Warum ich den Sommer 2025 mag | Gedankenkritzelei

Das ist kein wissenschaftlicher Text, sondern eine Gedankenkritzelei. Jeden Freitag schreibe ich über etwas, das mir auf dem Herzen liegt. Wenn ich etwas wissenschatftlicher werde, bemühe ich mich keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.

Warum ich den Sommer 2025 mag

Es beschweren sich sehr viele über diesen Sommer, also dachte ich, ich springe mal in die Bresche für ihn und erkläre, warum ich ihn gut finde. Natürlich nur das Wetter, was das auf den Klimawandel bezogen bedeutet, können andere besser erklären als ich. Außerdem ist nicht alles 100% ernst gemeint, valide Punkte gibt es trotzdem.

Das gute am Regensommer 2025:

  • man braucht keinen Bikinibody
  • Spielplätze und Eisdielen sind nicht dauerhaft überfüllt
  • alte und erkrankte Personen müssen keine Angst vor Hitze haben
  • Tieren geht es besser
  • unserer Wasserspeicher füllen sich
  • weniger Ausgaben für Sonnencreme
  • weniger vollgeschwitzte Wäsche
  • wenn man mal ein paar Tage lieber drinnen ist, hat man kein schlechtes Gewissen
  • Pfützenspringen in kurzer Hose macht mega Spaß
  • die Blumenpracht am Wegesrand und statt brauner eine Menge grüner Wiesen
  • tolle Wolkenformationen
  • keine überhitzte Wohnung/Büro/Fitnessstudio etc.
  • der einzigartige Geruch von Sommerregen

Momente vs Smartphone – Follow up | Gedankenkritzelei

Das ist kein wissenschaftlicher Text, sondern eine Gedankenkritzelei. Jeden Freitag schreibe ich über etwas, das mir auf dem Herzen liegt. Wenn ich etwas wissenschatftlicher werde, bemühe ich mich keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.

Momente vs Smartphone – Follow up

Ich schlachte meinen Urlaub kreativ ganz schön aus, aber hier geht es ja um Themen, die mich bewegen und mein Sommerurlaub war toll und wirkt noch nach. Ich hatte vor dem Urlaub einen Apell (an mich selbst am meisten) geschrieben, Momente zu genießen und nicht nur zu fotografieren.

Ist mir das gelungen?

Ich würde sagen zu 80% und gleichzeitig habe ich einen lustigen Effekt bemerkt: Wenn ich mit Familie zusammen war und ganz vertieft in den Moment, habe ich das Fotografieren ganz vergessen. Wenn ich unterwegs war, habe ich eher mal zum Smartphone gegriffen, um ein Bild zu machen. Beispielsweise habe ich einige Fotos vom Strand gemacht und da teilweise sogar den Moment aus den Augen verloren, beim Lego-Zusammenbau bei den Schwiegereltern mit Kind habe ich das total vergessen, obwohl ich dem, der uns das Lego geschenkt hat, Fotos schicken wollte. Ups. Ich habe auch Fotos im Restaurant vom Essen gemacht (ukrainisch: Yummy) aber sowas wie vom Abendbrottisch (auch da wollte ich ursprünglich ein Foto machen wegen dem kredenzten Fisch) nicht.

Jetzt wäre das Argument, dass es keine besonderen Momente sind vielleicht valide, aber irgendwie auch nicht. Es gab durchaus Besonderes bei der Familie, aber es war irgrendwie eingebettet ein Zuhausegefühl. Ich war eingekuschelt in den Moment, das Smartphone lag irgendwo und ich habe schlichtweg nicht daran gedacht. Vielleicht ist es auch ein Effekt, dass man sich in ungewohnten Situationen hinter dem Smartphone versteckt. Man ist Tourist, schafft erst mal Abstand zwischen sich und dem Neuen. Zumindest habe ich das Gefühl, dass ich das ab und zu mache. Klar, will ich auch Momente festhalten, aber es ist schon auffällig, in welchen Momenten ich eher daran denke und in welchen weniger. Smartphones distanzieren uns von der Welt. Ist jetzt auch nichts Neues, aber sicherlich ist es nie verkehrt, sich das ins Gedächtnis zu rufen.

Erste Male | Gedankenkritzelei

Das ist kein wissenschaftlicher Text, sondern eine Gedankenkritzelei. Jeden Freitag schreibe ich über etwas, das mir auf dem Herzen liegt. Wenn ich etwas wissenschatftlicher werde, bemühe ich mich keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.

