Eigentlich heiße ich Katharina, aber jeder nennt mich Katha. Ich spreche mit Katzen, schaue halbnackten Menschen beim Ringen zu und verkleide mich zu Halloween. Außerdem schreibe ich gerne Krams und doodle so vor mich hin. Hier findet ihr, was ich so kritzele.
Ich nehme dieses Jahr am lyrimo = Lyric Month teil. alles Wissenswerte dazu findet ihr auf diesem Blog: https://lyrimo.wordpress.com/
Die letzten beiden Gedichte vom Lyrimo. Mir hat der Monat wahnsinnig viel Spaß gemacht. Ich habe viel rumprobiert und extrem viele tolle Gedichte gelesen. Das war eine wirklich inspirierende Zeit. Danke an die liebe Organisatorin. 🙂
Tag 29 – Blinde Begegnung bis zur dunkelheit. wir sehen uns nachts. die räume sind unbeleuchtet. diastole. systole. dein atem riecht nach knoblauch. sind wir dann fishermans friends? du lachst höflich. sonnenklang.
Tag 30 – Kaffeesatz der kaffee ist getrunken. die bohnen leer. nur noch der kaffeesatz erzählt von einer schönen zeit.
Da ich kaum Gedichte schreibe, habe ich den Dienstag zum Gedichte-Tag erklärt und veröffentliche wöchentlich ein Gedicht über etwas, das mich gerade bewegt. Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben. Mit von der Partie sind bisher
Dies ist ein Text zu der Impulswerkstatt von Myriade. Ziel ist es etwas Kreatives zu einem oder beiden vorgeschlagenen Bildern zu erstellen. Hier könnt ihr alles darüber lesen: *KLICK*
Die beiden aktuellen Bilder findet ihr hier: *KLICK*
Irgendwie habe ich ewig für das Bild gebraucht und bin immernoch nicht ganz zufrieden. Die schwarze Farbe gibt den Ganzen Ecken und Kanten, aber irgendwie fehlt noch der Wow-Effekt. Ich fürchte ich habe zu lange drauf geschaut und dann wollte das Licht nicht wie ich beim Fotografieren. Links Stand Freitag. Rechts Stand jetzt.
Ich nehme dieses Jahr am lyrimo = Lyric Month teil. alles Wissenswerte dazu findet ihr auf diesem Blog: https://lyrimo.wordpress.com/
Tag 22 – Quersumme
wenn ich uns beide addiere, sind wir keine summe mehr. unsere windschiefen geraden schneiden sich niemals und unsere binome können sich nicht verformeln. vielleicht sollte unsere querrsumme ein negatives vorzeichen bekommen.
Tag 23 – Schrödingers Box
wenn ich dich mit einem messer öffne, sehe ich dein herz schlagen. lunge, leber, niere, magen. blut, muskeln. innerstes. innen. du stirbst so offen. wenn ich dich nicht öffne, weiß ich nichts. du bist mehr als die summe deiner organe. innen außen. und alles zusammen.
Tag 24 – Ich sollte ein Buch schreiben
ich sollte gedanken an gedanken knüpfen. wörter mit einander verweben. sätze wie ein puzzle zusammenbauen. sollte absätze wie skulpturen formen und kapitel wie ausstellungskonzepte sorgfältig planen. stattdessen sitze ich hier und schreibe nur ein schnödes gedicht.
Tag 25 – Mundart
do rinn. meine klangwellen fliegen in deine ohren. do russ. und verlassen sie. bass uff. sag ich. doch du verstehst mich nicht. sprache ist krieg.
Tag 26 – Erasure von Schillers Bürgschaft
von den bergen. bäche, ufer, strand. meere. ich kann die stadt nicht erreichen. wie rieselndes rauschen. stille. und die sonne geht unter.
Tag 27 – klein und eckig
2 zieh nicht weiter. 4 ab ins gefängnis. 6 eine karte. 3 du gehst zurück auf start. 7 du hörst auf zu spielen. die augen zahlen, dein leben würfelt.
Tag 28 – Netzwerken
verbunden durch. gefangen mit. wir sliden durch bytes und seelenlose zeilen. aber du bist mein freund. an gestubbst. geliked durch. und ich kenne dich nicht.
Dies ist ein Text zu der Aktion „Writing Friday“ von Elizzy. Jeden Freitag wird zu einem der vorgegebenen Themen veröffentlicht. Die aktuellen Themen und eine Liste aller Teilnehmer findet ihr auf Elizzy’s Seite.
Die gefährliche Mission
Thema: Schreibe eine Geschichte, die mit dem Satz „Wir hatten es geschafft. Endlich konnten wir nun…“ beginnt.
Wir hatten es geschafft. Endlich konnten wir diese Schneewüste hinter uns lassen. Tagelang hatten wir nur diese weißen Flächen gesehen und das Knarzen des Schnees unter unseren Füßen gehört.
„Riechst du ihn schon?“
„Was denn?“, fragte Anna mit einem Zittern in der Stimme. Die Kälte hatte ihr stark zugesetzt. Ihre Haut war spröde und ihre Lippen rau.
„Den Frühling natürlich“, rief ich lachend, als mich eine kalte Windböe erfasste und mir beinahe die Kapuze vom Kopf wehte.
„Du spinnst!“ Anna lachte, dann wurde sie wieder ernst und sah nach oben. „Erst einmal müssen wir die Berge erklimmen und ich fürchte, da oben wird es wieder kälter.“
Dies ist ein Text zu den abc.etüden von Christiane. Ziel ist es 3 Worte in 300 Zeichen unterzubringen. Die Schreibeinladung für die Wochen 47 + 48 beinhaltet die Worte „Quelle, griesgrämig, stöbern.“, gesponsert vonCafé Weltenall.
