„Klaras Reise“ | Writing Friday – KW3

writingfriday2019_header-1100x633

* Dies ist ein Text zu der Aktion „Writing Friday“ von Elizzy. Jeden Freitag wird zu einem der vorgegeben Themen veröffentlicht. Die Liste aller Teilnehmer findet ihr auf Elizzy’s Seite.*

Inspiriert durch ein Buch von Elisabeth Tova Bailey. Der Titel spoilert, weil mein Hauptcharakter im Buchtitel auftaucht.

Thema: Schreibe eine Geschichte, die mit dem Satz „Endlich schien es für Klara wieder bergauf zu gehen, nachdem sie…“ beginnt.

Endlich schien es für Klara wieder bergauf zu gehen, nachdem sie nun bereits zwei Stunden bergab unterwegs war. Was für ein eigenartiges Gelände sie umgab.
Der Boden war ganz rau und hell. Unterbrochen wurde diese Fläche nur durch einzelne Tonfeldern in unterschiedlichen Abstufungen. Der Abrieb war enorm und Klara musste ab und an anhalten um die Partikel von ihrem Fuß zu entfernen. Weiterlesen „„Klaras Reise“ | Writing Friday – KW3″

„Vom Bleibeglück“ | abc.etüden 2+3.19

2019_0203_2_300

Auf der Suche nach Inspiration bin ich auf die abc.Etüden von Christiane gestoßen und dachte ich probiere das auch mal: 3 Worte in 300 Zeichen. Die Schreibeinladung für die Wochen 02.02.19 beinhaltet die Worte „Abfallglück“, „Verfallsdatum“ und „unschuldig“.

Ich hatte keine Lust über Müll zu schreiben, also habe ich Abfall als Abfallen gedeutet. Das mit den 300 Worten fiel mir nicht schwer, dafür hatte ich das Problem bei meiner Idee für den Text nicht zu naiv/märchenmäßig zu schreiben.

Vom Bleibeglück

Hans stöhnte als er einen kleinen Hügel hinaufging. Der einstige Glücksjunge war in die Jahre gekommen. Statt den Weg entlang zu hüpfen, humpelte er. Statt lockere Gespräche zu führen, musste er ständig nachfragen, denn sein Gehör ließ nach. Hans hatte das Gefühl sein Verfallsdatum überschritten zu haben und wenn er ehrlich zu sich war, wartete er nur darauf, dass Gevatter Tod ihn holte.

Wie jeden Sonntag war er auf dem Weg ins Nachbarsdorf, um seinen jüngsten Enkel zu besuchen, da sah er ein Mädchen am Wegesrand sitzen, das in den Himmel sah und lächelte. Sie sah so jung und unschuldig aus, wie jemand, der mit sich im Reinen war.

„Hallo junges Mädchen. Brauchst du Hilfe?“ Weiterlesen „„Vom Bleibeglück“ | abc.etüden 2+3.19″

„Die Mitte-Januar-Weihnachtskarte“ | Writing Friday – KW2

* Dies ist ein Text zu der Aktion „Writing Friday“ von Elizzy. Jeden Freitag wird zu einem der vorgegeben Themen veröffentlicht. Die Liste aller Teilnehmer findet ihr auf Elizzy’s Seite.*

Ich liebe es ja aus der Sicht von Dingen zu schreiben. Auch dieser Text hat mir echt Spaß gemacht, nur die Titelfindung war wie immer etwas schwierig.

Thema: Du bist eine zu spät ankommende Weihnachtskarte – Berichte über deine Empörung.

Sehr geehrtes Team der Deutschen Post,

nachdem ich über einen Monat in einem Schlitz zwischen zwei Sortiermaschinen steckte, habe ich es nun endlich an den Ort meiner Bestimmung geschafft.

Schön hier.

Noch schöner wäre es allerdings gewesen, wenn ich meine Aufgabe hätte erfüllen und Weihnachtsgrüße übermitteln können. Stattdessen kam ich einen vollen Monat zu spät an und die Grüße waren bereits telefonisch übermittelt worden. Soviel zu meinem Lebenssinn. Weiterlesen „„Die Mitte-Januar-Weihnachtskarte“ | Writing Friday – KW2″

„Keine Vorsätze“ | Writing Friday – KW1

writingfriday2019_header-1100x633

* Dies ist ein Text zu der Aktion „Writing Friday“ von Elizzy. Jeden Freitag wird zu einem der vorgegeben Themen veröffentlicht. Die Liste aller Teilnehmer findet ihr auf Elizzy’s Seite.*

Neues Jahr, neuer Monat, neue Writing Friday Themen. Whoop! Ich habs mal wieder mit einem Reim-dich-oder-ich-fress-dich-Gedicht probiert.

