Warum Halloween der beste Feiertag des Jahres ist | Gedankenkritzelei

Das ist kein wissenschaftlicher Artikel, sondern eine Gedankenkritzelei. Es gibt selten Quellen und nirgendwo den Anspruch auf Richtigkeit. Ich bemühe mich aber, keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.

Warum Halloween der beste Feiertag des Jahres ist:

  • Niemand erwartet von einem, dass man ihn besucht oder trifft, d.h. man kann den Tag komplett frei von Konventionen gestalten
  • Halloween-Süßigkeiten: Kekse in Geistform schmecken so viel besser als genau dieselben Kekse in langweiliger Form
  • Kürbisessen, Kürbisschnitzen, Kürbis, Kürbis, Kürbis
  • Neue Listen mit den besten Horrorfilmen des Jahres
  • Neue Horrorfilme/-serien und /-bücher
  • Man kann sich verkleiden oder, mindestens genauso toll, die eigenen Kinder (ja, mein Sohn hat ein Kürbiskostüm, nein, er mag es nicht und ja, ich habe ihm das trotzdem angezogen)
  • Weihnachts- und Osterdeko besteht aus Hasen und Engeln, Halloween-Deko aus Spinnen, Kürbissen und Geistern, was einfach so viel stylischer ist
  • Es gibt gefühlt alles mit Kürbisgeschmack
  • Fotos im Internet von Tieren in Halloweenkostümen
  • Man muss keine Karten oder Whatsapp-Nachrichten verschicken, weil keiner ein „Happy Halloween“ erwartet
  • Es gibt überall exorbitant viele Horrordeko und Kleidung mit Spinnen, Kürbissen und Geistern zu kaufen
  • Hatte ich mein Faible für Kürbisse erwähnt?

Wenn ich 44 Milliarden hätte | Gedankenkritzelei

Das ist kein wissenschaftlicher Artikel, sondern eine Gedankenkritzelei. Es gibt selten Quellen und nirgendwo den Anspruch auf Richtigkeit. Ich bemühe mich aber, keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.

Wenn ich 44 Milliarden hätte

Elon Musk hat Twitter für 44 Milliarden US Dollar gekauft und es jetzt schon so runtergewirtschaftet, dass es weniger als ein Viertel des Geldes Wert ist. Ich habe mich also gefragt, was wäre wenn Musk statt die 44 Milliarden mit Twitter in den Sand zu setzen, mir gegeben hätte, um die Welt zu verbessern.

Hier Ideen, die eventuelle nicht so ganz ernst gemeint sind:

  • Shein oder Temu kaufen und nachhaltig machen
  • Bahngesellschaften kaufen und Zugfahren gratis machen
  • In die Forschung von coolem Geoengineering investieren z.B. Schwefelpartikel
  • Fluggesellschaften kaufen und Kurzstreckenflüge aus dem Programm streichen
  • Alle großen Influencer einkaufen und in Vegetarier/Veganer verwandeln
  • Menschen bezahlen, die Social Media infiltrieren und hauptberuflich falsche Informationen/Lügen wiederlegen
  • Eine Agentur gründen mit Menschen, die hauptberuflich einsame Menschen besuchen und aufmuntern
  • Misshandelte oder „unschöne“ Tiere adoptieren und Menschen Geld dafür geben, dass sie eine Familie für diese Tiere sind (und Tierarzthelferinnen bezahlen, die das regelmäßig kontrollieren)
  • Eine gratis Onlineschule gründen, in der alle alles lernen können
  • Zu jeder Wahl auf der Welt eine Kampagne gründen, die die Menschen über den tatsächlichen Wahlinhalt der Parteien aufklärt mit z.B. Werbung

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Das Beste an 2,5 | Gedankenkritzelei

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Jede Phase im Leben meines Kindes hat tolle Momente. Es war cool meinem Sohn beim Laufen lernen zuzusehen, aber auch die ruhigen Momente der Stillzeit habe ich sehr genossen und das Herumtragen im Tuch bevor mein Sohn zu schwer wurde. Aber jede Phase endet irgendwann und mit ihr verschwinden einige Momente für immer, was mir vor allem kürzlich beim Ausmisten alter Sachen schmerzlich bewusstgeworden ist. Also habe ich mir vorgenommen aufzuschreiben, was ich an dem jeweiligen Alter besonders toll finde. Einerseits um diese Zeit noch mehr zu genießen und andererseits als Erinnerung.

