Warum ist Jammern so verpönt | Gedankenkritzelei

Das ist kein wissenschaftlicher Text, sondern eine Gedankenkritzelei. Jeden Donnerstag schreibe ich über etwas, das mir auf dem Herzen liegt. Wenn ich etwas wissenschatftlicher werde, bemühe ich mich keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.

Warum ist Jammern so verpönt?

Irgendwie ist es angesehen „hart im Nehmen zu sein“. Man „steht etwas durch“ oder „wächst unter schwierigen Bedingungen“. Ok, kann man machen, und ich bin auch eher jemand, der Schwierigkeiten und Missgeschicke mit Humor nimmt, aber ich frage mich, ob man sich nicht auch mal wirklich Zeit zum Jammern nehmen muss, darüber wie unfair die Welt ist, wie beschissen der Tag läuft oder wie Karma einen anscheinend hasst. Immer nur stark zu sein ist anstrengend und wenn man zu viel runterschluckt, kommt es mit Schwung wieder hoch. Hier also mein Versuch es mal anders zu machen, nicht tough zu sein und einfach mal ausgiebig zu Jammern:

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Wie man die Welt zu einem besseren Ort macht | Gedankenkritzelei

Das ist kein wissenschaftlicher Text, sondern eine Gedankenkritzelei. Jeden Donnerstag schreibe ich über etwas, das mir auf dem Herzen liegt. Wenn ich etwas wissenschatftlicher werde, bemühe ich mich keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.

Heute mal eine sehr kurze Gedankenkritzelei und einen Tag zu spät. Gestern war nur eine reine Katastrophe, weil Kind Magen-Darm hat. Whoop! (Ich zähle die Stunden bis ich über der Schüssel hänge… 😉 )

Wie man die Welt zu einem besseren Ort macht

(Ich arbeite immer mal wieder an dieser Liste, vielleicht habt ihr mir Lust zu helfen.)

  • Anderen Komplimente machen, auch zu Kleinigkeiten, die die Person erfreuen könnten und wenn es nur ein cooles Shirt ist
  • besonders freundlich zu Servicekräften, Sprechstundenhilfen etc. sein, zB ein erholsames Wochenende wünschen oder einfach nur offen und ehrlich gemeint anlächeln
  • im Straßenverkehr (ob als Autofahrer, Fußgänger oder Fahrradfahrer) andere vorlassen und freundlich kommunizieren
  • den Kolleg*innen ohne Anlass was zum Naschen (kann auch gesund sein) mitbringen
  • wenn man jemanden besucht, ein kleines Geschenk mitbringen (Selbstgemachtes z.B.)
  • sich die Gesichter in der Nachbarschaft merken und grüßen
  • wenn man einen Balkon oder Garten hat, Vögeln und Insekten Futter, Wasser oder Zuhause bieten
  • Blumensamen für Bienen kaufen und auf allen (potentiellen) Grünflächen verteilen, die man findet
  • auf Social Media auf positive Kommentare reagieren und mehr Komlimente machen

Warum ich Schreiben/Lesen liebe | Gedankenkritzelei

Das ist kein wissenschaftlicher Text, sondern eine Gedankenkritzelei. Jeden Donnerstag schreibe ich über etwas, das mir auf dem Herzen liegt. Wenn ich etwas wissenschatftlicher werde, bemühe ich mich keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.

Dafür, dass ich jeden Donnerstag eine kleine Gedankenkritzelei machen wollte, setze ich in letzter Zeit oft aus. Ich bin allgemein weniger auf meinem oder anderen Blogs unterwegs. Ich male derzeit aber viel und gefühlt packe ich meine gesamte kreative Energie da rein. Hier also ein kleiner Reminder für mich selbst, warum ich Schreiben und Lesen liebe:

