Warum Halloween der beste Feiertag des Jahres ist | Gedankenkritzelei

Das ist kein wissenschaftlicher Artikel, sondern eine Gedankenkritzelei. Es gibt selten Quellen und nirgendwo den Anspruch auf Richtigkeit. Ich bemühe mich aber, keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.

Warum Halloween der beste Feiertag des Jahres ist:

  • Niemand erwartet von einem, dass man ihn besucht oder trifft, d.h. man kann den Tag komplett frei von Konventionen gestalten
  • Halloween-Süßigkeiten: Kekse in Geistform schmecken so viel besser als genau dieselben Kekse in langweiliger Form
  • Kürbisessen, Kürbisschnitzen, Kürbis, Kürbis, Kürbis
  • Neue Listen mit den besten Horrorfilmen des Jahres
  • Neue Horrorfilme/-serien und /-bücher
  • Man kann sich verkleiden oder, mindestens genauso toll, die eigenen Kinder (ja, mein Sohn hat ein Kürbiskostüm, nein, er mag es nicht und ja, ich habe ihm das trotzdem angezogen)
  • Weihnachts- und Osterdeko besteht aus Hasen und Engeln, Halloween-Deko aus Spinnen, Kürbissen und Geistern, was einfach so viel stylischer ist
  • Es gibt gefühlt alles mit Kürbisgeschmack
  • Fotos im Internet von Tieren in Halloweenkostümen
  • Man muss keine Karten oder Whatsapp-Nachrichten verschicken, weil keiner ein „Happy Halloween“ erwartet
  • Es gibt überall exorbitant viele Horrordeko und Kleidung mit Spinnen, Kürbissen und Geistern zu kaufen
  • Hatte ich mein Faible für Kürbisse erwähnt?

während wir das goldene bewundern | Der Dienstag dichtet

Der Dienstag ist für mich Gedichtetag. Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben. Die Liste der bisherigen Dienstagdichter findet ihr am Ende.

während wir das goldene bewundern

während wir das goldene bewundern.
sie leben in großen räumen mit riesigen
fußabdrücken. sie klauen geld, träume,
luft, zukunft. während wir das goldlose
beneiden. sie leben in kleinen räumen
auf mäusepfoten. sie kriegen geld,
essensreste, entglitzerte kleidung. in
einer idealen welt würden neid und
missgunst bei den reichen wachsen und
nicht bei den armen.

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Die Stimme | abc.etüden

Dies ist ein Text zu den abc.etüden von Christiane. Ziel ist es 3 Worte in 300 Zeichen unterzubringen. Die Schreibeinladung für die Wochen 40-44 beinhaltet die Worte „Lehrer, grob, hauchen“, gesponsert von Christiane selbst.

Ich hatte Lust auf etwas Gruseliges zur Einstimmung in die Halloween-Zeit und dann ist irgendwie was Anderes geworden. Ich will keine CN voran schreiben, weil die spoilert, aber, wenn ihr CN braucht, findet ihr sie unter dem Text.

Die Stimme

Als er Halt suchte, war sie plötzlich da, die Stimme aus dem Radio. Erst hörte er sie nur hauchen, dann flüstern und schleißlich verstand er die Stimme deutlich. Sie war sanft und wohlklingend, umarmte ihn mit Worten und streichelte ihn mit Verständnis. Wenn er einen schlechten Tag hatte, konnte er ihr alles erzählen. Sie hörte zu, fragte interessiert nach und gab keine unerwünschten Tipps. Wenn er fertig war, baute sie ihn auf, mit Erzählungen, manchmal Witzen und Tierlautinterpretationen. Vor allem das Schnattern des Pinguins ließ ihn Tränen lachen.

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Wenn ich 44 Milliarden hätte | Gedankenkritzelei

Das ist kein wissenschaftlicher Artikel, sondern eine Gedankenkritzelei. Es gibt selten Quellen und nirgendwo den Anspruch auf Richtigkeit. Ich bemühe mich aber, keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.

Wenn ich 44 Milliarden hätte

Elon Musk hat Twitter für 44 Milliarden US Dollar gekauft und es jetzt schon so runtergewirtschaftet, dass es weniger als ein Viertel des Geldes Wert ist. Ich habe mich also gefragt, was wäre wenn Musk statt die 44 Milliarden mit Twitter in den Sand zu setzen, mir gegeben hätte, um die Welt zu verbessern.