Erste Male

Wir feiern bei Kindern erste Male wie den ersten Zahn, das erste Lächeln und den ersten Schritt, aber es gibt so viele erste Mal mit Kindern, warum nicht auch mal die feiern, die nicht so offensichtlich sind? Im Urlaub (sind immernoch unterwegs) ist ganz viel Neues passiert. Hier eine kleine erste Male-Liste:

  • erste Mal mit der Achterbahn gefahren
  • erste Zecke (gleich 3)
  • erste Mal Go-Kart gefahren
  • erster Bremsenbiss
  • erster Besuch einer Burg
  • erster Kontakt mit Brennnesseln
  • erste Steinburg am Strand
  • erstes Mal Kanalreinigung beobachtet
  • erstes Mal durch eine Röhrenrutsche gerutscht (Angst besiegt!)
  • erste Mal mit einer Kinderseilbahn gefahren
  • erstes Matjesbrötchen (vorher nur andere Lachs oder Backfisch) gegessen

Und bei Erwachsenen feiern wir erste Mal erst Recht zu wenig, obwohl sie immer seltener werden. Also meine ersten Male in diesem Urlaub:

  • erste Mal ukrainisch Essen gegegangen (Yummy!!!)
  • erste Mal eine AUtobatterie gewechselt

Ich fahre in den Urlaub und nehme mit… | Gedankenkritzelei

Das ist kein wissenschaftlicher Text, sondern eine Gedankenkritzelei. Jeden Freitag schreibe ich über etwas, das mir auf dem Herzen liegt. Wenn ich etwas wissenschatftlicher werde, bemühe ich mich keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.

Wenn ihr das lest, bin ich schon im Urlaub, auf einem Campingplatz am Meer. Hier also ein Text vom Anfang der Woche und zwar über eine meiner Hasstätigkeiten: Packen.

Ich fahre in den Urlaub und nehme mit…

  • jede Menge Handtücher (es gibt nichts Ekligeres als feuchte Handtücher beim Camping)
  • feuchte Tücher (Eltern verstehen mich)
  • ein paar Prisen Alltagsvergessen
  • Sarkasmus-Karte für den Moment, an dem alles schieflaufen wird
  • zu viel Kleidung
  • zu viel Spielzeug fürs Kind
  • zu wenig von diesem einen bestimmten Essen, was wir diesmal plötzlich alle am liebsten mögen
  • Einschlafplayliste und Tanzplayliste (letztere fürs Kind)
  • 2 Bücher, die ich beide nicht lesen werde
  • Selbstgebastelte Flagge für unser Camp (damit alle wissen, womit sie es zu tun haben)
  • Erinnerungsnotiz daran Innezuhalten und Momente zu genießen

Das liebe Geld | Gedankenkritzelei

Das ist kein wissenschaftlicher Text, sondern eine Gedankenkritzelei. Jeden Freitag schreibe ich über etwas, das mir auf dem Herzen liegt. Wenn ich etwas wissenschatftlicher werde, bemühe ich mich keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.

Das liebe Geld

Die meisten Menschen finden es komisch über Geld zu reden und ich finde es komisch, dass die meisten Menschen nicht über Geld reden und gleichzeitig will ich nicht komisch sein, also rede ich nicht über Geld. Aber warum eigentlich?

Geld ist unfair

Liegt das daran, dass Gehälter unfair sind? Bei einigen Berufen ist ein Gehaltsunterschied logisch, aber bei vielen ist das Gehalt historisch gewachsen und einfach unfair. Zum Beispiel verdienen einige körperliche Berufe zu wenig dafür, dass man sich durch sie den Körper ruiniert, ebenso alles Soziale und Kunst. Von Kunst darf man eigentlich gar nicht erst anfangen, aber das werde ich separat nochmal tun. Ich lese gerade ein sehr inspirierendes Buch zu. Geld hat selten was mit Fleiß zu tun und leider zu oft was mit Macht und Privilegien. Aber anstatt das totzuschweigen, sollte man doch gerade erst recht darüber sprechen, oder?