  • Ablenkung vom Alltag, vor allem von doofen Tagen
  • ein ganzer Blumenstrauß an Gefühlen
  • Wörter haben Bestand
  • ich kann mir selbst etwas vorstellen
  • Inspiration fürs Leben
  • ich erfahre Dinge, die ich in meinem Leben nie erlebt hätte, durch die Augen von jemand anderem (ob selbst geschrieben oder wem anders)
  • das Gefühl, wenn sich jemand in meinem Geschriebenen wiederfindet
  • das Gefühl, mich in dem Geschriebenen von jemand anderem wiederzufinden
  • Stille, Worte brauchen keine musikalische Untermalung

Anekdoten von Little J | Gedankenkritzelei

Das ist kein wissenschaftlicher Text, sondern eine Gedankenkritzelei. Jeden Donnerstag schreibe ich über etwas, das mir auf dem Herzen liegt. Wenn ich etwas wissenschatftlicher werde, bemühe ich mich keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.

Nach so einem ernsten Thema, habe ich mal wieder Lust auf humorvollere Gedanken und ich bin gerade dabei das Buch für meinen Sohn zu updaten, in dem ich Fotos, Anekdoten etc sammele seit vor seiner Geburt. Hier also ein paar Anekdoten:

Als mein Mann und ich an meinem Geburtstag alleine in ein Restaurant gehen wollten, hat die Oma zum ersten Mal versucht Little J ins Bett zu bringen. Wir haben ihm schon Tage vorher erzählt, dass wir das Vorhaben, wo wir hingehen etc. und er hat es ganz gut aufgenommen. Es war schließlich das erste Mal, dass jemand, der nicht Mama oder Papa ist, ihn ins Bett gebracht hat. War etwas schwierig für Oma, aber nach zwei Stunden schlief er happy im Elternbett ein (ach so, parallel war Zeitumstellung und nicht Zuhause, sondern bei Oma – beste Voraussetzungen). Am nächsten Morgen ist er aufgewacht, hat mich angesehen und noch bevor ich etwas sagen konnte, sagte er mit sehr ernster Miene: „Wo seid ihr gewesen??“

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Meine Mutter ist nicht tot, aber ich habe sie verloren | Gedankenkritzelei

Das ist kein wissenschaftlicher Text, sondern eine Gedankenkritzelei. Jeden Donnerstag schreibe ich über etwas, das mir auf dem Herzen liegt. Wenn ich etwas wissenschatftlicher werde, bemühe ich mich keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.

Meine Mutter ist nicht tot, aber ich habe sie verloren

Ich habe vor einer Weile bei der Zeitschrift „Die Verpeilte“ über den Alkoholismus meiner Mutter gesprochen *KLICK* und meinen Schuldgefühlen darüber, dass ich nicht mehr unternommen habe, sie zu einer Therapie zu bewegen. Geendet habe ich mit der Aussicht, dass wir Hilfe von außen bekommen und meiner Hoffnung, dass sie doch noch die Kurve bekommt. Das Feedback war groß und viele meinten, sie würden sich in meinem Geschriebenen wiederfinden. Wer weiß, vielleicht hilft es jemandem, wenn ich es aufschreibe. Vielleicht hilft es auch einfach nur mir. Hier also eine Fortsetzung:

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Mein kleiner J | Gedankenkritzelei

Das ist kein wissenschaftlicher Artikel, sondern eine Gedankenkritzelei. Es gibt selten Quellen und nirgendwo den Anspruch auf Richtigkeit. Ich bemühe mich aber, keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.

Brief, den ich am Geburtstag meines Sohnes an ihn geschrieben habe.

Mein kleiner J,
ab heute bist du kein Kleinkind mehr. Du wirst so schnell groß und ich versuche jeden Moment mit dir zu genießen.
Es ist toll, wie du dich schon ausdrücken kannst. Du redest gerne und denkst dir ständig neue Spiele aus. Manchmal angeln wir in deinem Bett oder spielen Rennauto in unserem. Ich liebe deine Fantasie und wie du dich für alles begeistern kannst, von Baggern, über Tiere bis hin zu Kochen. Du bist allem gegenüber offen, auch wenn du eher schüchtern und zurückhaltend bist. Ich liebe es, dir zuzusehen, wie du die Welt erkundest und bin gespannt, was wir in deinem neuen Lebensjahr gemeinsam erleben werden.
Ich liebe dich über alles, Mama.

