freie tage | Der Dienstag dichtet

Da ich kaum Gedichte geschrieben habe, habe ich den Dienstag zum Gedichtetag erklärt und veröffentliche wöchentlich ein Gedicht über etwas, das mich gerade bewegt. Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben.
Mit von der Partie sind bisher:

Stachelbeermond
Mutigerleben
Wortgeflumselkritzelkrams
Werner Kastens
Findevogel
Berlin Autor
Nachtwandlerin
Lindas x Stories
La parole a été donnée à l’homme
Gedankenweberei
Emma Escamila
Wortverdreher
Lebensbetrunken
Vienna BliaBlaBlub
Heidimarias kleine Welt
Traumspruch


freie tage
aber wir haben doch freie tage. der
alltag tickt in kettenuhren. ich sehe
das ende an der woche und binde
sie an. namaste. sagt der mittwoch
und wechselt seinen mindset. der
freitag lacht. der rest folgt. immer
diese esoteriker. sagen sie. nur der
sonntag weint. fuck it. und zündet
die freiheit an.

24 Kommentare zu „freie tage | Der Dienstag dichtet

  1. Heute tue ich mich etwas schwer, Deine Gedanken nachzuvollziehen. Das Namaste verbindet die vom Mittwoch zweigeteilte Woche, und so wie die Inder es sehen, die beiden Gehirnhälften. Ich vereinfache jetzt mal ganz brutal: will die Trennung zwischen Unterbewußtsein und Bewußtsein aufheben.
    „Das Mindset beschreibt die Denkweisen, Überzeugungen und Verhaltensmuster beziehungsweise die innere Haltung von Menschen.“

    Der Freitag ist schon auf „neu“ gepolt, aber wieso weint der Sonntag? Weil in der Kirche immer auf unsere Sünden verwiesen wird? Und weil wir genug von den ewigen Vorhaltungen haben. Deswegen das „fuck it“ und der Aufbruch in die Freiheit?

    Ja, würde für mich Sinn machen.

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  2. Interessant. Das mit dem Sonntag, der die Freiheit anzündet, habe ich so interpretiert, dass das Wochenende für die Freiheit steht und dieses am Sonntagabend endet. Also der Sonntag verbrennt die Freiheit, weil darauf wieder der „unfreie“ Montag mit seinen Verpflichtungen folgt. Macht das Sinn? 😀

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  3. Wirklich interessant. Für mich hat der Sonntag alle vorgegebenen Abläufe angezündet und sie in die wilde Freiheit entlassen, ohne Wochentage und vorgegebene Arbeits- und Frei-Tage. Ich weiß gar nicht, ob ich das schön finde oder nicht. So ein Rhythmus hat auch was, aber von Zeit zu Zeit muss er den Takt ändern, sonst wirds eintönig.

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    1. Hat irgendwie beides seinen Reiz. Als Student fand ich die freie Zeiteinteilung super und jetzt finde ich die relativ festen Arbeitszeiten nett. Bin mal gespannt was in Mutterschutz und Elternzeit passiert. 😅 Auf jeden Fall eine interessante Interpretation. 😇

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