Rüdiger beendet das Jahr der „normalen“ Etüden. Freut sich noch jemand wie bolle auf die Adventüden?
Gespräche mit Rüdiger – Tierethik
Rüdiger läuft an seinem Napf vorbei und setzt sich griesgrämig dreinschauend auf den Esstisch. Ich weiß, dass er weiß, dass er das nicht soll. Also gehe ich davon aus, dass es was Ernstes ist.
„Was ist passiert?“, frage ich besorgt.
Rüdiger schnaubt. „Menschen sind der Quell allen Übels.“
„Und warum das?“
„Singer hatte Recht. Ihr seid verdammt Speziezisten! Und bevor du fragst, was das ist: Ihr habt eine Haltung der Vorgenommenheit zugunsten der Interessen der Mitglieder eurer Spezies gegenüber denen von anderen.“
Da ich kaum Gedichte schreibe, habe ich den Dienstag zum Gedichte-Tag erklärt und veröffentliche wöchentlich ein Gedicht über etwas, das mich gerade bewegt. Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben. Mit von der Partie sind bisher
als es noch ging. als ein niemand mehr wert war, als ein jemand. damals, früher. als. ist heute. deine gefühle reiten auf einer zeitmaschine. denken synapsenbahnen entlang. voraus und zurück. stolperst du über deine eigenen windungen. heute reist du in dasselbe als, wie gestern und heute ist es anders. du fragst dich. wie sie gefühlt haben. sie selbst können es nicht erfassen. nur die dunklen buchstaben auf der haut singen ein lied davon. als es noch ging.
Ich nehme dieses Jahr am lyrimo = Lyric Month teil. alles Wissenswerte dazu findet ihr auf diesem Blog: https://lyrimo.wordpress.com/
Tag 15 – Phraseologismus in der kraft liegt die ruhe. sagst du. und ich erwidere. ohje, da ist hoffnung und schmalz verloren, denn schließlich müssen wir alle am selben boot ziehen. zum glück brauchen wir keine arche.
Tag 16 – Medientransfer wenn wir ausgedient haben, hängen wir einfach so rum. oll, unbrauchbar, nutzlos. da um da zu sein. wenn wir ausgedient haben, chillen wir einfach so rum. vielleicht können wir ja etwas festhalten. anderes olles zum beispiel.
Tag 17 – Dienstag/Akristichon dicht dichter ich schreibe ein gedicht. zeile nach zeile, wort, silbe, fragmente. punkt. trennstrich, komma. ende, aus. das gedicht ist leer.
Tag 18 – Radwege ritter der poolnudel, erhebt euch! schwingt den langen gummispeer und räumt die radwege frei. auf die rösser ihr mannen. wir werden sie und ihre blechhöllen richten.
Tag 19 -Triolett meine herbstkruste hart und aus stein so fest und robuste meine herbstkruste was ich nicht wusste lässt niemand rein meine herbstkruste hart und aus stein
Tag 20 – Einsilbig es ist da. schwarz, kalt. still und leis. es lebt. ein und aus und ein und. was fragst du dich. frag ich mich. der hass. ruft das tor und schluckt all das, was noch gut ist. es schmatzt. laut. das buch schreibt über alt das neu.
Tag 21 – Pantun ich träume, meine seele fliegt mit von kirschblüten in rot und in weiß von gärten, von bergen, ein schritt auf weite felder aus wind und aus reis
im norden die kälte, im süden ist heiß auf berge, zwischen stränden lauf ich halte mit dem shinkansen an jedem gleis zwei wochentickets für mich und für dich
für eine reise, nur wir zwei, du und ich ein abenteuer, eine erfahrung, ein ritt wir erleben, sind ausgelassen, fröhlich ich träume, meine seele fliegt mit
Dies ist ein Text zu der Aktion „Writing Friday“ von Elizzy. Jeden Freitag wird zu einem der vorgegebenen Themen veröffentlicht. Die aktuellen Themen und eine Liste aller Teilnehmer findet ihr auf Elizzy’s Seite.
Triggerwarnung: Wie der Titel schon sagt, schreibe ich über Abtreibung.
Thema: Schreibe eine Geschichte und flechte darin die folgenden Wörter mit ein: Salbei, Aufmerksamkeit, etwas daneben, Hormone, ein Versuch
Über Abtreibung oder Komische Gedanken in der Schwangerschaft
Setzt euch hin und trinkt einen Tee, zum Beispiel Kamille, Salbei oder irgendwas Beruhigendes. Es gibt Teesorten, die „Innere Ruhe“ oder „Harmonie“ heißen, allerdings habe ich keine Ahnung, ob die helfen. Am besten ihr holt euch auch einen Keks und legt ihn vor euch.
Bereit? Gut!
Dies ist ein Versuch ein komplexes Thema aufzugreifen, ohne in eine Diskussion einzusteigen. Wenn man es also genau nimmt, ist das nur meine Meinung, die auf persönlichem Empfinden fußt – daher auch die flapsige Art des Textes. Es soll niemand auf die Idee kommen, dass es sich hier um einen Artikel, eine wissenschaftliche Abhandlung oder, noch schlimmer, einen politisch motivierter Text handelt.
Wer sich bei dem Thema schnell auf die Füße getreten fühlt, sollte hier aufhören zu lesen, den Tee weitertrinken und dazu ein gutes Buch lesen. Hab gehört Goethe hilft bei sowas. Nun aber zum Thema Abtreibung, dem Partythema Nummer 1.
Da ich kaum Gedichte schreibe, habe ich den Dienstag zum Gedichte-Tag erklärt und veröffentliche wöchentlich ein Gedicht über etwas, das mich gerade bewegt. Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben. Mit von der Partie sind bisher