die sorge | Der Dienstag dichtet

Der Dienstag ist für mich Gedichtetag. Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben. Die Liste der bisherigen Dienstagdichter findet ihr am Ende.

Gestern hatte das Kind hohes Fieber. Das Gedicht ist um 4 Uhr nachts entstanden.

die sorge

manchmal läuft die sorge auf
meinem gehirn hin und her.
drunter und drüber. wälzt sich
von einer seite auf die andere.
ich höre das klackern ihrer
schuhe. wie sie ab und an über
gehirnwindungen stolpert. ist
sie besonders schwer, fällt sie
hinunter und landet direkt in
meinem herzen.

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Ich hasse das Wort „Trotzphase“ | Gedankenkritzelei

Das ist kein wissenschaftlicher Artikel, sondern eine Gedankenkritzelei. Es gibt selten Quellen und nirgendwo den Anspruch auf Richtigkeit. Ich bemühe mich aber, keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.

Ich hasse das Wort „Trotzphase“

Vorangestellt, ich bin keine Pädagogin. Das hier ist reine Beobachtung und flache Recherche.

Trotzphase

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Katzenelfchen | Der Dienstag dichtet

Der Dienstag ist für mich Gedichtetag. Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben. Die Liste der bisherigen Dienstagdichter findet ihr am Ende.

Wir haben jemand Neues in der Liste (seit letzter Woche, ich habe es da nur verpeilt). Willkommen Zielstrebig bei den Dienstagsdichtern. 😇

Katzenelfchen

1.
mittagsschlafwecker
neugierige schnuppernase
stubbst und schnurrt
an ohr, wange, kinn
schnurhaargekitzel

2.
leisetreter
schleicht langsam
durch dunkle zimmer
hat schabernack im sinn
RUMMMS

3.
abendroutine
spitze pfötchen
drehen kleine kreise
mit schwung im schoß
schnurrambiente

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Warum ich Schnee liebe | Gedankenkritzelei

Das ist kein wissenschaftlicher Artikel, sondern eine Gedankenkritzelei. Es gibt selten Quellen und nirgendwo den Anspruch auf Richtigkeit. Ich bemühe mich aber, keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.

Warum ich Schnee liebe:

  • die Dunkelheit ist heller und farbig, meist orange
  • das Knirschen unter den Schuhen
  • das Knacken von Eiskrusten
  • alle haben rote Wangen
  • Schneemann bauen
  • zusehen wie Kinder Schneemänner bauen
  • sogar der hässlichste Ort sieht verzaubert aus
  • die Ruhe, die fallender Schnee ausstrahlt
  • spielende Hunde im Schnee
  • überall Tiertapsen
  • leere Blumenkästen wirken weniger trostlos
  • Spaziergänge, dick eingepackt
  • heißer Tee nach Spaziergängen und dazu Kekse
  • bestes Katzenkino
  • mit Schneebällen werfen
  • das Kichern meines Sohns, wenn er mich mit einem Schneeball trifft

kotzelfchen | Der Dienstag dichtet

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Das Kind hat zum ersten Mal einen Magen-Darm-Virus angeschleppt. Ich lese eure Gedichte Morgen.

kotzelfchen

magenkluckern
leichtes stechen
wird zu unbehagen
gebete an dir keramikgötter
rotavirenparty

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Gegensätzlich | abc.etüden

Dies ist ein Text zu den abc.etüden von Christiane. Ziel ist es 3 Worte in 300 Zeichen unterzubringen. Die Schreibeinladung für die Wochen 45-49 beinhaltet die Worte „Horizont, kleinkariert, eintreten“, gesponsert von Myriade.

Gegensätzlich

Sie liebte es barfuß zu laufen, mit den Händen in Dreck zu wühlen. Meistens ließ sie sich durch den Tag treiben, machte das, woran sie Freude hatte. Ihre Haare trug sie ungekämmt und schnitt sie selbst. Manchmal schminkte sie sich, in den buntesten Farben. Am liebsten mochte sie ihren roten Lippenstift. Wenn sie morgens noch verschlafen war, landete etwas auf ihren Zähnen, doch das störte sie nicht. Sie tanzte über den Horizont hinaus. Man nannte sie kreativ, expressiv, verrückt.

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Was, wenn der Grinch ein Kind bekommen würde? | Gedankenkritzelei

Das ist kein wissenschaftlicher Artikel, sondern eine Gedankenkritzelei. Es gibt selten Quellen und nirgendwo den Anspruch auf Richtigkeit. Ich bemühe mich aber, keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.

Was, wenn der Grinch ein Kind bekommen würde? 

Ich bin eher das Gegenteil eines Weihnachts-Fans. Um das bildlich zu beschreiben: Wenn man mich loswerden will, muss man nur ein Weihnachtslied anmachen. Das war okay, solange ich einfach alleine Weihnachten ignorieren konnte, aber jetzt habe ich einen Sohn.

Das ich Weihnachten nicht sonderlich mag, liegt nicht daran, dass ich mit Glauben per se nicht viel am Hut habe, viele feiern Weihnachten als Familienfest ohne christlichen Hintergrund, sondern daran, dass ich eher unschöne Erinnerungen an Weihnachten habe. Klar, als Kind fand ich das Fest toll, aber je älter ich wurde, desto mehr Streitereien gab es, bis meine Familie einen Weihnachtabend im Streit ganz zerbrochen ist. Da war ich siebzehn und seitdem habe ich Weihnachten nicht mehr gefeiert, d.h. keine Deko, keine Weihnachtsfilme, -musik etc. Ich beschenke zwar Leute, aber das mache ich das ganze Jahr, weil ich Schenken mag und auf den Weihnachtsmarkt gehe ich nur, wenn ich muss.

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oll | Gedankenkritzelei

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oll

wenn wir ausgedient haben, hängen
wir einfach so rum. oll, unbrauchbar,
nutzlos. da, um da zu sein. wenn wir
ausgedient haben, chillen wir einfach
so rum. vielleicht können wir ja etwas
festhalten. anderes olles zum beispiel.

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Was am Kranksein toll ist | Gedankenkritzelei

Das ist kein wissenschaftlicher Artikel, sondern eine Gedankenkritzelei. Es gibt selten Quellen und nirgendwo den Anspruch auf Richtigkeit. Ich bemühe mich aber, keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.

Der erste Krippen-Killervirus hat uns heimgesucht, aber nicht alles am Kranksein ist beschissen. Ich versuche es mal positiv zu sehen.

Was am Kranksein toll ist:

  • Zitronentee
  • Erkältungsbäder und Wrestling oder YouTube-Videos sehen
  • Familienmittagsschlaf
  • Süßigkeiten essen, auch wenn ich Bauchweh davon bekomme
  • tagsüber ohne schlechtes Gewissen im Bett liegen
  • dreckige Ecken übersehen
  • den ganzen Tag mit Wärmflasche rumlaufen
  • Pflichten verschieben
  • jammern
  • sich vorstellen, was man alles Tolles machen kann, wenn man wieder gesund ist