Der Dienstag ist für mich Gedichtetag. Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben. Die Liste der bisherigen Dienstagdichter findet ihr am Ende.
das letzte husten
ein atemzug, aus und ein. kalte luft hebt den brustkorb. kleine adern krampfen in den flügeln. etwas rotz tropft auf den boden. leises röcheln. rote wangen. und ein sonnenstrahl, der langsam durch das letzte husten bricht.
Dies ist ein Text zu den abc.etüden von Christiane. Ziel ist es 3 Worte in 300 Zeichen unterzubringen. Die Schreibeinladung für die Wochen 10-14 beinhaltet die Worte „Abendbrot, heimatlos, auszeichnen“, gesponsert von Puzzleblume.
Mal was ganz Anderes von mir. Ohne Twist oder doppelten Boden, einfach ein Moment, den ich nicht so erlebt, aber ähnlich empfunden habe.
Abendbrotmomente
Ich sitze auf dem Balkon und atme die sommerliche Abendluft ein. Vor mir liegt ein Brettchen, Messer, zwei Scheiben Toastbrot, etwas Käse und Gemüseaufstrich. Ich liebe es mein Abendbrot auf dem Balkon zu essen. Wenn es zu kalt ist oder regnet, wandere ich auf die Couch und schalte den Fernseher ein. Das lenkt ab, beschert mir aber nicht die Ruhe, die mir der Balkonabend beschert. Ich verteile etwas Gemüseaufstrich auf der ersten Scheibe Brot und lege Käse drauf. Eigentlich ist es kein Käse, weil es ein veganes Produkt ist, aber diese Wortklaubereien gehen mir auf den Senkel. Egal, wie es ausgezeichnet wurde, ich nenne es Käse.
Das ist kein wissenschaftlicher Artikel, sondern eine Gedankenkritzelei. Es gibt selten Quellen und nirgendwo den Anspruch auf Richtigkeit. Ich bemühe mich aber, keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.
Meine To-Do-Listen-Leidenschaft
In jeder Lebensphase hat sich meine Art an Dinge heranzugehen geändert. Was sich bei mir aber nie geändert hat, ist meine Liebe für To-Do-Listen.
Das Abhak-Glücksgefühl
Das Beste ist natürlich etwas auf der To-Do-Liste abhaken zu können. Sobald ich den kleinen Haken setze oder etwas von der Tafel (wir haben ein Haushalts-To-Do-Whiteboard) wegwische, schüttet mein Hirn Glückshormone aus. Es gibt zwar noch viele Punkte, die abzuhaken sind, aber eine Etappe ist geschafft. Meist inspiriert mich das noch weitere Punkte zu erledigen. Enttäuschend nur, wenn sich gerade nichts schnell umsetzen lässt.
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frühlingshaikus
das grau bricht langsam sprudeln aus frühjahrsquellen farbwellen rollen
vom baum fällt ein blatt neuer raum zum erwachen eine knospe nickt
wieder ist frühling endlich zeit aufzuwachen mancheiner verschläft
Ich wollte schon ewig mein Buch ANDERNORTS vertonen, hatte aber nie den Elan dazu. Vor ein paar Wochen hatte ich dann die Idee einfach einen Podcast daraus zu machen. Allerdings nicht nur mit Geschichten aus dem Buch und vor allem nicht nur meine eigenen. Ich liebe einfach Kurzgeschichten, daher macht es mir besondere Freude ihnen einen ganzen Podcast zu widmen.
Der Frühling steht vor der Tür! Vor allem Blumen verbinde ich mit der Jahreszeit und das Ende der Kälte, auch der emotionalen Kälte. Der Frühling bringt nicht nur Blumen in den Garten, sondern auch in die Köpfe.
1. „Der Schuppen“ von Myriade
2. „Ein Feld voller Blumen“ von mir
3. „Frühlingsgefühle“ von Sabine Schildgen aus „Dazwischen das Leben“
Das ist kein wissenschaftlicher Artikel, sondern eine Gedankenkritzelei. Es gibt selten Quellen und nirgendwo den Anspruch auf Richtigkeit. Ich bemühe mich aber, keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.
Warum ich Wrestling liebe
Ich war letztes Wochenende mal wieder beim 16 Carat Gold, dem größten europäischen Wrestling-Turnier. Das sind drei Tage Wrestling mit sechs Shows und insgesamt geschätzt 15 Stunden Wrestling. Wie immer wurde ich davor und danach gefragt, warum ich mir das „antue“. Hier also eine kleine Liebeserklärung ans Wrestling.
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manchmal bin ich viele
manchmal bin ich viele. dort lache ich laut, hier schüchtern leise. bin aufgedreht, entspannt, selbsicher, nachdenkend. habe viele namen und eindrücke. wenn ich ein wir bin, alleine, immer bin ich bei mir. aber manchmal bin ich viele.
Das ist kein wissenschaftlicher Artikel, sondern eine Gedankenkritzelei. Es gibt selten Quellen und nirgendwo den Anspruch auf Richtigkeit. Ich bemühe mich aber, keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.
Sonntag war es so wundervoll warm, dass ich gehofft habe, es bleibt so und der Frühling fängt früh an. Dem ist leider nicht so, also hier eine kleine Liste der Dinge, auf die ich mich freue, wenn es endlich Frühling wird (wobei ein paar Dinge schon jetzt eintreten).
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gänseblümchen an den ellenbogen
dann weht eine leichte brise durch meine venen. bringt frühlingsduft mit sich und ein paar samen. in wenigen wochen werden sie aus meinen poren sprießen. gänseblümchen an den ellenbogen, veilchen auf den oberschenkeln, nelken unter den achseln. am popo ein paar rosen. ohne stacheln.
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Der perfekte Sonntagmorgen
Das Kind lacht und ruft „Hell! Sonnenaufgang! Aufwachen!“, dann kuschelt er sich ein und wuselt umher. Wir stehen nach endlosen Kuschelmomenten auf. Mein Mann bleibt liegen. Toilette, Anziehen. Frühstück in der Küche. Es gibt, das, was es er derzeit jeden Tag möchte: Müsli. Statt mich parallel fertig zu machen, schalte ich den Kaffeautomaten ein und setzte mich mit heißem Kaffee zu ihm. Wir spaßen rum und lassen uns Zeit. Zähneputzen wie immer, aber dann kein „go go go“. Wir gehen in sein Zimmer und lesen ein Buch, dann spielen wir mit dem Zug oder den Bauklötzen oder dem Bauernhof. Ich mache mir einen Tee und beobachte ihn, wie er eine Weile alleine spielt. Während ich mir wünsche, dass jeder Sonntagmorgen für immer so aussieht, merke ich, wie sich bereits alles verändert.