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Meine Traumhochzeit oder so | Gedankenkritzelei

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Meine Traumhochzeit oder so

Ich habe nie von einer Hochzeit geträumt, wollte nie ein weißes Kleid anziehen und ehrlich gesagt, graut es mich vor jeder Hochzeitseinladung. Natürlich war nicht jede Hochzeit, auf der ich war furchtbar, aber viele wirkten stressig auf mich. Nach monatelanger Vorbereitung lief nichts, wie es sollte, die zukünftig Verheirateten hatten sich zahllose Male gestritten, die Verwandtschaft nervte und am eigentlichen Abend war das Paar irgendwas zwischen gestresst und froh, dass der Tag endlich da ist. Die besten Hochzeiten, auf denen ich war, fanden in Hinterhöfen mit einer Handvoll Leute statt und die Braut hatte das Kleid auf Amazon bestellt oder von Oma bekommen.

Soviel zum Akt an sich. Mir bedeutet heiraten auch so nicht viel. Ich bin nicht christlich aufgewachsen und nicht sonderlich romantisch veranlagt. Für mich war es ein viel wichtigerer Schritt mit meinem, jetzt, Mann zu beschließen ein Kind in diese Welt zu bringen. Ehen kann man auflösen, ein Kind bindet einen aneinander, solange es lebt. Ich habe mich nicht nur für ein Kind, sondern auch für ein Leben mit meinem Mann entschieden. Heiraten hat für auf der einen Seite für mich eher praktische Vorteile, wie Sicherheit, ein gemeinsamer Name und es macht einiges einfacher, wie wenn einer von uns krank wird. Aber auch wenn ich Heiraten nicht wichtig finde, finde ich es ein schönes Symbol. Ja, das Kind verbindet uns, aber jetzt tut das auch der Titel „Ehepaar“. Klingt halt irgendwie cool zu sagen, dass das „mein Mann“ ist und nicht nur „mein Freund“. So ganz rational lässt sich das wohl nicht erklären.

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Cancel Culture – Talk Culture | Gedankenkritzelei

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Cancel Culture – Talk Culture

Hasst noch jemand dieses Wort? Für mich steht es für alles, was bei Social Media falsch läuft. Zum einen wird jede Kritik, jeder Versuch etwas zu ändern, direkt als Cancel Culture abgetan und gleichzeitig gibt es Empörungswellen, die am Leben erhalten werden, um zu unterhalten. Wie soll man eine echte Kritik von einer Empörungswelle unterscheiden, wenn mit so viel unterschiedlichem Maß gemessen wird?

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Frühlings-To-Do-Liste

Das ist kein wissenschaftlicher Artikel, sondern eine Gedankenkritzelei. Es gibt selten Quellen und nirgendwo den Anspruch auf Richtigkeit. Ich bemühe mich aber, keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.

Frühlings-To-Do-Liste

Ich hatte den winterhaften Frühling ziemlich satt, vor allem, weil das Kind dieses Jahr am laufenden Band irgendwelche Viren aus der Kinderkrippe mitgebracht hat. Normalerweise nervt mich am Winter nur die Dunkelheit, die sich ja ab Februar dann gibt, aber dieses Jahr hat sich mein Winterhass bis in den April gezogen. Jetzt ist der Frühling endlich da, es wird wärmer und die Rotznase beim Kind ist auch weg, also habe ich mir eine Frühlings-To-Do-Liste geschrieben:

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Warum die Veganismus-Diskussion scheitert | Gedankenkritzelei

Das ist kein wissenschaftlicher Artikel, sondern eine Gedankenkritzelei. Es gibt selten Quellen und nirgendwo den Anspruch auf Richtigkeit. Ich bemühe mich aber, keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.

Warum die Veganismus-Diskussion scheitert

Eines vorangestellt: Was ich esse ist irrelevant für die Diskussion

Wenn jemand eine Idee hat, sollte diese eigentlich losgelöst von dem Menschen betrachtet werden. Außerdem habe ich das Gefühl, dass Leute gerne erzählen, wie bewusst sie sich ernähren, weil das Teil ihrer Selbstidentifikation ist und sie stolz darauf sind. Das ist auch voll ok, hilft aber in der Diskussion nicht. Wenn ich erzähle, wie toll ich mich ernähre, wie sehr ich auf Tierwohl achte, fühle ich mich danach besser, mein Gegenüber aber meist nicht. Ich esse nicht 100% bewusst, ich ernähre mich eher so nach dem Prinzip „ich weiß es besser und teilweise mache ich das gut, aber da ist noch viel Luft nach oben“. Damit bin ich sicherlich nicht alleine.