Geld macht neidisch

Ich glaube, es ist gar nicht so leicht sich einzugestehen, dass man gerne mehr Geld hätte, z.B. wie diese*r eine Freund*in, der/die mehr verdient oder so viel wie einige Reiche oder abstrakter: Leute, die man auf Social Media sieht. Geld haben zu wollen, ist aber nicht verwerflich. In den meisten Fällen geht es weniger darum, dass man sich bestimmte Dinge dann leisten kann und eher um dieses abstrakte Gefühl, sich keine Sorgen machen zu brauchen, wenn man sich bestimmte Dinge leistet. Ich glaube, das ist ein signifikanter Unterschied.

Geld macht glücklich

Bis zu einem bestimmten Punkt zumindest, und zwar dem, an dem man sich keine Gedanken mehr über Geld machen muss.* Ich finde Einkaufen im Supermarkt so viel angenehmer, seit ich nicht mehr alles nachrechnen muss, so wie zu Unizeiten. Dann nehme ich halt das teure Körnerbrot. Gönn ich mir, macht mich ein bisschen glücklicher. Ich weiß nicht, warum das oft verpönt ist, dass man Geld toll findet und glaubt, dass Geld glücklich macht. Klar, Familie, Freunde, Gesundheit, das kann Geld nicht ersetzen, aber muss man das in Konkurrenz zueinander setzen? Die Korrelation zwischen Gesundheitsversorgung und Geld lasse ich absichtlich raus, weil die zu komplex ist und irgendwie auch wieder in die erste Aussage passt, das Geld unfair ist.

Wir sollten reden

Was passiert denn, wenn wir über Geld reden? Wir stellen fest, dass einige mehr Geld verdienen und andere weniger, dass es oft nicht fair ist, dass Preise oft nicht fair sind, dass Geld keine physikalische Größe ist, sondern etwas, das festgesetzt wird, dass wir alle gerne mehr Geld hätten und dass wir manchmal neidisch sind auf die, die mehr Geld haben. Alles in allem sind das aber Gespräche die wir führen sollten, denn nur wenn man drüber spricht, kann man Ungerechtigkeiten bekämpfen und die gesellschaftliche Stimmung verändern. Wir müssen Fragen stellen wie: Warum kostet das unfair produzierte Designershirt so viel? Warum denken wir, dass jemand im Management härter arbeitet und mehr Verantwortung hat, als jemand in der Pflege? Warum glauben wir, dass Geld nicht glücklich macht? Warum kostet es so viel, Kinder zu haben? Warum kostet es soviel, alt zu sein? Warum kosten gesunde Lebensmittel oftmals mehr als „ungesunde“? Das kann ewig fortgeführt werden.

Lass uns mehr miteinander reden, auch über das Thema Geld.

Quelle zu Geld und Glück:
https://www.psychologie.uzh.ch/de/bereiche/dev/lifespan/erleben/berichte/geld-und-glueck.html

Alltägliche Momente | Gedankenkritzelei

Das ist kein wissenschaftlicher Text, sondern eine Gedankenkritzelei. Jeden Freitag schreibe ich über etwas, das mir auf dem Herzen liegt. Wenn ich etwas wissenschatftlicher werde, bemühe ich mich keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.

Alltägliche Momente

Habt ihr das auch manchmal, dass ihr einen Moment im Alltag innehaltet und die Eindrücke genießt? Ich glaube so Momente gehen zu oft unter, also habe ich diese Woche Eindrücke gesammelt, die ich besonders genossen habe:

  • Das klackende Geräusch beim Umfüllen der Kaffeebohnen von der Tüte in den Behälter. Es klang wie Regen auf ein Dachfenster und erst der Geruch der Bohnen.
  • Ein plötzlich ruhiger Moment in einem hektischen Dienstagmorgen, an dem ich erst nur die Tauben und dann die Amseln gehört habe.
  • Die Wärme der Sonne auf meiner Haut nachdem ich morgens mit dem Fahrrad aus dem Schatten der Häuser über die Ampel gefahren bin.
  • Der kleine Windhauch beim Zuklappen meiner Abendlektüre.
  • Das an der Luft getrocknete etwas raue Handtuch an meiner Haut, nachdem ich Baden war.
  • Der perfekte Kaffee am Morgen aus der Lieblingstasse und der Schaum, der an der Oberlippe hängen blieb.
  • Der Atem meines Sohnes an meinem Hals als er sich morgens an mich gekuschelt hat.
  • Der Durchzug von kalter Luft nach dem heißen Tag und die Gänsehaut, die sich nach und nach von Kopf bis Fuß ausgebreitet hat.
  • Das Wegstreichen der Radiergummikrümel von meiner letzten Zeichnung, mit der ich sehr zufrieden bin.

