„Polity“ zum *I love to write day*

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Endlich mal ein unsinnger Feiertag mit dem ich etwas anfangen kann: der *I love to write day*. Hier mal mein 5 Minuten-Erguss, nachdem ich davon erfahren und festgestellt habe, dass ich eigentlich keine Zeit habe etwas zu schreiben.
Ps.: Ich sollte vorm Schreiben keine Zeitung lesen.

Staatliche Türen schwingen
unentschlossen in dem
zerbrochenem System.
Eine Ruine fiel ins
Schloss, als ich das
Moosparkett verließ,
zerfiel die bröckelnde
Fassade ihres politischen
Efeus, während ihre
Nuance noch flüsterte.

 

EDIT: So natürlich heißt es „I love to write day“ nicht „I love writing day“. 😉

Berechnend

matheIch habe mal wieder in meinem „Geschriebenes“-Ordner gekramt und ein altes Gedicht entdeckt. Es ist ungefähr 10 Jahre alt. Ich habe bei Vielen vergessen, dass ich es verfasst habe.

Berechnend

Wenn ich einen
Strich ziehe, wenn
ich uns subtrahiere,
zähle, kalkuliere, sind
wir doch keine
Summe mehr.

Es ist als
würden unsere
Vektoren in
andere Richtungen
zeigen, unsere
Variablen keinen
Namen finden.

Und doch gehöre
ich zu dir, wie
das x zum
y und hoffe
darauf, dass
unsere parallelen
Geraden windschief
sind und unsere
Binome sich
wieder verformeln.

„Pia“ | Writing Friday – KW33

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Dies ist ein Text zu der Aktion „Writing Friday“ von Elizzy. Jeden Freitag wird zu einem der vorgegeben Themen veröffentlicht. Die Liste aller Teilnehmer findet ihr auf  Elizzy’s Seite.

Diesmal habe ich mich an einem Stil probiert, in dem ich noch nie geschrieben habe. Es war weniger anstrengend als gedacht und hat Spaß gemacht. Allerdings ist es etwas hastig und abstrakt geworden.

Thema: Schreibe eine Geschichte zu folgender Situation: Du betrittst einen schummrigen, alten Laden und kaufst …(Platz für eigene Idee)… dafür wirst du dann aber verfolgt.

Ein kleiner Laden neben dem nächsten. London ist eine wundervolle Stadt, wenn man weiß, was man von ihr möchte und wo man es finden kann. Ich weiß was ich suche: Kleine Schätze, Mitbringsel für mein Kuriositätenkabinett. Mein Haus ist viel zu voll und ich weiß, dass meine Frau fluchen wird, aber ein Hobby ist nun mal ein Hobby. Lieber baue ich an, als mir diese kleine Freude nehmen zu lassen. Diese kleinen Bummel sind das, was diese ewigen Geschäftsreisen erträglich macht.

Ein kleiner Laden an der Ecke erregt meine Aufmerksamkeit. Zunächst glaube ich, er sei verschlossen, doch die Tür lässt sich öffnen. Eine sehr grelle Türklingel ertönt. In der Ecke wacht eine alte Frau in ihrem Schaukelstuhl auf. Sie nickt mir zu und ich beginne mich umzusehen. Es ist dunkel und vollgestellt. Wundervoll.Weiterlesen »

„Lyrische Zeitreise“ | Writing Friday – KW29

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Dies ist ein Text zu der Aktion „Writing Friday“ von Elizzy. Jeden Freitag wird zu einem der vorgegeben Themen veröffentlicht. Die Liste aller Teilnehmer findet ihr auf  Elizzy’s Seite

Ich hatte keine Lust einen Essay zu schreiben, also habe ich ein Gedicht draus gemacht. Ist jetzt kein Meisterwerk und die Reime sind nach dem Motto ‚reim dich oder ich fress dich‘, aber ich hatte viel Spaß dabei.

Thema: Du hast die Möglichkeit für einen Tag ins Weltall zu fliegen oder 300 Jahre in die Zukunft zu reisen. Welche Wahl triffst du? + Erzähle wieso du dich so entschieden hast.

Wenn ich mich entscheiden müsste, ins Weltall oder 300 Jahre in die Zukunft zu reisen, würde ich die Zeitreise wählen.

Warum?
(Es gibt zu wenig Reime auf Planet und Vakuum)

Ich will wissen, ob wir Tiere weiterhin essen
oder ob wir unsere Moral an den Schwächsten messen.Weiterlesen »