Warum der Einzelne nichts ändert

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Warum ich kein Mädchen wollte | Gedankenkritzelei

Da es mir bei Schwangere/Mama Gedanken Spaß gemacht hat, einfach mal etwas zu einem Thema zu schreiben, ohne dass es eine Geschichte oder ein Gedicht ist, das Thema „Kind“ aber nur endlich ist, dachte ich, ich eröffne eine neue Rubrik und schreibe einmal pro Woche meine Gedanken auf. Wie persönlich das Ganze wird, keine Ahnung, mal sehen wie mutig ich bin.

Warum ich kein Mädchen wollte

Ich höre von werdenden Eltern meistens, dass ihnen das Geschlecht egal ist, dass sie einen Jungen und ein Mädchen gleichsam lieben werden. Das wäre bei mir auch so gewesen, aber ich hatte von Anfang an den Wunsch einen Jungen zu bekommen. Ich wollte und will ein Mädchen nicht auf die Welt „da draußen“ vorbereiten, sie für den ganzen Bullshit wappnen, der ihr als Frau bevorsteht.

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Wie ich meine #guteNewsdesTages recherchiere | Gedankenkritzelei

Da es mir bei Schwangere/Mama Gedanken Spaß gemacht hat, einfach mal etwas zu einem Thema zu schreiben, ohne dass es eine Geschichte oder ein Gedicht ist, das Thema „Kind“ aber nur endlich ist, dachte ich, ich eröffne eine neue Rubrik und schreibe einmal pro Woche meine Gedanken auf. Wie persönlich das Ganze wird, keine Ahnung, mal sehen wie mutig ich bin.

Wie ich meine gute News des Tages recherchiere

Ich finde es immer interessant und irritierend zugleich, wenn andere unter meine #guteNewsdesTages-Tweets schreiben, dass das gar keine gute News sei, weil XY. Manchmal ist das spannend, weil es um Aspekte geht, bei deinen ich mich z.B. nicht auskenne, aber ganz oft, geht es nur darum, dass es auch negative Aspekte gibt, dass nicht jede gute News nur gut ist oder noch nicht gut genug. Hier also mal, wie ich meine News auswähle und wie ich überhaupt an die Suche herangehe. Vielleicht hilft sie dem ein oder anderen, selbst mehr Positives in dem Nachrichtengewirr zu finden.

Warum mache ich das eigentlich?

Ich war im April 2020, wie vermutlich jeder, von der Pandemie deprimiert. Es gab gefühlt kein positives Thema in den Nachrichten, also habe ich, um meine Stimmung aufzubessern, aktiv nach Gutem gesucht. Dann habe ich eine Website (gibt es nicht mehr) gefunden, die eine Weile jeden Tag so eine gute Nachricht geteilt hat, habe das aufgegriffen und bei Twitter gepostet. Eigentlich was das eher als Ansporn gedacht, damit ich auch wirklich jeden Tag, nach was Gutem suche.

Wie suche ich gute News?

Ich lese täglich bei Zeit und Tagesschau, um mir einen Überblick zu verschaffen, aber da finde ich selten etwas, das mich persönlich genug erfreut, dass ich es teilen will. Das sind dann Zufallsfunde und eine erfreulich schnelle Suche. Danach gehe ich auf gezielte Suche, je nachdem worauf ich Lust habe. Manchmal gebe ich bei Twitter einfach den Hashtag #goodnews ein, manchmal bei Instagram. Manchmal googele ich auch einfach in dem Newsreiter, z.B. nach „guten Nachrichten“ oder „positive Entwicklungen“ und manchmal auch nach was Konkretes, wenn ich mich gerade für ein Themenfeld interessiere. Wenn ich auf freie Suche keine Lust habe, klappere ich meine Lieblingswebseiten ab. Am häufigsten besuche ich (bestimmt vergesse ich was):

Und dann gibt es natürlich noch des öfteren Tipps von Followern und ich muss gar nicht suchen, dann geht es gleich in die Recherche.

Wie wähle ich aus?

