
Da ich kaum Gedichte schreibe, habe ich den Dienstag zum Gedichte-Tag erklärt und veröffentliche wöchentlich ein Gedicht über etwas, das mich gerade bewegt.
Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben.
Mit von der Partie sind bisher
Stachelbeermond
Mutigerleben
Wortgeflumselkritzelkrams
Werner Kastens
Findevogel
Wortverzauberte
Berlin Autor
Lyrikfeder
Nachtwandlerin
Lindas x Stories
La parole a été donnée à l’homme
Gedankenweberei
Myna Kaltschnee
Wortverdreher
Lebensbetrunken
Vienna BliaBlaBlub
Heidimarias kleine Welt
EDIT: Timer falsch gesetzt. Hier also ein montägliches Dienstagsgedicht. 😇 Hab es ge-retimed. Nicht wundern.
Manchmal schreibe ich Gedanken/poetische Zeilen einfach irgendwo auf. Früher oder später landen sie in einem Gedicht oder ich lösche sie. Hier mal ein Gedicht, das nur aus solchen Gedanken besteht, die in den letzten 2 Jahren entstanden sind. Erst gestern fiel mir auf, wie ähnlich sie sind.
momente
dein schnurrbarthaaratem fließt meinen
arm hinunter. wogen von fellmomenten
ergießen sich in mein feierabendtief.
meine augen verfangen sich in ihren
fließmomenten. wie ein netz spannt sich
ruhe über meine aquariumsmeditation.
mein einundausatem ergießt sich in die
muskelfasern, in bewegungsmomenten
auf der matte unter den ganzbeimirfüßen.
die winterliche kaltluft streichelt meine
morgenbeine. klangmomente steuern
schritt um schritt weg vom alltagstrott.