Ich werde nie… | Gedankenkritzelei

Das ist kein wissenschaftlicher Text, sondern eine Gedankenkritzelei. Jeden Freitag schreibe ich über etwas, das mir auf dem Herzen liegt. Wenn ich etwas wissenschatftlicher werde, bemühe ich mich keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.

Ich werde nie…

Habt ihr das auch, dass ihr vor Jahren gesagt habt, dass ihr bestimmte Dinge niemals tun werdet und dann habt ihr sie irgendwann doch getan? Hier mal meine „Best of Ich-werde-nie’s“:

Ich werde nie…

eine Smartwatch kaufen
…, da werden Daten von mir gespeichert und weitergegeben. Irgendwelche Firmen wissen dann, wieviel ich mich (und am schlimmsten noch wo) bewege. Außerdem will ich nicht immer erreichbar sein und alle Nachrichten vom Handy auf die Uhr geladen bekommen.

Und jetzt habe ich eine am Handgelenk. Das mit dem Schrittzählen ist mir allerdings von Anfang an egal gewesen, nur leider kann ich bei meiner neuen Uhr das Tracking nicht einfach ausstellen. Macht mir immer noch ein mulmiges Gefühl, andererseits habe ich mein Handy auch immer bei mir und so ein richtiger großer Unterschied ist es auch nicht. Ich verwende meine Smartwatch eigentlich auch nur für drei Sachen: Uhrzeit ablesen, Handy suchen (mind. vier Mal am Tag) und Erreichbarkeit für Anrufe (Nachrichten etc leite ich nicht auf die Uhr). Was soll ich sagen, sie ist praktisch und schick.

Heiraten
…, weil das so archaisch ist, heutzutage muss das ja nicht mehr sein und überhaupt sind monogame Beziehungen absolut nichts für mich.

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Warum Selfpublishing nichts mehr für mich ist | Gedankenkritzelei

Das ist kein wissenschaftlicher Text, sondern eine Gedankenkritzelei. Jeden Freitag schreibe ich über etwas, das mir auf dem Herzen liegt. Wenn ich etwas wissenschatftlicher werde, bemühe ich mich keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.

Warum Selfpublishing nichts mehr für mich ist

Ich habe jetzt zwei Bücher eigenständig veröffentlicht, mein Kurzgeschichtenbuch „Andernorts“ und das Gedichtband „Autobiopsie“ und auch wenn ich nicht bereue, es getan zu haben, ein weiteres Buch in Eigenregie wird von mir nicht erscheinen.

Die Nachteile des Selfpublishing, die für mich keine sind

Ein oft genannter Nachteil ist, dass SP-Bücher weniger „ernstgenommen“ und als unprofessioneller wahrgenommen werden. Das ist mir ehrlich gesagt, gar nicht so wichtig, auch im Nachhinein nicht. Ich habe keine negativen Kommentare in die Richtung bekommen und empfinde es selbst auch nicht so. Es gibt so professionelle großartige SP-Bücher, da ist es eher eine Hürde sich mit denen zu messen.
Kosten haben mich auch nicht abgeschreckt. Ich wollte mit den Büchern kein Geld verdienen und dachte, dass ich irgendwie schon bei 0 rauskomme. Da bin ich noch nicht ganz, aber kurz davor. Plus, die Ausgaben waren ja zum großen Teil für Dienstleistungen, d.h. ich habe damit andere unterstützen können.

Die Nachteile, die für mich welche waren

Eigentlich ist es nur ein Nachteil, aber der hatte es in sich: Werbung und Vertrieb. Ich bin grottig darinnen. Sobald die Bücher erschienen sind, hatte ich schon keine Lust mehr, mich um irgendwas zu kümmern. Ich finde alles Drumherum lästig. Ich will Leuten nicht auf die Nerven mit ständiger Werbung gehen, die Verlosungen waren auch einfach Arbeit (auch wenn es mich da gefreut hat, anderen eine Freude zu bereiten) und kreative Wege finden, um mein Buch zu verkaufen…ich habe keine Lust. Es liegt mir nicht, es macht mir keinen Spaß, so gar nicht.

