„Gegenteiltag“ | Schreibaufgabe KW3

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Dies ist mein erster Text zu Annies Schreibaktion. Jede Woche veröffentlich sie Themen und auf ihrer Seite könnt ihr nachlesen, was gerade Thema ist.
Das Thema von dieser Woche steht im Bild. Ich habe es etwas freier ausgelegt, da ich mir dieses Jahr keine Vorsätze gemacht habe. Nachdem ich den Text geschrieben habe, würde ich so einen Gegenteiltag wirklich gerne einmal ausprobieren. Dann zieht aber wahrscheinlich neben meinen Katzen auch mein Freund aus.

Gegenteiltag

Kennt ihr noch die Folge von „Spongebob“, in der Gegenteiltag ist? Wenn er „Danke“ meinte, sagte er „Bitte“, die Hose trug verkehrt herum und Gary bellte statt zu miauen. Ich wollte das mal probieren, schließlich ist auch sonst die letzte Woche alles schief gelaufen.

Ich beschloss: Sonntag = Gegenteiltag.

Als ich morgens aufwachte, nur um eine Runde weiterzuschlafen, tauschte ich schon mal Kopfkissen und Decke aus. Der Vorteil: Nach rund 30 Minuten, war ich so durchgefroren, dass ich freiwillig aufstand. An einem Sonntag! Vor 12 Uhr!

Ich habe mir dann erst einmal Milch mit Kaffee gemacht, und Brötchen auf meinen Käse geschmiert. Letzteres war etwas komplizierter, als es sich anhört. Ich habe dann auch gleich sauber gemacht, würde ich sonst nie tun.

Als Kleidung habe ich meinen Tigger-Kigurumi erkoren, das ging verkehrt herum sogar noch. Ließ sich nur etwas schlecht drinnen laufen.

Anschließend habe ich eine neue Serie auf Netflix begonnen, die letzte Folge zuerst. Krasse Auflösung, hab dann aber auch erst nach Folge 8 bis 4 verstanden worum es überhaupt geht und festgestellt, dass das gar nicht meine Thematik war. Aber immerhin das Ende war echt gut.

Derweil habe ich meine Katze verärgert. Zum einen wollte sie nicht bellen und das verkehrt rum streicheln, fand sie auch nicht so toll. Sie hat sich verkrochen, ich glaube sie findet mich heute unheimlich.

Ich habe außerdem schon nach kurzer Zeit gemerkt, dass ich nicht alles als Gegenteil ausführen möchte – der Gedanke kam mir im Bad. Wenn ich mich aufs Waschbecken setzte, bricht das sicher ein und die Vorstellung mir im Klo die Hände zu waschen, ist auch nicht so toll.

Dafür war mein Abendbrot der Kracher: Pattie, Brötchen, Pattie, Tomate, Gurke Ketshup. Ziemlich Sauerei aber ein verdammt gutes Gegenteilessen.

Nach der Netflixserie habe ich noch ein wenig gelesen: Manga. Gut das ist ein kleiner Cheat, aber immerhin liest man da von vorne nach hinten.

Aufs Bettgehen war ich dann gut vorbereitet. Ich habe mir eine Wärmflasche gemacht und auf die Füße gelegt, daher hat das Kopfkissen als Bettdecke vollkommen gereicht. Ich habe dann meiner Katze – die mittlerweile wieder mit mir redete, allerdings immer noch mit Maunzen – „Guten Morgen“ gewünscht und bin eingeschlafen.

Damit war mein Gegenteiltag erfolgreicher, als die komplette Woche. Mache ich wieder, wenn es mal so richtig scheiße läuft. Allerdings nicht zu oft, sonst zieht noch meine Katze aus.

9 Gedanken zu “„Gegenteiltag“ | Schreibaufgabe KW3

  1. Großartig!! Ich hab echt Kopfkino gehabt und laut gelacht (Mein Freund hält mich jetzt für noch verrückter!) Das hast du super gelöst und wirklich sehr realistisch geschrieben. Alles ist machbar!
    Ich habe aber wirklich ein bisschen gebraucht um herauszufinden wie man ein Brötchen auf Käse schmiert, eine sehr amüsante Vorstellung. Besonders mochte ich das Gedankenspiel mit dem Bad, ich glaube, dass wäre eine Gegenteil-Tag-Ausnahme-Zone xD
    Ich feier deinen Text total!

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