Was am Kranksein toll ist | Gedankenkritzelei

Das ist kein wissenschaftlicher Artikel, sondern eine Gedankenkritzelei. Es gibt selten Quellen und nirgendwo den Anspruch auf Richtigkeit. Ich bemühe mich aber, keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.

Der erste Krippen-Killervirus hat uns heimgesucht, aber nicht alles am Kranksein ist beschissen. Ich versuche es mal positiv zu sehen.

Was am Kranksein toll ist:

  • Zitronentee
  • Erkältungsbäder und Wrestling oder YouTube-Videos sehen
  • Familienmittagsschlaf
  • Süßigkeiten essen, auch wenn ich Bauchweh davon bekomme
  • tagsüber ohne schlechtes Gewissen im Bett liegen
  • dreckige Ecken übersehen
  • den ganzen Tag mit Wärmflasche rumlaufen
  • Pflichten verschieben
  • jammern
  • sich vorstellen, was man alles Tolles machen kann, wenn man wieder gesund ist

Katha liest #6 Karma is a Bitch | Kritzelnews

Ich wollte schon ewig mein Buch ANDERNORTS vertonen, hatte aber nie den Elan dazu. Vor ein paar Wochen hatte ich dann die Idee einfach einen Podcast daraus zu machen. Allerdings nicht nur mit Geschichten aus dem Buch und vor allem nicht nur meine eigenen. Ich liebe einfach Kurzgeschichten, daher macht es mir besondere Freude ihnen einen ganzen Podcast zu widmen.

Und konntet ihr ein paar Karmapunkte gut machen oder habt ihr eher Angst, dass das Karma euch eines Tages einholt?

1. Unausweichlich aus „Die Empfänger“ von Michael Leuchtenberger (S.86)

2. Ein anderer ort aus „Andernorts“ von mir

Link zur Seite von Michael Leuchtenberger: KLICK!
Hier könnt ihr „Die Empfänger kaufen: KLICK!

rasen | Der Dienstag dichtet

Der Dienstag ist für mich Gedichtetag. Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben. Die Liste der bisherigen Dienstagdichter findet ihr am Ende.

rasen

rasen, der
grün, riecht im sommer gut.
lasse mich fallen, kitzeln,
schlummere ein. zwischen
den zehen. eine blume.

rasen, das
rot, rennend. durch meinen
kopf. vor und zurück, ohne
sinn und ziel. zwischen den
windungen. eine bombe.

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Die weinende Erde | Impulswerkstatt

Zettel und Federhalter. Über dem Federhalter steht Impulswerkstatt

Dies ist ein Text zu der Impulswerkstatt von Myriade. Ziel ist es etwas Kreatives zu vorgeschlagenen Bildern oder zu einer Schreibaufgabe zu erstellen. Hier könnt ihr alles darüber lesen: *KLICK*
Die aktuellen Bilder und Mosaikstücken zur aktuellen Impulswerkstatt findet ihr hier: *KLICK*

Zu Bild 4

Die weinende Erde

Als ihnen das Wasser bereits über die Füße schwappte, stiegen sie die Treppenstufen zu ihren Häusern hoch und fragten, ob jemand den Stöpsel ziehen könnte. Irgendwie musste man das Wasser schließlich wegbekommen. Vielleicht konnte man es auch abpumpen und in das Weltall senden. Die, die keine tollen Häuser hatten, lebten fortan mit nassen Füßen. Einige entwickelten den Flamingostand, damit immer ein Fuß trocken werden konnte und die Haut nicht ganz durchschrumpelte, andere zogen sich Regenstiefel an und gingen vorsichtig, damit kein Wasser oben reinschwappte. Abends auf der Couch konnte man die Füße wenigstens hochlegen. Langsam liefen die Keller voll.

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Kürbis-Cookies | Gedankenkritzelei

Das ist kein wissenschaftlicher Artikel, sondern eine Gedankenkritzelei. Es gibt selten Quellen und nirgendwo den Anspruch auf Richtigkeit. Ich bemühe mich aber, keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.

Heute mal ein Rezept. Als Kürbisliebhaberin habe ich ein Kürbis-Cookies-Rezept selbst kreiert und bin schon ein bisschen stolz drauf.

Zutatenliste:

150 g Kürbispüree (Hokkaido)
100 g Butter
150 g Dattelsirup
250 g Dinkelmehl (mit Dinkelvollkornmehl werden sie etwas bröselig)
1 TL Backpulver
1 TL Spekulatiusgewürz oder Zimt
1 Prise Salz
100 g Kakaonibs

Zubereitung:

  1. Kürbis kochen, pürieren und abkühlen lassen (etwa 200g Kürbis für 150g Kürbispüree)
  2. Kürbismus, weiche Butter und Dattelsirup vermengen.
  3. Mehl, Backpulver, Lebkuchengewürz und Prise Salz nach und nach dazugeben.
  4. Kakaonibs dazugeben (Teig ist jetzt sehr fest, ich nutze die Rührhaken)
  5. Mit Esslöffel flache Bällchen auf ein Backblech legen (lassen sich mit Wasser formen).
  6. Backen und nach dem Rausholen mit einem Esslöffel flach drücken.
  7. Essen. Yummy!

ein wimpernschlag | Der Dienstag dichtet meets lyrimo

Der Dienstag ist für mich Gedichtetag. Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben. Die Liste der bisherigen Dienstagdichter findet ihr am Ende.

