
Das ist kein wissenschaftlicher Text, sondern eine Gedankenkritzelei. Jeden Freitag schreibe ich über etwas, das mir auf dem Herzen liegt. Wenn ich etwas wissenschatftlicher werde, bemühe ich mich keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.
Das Boykott-Dilemma
Sachen nicht zu machen, die schädlich sind ist logisch. Leute nicht zu unterstützen, die etwas tun, was einem gegen den Strich geht, ist auch logisch. Boykott scheint daher in vielen Fällen der richtige Weg zu sein, aber ist es immer der effektivste? Und wie sieht es aus, wenn aus dem Boykott ein Zwang wird?
Müller Boykott
Anscheinend gibt es genug Menschen, die es beschissen finden, dass „Müller-Milch“ die AFD unterstützt und der Konzern klagt über Einbußen. Yay auf den ersten Blick. Hoffen wir, dass es auch etwas bewirkt und der Konzern nicht einfach nur nach Außen „unpolitischer“ wird. Also, erstmal ein gutes Beispiel. Boykott wirkt. Und Müller ist nicht das einzige Beispiel, dass Boykott funktionieren kann.
JK who shall not be named
Die Autorin von Harry Potter geht aktiv gegen trans Personen vor, nicht nur verbal, sondern sie nutzt auch ihr Vermögen für Transfeindlichkeit. Dumme Nuss, boykottiere ich, ist da eine legitime Reaktion. Aber in der Kunst tut man sich schwer, Werk und Macher*in zu trennen. JK unterstützen will wohl niemand, aber viele sind mit Harry Potter aufgewachsen und das „Universum“ ist mittlerweile größer als die Erfinderin. Ich verstehe Boykott, aber ich verstehe auch, dass Menschen emotional mit dem Werk verbunden sind.
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