
Da ich kaum Gedichte schreibe, habe ich den Dienstag zum Gedichte-Tag erklärt und veröffentliche wöchentlich ein Gedicht über etwas, das mich gerade bewegt.
Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben.
Mit von der Partie sind bisher
Stachelbeermond
Mutigerleben
Wortgeflumselkritzelkrams
Werner Kastens
Findevogel
Wortverzauberte
Ein Blog von einem Freund
Lyrikfeder
Nachtwandlerin
Lindas x Stories
La parole a été donnée à l’homme
Gedankenweberei
Myna Kaltschnee
Wortverdreher
Lebensbetrunken
Ich finde Nähe kompliziert. Noch komplizierter ist es, das zu erklären – daher ein Gedicht.
alleine blühen veilchen grau
eine weiße fläche wie ein bettlaken
meine gedanken in deinen träumen.
fangen an zu brennen. aber es ist
frostig. roh. es ist stumpf. das kissen
liegt in der mitte. wir erdolchen es mit
federn, nackten knochen, blanker liebe.
all you need. ich falle von der kante
meiner wärmflasche. das verbrannte
gummi riecht nach zimt, dein atem
nach weihrauch. warum sind mauern
höher als bügelfalten. warum pocht
die sprungfeder dauernd gegen mein
herz. alleine blühen veilchen grau.