Meine To-Do-Listen-Leidenschaft | Der Dienstag dichtet

Das ist kein wissenschaftlicher Artikel, sondern eine Gedankenkritzelei. Es gibt selten Quellen und nirgendwo den Anspruch auf Richtigkeit. Ich bemühe mich aber, keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.

Meine To-Do-Listen-Leidenschaft

In jeder Lebensphase hat sich meine Art an Dinge heranzugehen geändert. Was sich bei mir aber nie geändert hat, ist meine Liebe für To-Do-Listen.

Das Abhak-Glücksgefühl

Das Beste ist natürlich etwas auf der To-Do-Liste abhaken zu können. Sobald ich den kleinen Haken setze oder etwas von der Tafel (wir haben ein Haushalts-To-Do-Whiteboard) wegwische, schüttet mein Hirn Glückshormone aus. Es gibt zwar noch viele Punkte, die abzuhaken sind, aber eine Etappe ist geschafft. Meist inspiriert mich das noch weitere Punkte zu erledigen. Enttäuschend nur, wenn sich gerade nichts schnell umsetzen lässt.

Die Erstell-Erleichterung

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Warum ich Wrestling liebe | Gedankenkritzelei

Das ist kein wissenschaftlicher Artikel, sondern eine Gedankenkritzelei. Es gibt selten Quellen und nirgendwo den Anspruch auf Richtigkeit. Ich bemühe mich aber, keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.

Warum ich Wrestling liebe

Ich war letztes Wochenende mal wieder beim 16 Carat Gold, dem größten europäischen Wrestling-Turnier. Das sind drei Tage Wrestling mit sechs Shows und insgesamt geschätzt 15 Stunden Wrestling. Wie immer wurde ich davor und danach gefragt, warum ich mir das „antue“. Hier also eine kleine Liebeserklärung ans Wrestling.

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Was ich am Frühling liebe | Gedankenkritzelei

Das ist kein wissenschaftlicher Artikel, sondern eine Gedankenkritzelei. Es gibt selten Quellen und nirgendwo den Anspruch auf Richtigkeit. Ich bemühe mich aber, keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.

Sonntag war es so wundervoll warm, dass ich gehofft habe, es bleibt so und der Frühling fängt früh an. Dem ist leider nicht so, also hier eine kleine Liste der Dinge, auf die ich mich freue, wenn es endlich Frühling wird (wobei ein paar Dinge schon jetzt eintreten).

Was ich am Frühling liebe:

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Der perfekte Sonntagmorgen | Gedankenkritzelei

Das ist kein wissenschaftlicher Artikel, sondern eine Gedankenkritzelei. Es gibt selten Quellen und nirgendwo den Anspruch auf Richtigkeit. Ich bemühe mich aber, keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.

Der perfekte Sonntagmorgen

Das Kind lacht und ruft „Hell! Sonnenaufgang! Aufwachen!“, dann kuschelt er sich ein und wuselt umher. Wir stehen nach endlosen Kuschelmomenten auf. Mein Mann bleibt liegen. Toilette, Anziehen. Frühstück in der Küche. Es gibt, das, was es er derzeit jeden Tag möchte: Müsli. Statt mich parallel fertig zu machen, schalte ich den Kaffeautomaten ein und setzte mich mit heißem Kaffee zu ihm. Wir spaßen rum und lassen uns Zeit. Zähneputzen wie immer, aber dann kein „go go go“. Wir gehen in sein Zimmer und lesen ein Buch, dann spielen wir mit dem Zug oder den Bauklötzen oder dem Bauernhof. Ich mache mir einen Tee und beobachte ihn, wie er eine Weile alleine spielt. Während ich mir wünsche, dass jeder Sonntagmorgen für immer so aussieht, merke ich, wie sich bereits alles verändert.