Da ich kaum Gedichte schreibe, erkläre ich den Dienstag zum Gedichtetag und veröffentliche wöchentlich ein Gedicht über etwas, das mich gerade bewegt. Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben. Die Liste der bisherigen Dienstagdichter findet ihram Ende.
Mich nervt der Januar gerade ein wenig. 😉
matschgrautage plätschern dahin meine tagträume schweifen und ich versinke in ergrünungsfantasien
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Wenn mir bis 20 Uhr nix einfällt, schreibe ich halt über das nix. So.
nix
nix. leer. alle. leere, gähnende. durch meinen kopf kugeln sich staubballen. die salontür schwingt und niemand tritt ein. die gläser sind leer. der rum schon ausgetrunken. auf dem klavier spielt der wind tonlose musik. die hure aus der ersten etage ist ins kloster ausgewandert. der revolverheld hat angst bekommen und das weite gesucht. nix los hier. nunja, morgen wieder. in der hinterletzten ecke des obersten stübchens glitzert es.
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stiller
das glöckchen hat sich wieder ausgeklingelt. die verwandschaft abgenadelt. und wir tanzen zu der ruhe im kreis. atmen.zwischen den zeiten parkt die stille stiller als in stille nacht. ohne knallen bleibt sie vielleicht dieses jahr.
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Nach müd kommt blöd. Nach krank anscheinend albern.
rhinitis
mein rüssel hat einen knoten. ich bin wie die sphinx in ägypten ohne sand. als fan van gogh wollte ich mir ein ohr abschneiden und habe zu mittig angesetzt. punkt. punkt. strich. und fertig ist die verstopfte nase. advent advent die rotze rennt.
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Ich habe einen Artikel in der Zeit gelesen, in der Gesundheitspersonal zum Zustand in den Intensivstationen befragt wurde. War dein ein bisschen sauer und habe das in Zeile fließen lassen.
es ist nicht deine angst
es ist nicht deine angst, die mich abfuckt. sondern dein hass. der über weiße gänge kriecht. blut besudelt ist dein roter zorn, schwarz umrandet dein gewissen. ich will dich schütteln, wie man kleine babys nicht schütteln soll. will mit einer feder und trockner tinte deine gehirnwindungen überschreiben. der vorhang fällt. nicht nur für dich. für andere. es ist nicht deine angst, die mir angst macht, sondern die vehemenz mit der du deine ohren tonlos machst.
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Ich habe durch die hormonellen Schwankungen durchs Stillen ab und an Schlafstörungen. Gestern war wieder so eine doofe Nacht.
unter der bettdecke unter der bettdecke schlägt mein herz. im takt mit meinem atem. ich zähle mit. bis drei. schweife ab. mein herz tanzt auf synaptischen bahnen. meine drehungen geben den takt dazu. dunkel ist sie. die zeit schleicht und stolpert. prallt am wecker ab. ich höre. draußen gibt es viel zu erleben. tik tok. und die minuten versinken zwischen federn. während mein kopf auf ihrer oberfläche treibt. rechts. links. licht an.
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und sie steigt
und sie steigt. bei dir weht wind im stübchen. die fenster hast du absichtlich offen gelassen. die klinken sind kaputt. sagst du. die tür ist geschlossen. ein schild besagt. ich glaube. wenn dich jemand besuchen kommt gibt es nur krümeligen kuchen, wässrigen kaffee. ohne sahne. und sie steigt.
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zwischen zwei wimpernschlägen
zwischen zwei wimpernschlägen verweilt dein atemzug. ich gehe über brücken, durch wälder, tore in tunneln. auf der anderen seite wippe ich mit den füßen und warte auf momente. zwischen zwei wimpernschlägen wartet meine sehnsucht.
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Heute endet meine Elternzeit und mien Freund übernimmt. Irgendwie war ich Gestern doch noch schwanger, oder? Wo ist die Zeit hin?
stunden überholen minuten stunden überholen minuten. im sekundentakt schlägt mein herz langsamer und meine synapsen stolpern über die uhrzeiger. heute war gestern. ist morgen. ich habe im kalender nachgelesen, was ich keine zeit zu erleben hatte. und der sturm weht die seiten fort.
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Ich habe versucht ein Gefühl einzufangen.
wenn das kissen
wenn das kissen nicht mehr aus zement ist. ich boxe in weiche kiesel. zerbeiße mich in weich gewordenem brot. doch. die wellen schlagen hoch. ich koche unter der erde. wenn ich wieder auftauche, ist die welt ein noch. lasse ich mich in federn fallen. koste den geruch von süßer marmelade und wiege meine vernunft.