa hatten zwar den Rasen, direkt vor dem Haus gemäht, aber der hintere Teil, der die Bäume umgab, wuchs frei. Ach, und die Bäume. Birken, Eichen, eine Kastanie, etliche Haselnusssträucher. Als ein Wind von Osten kam, roch Anna den Flieder. Wundervoller lila Flieder.

Sie hatte jahrelang in der Stadt gelebt, zwischen den Autosabgasen, den Essensgerüchen, dem Lärm und Schmutz. Harter Asphalt zum Laufen, kaum Grünflächen. Selbst im Park roch es nach Auto und der Straßenlärm war auch dort zu hören. Es war natürlich nicht alles schlecht. Ihre Wohnung war wunderschön. Im dritten Stock eines Hochhauses, mit Balkon, sodass Anna direkt auf der Höhe der Baumkronen, die Vögel beobachten konnte.

Die letzte Zeit waren ihr nur die Stufen so schwer gefallen. Daher war sie froh, als ihre beste Freundin Hilde beschloss mit ihr aufs Land in diese wundervolle Villa zu ziehen. Anna war zwar zu alt, um das volle Potential der Umgebung auszuschöpfen, aber der Anblick erfreute ihre müden Augen. Weiterlesen „Lieblings-WF | Writing Friday“

ich sende sterne | Der Dienstag dichtet

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Da ich kaum Gedichte schreibe, habe ich den Dienstag zum Gedichte-Tag erklärt und veröffentliche wöchentlich ein Gedicht über etwas, das mich gerade bewegt.
Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben.
Mit von der Partie sind bisher
Stachelbeermond
Mutigerleben
Wortgeflumselkritzelkrams
Werner Kastens
Findevogel

Natürlich gibt es heute ein weihnachtliches Gedicht. Ich hätte gerne ein festliches Elfchen oder so geschrieben, aber das hat sich falsch angefühlt. Also gibt es von mir wieder etwas verwirrend Zweideutiges mit guten Absichten.

Habt schöne Feiertage – egal wie, mit wem und unter welchem Namen!

 

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ich sende sterne

stille. leise rieseln nette worte aus
feiertagswolken. meine stimme
ist schwarz und weiß und golden.
glänzend. meine haut überzogen
von gepanzerter wolle. wandernd
seh ich rastlose, ratlose, weise und
solche, die nur lächeln wollen. hier.
jetzt. damals. und ich dazwischen.
ich kann nur schenken. worte aus
wolken. gewünschtes kommt aus
dem unisversum. ich sende sterne.

 

Acryl-Experimente | Bildhaftes

Meine neusten Acryl-Experimente. An dem unterem habe ich insgesamt bestimmt 8 Stunden gesessen, weil ich nie zufrieden war. Auch jetzt nervt mich die ein oder andere Stelle noch, aber nuja ist ein Geschenk und ich habe keine Zeit mehr. 😉 Die Pouring-Bilder finde ich dafür gut so wie sie sind und das Schmierbild weiß ich noch nicht. Vielleicht ändere ich da noch was.

Da draußen | Writing Friday

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Dies ist ein Text zu der Aktion „Writing Friday“ von Elizzy. Jeden Freitag wird zu einem der vorgegebenen Themen veröffentlicht. Die aktuellen Themen und eine Liste aller Teilnehmer findet ihr auf Elizzy’s Seite.

Thema: Du wachst auf in einer Schneekugel – wie sieht deine Welt darin aus?

Kälte umschließt mich wie eine Decke. Ich beobachte, wie mein Atem in die Höhe steigt. Schneeflocken landen auf meiner Nase. Kein Lüftchen weht und doch tanzen die Flöckchen wie im Sturm. Sie sehen so perfekt aus. Man könnte meinen sie seien gleich, doch betrachtet man sie näher, ist jede ein wenig anders.

Langsam wandere ich durch die Landschaft. Die großen Tannen stehen neben den kleinen Fichten. Ihr Grün ist benetzt von flockigem Weiß. Auch in den Ritzen der Rinde finde ich kleine weiße Kristalle. Ich rieche an einer Kiefer. Ihr Harz riecht fast süßlich und gleichzeitig herb. Würde ich es probieren, würde ich nur Bitterkeit schmecken.