Hier Ideen, die eventuelle nicht so ganz ernst gemeint sind:

  • Shein oder Temu kaufen und nachhaltig machen
  • Bahngesellschaften kaufen und Zugfahren gratis machen
  • In die Forschung von coolem Geoengineering investieren z.B. Schwefelpartikel
  • Fluggesellschaften kaufen und Kurzstreckenflüge aus dem Programm streichen
  • Alle großen Influencer einkaufen und in Vegetarier/Veganer verwandeln
  • Menschen bezahlen, die Social Media infiltrieren und hauptberuflich falsche Informationen/Lügen wiederlegen
  • Eine Agentur gründen mit Menschen, die hauptberuflich einsame Menschen besuchen und aufmuntern
  • Misshandelte oder „unschöne“ Tiere adoptieren und Menschen Geld dafür geben, dass sie eine Familie für diese Tiere sind (und Tierarzthelferinnen bezahlen, die das regelmäßig kontrollieren)
  • Eine gratis Onlineschule gründen, in der alle alles lernen können
  • Zu jeder Wahl auf der Welt eine Kampagne gründen, die die Menschen über den tatsächlichen Wahlinhalt der Parteien aufklärt mit z.B. Werbung

Liste bitte erweitern!

und manchmal fällt die kälte vonbäumen | Der Dienstag dichtet


Der Dienstag ist für mich Gedichtetag. Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben. Die Liste der bisherigen Dienstagdichter findet ihr am Ende.

und manchmal fällt die kälte von
bäumen

und manchmal fällt die kälte von
bäumen. blau ist sie, milchig, weiß.
ich drehe sie um, finde kaminfeuer.
orange, gelb, rot. und decken. bunt,
flauschig. lustige prints mit avocados
und faultieren. nun ist er da. kälte auf
pickliger blasser haut und hitze auf
rot leuchtenden wangen.

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Katha liest #5 Happy Halloween! | Kritzelnews

Ich wollte schon ewig mein Buch ANDERNORTS vertonen, hatte aber nie den Elan dazu. Vor ein paar Wochen hatte ich dann die Idee einfach einen Podcast daraus zu machen. Allerdings nicht nur mit Geschichten aus dem Buch und vor allem nicht nur meine eigenen.

Es ist so weit. Der beste „Feiertag“ des Jahres ist da: Halloween!! Und das bedeutet, es ist Zeit zum Gruseln. In dieser Folge lese ich zwei Horrorgeschichten vor:

1. Das letzte Opfer der Azteken von mir (erschienen in Geisterspiegel: Dark Empire)

2. Faceless von Tanja Hanika (aus Mitternachtsgeschichten, Seite 100) ab 31:40

CN:
Zu 1: Gewalt an Kindern, Blut
Zu 2: Ekel, Gewalt, Blut

Link zur Tanja Hanikas Seite:
https://tanja-hanika.de/

Das Beste an 2,5 | Gedankenkritzelei

Das ist kein wissenschaftlicher Artikel, sondern eine Gedankenkritzelei. Es gibt selten Quellen und nirgendwo den Anspruch auf Richtigkeit. Ich bemühe mich aber, keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.

Jede Phase im Leben meines Kindes hat tolle Momente. Es war cool meinem Sohn beim Laufen lernen zuzusehen, aber auch die ruhigen Momente der Stillzeit habe ich sehr genossen und das Herumtragen im Tuch bevor mein Sohn zu schwer wurde. Aber jede Phase endet irgendwann und mit ihr verschwinden einige Momente für immer, was mir vor allem kürzlich beim Ausmisten alter Sachen schmerzlich bewusstgeworden ist. Also habe ich mir vorgenommen aufzuschreiben, was ich an dem jeweiligen Alter besonders toll finde. Einerseits um diese Zeit noch mehr zu genießen und andererseits als Erinnerung.

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honigwörter | Der Dienstag dichtet

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honigwörter

honigwörter, schokosätze und ein paar
silben gurkensaure realität. als topping
gibt es floskelstreusel. bunt. mit ein wenig
glitzer. dann wird umgerührt. wieder und
wieder. bis das was oben ist unten liegt und
nur noch das wahr ist, was wahr sein darf.
blub. wenn eine kleine luftblase von unten
nach oben steigt, trifft sie auf mit marmelade
verklebte ohren. ich möchte ein sauberes glas
reichen. möchte, dass alle das menü lesen
müssen. möchte die buttercremelügen nehmen
und in den ausguss schütten. aber ich bin nur
ein löffel, eine kleine gabel, ein zahnstocher.
ich reiche das küchentuch. wenn sie sich den
mund abwischen, ist es rot. fein säuberlich wird
es zusammengefaltet in die wahlurne gesteckt.

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der erste kürbis lacht | Der Dienstag dichtet

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Ich mag Herbst. Merkt man?

der erste kürbis lacht

in meiner linken hand halte ich
nebel. langsam wandert er meinen
arm hinauf. tropft träge auf knie,
dann fuß. auf winzig kleinen tropfen.
ich laufe bis die sonne meine lippen
mit wärme benetzt. etwas laub
verfängt sich in meinen haaren. und
der erste kürbis lacht.

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