Warum ich es trotzdem nicht bereue

Das ist nur ein Punkt: Kreative Freiheit. Ich habe meine Bücher selbst illustriert und nur beim endgültigen Cover Hilfe gehabt (von Catherine Strefford, die auch den Buchsatz gemacht hat – hier mal eine Empfehlung!). Die Bücher sind für mich wie ein professionell gestaltetes Sketchbuch und mehr für mich als für Lesende gemacht. Ich wollte die Bücher machen, weil ich Bock darauf hatte, nicht, weil ich was veröffentlichen oder Geld damit verdienen wollte.

Warum ich das nicht mehr mache

Ich habe jetzt die beiden Bücher rausgebracht, die ich rausbringen wollte und das Glücksgefühl ein weiteres Buch zu veröffentlichen, wird meine Unlust nicht überwiegen dafür Werbung machen zu müssen und mich um den Vertrieb zu kümmern. Wenn ich Kurzgeschichten oder Gedicht gut finde, dann reiche ich sie jetzt eher bei Zeitschriften etc. ein (daher auch die Flut an Veröffentlichung gerade). Romane sind was Anderes. Ich schreibe auch Längeres, aber bisher habe ich dafür keinen Verlag begeistern können. Ich bin aber auch da nicht super hinterher. Wenn ich einen coolen Kleinverlag finde, reiche ich da was ein, wenn die nicht wollen, joa, dann ist das so, ich schreibe immer schon am nächsten Buch, wenn ich eines beendet habe.

Mir ist Schreiben einfache wichtiger als Veröffentlichen!

Klar, hatte ich auch immer mal den Traum, den ganzen Tag schreiben und davon leben zu können, aber die Realität ist anders: Ich werde sehr wahrscheinlich nie eine Bestsellerautorin, dafür ist der Buchmarkt zu unberechenbar und es gibt einfach zu viele Schreibende, aber das ist ok. Ich mag meinen „Brotjob“ und ich liebe es zu schreiben. (Hey, und ein paar Leute lesen ja, was ich so schreibe. Küsschen an alle, die meine Texte hier lesen.)

Sommer-Pro-Conta | Gedankenkritzelei

Das ist kein wissenschaftlicher Text, sondern eine Gedankenkritzelei. Jeden Freitag schreibe ich über etwas, das mir auf dem Herzen liegt. Wenn ich etwas wissenschatftlicher werde, bemühe ich mich keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.

Ich nehme immer den meteorologischen Sommeranfang als Ausgangspunkt, hauptsächlich, weil für mich Winter eben auch im Dezember beginnt. Also, guter Grund, mal mein ambivalentes Verhältnis in eine unvollständige Pro und Contra-Liste zu packen. (Ich hatte lange keine schwierige Entscheidung mehr zu treffen und vermisse Pro und Contra-Listen einfach.)

Was ich am Sommer mag

  • überall an Blumen schnüffeln zu können
  • viel mehr Obst, Beeren und Gemüse zur Auswahl (regional)
  • mit nackten Füßen durch Gras laufen
  • mehr Gewitter
  • Eis ist eine adäquate Hauptspeise
  • in der Erde wühlen und Dinge pflanzen
  • Kind nackt rumrennen lassen können
  • nicht immer mit Wärmflasche schlafen zu müssen
  • ohne Handschuhe Fahrradfahren zu können (Grüße an alle mit Raynaud-Syndrom)
  • Sommerwaldduft
  • Grillen mit Freunden im Garten
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Fahrrad vs Auto – Fight! | Gedankenkritzelei

Das ist kein wissenschaftlicher Text, sondern eine Gedankenkritzelei. Jeden Freitag schreibe ich über etwas, das mir auf dem Herzen liegt. Wenn ich etwas wissenschatftlicher werde, bemühe ich mich keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.

Fahrrad vs Auto – Fight!

Straße ist Krieg! Oder zumindest fühlt sich das manchmal so an, wenn man durch Social Media scrollt. Leute auf dem Fahrrad beschweren sich, dass sie zu dicht überholt werden und die, die Auto fahren, antworten, dass da doch genug Platz ist. Andersrum beschweren sich die dann, dass Radfahrer*innen über den Bürgersteig bei roter Ampel fahren. Immerhin hassen alle, inklusive Fußgänger*innen, anscheinend elektrische Roller. Ein gemeinsamer Feind eint zumindest etwas.

Was ich erlebe

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