Thema: Erzähle von einem Vorsatz für 2019. Wieso willst du dieses Ziel erreichen? Wie sieht dein Plan aus?

Mein Vorsatz für 2019 ist es keine Vorsätze mehr zu machen. Warum?
Deshalb:

Wir möchten, können, wollen
verlieben uns ins sollen
und glauben, meinen, sagen
ohne wirklich was zu wagen

Ich sage, ich will besser sein
und überlege mir ganz fein:
Ich will es anders machen,
aus dem doofen Trott erwachen

Ich setz mein Ziel auf Morgen
Bis dahin ohne Sorgen
kann ich das Alte tun
mich in mir selbst ausruhn

Und wenn ich es nicht schaffe
zück ich nicht gleich die Waffe
Es folgt ein neuer Vorsatz,
der findet schon nen Platz

Wir möchten, können, wollen,
verlieben uns ins sollen
und glauben, meinen, sagen
ohne wirklich was zu wagen

Also bin ich einfach ich
akzeptiere mich für mich
lerne, lache, lebe, wage
und warte nicht auf besondere Tage

„Winter/Xmas Doodles“ | 52 Doodles KW51/52

Die letzten Doodles des Jahres. Einmal inspiriert von „Jack Frost 2“ und den Baum wollte ich ewig schon zeichnen. Ganz zufrieden bin ich wie fast immer nicht.
Na dann, nächstes Jahr geht es weiter und ich hoffe ich schaffe es wirklich 52 Doodles zu erstellen. Ich überlege auch eine Aktion daraus zu machen, an der andere teilnehmen können, aber dafür müsste mir erst einmal einfallen wie.

„Ein Weihnachtsgedicht“

Wiehnachtsgedicht.jpg

Ich habe die Inspiration zu meinem Text „Einer ist kein Paar“ wieder gefunden. Habe ich vor Ewigkeiten geschrieben. Ist eventuell nicht das positivste Weihnachtsgedicht aller Zeiten, aber auch nicht 100% ernst gemeint.

Zur Weihnachtszeit wirkt die
Einsamkeit viel klarer, viel
kälter.

Die Tage werden
kürzer und die Straßen
immer leerer.

Nur die farbigen Bäume, unter
denen Menschen ihren Besitz
bunkern, leuchten in
die Dunkelheit.

Sogar die Schuhe scheinen
vermehrt zu vereinsamen.

Vor allem in der
Weihnachtsanfangszeit
liegen sie einzeln vor
den bekranzten Türen.

„Einer ist kein Paar“ | Writing Friday Special

WritingFirday-Special

Heute mein Text zu dem Writing Friday Winter Special von Elizzy. Bis zum 24ten wird jeden Tag von einem anderen Blogger ein Text veröffentlicht. Vor mir war die Corly mit ihrer Adventskalendergeschichte dran und nach mir wird sich Lisa von lisaszeilenliebe kreativ austoben. Eine Übersicht findet ihr auf Elizzys Seite.

 

Einer ist kein Paar

Paul hasste die Weihnachtszeit, denn es gab immer diesen einen Tag, an dem er nichts als Einsamkeit spürte. Dieser Tag war heute.

Es hatte den Morgen geschneit. Während der Schnee am Anfang noch weiß und glitzernd die Gehwege, Straßen und Gärten bedeckt hatte, lag jetzt überall beiger Matsch. Alles sah so deprimierend aus. Die Bäume waren kahl, die Kälte war fassbar und der matschige braune bis gelbe Schnee unterstrich die Trostlosigkeit.

Paul war traurig. Noch mehr als der misslungene Schneetag betrübte ihn der Abend. Es war bereits eine Weile dunkel und die Kälte kroch an ihm hinauf und in ihn hinein. So saß er hier im Dunkeln auf der Veranda und beobachtete die Menschen in der Nachbarschaft. Weiterlesen „„Einer ist kein Paar“ | Writing Friday Special“