Das was mich erfreut oder mich hoffen lässt, nehme ich. Mich erfreuen auch kleine Schritte. Klar, passiert in vielen Dingen „noch nicht genug“, aber wenn mal Bewegung drinnen ist, hoffe ich, dass die sich auch beschleunigen oder ausweiten kann. Ich glaube fest daran, dass jeder Schritt in die richtige Richtung andere mitziehen kann und das richtige Taten aus falschen Gründen, trotzdem gut sind, weil das Ergebnis stimmt. Wenn ich also etwas lese, bei dem ich mich freue, wird das meine gute News.

Wie recherchiere ich?

Mut zur Lücke. Ich habe ein Kleinkind, Job, viele andere Hobbies, d.h. wenig Zeit und ich bin keine Redakteurin für eine Zeitung, also nehme ich es mir heraus Fehler zu machen. Wenn ich eine gute News gefunden habe, gebe ich deren Schlagworte in Google ein und schaue, was ich so finde. Wenn mehrere Quellen, die nicht allzu sketchy wirken, die Nachricht teilen, ohne sie einfach zu kopieren, beschließe ich, dass das wohl stimmt. Einzige Ausnahme: Wenn der Guardian der Ursprung ist. Warum auch immer kopieren viele Zeitungen von dem Blatt, obwohl die sich sehr häufig Sachen einfach ausdenken. D.h. hat der Guardian drüber berichtet und ich kann nicht ausschließen, dass sie der Ursprung sind, lass ich die Finger davon.

Wie lange mache ich das noch?

Bis es mich mehr belastet, als mir Freude zu bereiten. Es ist zwar echt toll, dass mir so viele Leute folgen und es ist echt ein mega Gefühl, dass meine Tweets Leute aufmuntern und vielleicht sogar inspirieren, selbst Gutes zu suchen, aber es gibt auch negative Seiten. Das eine sind Trolls aber auch wirklich fiese Menschen, die mir das, was auch mir ein tolles Gefühl geben soll, vermiesen. Und das andere ist der Zeitaufwand. Ich reagiere gerne auf alle Kommentare und diskutiere, aber alleine die guten News an sich sind relativ zeitintensiv. Twitterkommunikation obendrauf, lässt mich manchmal andere Dinge am Tag nicht mehr machen. Wenn ich merke, dass ich dadurch weniger Zeit für meine Familie hätte, würde ich sofort aufhören. Fände ich aber schade. Irgendwie sind die guten News über die Jahre ein Teil von mir geworden.

Warum werden so viele beim Thema Kinderwunsch übergriffig? | Gedankenkritzelei

Da es mir bei Schwangere/Mama Gedanken Spaß gemacht hat, einfach mal etwas zu einem Thema zu schreiben, ohne dass es eine Geschichte oder ein Gedicht ist, das Thema „Kind“ aber nur endlich ist, dachte ich, ich eröffne eine neue Rubrik und schreibe einmal pro Woche meine Gedanken auf. Wie persönlich das Ganze wird, keine Ahnung, mal sehen wie mutig ich bin.

Warum werden so viele beim Thema Kinderwunsch übergriffig?

Bevor ich ein Kind hatte, gab es tatsächlich wenig Leute, die mich auf das Thema Kinderkriegen angesprochen haben. Anscheinend habe ich immer wie jemand gewirkt, der keine Kinder will. Ich frage lieber nicht nach wieso. Seit ich ein Kind habe, kommt allerdings von allen möglichen Seiten die Frage nach einem zweiten Kind. Es ist, als hätte ich diese eine Tür geöffnet, die Leute dazu einlädt, mich, selbst wenn sie mich nicht kennen, danach zu fragen.

Eigentlich ist die Frage nach dem Kinderwunsch eine sehr intime Frage, vor allem, weil man im Zweifelsfall den Hintergrund gar nicht kennt. Was ist, wenn die Person ungewollt kinderlos ist? Was, wenn die erste Geburt so traumatisch war, dass ein zweites Kind nicht gewollt ist? Oder was, wenn Eltern schlichtweg feststellen, dass sie nicht die geborenen Eltern sind?

Mit dem Kinderwunsch sind tiefste Ängste, Sehnsüchte und elementare Lebensentscheidungen verknüpft. Warum genau ist das so akzeptiert, danach zu fragen? Es fragt doch auch keiner, wie das Sexleben läuft.

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