
Das ist kein wissenschaftlicher Text, sondern eine Gedankenkritzelei. Jeden Freitag schreibe ich über etwas, das mir auf dem Herzen liegt. Wenn ich etwas wissenschatftlicher werde, bemühe ich mich keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.
Stay positive
Ich habe keine Ahnung, warum ich immer eher auf die positive als die negative Seite schaue. Ich weiß nicht mal, ob ich das schon immer so mache. Eigentlich ist das ein wenig lustig, weil ich immer wieder depressive Phasen in meinem Leben hatte, aber meine Positivität hat das nie gemindert.
Best Case
Zum einen gehe ich immer davon aus, dass immer der bessere bis beste Fall eintrifft. Mein Kind verletzt sich: Ich gehe davon aus, dass alles in Ordnung ist und auch wenn er jetzt Schmerzen hat, es besser wird und er vollständig heilt. Ich denke nicht darüber nach, was alles sein könnte, weil ich es schlichtweg nicht weiß. Wenn es etwas Schlimmeres ist, kann ich mich immer noch damit auseinandersetzen. Ich hatte nie das Gefühl, dass Menschen, die über den Worst Case nachdenken, besser vorbereitet sind als ich. Ich hatte auch null Angst vor der Geburt, weil ich nie daran dachte, dass etwas schieflaufen kann. Mir war klar, dass es passieren kann, aber ich bin einfach davon ausgegangen, dass alles gut läuft und wenn nicht, dass ich und mein Kind die Situation mit Hilfe meines Mannes und den Ärzt*innen/Hebammen überstehen werden.
Weiterlesen „Stay positive | Gedankenkritzelei“