Ein Pfad schlängelt sich durch den Wald zu einem kleinen Plateau hinauf. Ich spüre die Kraft in meinen Beinen, wie meine Füße Halt auf der glatten Oberfläche suchen. Ich gehe bewusst und rutsche keinen Zentimeter. Die Grasbüschel am Wegesrand wirken wie eingefroren. Ob die Halme brechen, wenn ich sie anfasse? Ich will die Vollkommenheit nicht zerstören. Die Fußstapfen, die ich hinterlasse, sind bald Vergangenheit. Weiterlesen „Da draußen | Writing Friday“

Tür 19 – Sieben Geister | Adventüden

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Auf Christianes Blog findet ihr gerade die wundervolle Aktion Adventüden. Jeden Tag gibt es eine tolle Etüde. Bisher 18 Geschichten, die unterschiedlicher nicht sein könnten, und heute ist mein Text „Sieben Geister“ an der Reihe.
Mir fällt es nicht ganz leicht über Weihnachten zu schreiben, da ich dem Fest doch sehr zwiegspaltet gegenüber stehe. Also habe ich genau darüber geschrieben. Die „Sieben Geister“ repräsentieren nicht alle Facetten von Weihnachten – da reicht ein Text nicht aus – aber es sind die Seiten, die mir als erstes in den Kopf kamen.

Unten kommt ihr zum Text. Und lest auch die anderen tollen Texte, wenn ihr es noch nicht getan habt!

Zum Thema Inhaltshinweise/CN/Triggerwarnungen in den Adventüden bitte hier lesen. Sieben Geister (Katharina, Katha kritzelt) Schneeflocken landen in Kinderlachen, tummeln sich um allgemeines Wohlbefinden. Die Bäuche sind voll, die Beine schwer. Je länger man läuft, desto freier fühlt man sich. Der Hund fährt mit seiner Nase Bahnen in den frisch gefallenen Schnee. Irgendjemand muss […]

über 19 – Sieben Geister | Adventüden — Irgendwas ist immer

Oh du | Der Dienstag dichtet

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Da ich kaum Gedichte schreibe, habe ich den Dienstag zum Gedichte-Tag erklärt und veröffentliche wöchentlich ein Gedicht über etwas, das mich gerade bewegt.
Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben.
Mit von der Partie sind bisher
Stachelbeermond
Mutigerleben
Wortgeflumselkritzelkrams
Werner Kastens
Findevogel
und als Special ein Berlinerick vom Rene

Ich bin manchmal etwas wie der Grinch, wenn es um Weihnachten geht. Ich hasse Weihnachten aber nicht. Ich finde nur gewisse Aspekte ganz fürchterlich, vor allem die, die eigentlich gar nichts mit Weihanchten zu tun haben sollten.

oh du

vielzackige weihnachtssterne verglühen feuerrot
am horizont. blutentleert kriechen die onkelhaften
weihnachtsmänner über den pissgelben schnee.
alle jahre wieder. einmal. immer länger und immer
mehr. ich surfe. große konsumwellen rollen über
bescheinten strände. muschelglöckchen und viele
tote fische. ich gehe spazieren. sand knirscht unter
den giftgrünen moonboots. die socken sind  klebrig.
schokoladenfarben. vereinzelt rollt ein kinderlachen
heran. morgen wird es weggespült. alles schwindet.
wenn blinkende lichter am himmelszelt die luft zum
atmen rauben. ich schaue in dunkelheit. vielleicht
landet nicht alles in den fangnetzen. vielleicht finden
sich reingebliebene augen. es riecht nach keksen.

 

Kunstflaute| Bildhaftes

Im November kam ich irgendwie gar nicht zum Zeichnen. nach dem Inktober war ich kreativ ausgelaugt. Langsam nehme ich aber wieder Fahrt auf. Ich habe ein paar Sachen, die ich für eine Freundin zeichnen will und einiges an Acrylbildern für Weihnachten in der Mache. Außerdem bin ich endlich mit meinem Reisetagebuch-Projekt fertig. Läuft wieder.