Es ist endlich wieder lyrimo und diesen Dienstag nehme ich die Aufgabe mal mit. Alles zum lyrimo könnt ihr hier lesem: Klick!

ein wimpernschlag

vorbei. ein schmetterling, ein
wimpernschlag. stunden in
millisekunden. tage in wenigen
momenten. 50, 60, 90, fast 100
zentimeter. du wächst, erwächst,
über dich hinaus. ich will dich
fangen, bremsen, stoppen und
schaue doch nur zu.

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Wenn man keine Ahnung hat, warum nicht einfach mal zuhören und schweigen? | Gedankenkritzelei

Das ist kein wissenschaftlicher Artikel, sondern eine Gedankenkritzelei. Es gibt selten Quellen und nirgendwo den Anspruch auf Richtigkeit. Ich bemühe mich aber, keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.

Wenn man keine Ahnung hat, warum nicht einfach mal zuhören und schweigen?

Sobald man eine gewisse Reichweite oder Prominenz hat, scheint es Pflicht zu sein, sich zu allem zu äußern. Vor allem in dem „Konflikt“ Israel/Palästina fällt mir das auf. Jede*r äußert sich dazu, zeigt Betroffenheit und/oder schlägt sich auf eine der beiden Seiten. Ganz trickreiche Menschen Positionieren sich ohne sich zu Positionieren und zwar mit einer Captain Obvious-Aussage a la „jedes zivile Opfer ist schlimm“ oder „tote Kinder machen betroffen“.

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der wahre horror | Der Dienstag dichtet

Der Dienstag ist für mich Gedichtetag. Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben. Die Liste der bisherigen Dienstagdichter findet ihr am Ende.

HAPPY HALLOWEEN!

der wahre horror

den blick nicht abwenden. ich halte mein
kinn gerade. meine linke hand wandert
richtung augen. einen spalt lasse ich. ein
schrei. ich zucke zusammen. adrenalin
schwappt wie ein tsunami über mein
gehirn. meine beine zur flucht bereit. die
rechte hand krallt sich in die kuscheldecke.
entspannung. nur kurz. die musik wird
lauter. ein monster, ein geist, hexe, cthulhu,
aliens. etwas lauert, wartet, greift gleich an.
blut spritzt, gut dosiert, ein paar gedärme.
ich schüttele mich. eine umarmung, jeder
stirbt und alles ist offen. die hexe fliegt auf
ihrem besen davon, das monster im schrank
geht schlafen und der geist macht einen
wohlverdienten spazierflug. nur der wahre
horror läuft noch. unbemerkt auf einem
anderen kanal. die täglichen nachrichten.

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? | Impulswerkstatt

Zettel und Federhalter. Über dem Federhalter steht Impulswerkstatt

Dies ist ein Text zu der Impulswerkstatt von Myriade. Ziel ist es etwas Kreatives zu vorgeschlagenen Bildern oder zu einer Schreibaufgabe zu erstellen. Hier könnt ihr alles darüber lesen: *KLICK*
Die aktuellen Bilder und Mosaikstücken zur aktuellen Impulswerkstatt findet ihr hier: *KLICK*

Eine Art Rätsel, daher verrate ich auch nicht welches Bild Inspiration war. 🙂

?

Es gibt sie überall auf der Welt. Deutschland, China, Island, Kroatien, Australien, Mexiko. In Wohnzimmern, Schlafzimmern, Badzimmern, Regalen, Fußböden, Spülmaschinen. Manchmal sind sie alleinlebend, oft kommen sie in Rudeln vor. Das größte dokumentierte Rudel befindet sich in Washington. Dort leben 5631. Selbst auf den Weltmeeren sind sie zu finden. Einige konnten Rennen von Fundraising in Flüssen entkommen, 29.000 konnten von einem Schiff aus Hongkong fliehen. Vereinzelt kommen sie wieder an Land, die meisten bevorzugen jedoch die offene See. Auch an Land werden sie manchmal ausgesetzt. Nummeriert, um wiedergefunden zu werden und ein Spiel zu spielen. Es gibt sie millimeterklein, handtellergroß und haushoch. Die größten fand man 2007 bis 2014 an Häfen. Mit zweiunddreißig Metern waren sie größer als so manches Schiff. Fans können sich winzige Abbildungen, vergoldet oder versilbert, um den Hals, ans Handgelenk oder die Ohren hängen. Sogar an Autospiegeln habe ich sie schon baumeln gesehen. Sie sind Inhalt von Sketchen, spielen Nebenrollen in Filmen und kamen sogar in Theaterstücken vor. Auch Lieder wurden über sie komponiert. Der berühmteste in Deutschland stammt aus der Sesamstraße. Sie sind ein Zeichen für Spaß, Kitsch und zeitweise sogar für Protest. Am 13ten Januar jeden Jahres feiern wir sie.